Die FCB-Fans wehren sich gegen eine Übernahme durch Centricus. Nun will das Unternehmen auch in der Champions League mitmischen. (Bild: Keystone)
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Centricus will mit 6,6 Milliarden Franken die Champions League retten

Die am FCB interessierte Centricus will mit 6,6 Milliarden Franken die Champions League retten, um die neu geplante Super League zu verhindern.

Der Vermögensverwalter Centricus sorgt seit Monaten für Schlagzeilen in Basel: Das britische Unternehmen will beim kriselnden FC Basel einsteigen. Neben den umstritteneren Rotblau-Verhandlungen plant Centricus einen weiteren Fussball-Deal, wie «Bloomberg» berichtet.

Demnach will Centricus die neu geplante europäische Super League ausbremsen. Dafür soll die Firma der UEFA einen Deal von 6,6 Milliarden Franken vorgeschlagen haben. Dies, um die durch die neue Liga gefährdete Champions League zu modernisieren. Zwölf europäische Topclubs wollen für die angekündigte Super League einen Angriff auf das Turnier starten.

Laut dem Bericht laufen die Verhandlungen zwischen Centricus und der UEFA bereits seit mehreren Monaten. Ursprünglich betrug die Verhandlungssumme 4,6 Milliarden Franken. Als die US-Bank JP-Morgan 4,4 Milliarden Franken in die neue Superliga investierte, soll Centricus ihr Angebot um zwei Milliarden Franken erhöht haben. Ob die Verhandlungen Früchte tragen, ist derzeit noch unklar.

Welche Rolle spielt Bernhard Burgener?

Centricus hat im vergangenen September gemeinsam mit FCB-Besitzer Bernhard Burgener die Briefkastenfirma Dream & Vision AG gegründet. Rund 16 Millionen Franken soll das Unternehmen für die Aktien von Burgener für die Übernahme des FCB bieten. Der Verwaltungsrat hat dem Deal theoretisch zugestimmt. Aktuell sind die Verhandlungen aber blockiert: David Degen hat im Machtkampf um die Führung des Clubs rechtliche Schritte eingeleitet.

Brisant dabei: Zum Firmen-Portfolio von Bernhard Burgener gehört auch die TEAM Marketing AG. Diese vermarktet die Champions League – in die nun auch Centricus Milliarden investieren will, wie die «Basler Zeitung» berichtet. Bei der damaligen FCB-Übernahme von Burgener hiess es, es gebe keine Gründe, einen Interessenskonflikt zu vermuten. Denn Burgener sei beim Champions League-Vermarkter TEAM Marketing AG weder operativ tätig, noch erhalte er Einblick in geheime Zahlen:. Und drittens würde er aus sämtlichen Verwaltungsräten austreten, sollte sein Engagement beim FCB Tatsache werden.

Bernhard Burgener aber amtet aktuell als Verwaltungsratspräsident der TEAM Marketing AG. Damit ist er im Kampf im europäischen Fussball involviert.

1 Kommentar

  1. Ich sagte es seit Anfang Burgener und co sind schlimmer als die Italienische Mafia!Aber der Herr Burgener behauptet immer noch er habe ein rot/blaues Herz😆desalb die Frage an Herr Burgener können Sie noch Gut schlafen?und wieso getrauen Sie sich seit Monaten/Jahren nicht mehr alleine unterwegs zu sein?Übrigens Herr Burgener,Herr Federer läuft ohne Beschützer rum 😆Report

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