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Der Telebasel News-Beitrag vom 15. April 2021.
Basel

Separater Velostreifen am Luzernerring gefordert

Nach dem tödlichen Unfall im St. Johann fordert Pro Velo, dass den Velofahrern eine Spur überlassen wird. Das sei wegen der Verkehrssicherheit dringend nötig.

Im St. Johann-Quartier kam es am 13. April 2021 zu einem tödlichen Unfall zwischen einer Velofahrerin und einem Lastwagen. Der Unfallhergang ist noch nicht geklärt. Es ist nicht das erste Mal, dass es an der Kreuzung Luzernerring/Burgfelderstrasse zu einem Unfall kommt.

Auf der Burgfelderstrasse fährt man bis zur Ampel auf einem Velostreifen, doch nach der Kreuzung fehlt dieser plötzlich. Autos und Lastwagen müssen in die gleiche Spur wie die Radfahrer. Velos geraten an diesem Strassenabschnitt «ins Sandwich», schrieb Pro Velo in einer Medienmitteilung. Bei dieser Ausgangslage sei der Unfall absehbar gewesen, schreibt der Verein weiter. «Es ist irgendwie eine Soll-Unfallstelle, das muss man leider sagen», sagt der Geschäftsführer von Pro Velo Roland Chrétien.

Pro Velo warnte schon 2014

«2014 bekam ich die erste Meldung eines Velofahrers, der gesagt hat, es sei saugefährlich.» Pro Velo habe danach ein Video gemacht und die Stelle gemeldet, so Rolandd Chrétien. Er bekam die gleiche Antwort, die Telebasel heute vom Bau- und Verkehrsdepartement bekam: «Dafür ist die Fahrbahn aktuell zu schmal.»

Ginge es nach Chrétien, so müsse man jetzt sofort den Radfahrern eine Spur der Autofahrer überlassen, selbst wenn das zu Stau führe: «Die Stauvermeidung ist gut und recht, aber bestimmt nicht auf Kosten der Verkehrssicherheit».

Verantwortlich für eine solche Veränderung wären das Bau- und das Justizdepartement. Doch die wollen bis der Unfallhergang geklärt ist nichts zu möglichen Massnahmen sagen. Vielleicht muss sich bald auch die Regierung einschalten, die Departements-Vorsteherinnen Esther Keller und Stephanie Eymann haben heute einen Brief von Pro Velo im Briefkasten, in dem sie zu sofortigem Handeln aufgefordert werden.

8 Kommentare

  1. Wann begreift Ihr es einmal??????
    Probleme löst man MITEINANDER nicht GEGENEINANDER……..
    immer dieses Besserwissen, blödsinnig gegeneinander reden….schwachsinnig.
    Jeder Velofahrer ist doch alt genug um mit den Gefahren im Strassenverkehr umzugehen und eine Gefahrenstelle zu Umfahren.
    Muss ein Velofahrer unbedingt diese Strasse nutzen???
    Denkt mal darüber nach……..Report

  2. Die Strasse wieder herstellen wie vor 2012. Durchgehend zwei Fahrspuren kein unfallproduzierender Spurabbau und rechts eine Velospur statt Bäume. Sind
    Bäume wichtiger als Menschenleben? Der seinerzeitige Abbau ist und bleibt eine fahrlässige, kriminelle und tödlicheTatsache.Report

  3. Ich empfehle den Velo Fahrers dieses kleine Stück auf dem Trottoir mit dem Velo zu laufen , bitte nicht fahren, es wäre den zu gefährlich für Fußgänger etc.Report

  4. Ich als Velofahrer (und Autofahrer) würde diese Strasse nie mit dem Velo befahren. Ich fahre ja auch nicht mit dem Velo durch die Nauenstrasse. Unbegreifliche AussageReport

  5. Velofahrer sollten dort dieses Stück auf dem Trottoirs fahren können, hätte genug Platz und die Gefahr wäre schnell gebannt. Man muss nicht überall immer aufwendig Velostreifen bauenReport

  6. Wenn die AutofahrerInnen und LastwagerführerInnen respektvoll fahren würden bräuchte es so Forderungen nicht – alle stehen unter enormen Zeitdruck der Wirtschaft und Kolletaralschäden sind kalkuliert – und es gäbe auch fast keine Tote. Ich fahre seit mehr als vier Jahrzehnten Tendenz gegen fünf Dezennien in der Stadt, in der Agglo und in der Regio und langsam ist es ein Wunder das ich noch lebe … Vielleicht würde Tempo 30 im ganzen Kantonsgebiet helfen aber ich weiss es nicht.Report

  7. Die Ansprüche von Herrn Chretien finde ich unerhört. Die Aroganz der Velolobby ist mit nichts zu übertreffen.
    Wie wäre es, wenn die Velofahrer aus Rücksichtauf auf andere Verkehrsteilnehmer solche gefährliche Strassen, wie Luzernerring meiden würden, anstatt immer nur für sich selbst Vorteile zu verlangen ?Report

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