Die Basler Kantonalbank soll sich für Nachhaltigkeit engagieren. Das steht in der Eignerstrategie, die die Kantonsregierung für die nächsten Jahre beschlossen hat. (Bild: Keystone)
Basel

BKB soll sich für nachhaltige Wirtschaft engagieren

Die Kantonsregierung hat eine nachhaltige Wirtschaftsstrategie für die BKB beschlossen. Die Bank soll mit ihren Kerngeschäften die globale Erwärmung begrenzen.

Die Basler Kantonalbank (BKB) soll sich für den Umbau zu einer nachhaltigen Wirtschaft engagieren, und sie erhält Leitplanken für Vergütungen. Die Baselstädter Kantonsregierung hat die Eignerstrategie für die Bank für die Jahre 2021 bis 2025 beschlossen.

Mit der Weiterentwicklung ihres Kerngeschäftes solle die BKB dazu beitragen, die globale Erwärmung «deutlich unter zwei Grad zu halten» und die Netto-Emissionen von Treibhausgasen bis spätestens 2050 auf null zu begrenzen. So steht es in der Mitteilung des Basler Regierungsrates vom Dienstagabend.

Auch bei den Vergütungen setzt die Regierung der Bank Leitplanken. Die Vergütungspolitik darf demnach keine Anreize geben, unangemessene Risiken einzugehen. Die Gesamtvergütungen an die Mitarbeitenden sollen im Quervergleich angemessen sein und adäquat zu Aufgaben und Leistungen erfolgen.

Abgangsentschädigungen wird der bei der BKB weiterhin nicht geben. So wird es laut der Mitteilung von der Bank bereits gehandhabt; es ist nun aber auch ausdrücklich in der Eignerstrategie verankert.

Als unternehmerisches Ziel gibt die Kantonsregierung der Bank vor, den gemeinnützigen und preisgünstigen Wohnungsbau zu unterstützen. Die Regierung erwartet von der BKB eine Gewinnablieferung, die im Durchschnitt über vier Jahre mindestens 55 Millionen Franken beträgt.

Die Eignerstrategie richtet sich an den Bankrat als oberstes Aufsichtsorgan, und sie gibt ihm die Eckwerte für die strategische Ausrichtung der Bank vor.

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