Pablo Brägger muss seine Titelträume nach dem Sturz aufgeben. (Bild: Keystone)
Basel

Pablo Brägger stürzt am Reck und verpasst Medaille

Mit den Europameisterschaften in Basel endet für die Schweizer Kunstturner eine mehr als ein Jahr dauernde Wettkampfpause.
David Belyavskiy Europameister am Reck

Am Reck wurden die Schweizer vom Pech verfolgt. Pablo Bräggers Traum vom zweiten EM-Titel am Königsgerät nach 2017 platzte beim Kolman-Salto, als er die Stange nicht zu fassen kriegte und stürzte.

Auch Baumann wurde das vom ehemaligen slowenischen Kunstturner erstmals gezeigte Element zum Verhängnis. Zwar musste er das Gerät nicht verlassen, eine Medaille geriet damit ausser Reichweite.

Jessica Gadirovna Europameisterin am Boden
Christian Baumann holt EM-Bronze

Christian Baumann holt die nächste Medaillie für die Schweiz. Am Barren belegt Baumann den dritten Rang zusammen mit Lukas Dauser aus Deutschland.

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Igor Radivilov Europameister am Sprung
Mélanie De Jesus Europameisterin am Schwebebalken
Steingruber verzichtet auf den Bodenfinal

Giulia Steingruber verzichtet an den Europameisterschaften in Basel nicht ganz unerwartet auf den Final am Boden. Die Verletzung am Oberschenkel lässt einen weiteren Einsatz der 27-jährigen Ostschweizerin nicht zu.

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Letzter Wettkampftag

Zum Abschluss der Europameisterschaften bieten sich den Schweizer Kunstturnern am Sonntag in drei Gerätefinals Chancen auf den Gewinn weiterer Medaillen. Christian Baumann und Pablo Brägger treten zuerst am Barren an, ehe sie zum Abschluss auch noch am Reck im Einsatz stehen. Zum Kreis der Titelfavoriten am Königsgerät gehört auch der Ostschweizer Brägger, der 2017 in Cluj-Napoca bereits einmal EM-Gold am Reck gewonnen hat.

Nur Aussenseiterchancen auf eine Medaille besitzt Giulia Steingruber im Boden-Final der Frauen. Ob die frischgebackene Europameisterin am Sprung allerdings aufgrund ihrer Oberschenkelverletzung antreten können wird, entscheidet sich erst kurz vor dem Wettkampf.

Benjamin Gischard holt EM-Silber am Boden

Benjamin Gischard holt an den Europameisterschaften in Basel am Boden die Silbermedaille. Gold geht an den Russen Nikita Nagorni.

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Giulia Steingruber holt zum vierten Mal EM-Gold am Sprung

Giulia Steingruber fliegt an den Europameisterschaften in Basel am Sprung überlegen zu EM-Gold. Es bereits ihre vierte Goldmedaille am Sprung. Für die Ostschweizerin ist es gar der sechste EM-Titel, der vierte alleine am Sprung (2013, 2014, 2016 und 2021). Was für ein Auftritt, was für eine Leistung von Giulia Steingruber! Wegen eines Muskelfaserrisses im Oberschenkel hatte sie am Freitag noch auf die Teilnahme am Mehrkampf-Final verzichten müssen. Die lädierte Muskulatur wollte sie für die Gerätefinals am Wochenende schonen.

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Starker 5. Platz für Pablo Brägger im Mehrkampf-Final

Pablo Brägger klassiert sich an den Europameisterschaften in Basel im Mehrkampf-Final im sehr guten 5. Rang.

An den letzten Europameisterschaften in seiner Karriere trat Brägger erstmals in einem Mehrkampf-Final an – und sorgte gleich für ein historisches Ergebnis. Rang 5 ist das beste EM-Resultat eines Schweizers im Mehrkampf seit 1959 und Ernst Fivian. Besser war nur Max Benker 1957 (3.).

Brägger zeigte einen guten, aber keinen perfekten Wettkampf. Im Gegensatz zur Qualifikation verzeichnete er am Pauschenpferd einen Sturz. Mit 82,265 Punkten blieb der Ostschweizer am Ende vier Zehntel unter seinem Wert vom Mittwoch, bestätigte aber seine Rangierung aus der Qualifikation. Und am Reck deutete er an, dass er am Sonntag um den Titel kämpfen wird.

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Resultate Mehrkampffinal Frauen

1. Viktoria Listunowa (RUS) 56,731 (Sprung 14,466, Stufenbarren 14,333, Schwebebalken 14,066, Boden 13,866)

2. Angelina Melnikowa (RUS) 55,432 (14,733, 13,733, 12,833, 14,133)

3. Jessica Gadirova (GBR) 55,100 (14,600, 13,300, 13,500, 13,700)

4. Amelie Morgan (GBR) 53,565

5. Elisabeth Seitz (GER) 53,398

6. Martina Maggio (ITA) 52,366

Giulia Steingruber verzichtete kurzfristig auf den Final. Die anderen Schweizerinnen scheiterten bereits in der Qualifikation.

Giulia Steingruber verzichtet

Giulia Steingruber wird an den Europameisterschaften in Basel im Mehrkampf-Final am Freitag nicht starten. Die Mehrkampf-Europameisterin von 2015 verzichtet aufgrund von muskulären Problemen im linken Oberschenkel auf den Final der besten 24 und will sich für die Gerätefinals am Samstag am Sprung und am Sonntag am Boden schonen.

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Sieben Final-Qualifikationen für Schweizer Kunstturner

Die Schweizer Männer überzeugen an den Europameisterschaften in Basel in der Qualifikation auf der ganzen Linie. Pablo Brägger, Christian Baumann und Benjamin Gischard erreichen insgesamt sieben Finals.

Brägger und Baumann qualifizierten sich nur nur im Mehrkampf, sondern auch am Barren und am Reck für den Final. Brägger als Zweiter der Qualifikation am Reck und Baumann als Dritter am Barren dürfen sich berechtigte Hoffnungen auf eine Medaille machen.

Auch Benjamin Gischard erkämpfte sich als Dritter am Boden eine gute Ausgangslage. Pech bekundete Marco Pfyl. Der 23-jährige Schwyzer verpasste als Sechster am Reck und als Achter am Barren den Einzug in den Final nur, weil dort pro Nation nur zwei Athleten antreten dürfen.

Giulia Steingruber erreicht drei Finals

Giulia Steingruber schafft an den Europameisterschaften in Basel in der Qualifikation den Einzug in drei Finals. Die 27-jährige St. Gallerin bestreitet am Freitag den Mehrkampf-Final, am Wochenende kämpft sie am Sprung und am Boden um die Medaillen.

Die St. Gallerin Guilia Steingruber überzeugt an der Kunssturn-EM. (Bild: Keystone)

Nach einem verhaltenen Start an ihrem schwächsten Gerät Stufenbarren und einem Sturz am Schwebebalken drehte Steingruber im zweiten Wettkampfteil auf. Am Boden zeigte sie ein ebenso spektakuläres wie ausdrucksstarkes Programm. Am Sprung musste sie nach einem sauberen Tschussowitina nicht mehr alles riskieren und zeigte danach den Jurtschenko nur mit einer Schraube. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

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