5,3 Millionen Franken soll die Umstrukturierung kosten. (Bild: Keystone)
Baselland

Regierung beantragt 5,3 Millionen für Erweiterung der ARA Ergolz 2

Die Abwasserreinigungsanlagen ARA Frenke 2 in Niederdorf und die ARA Frenke 3 in Bubendorf sollen aufgehoben werden. Das beschloss die Baselbieter Regierung.

Das dortige Abwasser soll künftig nach Füllinsdorf geleitet werden. Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat für die Projektierung der Erweiterung der ARA Ergolz 2 rund 5,3 Millionen Franken.

Der Baselbieter Landrat hatte im Oktober 2012 für die Neuordnung der Abwasserreinigung in den Frenketälern einstimmig Kredite von zusammen rund 52 Millionen Franken bewilligt. Entsprechend hätte unter anderem die ARA Frenke 3 in Bubendorf neu gebaut werden sollen.

Soweit kommt es nun aber nicht: Es zeige sich, dass mit dem Verzicht eines Neubaus der ARA Frenke in Bubendorf und durch die Erweiterung der ARA Ergolz 2 die Sicherheit der Abwasserentsorgung wesentlich verbessert werden könne, teilte die Baselbieter Regierung am Mittwoch mit.

Die Abwasserrechnung wird gemäss Regierungsvorlage mit dem Verzicht auf den Neubau der ARA Frenke 3 in Bubendorf um jährlich 2 Millionen Franken entlastet. Die Regierung beziffert die Gesamtinvestitionen für den Ausbau der ARA Ergolz 2, den Bau des Ableitungskanals und des Mischwasserbeckens bei der ARA Frenke 3 in Bubendorf auf brutto 101,6 Millionen Franken.

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