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Der Telebasel News-Beitrag vom 12. April 2021.
Basel

Neue Datenbank sorgt für Chaos in der Unibibliothek

40 Millionen Bücher und 4 Milliarden Onlineartikel lassen sich in der Datenbank Swisscovery der Unibibliothek finden – trotz Anlaufschwierigkeiten damit.

Schnell das richtige Buch finden oder einen Überblick erhalten, welche Bücher und Artikel zu einem Thema gibt, ist das A & O jedes Bibliothekskatalogs. In Basel und an anderen Unibibliotheken soll man damit Probleme haben. Das wird zumindest in einem Artikel der «WoZ» geschrieben.

Dort wird von massiven Problemen mit der neuen Bibliotheks-Datenbank Swisscovery berichtet. Das noch nicht alles so funktioniert wie es soll, bestätigt man auch an der Unibibliothek in Basel, aber «man muss unterscheiden zwischen Anfangsschwierigkeiten, welche die einzelne Nutzer haben, zum Beispiel sieht die Benutzeroberfläche anders aus und man muss anders navigieren. Das ist das eine; das andere ist, dass das System noch ein paar Kinderkrankheiten hat an deren Korrektur wir jetzt dran sind» sagt Alice Keller, Direktorin der Universitätsbibliothek Basel.

Ein Katalog für 500 Bibliotheken

Die Unibibliothek ist froh um alle Rückmeldungen und Anregungen. Längerfristig überwiegen die Vorteile aber die jetzigen Probleme, so die Verantwortlichen. «Es ist das erste Mal in der Geschichte der Bibliotheken, dass jetzt alle wissenschaftlichen Bibliotheken oder fast alle einen gemeinsamen Katalog haben, mit dem man auch ein Buch von überallher ausleihen kann.» so Direktorin Alice Keller.

Seit Dezember läuft das neue System. Auch die Studenten haben ihre Erfahrungen damit gemacht und können, so macht es zumindest den Anschein, mit dem neuen Werkzeug umgehen. «Also bis jetzt ist alles gut gelaufen, ich hatte keine Komplikationen und ich habe auch die Sachen gefunden, nach denen ich gesucht habe», sagte eine Nutzerin. «Dass man im Vergleich zum anderen System keine Merklisten machen kann, finde ich nicht so gut. Aber sonst ist es nicht schlecht», ist die Meinung einer weitere Nutzerin.

Dass noch nicht alles wie am Schnürchen klappt, erstaunt bei ein paar Milliarden Datensätzen und einem Kurier und Liefersystem, das sich über die ganze Schweiz spannt, nicht. Nach 4 Monaten Laufzeit können viele Nutzerinnen und Nutzer mit Swisscovery arbeiten und wer bei der Suche steckenbleibt, findet nach wie vor hilfsbereite Mitarbeitende an der Unibibliothek, die weiterhelfen können.

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