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Region

Sind Impfstoff-Reserven Grund für das langsame Tempo in Basel?

Das Coronavirus hält die Stadt Basel und die Region weiterhin auf Trab. Alles Aktuelle finden Sie stets hier im Ticker.
Kanton Basel-Stadt meldet 59 Neuansteckungen

Für Freitag, 23. April, meldet der Kanton Basel-Stadt innert 24 Stunden weitere 59 Neuansteckungen mit Covid-19. Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie 11’637 Personen nachweislich mit dem Virus infiziert. Weitere Todesfälle kamen nicht hinzu.

In einem Spital im Kanton Basel-Stadt werden aktuell 45 PatientInnen behandelt, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Davon werden 13 auf der Intensivstation behandelt.

Juso-Präsidentin kritisiert Öffnungen des Bundes scharf

Ronja Jansen, Präsidentin der Juso Schweiz, kritisiert die beschlossenen Lockerungsschritte des Bundesrates scharf. Im Interview mit der «BaZ» findet Jansen deutliche Worte darüber, was sie von den Entscheiden hält.

Dabei sagt die Politikerin, dass die Öffnungsschritte des Bundes insbesondere für junge Menschen gefährlich werden könnten. Der Preis, den auch die nicht gefährdeten Bevölkerungsgruppen dafür zahlen müssen, sei «sehr hoch». «Nur weil wir nicht direkt daran sterben, ist das Virus nicht ungefährlich für uns», so die 26-Jährige.

Juso-Präsidentin Ronja Jansen (26) ist mit den Massnahmen-Lockerungen des Bundes nicht einverstanden. (Archivbild: Keystone)

Der Bundesrat habe beschlossen, mehr Corona-Erkrankungen zuzulassen, bevor er Verschärfungen prüft. Dabei solle es umgekehrt sein, sagt Jasen im BaZ-Interview. «Wenn mehr Menschen geimpft sind, sollten die Fallzahlen sinken, damit das Risiko für jene, die sich noch nicht impfen lassen können, nicht ansteigt.»

Der Bund nehme, sobald 40 bis 50 Prozent der Bevölkerung geimpft ist, explizit höhere Fallzahlen in Kauf, fährt sie fort. In der Folge würden sich mehr junge Menschen anstecken. Das Risiko für Long Covid sei aber bei Jüngeren nicht zu unterschätzen. Mit dem Vorgehen des Bundesrats und den beschlossenen Öffnungen würde man nun aber höhere Fallzahlen provozieren, das sei der falsche Weg, so Jansen.

Weshalb impft Basel-Stadt nicht schneller?

Die beiden Basel kommen unterschiedlich schnell voran beim Impfen. Doch woran liegt es, dass Basel-Stadt im Vergleich hinterherhinkt?

Das Baselbiet verimpft seit rund zehn Tagen unter der Woche täglich rund 3000 Dosen. Im Vergleich zu Basel-Stadt sind das deutlich mehr. Der Stadtkanton spritzt nie mehr als 1200 Impfungen pro Tag, oft sind es auch weniger. Wie die «BaZ» berichtet, sei das aber nicht ungewöhnlich, da der Kanton Basel-Landschaft auch eineinhalbmal mehr Dosen erhält.

Als die Impfkampagne startete, galt Basel-Stadt noch als Vorzeigekanton, das hat sich mittlerweile geändert. Mitte März überholte Baselland den Stadtkanton im Impfen. Das zeigt sich, wenn man die totalen Impfzahlen ansieht.

Von den ausgelieferten Dosen wurden im Stadtkanton 74 Prozent verimpft, während es im Baselbiet ganze 91 Prozent sind. Und auch im Kanton Aargau und Solothurn wurde prozentual mehr verimpft als in Basel-Stadt, wie die Zeitung weiter schreibt. Es zeigt sich also, dass Basel seine verfügbaren Impfdosen im Vergleich zu den Nordwestschweizer Kantonen am langsamsten einsetzt.

Was die Gründe für dieses Manko sind, sei schwierig zu beantworten. Denn an Mangel an Personal oder Infrastruktur liege es nicht, wie das Gesundheitsdepartement gegenüber der Zeitung bestätigt. Ein Grund könnte sein, dass die beiden Kantone eine andere Strategie verfolgen, was das Zurückhalten von Dosen für Zweitimpfungen anbelangt. Das Baselbiet halte nicht jede Dosen für eine Zweitimpfung zurück, während der Stadtkanton dies – bis vor kurzem – noch so handhabte. Wie gross die Reserven genau sind, werde von den jeweiligen Kantonen nicht kommuniziert.

Ob Basel-Stadt also Impfdosen für Zweitimpfungen «hortet» kann nicht abschliessend geklärt werden. Der Kantonsarzt Thomas Steffen aber rät von einer «maximalen sofortigen Verimpfung ohne Reserve» ab, da dies in «Chaos und Emotionen» enden könnte, wie er auf Twitter schreibt.

Dass der Impfstoff knapp sei, das ist der ausbremsende Faktor, den die Behörden häufig nennen. Auch in Basel wird dieser Grund oft genannt. Doch auch alle anderen Kantone haben Lieferengpässe oder zu wenig Impfstoff. Den Impfstoff auswählen könnten die Kantone nicht, wie die «BaZ» weiter schreibt. Nur dementsprechend planen.

Dass Impfwillige im Baselbiet früher einen Termin bekommen als in Basel-Stadt, das sei laut offiziellen Angaben der Behörden aber nicht der Fall. Die Voraussagen, welche Personengruppen wann mit einem Termin, bzw. einer Impfung rechnen können, sind in den beiden Basel ähnlich.

Kantonsarzt Thomas Steffen warnt: «Das geht in die falsche Richtung»

Der Basler Kantonsarzt Thomas Steffen hat sich am Donnerstagabend auf Twitter bezüglich der aktuellen Testzahlen in der Schweiz zu Wort gemeldet. Es würden weniger PCR-Tests und Antigen-Schnelltests gemacht, bemängelt er. «Das geht in die falsche Richtung.» Die Anzahl der täglich registrierten Tests folgt seit einigen Tagen einem eher rückläufigen Trend, wie die Grafik auf der Website des Bundesamts für Gesundheit zeigt.

Steffen ist sich bewusst, dass beispielsweise Selbsttests nicht gemeldet werden. Diese sind in der Schweiz seit dem 7. April verfügbar. Sicher würden diese einen Einfluss haben, so Steffen. Aber er warnt die Bevölkerung: «Trotzdem wir sollten mehr testen, um gerade jetzt den Coronavirus zu erkennen».

Baselbiet verabreicht 50'000. Impfung

(Bild: Kantonaler Krisenstab)

Heute Donnerstagnachmittag wurde im Impfzentrum Mitte in Muttenz die 50’000-Covid-19-Impfung verabreicht. Dies an Frau Anna Gloor (2. von rechts) aus Münchenstein, wie der Baselbieter Krisenstabmitteilt. Sie erhielt einen Blumenstrauss von Regierungsrat Thomas Weber (2. von links) sowie Dominik Straumann, operativer Leiter des Impfzentrums (links) und Hans Vogt, ärztlicher Leiter.

In den kommenden Tagen wird im Kanton Basel-Landschaft insgesamt die 100’000 Impfung gegen Covid-19 verabreicht werden, so die Mitteilung weiter.

Landkreis Lörrach meldet 34 neue Fälle

Heute Donnerstag wurden dem Gesundheitsamt des Landkreises Lörrach 34 Neuinfektionen gemeldet. Die 7-Tages-Inzidenz sinkt damit wieder auf 98,2 Neuinfektionen pro 100’000 Einwohner. Derzeit befinden sich weiterhin 33 Personen aus dem Landkreis mit Covid-19-Infektion in Krankenhäusern. Davon werden vier Personen intensivmedizinisch versorgt, von denen drei weitere beatmet werden müssen.

Die Zahl der genesenen Personen sei heute ungewöhnlich hoch, wie die Behörden weiter mitteilen. Grund ist der kürzlich aufgetretene Datenbankfehler, der teilweise Personen, deren Quarantäne abgelaufen war, nicht als genesen in das Dashboard übernommen hatte. Der Fehler ist nun gefunden und behoben, die Zahl der aktiven Fälle beträgt damit nur noch 137. Die Zahl der engen Kontaktpersonen, die sich in Quarantäne befinden, liegt bei 585.

Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie 8.850 Menschen aus dem Landkreis mit SarsCoV-2 infiziert, von denen 8.435 wieder als genesen gelten. 278 Personen sind seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben.

Rund 33’790 Impfungen verabreicht 

Gestern wurden im Kreisimpfzentrum (KIZ) weitere rund 610 Impfungen verabreicht, bis auf wenige Ausnahmen Erstimpfungen. Weitere rund 700 Impfungen wurden diese Woche bereits von den Mobilen Impfteams durchgeführt. Insgesamt wurden damit im KIZ Lörrach und den mobilen Impfteams bisher rund 33’790 Impfungen (ohne Hausarztimpfungen) durchgeführt, davon rund 28.995 Erstimpfungen und rund 4.795 Zweitimpfungen.

Elf Covid-Neuansteckungen bei Pflegeheim-Mitarbeitenden

Der Baselbieter Krisenstab meldet in seinem Wochen-Bulletin seit gestern Mittwoch 92 zusätzliche Ansteckungen mit Covid-19. Seit der vergangenen Woche entspricht dies einem Plus von 501. Aktuell sind gegenüber der Vorwoche keine positiven Fälle bei Bewohnerinnen oder Bewohnern, jedoch elf bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Alters- und Pflegeheimen bekannt. Bei öffentlichen und privaten Spitexorganisationen gibt es indes sieben positive Fälle mehr gegenüber der Vorwoche, betroffen sind hier auch Klienten. Alle weiteren Hintergründe aus dem Wochenbulletin können Sie hier nachlesen.

Baselbiet mit 92 weiteren Corona-Ansteckungen

Am Donnerstag meldet der Kanton Basel-Landschaft weitere 92 Corona-Infektionen in 24 Stunden. Total gab es damit 16’282 Ansteckungen, die seit Beginn der Pandemie nachgewiesen wurden.

Ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Virus wurde nicht verzeichnet. Insgesamt verstorben sind im Kanton 217 Menschen, die auf das Virus positiv getestet wurden.

20 Patientinnen und Patienten mit Covid-19 sind derzeit in einem Spital im Kanton Baselland. Davon drei werden intensivmedizinisch versorgt.

Basel-Stadt meldet 71 Neuinfektionen

Am Donnerstag, 22. April, werden im Kanton Basel-Stadt innerhalb eines Tages 71 Ansteckungen mit Covid-19 registriert. Insgesamt haben sich im Kanton seit Beginn der Pandemie 11’578 Personen mit dem Virus nachweislich infiziert. Ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus kam nicht dazu.

Momentan befinden sich 48 Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, in einem Spital in Basel-Stadt. Davon 14 auf der Intensivstation.

In Quarantäne befinden sich aktuell insgesamt 1’091 Personen, isoliert sind derzeit 445.

Fernunterricht nach positiven Spucktests im Baselbiet nicht zwingend

Im Kanton Basel-Landschaft werden seit Anfang des Jahres regelmässig Massentests an Schulen durchgeführt. Wenn ein Klassenpool nach den Spucktests positiv getestet wird, kann es sein, dass die SchülerInnen weiterhin zum Unterricht müssen, wie «20 Minuten» berichtet. Der Entscheid liege dabei bei der Schulleitung, wie einem Infoschreiben an die Eltern zu entnehmen ist, welches der Kanton nach den Schulferien verschickte.

(Bild: Keystone)

Im Kanton Bern sei das anders geregelt. Wenn in einem Klassenpool das Ergebnis positiv ausfällt, werden die Kinder an den zwei darauffolgenden Tagen nicht mehr am Präsenzunterricht teilnehmen, sondern müssen auf Fernunterricht umstellen, bis die PCR-Einzeltests durchgeführt wurden.

Im Baselbiet ist diese Regelung weniger klar definiert. Der Entscheid, ob die Kinder weiterhin im Präsenzunterricht unterrichtet oder Home Schooling angeordnet wird, liege bei der jeweiligen Schule: «Bei einem positiven Pool im Rahmen des Breiten Testens Baselland entscheidet die Schulleitung, ob die betroffene Klasse in den Fernunterricht wechselt, bis die Ergebnisse der Einzeltests und die Massnahmen des kantonsärztlichen Diensts bekannt sind», heisst es im Schreiben an die Eltern.

Das Lehrpersonal müsste also, falls sich eine Schulleitung nicht für Fernunterricht entscheiden sollte, weiterhin unterrichten, obwohl ein oder mehrere SchülerInnen mit Covid-19 infiziert sind. Fälle von Kindern, die noch am Tag nach dem positiven Speicheltest weitere SchülerInnen oder Lehrpersonen an der Schule angesteckt haben, seien bisher aber nicht bekannt.

Basler Kantonsarzt Steffen kündigt Rücktritt an

Der Basler Kantonsarzt Thomas Steffen verlässt per Februar 2022 das Gesundheitsdepartement. Dies berichtet Radio SRF am Mittwochabend. Der 60-Jährige lässt sich demnach frühpensionieren.

67 Neuinfektionen im Landkreis Lörrach

Im Landkreis Lörrach wurden dem Gesundheitsamt 67 Neuinfektionen gemeldet. Die 7-Tages-Inzidenz steigt damit wiederum auf 102,6 Neuinfektionen pro 100’000 Einwohner.

Derzeit befinden sich weiterhin 33 Personen aus dem Landkreis mit Covid-19-Infektion in Krankenhäusern innerhalb und ausserhalb des Landkreises. Davon werden drei Personen intensivmedizinisch versorgt, von denen zwei beatmet werden müssen.

Der Regierungsrat erhöht Härtefallgelder und vereinfacht die Regeln

Dank dem basel-städtische Härtefallprogramm konnten bereits 57 Mio. Franken an betroffene Betriebe ausbezahlt werden. Aufgrund des Andauerns der Covid-19-Massnahmen und der Bundesentscheide hat der Regierungsrat die Härtefallgelder um weitere 12 Mio. Franken erhöht.

Gemeinsam mit den Bundesgeldern stehen somit neu insgesamt 237 Mio. Franken für Unternehmen mit Sitz in Basel-Stadt zur Verfügung. Gleichzeitig wurden die Regeln vereinfacht. Die basel-städtische Regelung ist in drei Punkten grosszügiger als die Bundesverordnung. Mehr über den Hintergrund lesen Sie hier.

176 Neuinfektionen in beiden Basel

Im Kanton Basel-Stadt sind am Mittwoch, 21. April, 75 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Im Spital befinden sich aktuell 48 Personen. 14 sind auf der Intensivstation, das sind zwei mehr als am Vortag. Todesfälle wurden keine weiteren gemeldet. 35 Personen sind genesen.

Im Baselbiet wurden am Mittwoch 101 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus verzeichnet, ein deutlicher Anstieg im Vergleich zu den letzten Tagen. Am Dienstag waren es noch 64 Neuinfektionen gewesen, am Montag deren 53.

Die Zahl der Todesfälle verharrt bei 217. In Spitalbehandlung befinden sich aktuell 19 Personen, zwei weniger als am Vortag. Vier von ihnen liegen auf der Intensivstation.

Mehr dazu hier.

Landkreis Lörrach verlängert erweiterte Maskenpflicht bis Mitte Mai

Das Landratsamt des Kreises Lörrach verlängert die erweiterte Maskenpflicht bis zunächst 17. Mai. Die Menschen sind verpflichtet, eine medizinische Maske zu tragen, also entweder eine OP-Maske oder eine Atemschutzmaske des Standards FFP2, KN95 oder N95. Die Verlängerung wird mit den nach wie vor hohen Infektionszahlen begründet.

Sollte die Sieben-Tage-Inzidenz an sieben Tagen in Folge unter 50 liegen, trete die erweiterte Maskenpflicht ausser Kraft, heisst es in der Mitteilung vom Mittwoch. Dafür massgebend seien die Lageberichte des Landesgesundheitsamts.

Weiterhin Pflicht: Der Landkreis Lörrach hat das Tragen einer OP- oder Atemschutzmaske mit gewissen Standards bis 17. Mai verlängert. (Symbolbild: Keystone)
Baden-Württemberg öffnet die Grenze für Geimpfte

Geimpfte Personen kommen im Bundesland Baden-Württemberg in den Genuss von Privilegien: Seit Montag dürfen sie, sofern sie symptomfrei sind, ohne Einschränkungen wieder einreisen. Geimpfte Personen müssen dafür einfach den Nachweis erbringen, dass sie vor mindestens zwei Wochen die zweite Impfdosis gegen das Coronavirus erhalten haben. Und wer bereits eine Infektion mit Corona überstanden hat, muss nur eine Impfdosis erhalten haben, um einreisen zu können. Das berichten die Tamedia-Zeitungen. Die Quarantänepflicht fällt somit weg.

BaslerInnen, die bereits zwei Impfdosen erhalten haben, können damit wieder uneingeschränkt die Grenze nach Baden-Württemberg passieren. Beispielsweise, um einzukaufen oder für einen Ausflug. Die Lockerung gilt für alle SchweizerInnen. Allerdings sind in Deutschland noch viele Betriebe wie Restaurants, Geschäfte und Freizeiteinrichtungen geschlossen.

Geimpfte Personen dürfen seit Montag wieder uneingeschränkt die Grenze nach Baden-Württemberg passieren. (Bild: Keystone)

Das Basler Gesundheitsdepartement begrüsst die Aufhebung der Einreisebeschränkungen für Geimpfte. Und hält das auch in Basel-Stadt  für denkbar: «Das Covid-19-Gesetz sieht eine Quarantänebefreiung für Geimpfte vor», sagt das Departement gegenüber Tamedia. Man begrüsse dies und erwarte eine «rasche Umsetzung dieses Gesetzesartikels». Die Änderung der Einreisebestimmungen müsse aber auf Bundesebene beschlossen werden, heisst es weiter.

Auch das Baselbiet sieht das so. «Eine Baselbieter Lösung scheint uns nicht zielführend», sagt Rolf Wirz vom Kantonalen Krisenstab. Interessanter seien nationale oder europaweite Regelungen.

Wer übrigens nicht gegen das Coronavirus geimpft ist, aber eine Corona-Erkrankung überstanden hat, kann nun ebenfalls leichter nach Baden-Württemberg einreisen. Jene Personen müssen mittels eines ärztlichen Zeugnisses und einem PCR-Test nachweisen, dass eine Infektion in den letzten Monaten stattgefunden hat. Ist man symptomfrei, kann man ebenfalls ohne Quarantänepflicht einreisen.

Lieferengpässe hätten keinen Einfluss auf Baselbieter Impfplan

Da in der Vergangenheit die Lieferung von Moderna eher unzuverlässig war, plane man mit diesem Impfstoff nur noch kurzfristig, sagte Roman Häring, Leiter Informationsdienst Kantonaler Krisenstab BL, auf Anfrage von Telebasel. Aus diesem Grund würde eine Verzögerung keinen Einfluss auf dem Impfplan vom Kanton Basel-Landschaft haben. Man rechne mit 13’200 Moderna-Dosen bis spätestens Montag.

Anders klingt es im Kanton Basel-Stadt. Dort schreibt die Kantonapothekerin Esther Ammann auf Anfrage von Telebasel: «Leider wird es erneut Lieferverzögerungen geben, wir erhalten im Mai rund 9‘000 Moderna Dosen weniger. Diese werden dafür im Juni zusätzlich geliefert. Die Lieferverzögerungen werden das Impftempo im Mai leider wieder etwas drosseln. Wir müssen aber keine schon geplanten Termine verschieben.»

Der Telebasel News Beitrag vom 20. April 2021.
Homeoffice für Baselbieter Kantonsangestellte auch nach Corona

Wer bei der Baselbieter Kantonsverwaltung arbeitet, kann nach Corona weiter im Homeoffice arbeiten. Die Regierung hat dazu neue Regelungen erlassen.

Mehr dazu hier.

(Bild: Keystone)
Kanton Solothurn ermöglicht Impftermine für unter 65-Jährige ab Mai

Wie der Kanton Solothurn in einer Medienmitteilung schreibt, werden bereits Anfang Mai alle registrierten Personen sowie alle Risikogruppen mindestens ihre Erstimpfung erhalten haben. Aus diesem Grund wolle man ab Mai die Impfung im Kanton Solothurn auch für unter 65-Jährige zulassen.

Baselland meldet 64 Neuinfektionen

Am Dienstag, 20. April, werden im Kanton Basel-Landschaft innerhalb eines Tages weitere 64 Ansteckungen mit Covid-19 registriert. Seit Beginn der Pandemie wurden insgesamt 16’089 Infektionen nachgewiesen. Ein weiterer Todesfall wurde nicht gemeldet.

Mit einer Corona-Infektion im Spital sind derzeit 21 Personen, davon werden 4 auf der Intensivstation behandelt. Im Zusammenhang mit dem Virus verstorben sind seid Beginn der Pandemie 217 Menschen.

Fast 16'000 Personen in Basel-Stadt komplett geimpft

Der Kanton Basel-Stadt hat bereits 15’995 Personen komplett geimpft mit Erst- und Zweitimpfung, heisst es im Dienstags-Bulletin des Kantons. Bisher wurden, Stand gestern Montag, 19. April 2021, insgesamt 40’178 Impfungen verabreicht. Vorregistriert haben sich im Stadtkanton 46‘582 Personen, davon haben weitere 15‘206 Personen einen bereits vereinbarten Impftermin im Impfzentrum.

(Symbolbild: Key)
Basel-Stadt meldet 44 Neuinfektionen

Im Kanton Basel-Stadt sind am Dienstag, 20. April 2021, 44 Neuinfektionen vermeldet worden. Es befinden sich zwölf Infizierte aktuell auf einer Intensivstation im Kanton Basel-Stadt. Es gab keine weiteren Todesfälle im Stadtkanton.

Bund unterschreibt Vertrag für Covid-Medikamente von Roche

Der Bund hat mit dem Pharmahersteller Roche einen Vertrag für die Beschaffung von Medikamenten gegen das neue Coronavirus abgeschlossen. Es handelt sich um sogenannte monoklonale Antikörper-Kombinationstherapien. Die ersten Lieferungen werden Mitte Mai 2021 erwartet.

Es handelt sich um 3000 Dosen des Antikörper-Cocktails, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag mitteilte. Zur Vertragssumme wurden keine Angaben gemacht.

Mehr dazu hier. 

Beide Basel erhöhen das Impftempo und reduzieren vorsichtig Reserven

Die Impfstoff-Lager sollen in beiden Basel durch raschere Impfungen abgebaut werden. Dies folgt auf eine Anweisung des BAG, nicht mehr die Hälfte der gelieferten Dosen für die Zweitimpfung zur Seite zu legen, sondern alle Dosen direkt zu verimpfen. «Wir sind ein bisschen offensiver geworden», sagt Roman Häring vom Baselbieter Krisenstab. Man habe so plötzlich rund 1000 zusätzliche Impfdosen verfügbar. Es werde aber trotzdem darauf geachtet, dass genügend Reserven bleiben, um allfällige Verspätungen auszugleichen, wie die «bz Basel» schreibt.

(Symbolbild: Key)

Aufgrund der grossen Impfbereitschaft werden Erwartungen auf deutlich schnellere Durchimpfung gedämpft. Im Stadtkanton wird prognostiziert, dass alle Impfwilligen bis Spätsommer oder Anfang Herbst dran sein sollen. Mit der Erstimpfung könne bis Ende Juni gerechnet werden.

Im Baselbiet erklärt Häring, dass «alle Impfwilligen bis Jahresmitte einen ersten Termin haben», also eine SMS mit Terminanfrage erhalten haben sollen.

Landkreis Lörrach meldet 13 Neuinfektionen

Am Montag, 19. April, wurden dem Gesundheitsamt 13 Neuinfektionen gemeldet. Die 7-Tages-Inzidenz steigt damit wieder leicht auf 95,2 Neuinfektionen pro 100’000 Einwohner. Das heisst es in einer Mitteilung des Landratsamts Lörrach.

Derzeit befinden sich 31 Personen aus dem Landkreis mit Covid-19-Infektion in Krankenhäusern innerhalb und ausserhalb des Landkreises. Davon werden fünf Personen intensivmedizinisch versorgt, von denen zwei beatmet werden müssen.

Weitere sechs Personen wurden aus der Quarantäne entlassen, die Zahl der aktiven Fälle beträgt damit 1’017. Die Zahl der engen Kontaktpersonen, die sich in Quarantäne befinden, liegt bei 574.

Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie 8’720 Menschen aus dem Landkreis mit SarsCoV-2 infiziert, von denen 7’425 wieder als genesen gelten. 278 Personen sind seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben.

Am vergangenen Wochenende wurden im Kreisimpfzentrum (KIZ) weitere 1’745 Impfungen verabreicht, bis auf wenige Ausnahmen Erstimpfungen. Insgesamt wurden damit im KIZ Landkreis Lörrach und den mobilen Impfteams damit bisher rund 31’740 Impfungen (ohne Hausarztimpfungen) durchgeführt, davon rund 27’255 Erstimpfungen und rund 4’490 Zweitimpfungen.

Auch im Theater Fauteuil geht's wieder los

Bereits am Donnerstag, 22. April, geht es im Theater Fauteuil wieder los, heisst es in einer Mitteilung vom Montag. Ein Ersatz-Frühlings-Spielplan sei in den letzten Tage «auf die Beine bzw. die Bretter gestellt» worden. Mike Müller, Massimo Rocchi, Les Papillons, Pelati Delicati, Charles Nguela, Michel Gammenthaler, Lorenz Keiser und weitere KünstlerInnen werden die Bühnen in den nächsten Wochen wieder zum Leben erwecken.

Alle Vorstellungen werden ohne Pause gespielt und dauern zwischen 60 und 90 Minuten. Es sind maximal 50 ZuschauerInnen zugelassen, heisst es in der Mitteilung weiter.

Mike Müller tritt im Theater Fauteuil auf. (Bild: zVg)
PUP UP spielt wieder ab Mittwoch

Das Pop-up-Theaterprojekt PUP UP nimmt ab Mittwoch, 21. April, nach vier Monaten Schliessung wieder seinen Betrieb auf. Die Puppen Köbi und Schtruppi werden wieder lebendig und begleiten durch das Spiel von «Joggeli wott nid …», schreibt der Veranstalter in einer Mitteilung. Das Spiel basiert auf dem bekannten Kinderbilderbuch «Joggeli söll ga Birli schüttle» der Basler Autorin Lisa Wenger.

(Bild: zVg)
Baselland meldet 53 Neuinfektionen

Das Baselbiet meldet am Montag, 19. April, 53 Neuinfektionen. Damit gibt es seit der Pandemie 16’025 Ansteckungen im Baselbiet. 663 der Fälle gelten als aktiv.

Todesfälle gab es derweil keine neuen. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 217.

Im Spital werden weiterhin 18 Menschen mit einer Corona-Infektion behandelt werden. Auf der Intensivstation werden zwei Menschen behandelt, eine davon muss beatmet werden.

Kein Ansturm in Fitnesscenter in Reinach

Die Fitnessstudios dürfen wieder öffnen: Erwachsene dürfen laut den neusten Lockerungen des Bundesrates sportliche Aktivitäten höchstens in 15er-Gruppen wieder aufnehmen. Bei sportlichen Aktivitäten in Innenräumen muss man Masken tragen und die Mindestabstände einhalten.

Telebasel besuchte heute morgen bereits ein Fitnessstudio in Reinach, um einen allfälligen Ansturm zeigen zu können. Die Reporterin Ariela Dürrenberger hielt jedoch fest, dass kein Ansturm zu verzeichnen sei. Es seien aber trotzdem bereits 70 Personen vor elf Uhr zum trainieren erschienen. Die Zahlen seien so zwar tiefer als vor der Pandemie, aber ähnlich wie nach dem ersten Shutdown.

Das Vorstadttheater öffnet seine Türen mit einer Hausproduktion

Nach vier langen Monaten der Pause feiert das Vorstadttheater Basel wieder eine Premiere. Die neue Hausproduktion «Oh Brüder, oh Schwestern!» wird vom 30. April bis zum 30. Mai 2021 auf der Bühne gezeigt. Inszeniert wurde sie von Co-Theaterleiter Matthias Grupp, wie es in einer Mitteilung heisst.

Die Produktion handelt von zwei Schwestern und zwei Brüdern,  die geschwisterliche Urkonflikte durchleben und der Frage nachgehen, was uns überhaupt zu Brüdern und Schwestern macht. Diese Frage sei besonders in der momentanen Lage aktueller denn je, so die Mitteilung weiter. Durch die Corona-Krise stehe der Familienzusammenhalt auf einer harten Probe. Gleichzeitig werde seine Unverzichtbarkeit deutlich gezeigt. 

(Bild: Vorstadttheater Basel)

Basel-Stadt meldet 19 Neuinfektionen

Im Kanton Basel-Stadt sind am Montag, 19. April 2021, 19 Neuinfektionen vermeldet worden. Elf Infizierte befinden sich aktuell auf einer Intensivstation im Kanton Basel-Stadt. Todesfälle gibt es im Stadtkanton keine weiteren.

Baden-Württemberg zieht verschärfte Corona-Notbremse vor

Ab heute, 19. April 2021, gelten im Landkreis Lörrach neue Regeln. Die seit dem April gezogene Notbremse werde dahingehend automatisch angepasst. Dies, da das Bundesland die verschärften Regelungen des Bundes in seiner geänderten Corona-Verordnung vorzieht.

Zu den Verschärfungen gehört unter anderem eine Ausgangssperre (zwischen 21 und 5 Uhr), sowie eine verschäfte Beschränkung der Kontakte, heisst es in einer Medienmitteilung. Obwohl die Sieben-Tage-Inzidenz am Wochenende unter 100 fiel, seien noch keine Lockerungen möglich. Dies könne erst in Betracht gezogen werden, wenn dieser Inzidenzwert an fünf Tagen hintereinander unter 100 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner liege. Dabei stütze man sich auf die Meldungen des Landesgesundheitsamts.

Aktuell sind also nur noch Treffen mit Angehörigen des eigenen Haushalts und einer externen Person gestattet. Kinder bis einschliesslich 14 Jahren fallen nicht unter diese Regelung.

Zwölf Neuinfektionen im Landkreis Lörrach

Am Sonntag, 18. April, wurden dem Gesundheitsamt zwölf Neuinfektionen gemeldet. Die 7-Tages-Inzidenz sinkt damit weiter auf 90,8 Neuinfektionen pro 100’000 Einwohner, schreibt das Landratsamt Lörrach in einer Mitteilung. Ein weiterer Todesfall wurde gemeldet.

Derzeit befinden sich 30 Personen aus dem Landkreis mit Covid-19-Infektion in Krankenhäusern innerhalb und ausserhalb des Landkreises. Davon werden fünf Personen intensivmedizinisch versorgt, von denen zwei beatmet werden müssen.

Weitere sieben Personen wurden aus der Quarantäne entlassen, die Zahl der aktiven Fälle beträgt damit 1’010. Die Zahl der engen Kontaktpersonen, die sich in Quarantäne befinden, liegt bei 545, heisst es in der Mitteilung weiter.

Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie 8’707 Menschen aus dem Landkreis mit SarsCoV-2 infiziert, von denen 7’419 wieder als genesen gelten. 278 Personen sind seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben.

44 Neuinfektionen im Baselbiet

Das Baselbiet meldet am Sonntag, 18. April, 44 Neuinfektionen. Damit gibt es seit der Pandemie 15’972 Ansteckungen im Baselbiet. 677 der Fälle gelten als aktiv.

Todesfälle gab es derweil keine neuen. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 217.

Im Spital werden aktuell 18 Menschen mit einer Corona-Infektion behandelt werden. Auf der Intensivstation werden zwei Menschen behandelt, eine davon muss beatmet werden.

(Bild: Keystone)
Basel-Stadt vermeldet 55 Neuinfektionen

Im Kanton Basel-Stadt sind am Sonntag, 18. April 2021, 55 Neuinfektionen vermeldet worden. Acht Infizierte befinden sich aktuell auf einer Intensivstation im Kanton Basel-Stadt. Ein weiterer Todesfall wurde im Stadtkanton vermeldet.

Kantonsarzt Steffen kritisiert BAG-Impfstrategie

Der Basler Kantonsarzt Thomas Steffen hat auf Twitter das Bundesamt für Gesundheit (BAG) für dessen Kurswechsel bei der Impfstrategie kritisiert. Das BAG hatte am Donnerstag die Kantone dazu aufgefordert, die zweiten Impfdosen nicht zur Reserve an Lager zu behalten, sondern sofort zu verimpfen, um das Tempo nicht zu drosseln.

«Maximale sofortige Verimpfung ohne eine Reserve endet bei nicht vorhergesehenen Lieferengpässen in Chaos und Emotionen», schreibt Thomas Steffen auf Twitter. Er hält die neue Strategie des BAG nicht für sinnvoll. Steffen schlägt stattdessen vor: «Wir müssen in einen kontinuierlichen, stabilen Impfprozess auf hohem Niveau kommen. Auf diese Weise geht es letztlich am besten voran.»

Die Diskussion um das Impftempo in der Schweiz hat am Freitag zudem weiter an Fahrt aufgenommen: Einen Tag nach der Aufforderung des BAG an die Kantone, keine Reserven an zweiten Impfdosen anzulegen, wurden Lieferengpässe beim Impfstoffproduzenten Moderna bekannt. Der Hersteller konnte am Samstag lediglich rund ein Fünftel der angekündigten Impfdosen an die Schweiz liefern.

30 Neuinfektionen im Landkreis Lörrach

Am Samstag wurden dem Gesundheitsamt 30 Neuinfektionen gemeldet. Die 7-Tages-Inzidenz sinkt damit auf 96 Neuinfektionen pro 100’000 Einwohner, schreibt das Landratsamt Lörrach in einer Mitteilung. Derzeit befinden sich 32 Personen aus dem Landkreis mit Covid-19-Infektion in Krankenhäusern innerhalb und ausserhalb des Landkreises. Davon werden weiterhin vier Personen intensivmedizinisch versorgt, von denen zwei beatmet werden müssen.

Weitere elf Personen wurden aus der Quarantäne entlassen, die Zahl der aktiven Fälle beträgt damit 1’006. Die Zahl der engen Kontaktpersonen, die sich in Quarantäne befinden, liegt bei 572.

Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie 8’695 Menschen aus dem Landkreis mit SarsCoV-2 infiziert, von denen 7’412 wieder als genesen gelten. 277 Personen sind seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben.

Basel-Stadt vermeldet 52 Neuinfektionen

Im Kanton Basel-Stadt sind am Samstag, 17. April 2021, 52 Neuinfektionen vermeldet worden. Zehn Infizierte befinden sich aktuell auf einer Intensivstation im Kanton Basel-Stadt. Todesfälle gibt es im Stadtkanton keine weiteren.

76 Neuinfektionen im Baselbiet

Der Kanton Baselland meldet am Samstag, 17. April 2021, 76 neue Infektionen mit dem Coronavirus. Eine weitere Person ist hospitalisiert worden. Somit befinden sich zurzeit 19 Corona-Infizierte im Kanton Baselland im Spital, zwei davon werden beatmet. Am Samstag sind keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion vermeldet worden.

Gedenktag am 18. April für Opfer der Corona-Pandemie

Anlässlich der in Berlin stattfindenden Gedenkveranstaltung für die Todesopfer in der Corona-Pandemie, hisst auch das Landratsamt Lörrach am Sonntag, 18. April, seine Trauerbeflaggung, heisst es in einer Mitteilung vom Freitagabend.

Seit Beginn der Pandemie sind im Landkreis Lörrach 277 Menschen in Zusammenhang mit dem Corona-Virus gestorben.

Theater im Teufelhof öffnet am 19. April

Ab Montag, 19. April, hat das Theater im Teufelhof Basel geöffnet. Das teilt das Theater am Freitag mit. Die BesucherInnen-Zahl ist auf maximal 33 Zuschauende begrenzt und sämtliche Schutzmassnahmen werden erfüllt.

Den Neustart eröffnet Judith Bach (Mitglied des Duos Luna tic) mit ihrem Kabarettprogramm «Claire alleene» am Montag, 19. April. Am Freitag, 23. und Samstag, 24. April gastiert der bekannte deutsche Satiriker Nils Heinrich mit seinem klugen und knallharten Kabarettprogramm «Aufstand».

Bis Ende der Spielzeit am 8. Mai treten des Weiteren das Schweizer Theaterkabarett-Duo Strohmann-Kauz, der Schweizer Preisträger des Salzburger Stier 2020 Renato Kaiser und der italienisch-schweizerische Geschichtenerzähler Ferruccio Cainero auf.

Das Schweizer Kabarettduo schön&gut feiert am Donnerstag, 6. Mai, mit seinem neusten Programm «Aller Tage Abend – feinsinnig-poetisches und scharfsinnig-politisches Kabarett» Premiere.

Umbuchungen auf Biontech-Impfstoff für unter 60-jährige vor Ort möglich

Das Kreisimpfzentrum Lörrach folgt der kürzlich ausgesprochenen Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) in puncto Astrazeneca-Zweitimpfung, heisst es in einer Mitteilung des Landratsamts Lörrach vom Freitag, 16. April.

(Symbolbild: Keystone)

Für das Kreisimpfzentrum Lörrach gilt folgende Vorgehensweise:

  • Alle Zweit-Impftermine mit AstraZeneca, die bereits vereinbart wurden, auch für unter 60-jährige, bleiben wie geplant bestehen. Für alle Personen, die ihren Ersttermin ab Mitte März hatten, gilt der Abstand für die Zweitimpfung von zwölf Wochen, ansonsten neun Wochen.
  • Für Personen unter 60 Jahren empfiehlt die STIKO die Zweitimpfung mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer. Eine Umbuchung auf den Impfstoff erfolgt automatisch im Impfzentrum vor Ort, eine erneute Terminbuchung ist für die betreffenden Personen nicht notwendig. Grundsätzlich ist es für Personen unter 60 Jahren nach eingehender ärztlicher Aufklärung und individueller Risikoanalyse auch möglich, eine Zweitimpfung mit dem Impfstoff von Astrazeneca zu erhalten.
  • Personen über 60 Jahre erhalten die zweite Impfung wie geplant mit dem Impfstoff von Astrazeneca. Ausnahmen davon gibt es nur bei bestimmten Vorerkrankungen, die Entscheidung wird vor Ort im Rahmen der ärztlichen Aufklärung getroffen.
40 Neuinfektionen im Landkreis Lörrach

Am Freitag wurden dem Gesundheitsamt 40 Neuinfektionen gemeldet. Die 7-Tages-Inzidenz sinkt damit auf 105,6 Neuinfektionen pro 100’000 Einwohner.
Ein weiterer Todesfall wurde gemeldet, es handelt sich um eine über 80-jährige Person. Das schreibt das Landratsamt Lörrach in einer Mitteilung.

Derzeit befinden sich 30 Personen aus dem Landkreis mit Covid-19-Infektion in Krankenhäusern innerhalb und ausserhalb des Landkreises. Davon werden weiterhin vier Personen intensivmedizinisch versorgt, von denen zwei beatmet werden müssen.

Weitere neun Personen wurden aus der Quarantäne entlassen, die Zahl der aktiven Fälle beträgt damit 987. Die Zahl der engen Kontaktpersonen, die sich in Quarantäne befinden, liegt bei 580.

Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie 8’665 Menschen aus dem Landkreis mit SarsCoV-2 infiziert, von denen 7’401 wieder als genesen gelten. 277 Personen sind seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben, heisst es in der Mitteilung weiter.

Am Donnerstag wurden weitere rund 750 Erstimpfungen im Kreisimpfzentrum verabreicht. Insgesamt wurden im Landkreis Lörrach damit bisher rund 30’000 Impfungen (ohne Hausarztimpfungen) durchgeführt, davon rund 25’515 Erstimpfungen und rund 4’485 Zweitimpfungen.

Theater Basel spielt wieder

Das Theater Basel nimmt ab Donnerstag, 22. April, seinen Betrieb wieder auf – auf allen drei Bühnen, für jeweils 50 Personen und zum Sonderpreis, teilt das Theater am Freitag mit.

Am Donnerstag geht es auf der Grossen Bühne mit der Komödie «Intermezzo» von Richard Strauss, inszeniert von Herbert Fritsch, der damit nach Basel zurückkehrt, los. Weiter geht es mit einem dichten Premierenreigen: am 23. April «Ballett auf allen Bühnen» – sieben Choreographien zum 20. Jubiläum des Ballettdirektors Richard Wherlock –, sowie am 24. April «Moby Dick – das Solo». Im Schauspielhaus feiert ebenfalls am 24. April «The Square» Premiere und am 3. Mai auf der Kleinen Bühne «Philoktet», inszeniert von Jan Bonny.

Die AbonnentInnen haben ab Freitag, 16. April, ein Vorkaufsrecht. Am 21. April gehen dann die verbliebenen Karten in den freien Verkauf. Es gibt für jede Vorstellung ein Kartenkontingent für NichtabonnentInnen. Die Preise liegen bei 50 Franken für Kleine Bühne und Schauspielhaus, respektive 100 Franken für die Grosse Bühne.

Basel-Stadt startet Ende April mit Massentests an Schulen

Lange hat der Kanton Basel-Stadt gezögert, jetzt will er auf Ende April/Anfang Mai ebenfalls mit freiwilligen Massentests an Schulen beginnen. Der Kanton Baselland hat bereits Anfang März eine entsprechenden Kampagne gestartet.

Die bislang punktuellen Testungen als Reaktion auf aufgedeckte Coronavirus-Infektionen an Schulen sollen mit regelmässigen, systematischen Massentestungen ergänzt werden, wie das Basler Gesundheitsdepartement am Freitag mitteilte. Die Teilnahme an den Massentests soll freiwillig sein.

Mehr dazu lesen Sie hier.

Die Corona-Situation an den Basler Primarschulen hat sich beruhigt. (Symbolbild: Keystone)
71 neue Fälle im Baselbiet

Im Baselbiet gibt es 71 neue Corona-Fälle. Damit gibt es seit der Pandemie 15’852 Ansteckungen im Baselbiet. 707 der Fälle gelten noch als aktiv.

Todesfälle gab es derweil keine neuen. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 217.

Im Spital werden aktuell 20 Menschen mit einer Corona-Infektion behandelt werden. Auf der Intensivstation werden zwei Menschen behandelt, eine Person muss beatmet werden.

Keine verschärften Corona-Regelungen im Kanton Solothurn

Nach dem jüngsten Öffnungsschritt des Bundesrates verzichtet der Solothurner Regierungsrat auf verschärfte kantonale Corona-Regelungen. Den Entscheid des Bundesrates vom vergangenen Mittwoch nimmt der Regierungsrat zur Kenntnis.

Der Regierungsrat begrüsse grundsätzlich eine schrittweise Öffnung, teilte die Staatskanzlei am Freitag mit. Das Ausmass und das Tempo der Massnahmenlockerungen durch den Bundesrat würden allerdings ein nicht unerhebliches Risiko bergen, dass die Fallzahlen wieder ansteigen könnten.

Basler Sportanlagen öffnen am Montag
64 neue Corona-Fälle im Kanton Basel-Stadt
Der Kanton Basel-Stadt meldet mit 64 neuen Fällen so viele Ansteckungen an einem Tag wie zuletzt im Januar. (Bild: Keystone)

Der Kanton Basel-Stadt meldet am Freitag, 16. April, 64 Neuansteckungen mit dem Coronavirus. Damit ist die Zahl der neuen Fälle so hoch, wie zuletzt im Januar. Mittlerweile haben sich seit Beginn der Pandemie 11’262 Menschen im Kanton mit dem Virus angesteckt. 364 davon sind aktuell noch isoliert.

In Basler Spitälern werden derweil 15 Menschen mit Corona-Infektionen behandelt. Acht von ihnen auf der Intensivstation.

Derweil meldet der Kanton keine neuen Todesfälle: Damit bleibt die Zahl der Verstorbenen unverändert bei 197.

Weniger stationäre Patienten wegen Covid-19 im Basler Claraspital

Im Basler Claraspital sind 2020 als Folge des temporären Verbots von Wahleingriffen weniger stationäre Patientinnen und Patienten behandelt worden als im Vorjahr. Die Privatklinik schloss mit einem Verlust von 3,6 Millionen Franken ab.

Insgesamt wurden 10’520 stationäre Patientinnen und Patienten aufgenommen, wie das Claraspital am Freitag mitteilte. Das waren rund 5,5 Prozent weniger als 2019. Auf der anderen Seite blieb die Zahl der ambulanten Fälle stabil, was die Tendenz zur «Ambulantisierung» verdeutlicht, wie es in der Mitteilung heisst. Alles zum Thema lesen Sie hier.

FDP Riehen-Bettingen will ein Test- und Impfzentrum im Dorf

Die FDP Riehen-Bettingen sieht ihre Gemeinden als benachteiligt. Die Test- und Impfmöglichkeit in Riehen sei zu ungenügend. Zudem sei der Bedarf gestiegen. Dies, weil jüngst auch Kinder ab 6 Jahren mit Krankheitssymptomen sich testen lassen müssen. «Durch den Entscheid des Erziehungsdepartements hat sich diese unbefriedigende Situation nun massiv akzentuiert», heisst es in einer entsprechender Mitteilung.

Dazu komme, dass trotz des «gut organisierten» Impfzentrums bei der Messe Basel, ein eigenes Impfzentrum im Dorf die Impfkampagne beschleunigen könnte. Zum Vergleich zieht die Ortspartei den Nachbarskanton heran. Dort seien bereits zwei Impfzentren in Betrieb.

Weiterer Basler Professor verlässt Taskforce des Bundes

Mit Dominique de Quervain verlässt ein weiterer Basler die Science Taskforce des Bundes. Dies nach den Lockerungen, die der Bundesrat am Mittwoch beschlossen hatte. Am Freitagmorgen verkündet der Professor an der Uni Basel auf Twitter seinen Rücktritt.

Er erhebt schwere Vorwürfe:  «Das der Science Taskforce auferlegte politische Korsett verhindert die dringend notwendige, ungefilterte wissenschaftliche Aufklärung», schreibt er. Künftig wolle er seine Expertise im Bereich Mental Health unabhängig von der Taskforce der Öffentlichkeit zu Verfügung stellen.

Bereits am Mittwoch hatte de Quervain getweetet, er halte die Lockerungsschritte für einen Fehler. Er befürchtet, dass die Bevölkerung wegen dem für ihn verfrühten Handeln bald leiden muss, auch psychischer Natur. Mehr Details erfahren Sie hier.

Kreisimpfzentrum Lörrach teilt kurzfristige Impftermine per SMS mit

Impftermine von Personen, die nicht zur Impfung erscheinen, schnell und unkompliziert neu zu vergeben – das sei das Ziel der «Impfbrücke», die das Kreisimpfzentrum (KIZ) Lörrach heute gestartet hat. Impfberechtigte Personen aus dem Landkreis haben damit die Möglichkeit, kurzfristig per SMS informiert zu werden, falls reguläre Termine im KIZ nicht wahrgenommen wurden oder anderweitig Impftstoffkontignente frei werden.

Hier kann sich jede impfberechtigte Person mit ihrer Handynummer registrieren. Die Terminvergabe erfolge dann nach dem Zufallsprinzip in Verbindung mit der Priorisisierungsgruppe und dem ausgewählten Impfstoff.

Theater-Veranstaltungen lohnen sich nicht für alle

Insgesamt 50 Besucher dürfen sich ab nächster Woche wieder in einem Theater befinden. Doch längst nicht alle Häuser öffnen deswegen ihre Pforten. Die «Baseldytschi Bihni» etwa, bleibt geschlossen. Der Grund: Die Konsumation bleibe eingeschränkt, sei aber ein wichtiger Teil des Erlebnisses. «Man kann sich damit einstimmen. Und als wir im November keine Möglichkeit dazu hatten, war die Stimmung auch fast gleich Null», sagt Remo Gallachi vom Verein «Baseldytschi Bihni».

Anders klingt es bei Helmut Förnbacher von der gleichnamigen Theater Company: «Nach fünf Monaten Berufsverbot ist dass eine saugute Nachricht.» Auch, wenn nur 50 Personen erlaubt sind. Andere Häuser, wie etwa das Theater Basel oder die Kaserne werden das Schauspiel ab Montag ebenfalls wieder aufnehmen.

Der Telebasel News Beitrag vom 15. April 2021.
Fitnessstudios bereiten sich auf Öffnung vor

Am kommenden Montag dürfen die Fitnessstudios in der Schweiz wieder öffnen. Gian Godenzi, Clubmanager beim Indigo-Fitness Basel, ist überrascht: «Ich hätte absolut nicht damit gerechnet, um ehrlich zu sein.» Aktuell werden noch die letzten Vorbereitungen getroffen.

Es gebe aber noch einige Unklarheiten, etwa wie es um den Wellnessbereich steht. Doch spätestes morgen wolle man auch darüber Klarheit haben. «Ich freue mich riesig auf den Montag», sagt Godenzi.

Der Telebasel News Beitrag vom 15. April 2021.

Im Indigo-Fitness in Basel laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. (Video: Telebasel)
Neue Contact Tracing-App «Iuca» startet in Lörrach

Ab 16. April kann die kostenlose Kontaktnachverfolgungs-App «luca» im Landkreis Lörrach genutzt werden, wie die Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit & Kreistag Lörrach mitteilt. Die App kann überall dort genutzt werden, wo Menschen zusammenkommen. Die luca-App soll so die Gesundheitsämter bei der Kontaktnachverfolgung in Geschäften, in der Gastronomie, bei Veranstaltungen oder privaten Treffen unterstützen. Dabei werden die zuvor registrierten persönlichen Daten mittels QR-Code gescannt, ohne dass die Daten direkt sichtbar sind – sie werden erst im Falle einer positiv getesteten Person durch das Gesundheitsamt ausgelesen. Voraussetzung ist, dass sowohl die Kunden als auch die Betreiber über die luca-App registriert sind.

Lörrach meldet 44 Neuinfektionen

Das Gesundheitsamt des Landkreis Lörrach meldet am Donnerstag 44 Neuansteckungen. Derzeit befinden sich 29 Personen aus dem Landkreis mit Covid-19-Infektion in Krankenhäusern. Davon werden weiterhin vier Personen intensivmedizinisch versorgt, von denen zwei beatmet werden müssen.

Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie 8’625 Menschen aus dem Landkreis mit Corona infiziert. 276 Personen sind seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben.

In acht Baselbieter Schulklassen Corona-Fälle entdeckt

Vom 12. bis 14. April 2021 wurden im Rahmen von Breites Testen Baselland insgesamt 1527 Pools (entspricht 1527 Schulklassen) ausgewertet, teilt der Kantonale Krisenstab am Donnerstag mit. Das sind 19’357 Einzelproben. Acht Pools waren positiv, davon betroffen waren 114 Personen, welche sich durch einen Einzeltest in der Abklärungs- und Teststation Feldreben oder einer der Aussenstationen untersucht haben.

Da die Einzeltests meist erst am Folgetag stattfinden, seien noch nicht alle Resultate eingegangen. Die genaue Anzahl positiver Fälle konnte deshalb noch nicht kommuniziert werden.

Seit dem 3. März 2021 wird im Kanton Basel-Landschaft an Schulen wöchentlich auf das Coronavirus getestet. (Bild: Keystone)
Kanton Basel-Stadt zieht nach 100 Tagen Impfen Bilanz

Das Gesundheitsdepartement Basel-Stadt blickt auf die ersten 100 Tage Impfungen zurück und zieht eine Zwischenbilanz. Gleichzeitig hat das Gesundheitsdepartement eine Planung für die Monate April bis Juni erstellt, damit für die impfwillige Bevölkerung mehr Klarheit herrscht.

Das Gesundheitsdepartement teilt ausserdem mit, dass alle Personen, die sich aktuell registriert haben, bis voraussichtlich Ende Juni eine Erstimpfung gegen das Coronavirus erhalten.

Die Impfungen in Basel-Stadt nehmen langsam mehr Fahrt auf. (Bild: Keystone)

Bisher hat der Kanton rund 57’000 Dosen erhalten. Für die Monate April bis Ende Juni sollen vom Bund voraussichtlich weitere rund 149‘000 Impfdosen geliefert werden.

Seit Ende Dezember werden im Schnitt 2’000 Impfdosen pro Tag verimpft. Die Kapazitäten seien aber weitaus höher: «Es ist jederzeit möglich, einen Zweischichtenbetrieb einzuführen mit 4’000 Impfungen pro Tag. Falls nötig ist auch ein 24/7-Betrieb denkbar mit bis zu 6‘000 Impfungen pro Tag. Dazu wäre die Lieferung von 180‘000 Impfdosen pro Monat nötig, was derzeit nicht der Fall ist», schreibt das Gesundheitsdepartement.

Die Bewohnenden der Alters- und Pflegeheime seien vollständig mit einer Erst- und Zweitimpfung geimpft. Neueintretende werden ebenfalls mit mobilen Equipen geimpft. Der Fokus werde nun auf Alterssiedlungen auf Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen gelegt.

Kanton Basel-Landschaft meldet 57 Neuinfektionen

Das Baselbiet meldet am Donnerstag 57 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Infektionen seit Beginn der Pandemie auf 15’781. 664 der Fälle gelten derzeit noch als aktiv. Todesfälle wurden im Landkanton keine neue vermeldet. Die Zahl der Verstorbenen bleibt unverändert bei 217.

18 PatientInnen werden derweil wegen einer Corona-Infektion in einem Baselbieter Spital behandelt werden. zwei Personen liegen auf der Intensivstation. Eine davon muss zurzeit beatmet werden.

Basel-Stadt meldet 52 Neuinfektionen

Der Kanton Basel-Stadt meldet am Donnerstag 52 neue Corona-Fälle. Damit sind seit Beginn der Pandemie insgesamt 11’198 Menschen am Virus erkrankt.

324 der Fälle sind derzeit noch aktiv und in Isolation. Im Spital liegen derweil 16 PatientInnen mit Coronavirus-Erkrankungen. Sieben davon müssen auf der Intensivstation behandelt werden.

Derweil gibt es keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus. Damit bleibt die Zahl der Corona-Toten im Kanton bei 197.

So reagiert Basel-Stadt auf die neuen Lockerungen

Der Bundesrat hat für den 19. April neue Lockerungen beschlossen. Gastrobetriebe dürfen unter anderem wieder öffnen. Da die Corona-Pandemie noch nicht vorbei ist, erinnert der Kanton Basel-Stadt daran, dass sowohl die Schutzmassnahmen und Hygieneregeln auch weiterhin für die am Montag öffnenden Betriebe gelten.

Um ein unkontrolliertes Ansteigen der lokalen Infektionszahlen an stadtbekannten Hot-Spots zu vermeiden, hat der Regierungsrat Basel-Stadt deshalb einen neuen Paragraphen in der kantonalen Covid-19-Verordnung verabschiedet. Gemäss dem neuen § 3d (Zusätzliche Massnahmen) kann der Kantonsarzt besondere Schutzmassnahmen in Hot-Spots verfügen, insbesondere eine örtlich begrenzte generelle Maskentragpflicht und ein örtlich begrenztes Konsumationsverbot auf der Allmend.

Diese besonderen Schutzmassnahmen sind ab Montag in der Steinenvorstadt vorgesehen. Die Regelung ist vorerst befristet bis zum 31. Mai 2021.

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(Bild: Keystone)
55 Neuinfektionen im Landkreis Lörrach

Im Landkreis Lörrach wurden dem Gesundheitsamt 55 Neuinfektionen gemeldet. Die 7-Tages-Inzidenz steigt damit auf 127 Neuinfektionen pro 100’000 Einwohner.

Derzeit befinden sich 31 Personen aus dem Landkreis mit Covid-19-Infektion in Krankenhäusern innerhalb und ausserhalb des Landkreises. Davon werden weiterhin vier Personen intensivmedizinisch versorgt, von denen zwei beatmet werden müssen.

52 neue im Baselbiet

Das Baselbiet meldet am Mittwoch 52 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Infektionen seit Beginn der Pandemie auf 15’724. 640 der Fälle gelten derzeit noch als aktiv.

Todesfälle wurden im Landkanton keine neue vermeldet. Die Zahl der Verstorbenen bleibt unverändert bei 217.

19 PatientInnen werden derweil wegen einer Corona-Infektion in einem Baselbieter Spital behandelt werden. Eine Person liegt auf der Intensivstation, muss aber nicht beatmet werden.

KlangBasel Spezial abgesagt

Die KlangBasel Spezial Ausgabe am 16. April mit We Invented Paris und dem Obertonchor Partial sowie der Familientag am 2. Mai wird vom Veranstalter abgesagt. Die aktuelle Lage lasse eine verlässliche Planung und Umsetzung der Konzerte in der Corona-Pandemie nicht zu.

«Wir sind mit allen Mitwirkenden in stetigem Austausch und sind guter Dinge die in den vergangenen Monaten der Pandemie zum Opfer gefallenen Projekte bei einer nächsten Ausgabe von KlangBasel nachholen zu können», heisst es in einer Mitteilung. «Zudem sind wir mit anderen VeranstalterInnen im Kontakt und hoffen, dass das ein oder andere Projekt bereits vorher in anderem Kontext zur Aufführung gebracht werden kann.»

45 neue Fälle im Kanton Basel-Stadt

Der Kanton Basel-Stadt meldet am Mittwoch 45 neue Corona-Fälle. Damit sind seit Beginn der Pandemie insgesamt 11’146 Menschen am Virus erkrankt.

291 der Fälle sind derzeit noch aktiv und in Isolation. Im Spital liegen derweil 16 PatientInnen mit Coronavirus-Erkrankungen. Sechs davon müssen auf der Intensivstation behandelt werden.

Derweil gibt es keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus. Damit bleibt die Zahl der Corona-Toten im Kanton bei 197.

 

Im Kanton Basel-Stadt wurden 45 neue Corona-Fälle notiert. (Bild: Keystone)

Vorerst keine Impfungen in Basler Arztpraxen und Apotheken

Die Impfungen in den Arztpraxen und Apotheken von Basel-Stadt verzögern sich. Das berichtet «Primenews». So bleibt es vorerst bei der Verabreichung im Impfzentrum. Dies, weil die Lieferung des Moderna-Impfstoffs geringer ausfällt, als geplant. Wann der Impfstart in Apotheken und Arztpraxen ist, bleibt im Dunkeln. Demnächst soll ein Pilotprojekt mit fünf Praxen und fünf Apotheken starten.

Beide Basel hätten 8000 Impfdosen mehr verabreichen können
Bei den Impfungen in beiden Basel könnte viel mehr heraus geholt werden. (Bild: Keystone)

Eigentlich könnten ÄrztInnen oft mehr Impfdosen aus den Ampullen ziehen, als sie das tun. Dies berichtet «Kassensturz» von SRF. In den Fläschchen soll jeweils immer etwas mehr Impfstoff sein, als vorgegeben. Viele Kantone verzichten aber darauf: Darunter die beiden Basel, so ein Bericht des «Regionaljournals». In früheren Berichten hiess es, dass in der Schweiz rund 15 Prozent aller Impfdosen weggeworfen werden.

Demnach hätte das Baselbiet fast 5’000 Impfdosen mehr verabreichen können – in Basel sind es derweil mehr als 3’000. Das sagt eine Hochrechnung des Senders. Viele Kantone empfehlen derweil bereits, wenn immer möglich mehr aus den Ampullen zu holen, so etwa der Kanton Bern.

Die beiden Basel führen an, sich an die Vorgaben von Behörden und Herstellern zu halten. Laut dem Bericht könne es durchaus sein, dass ÄrztInnen in den beiden Basel aber bereits heute so verfahren, wie es in anderen Kantonen empfohlen wird.

24 Neuinfektionen im Landkreis Lörrach

Im Landkreis Lörrach wurden dem Gesundheitsamt 24 Neuinfektionen gemeldet. Die 7-Tages-Inzidenz steigt damit auf 115,7 Neuinfektionen pro 100’000 Einwohner.
Derzeit befinden sich 31 Personen aus dem Landkreis mit Covid-19-Infektion in Krankenhäusern innerhalb und ausserhalb des Landkreises. Davon werden weiterhin vier Personen intensivmedizinisch versorgt, von denen zwei beatmet werden müssen.

Durchmischte Stimmung im Wirtschaftsraum Nordwestschweiz

Weite Teile der Unternehmen in der Region Nordwestschweiz kamen bisher relativ gut durch die Corona-Krise. Dabei stechen unter den Branchen auch deutliche Unterschiede heraus, wie eine Konjunkturumfrage der Wirtschaftsverbände und kantonalen Standortförderungen beider Basel zeigt.

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Basler Gastronomie bekommt mehr Platz im Freien

Bis der Restaurationsbetrieb in Innenräumen wieder möglich ist, sollen Basler Gastronominnen und Gastronomen draussen mehr Plätze als bisher anbieten können. Der Regierungsrat ermöglicht vorübergehend eine weitergehende Ausdehnung bestehender Aussenbestuhlung, sobald der Bundesrat den Gastronomiebetrieb im Aussenbereich wieder erlaubt.

Die Ausdehnung ist ohne Bewilligung möglich, solange sie insbesondere die geltenden Sicherheitsbestimmungen und Auflagen erfüllt. Ausdehnungen auf Fahrbahnen oder auf Strassen ohne Trottoirs sind der Allmendverwaltung vorgängig zu melden.

Die Aussenbestuhlung darf die Zufahrtsmöglichkeiten von Feuerwehr, Sanität und Polizei nicht beeinträchtigen und Fluchtwege nicht verstellen. Für die Passantinnen und Passanten auf den Trottoirs muss ein mindestens zwei Meter breiter Durchgang offen bleiben. Die Regelung gilt, bis die Abstandsregeln aufgrund des Coronavirus aufgehoben werden, längstens bis am 31. Dezember 2021.

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Landkreis Lörrach bereitet sich auf «Corona-Notbremse» vor

Deutschland plant eine Corona-Notbremse um die Pandemie wieder in den Griff zu bekommen. Via Facebook hat der Landkreis Lörrach über die aktuellen Regeln informiert, die ab dem 15. April im Landkreis gelten.

Massentests in Betrieben in Basel-Stadt

Seit Dienstag, 13. April können sich Betriebe, die an Massentestungen in ihren Unternehmen interessiert sind, unter www.coronavirus.bs.ch/massentests-betriebe online anmelden. Danach erfolgt eine Einreihung gemäss Einschätzung der Übertragungswahrscheinlichkeit und des Ausbruchsrisikos. Die ersten Betriebe werden dann in der Woche vom 19. April 2021 kontaktiert und im Detail über das weitere Vorgehen informiert.

Der Fokus der Umsetzung richtet sich in einem ersten Schritt auf Betriebe mit erhöhter Übertragungswahrscheinlichkeit oder mit erhöhtem Ausbruchsrisiko (unvermeidbarer enger Kontakt zwischen den Mitarbeitenden), ebenso auf Betrieben mit Kundenkontakt im Dienstleistungssektor. In weiteren Schritten werden Betriebe mit niedriger Übertragungswahrscheinlichkeit und niedrigerem Ausbruchsrisiko aufgenommen.

(Bild: Keystone)
Das 12. Europäische Jugendchor Festival Basel soll stattfinden

Die Organisatorinnen und Organisatoren des 12. Europäischen Jugendchor Festivals Basel (EJCF) wollen das Festival durchführen, allerdings auf eine andere Art als bisher gewohnt.

Pandemie-bedingt singen die Kinder und Jugendlichen unter 20 Jahren bei strengsten Sicherheitsvorschriften füreinander oder bilden sich weiter. Sollten bis im Mai Kleinstkonzerte erlaubt sein, sind die Organisierenden jedoch vorbereitet, diese auch kurzfristig zu realisieren, heisst es in der Medienmitteilung.

Das Sicherheitskonzept sieht mehrmaliges Testen der Chöre vor sowie die Bildung einer Bubble um jene Chöre, die sich in gleichen Räumen aufhalten. Dazu kommen Abstand halten und Maske tragen.

Die Hoffnung auf Konzerte wolle das Festivalteam auch nicht gänzlich aufgeben. Je nach Situation wolle man im Mai auch Konzerte durchführen. Das Festival wird vom 12. bis 15. Mai 2021 stattfinden.

Beratungsangebot für Long-Covid-Betroffene in Basel-Stadt

Immer mehr Menschen leiden nach einer Covid-19 Erkrankung an den Folgen der Erkrankung auch Long-Covid genannt. Der Kanton Basel-Stadt hat nun für die Betroffenen ein Beratungsangebot auf die Beine gestellt.

Genauer gesagt haben die Evangelisch-reformierte Kirche ERK, die Römisch-Katholische Kirche RKK und die Christkatholische Kirche CKK gemeinsam ein spezielles Beratungsangebot für Long-Covid-Betroffene ins Leben gerufen. Das Angebot ist dem «Begegnungszentrum Cura» des Claraspitals angegliedert, das die medizinische und psychosoziale Long-Covid-Beratung in der Region aufbaut, wie es in einer Medienmitteilung heisst.

«Die Langzeitfolgen von Covid-19 werden immer noch unterschätzt, deshalb fühlen sich Betroffene oft alleine gelassen und nicht verstanden», erklärt Valeria Hengartner, Seelsorgerin der RKK und Beauftragte für Palliative Care.

Die Long-Covid-Beratung ist montags, 16-18 Uhr im Begegnungszentrum Cura, Lukas Legrand-Strasse 22, 4058 Basel. Telefonisch erreichbar unter 079 899 80 75 oder direkt: Valeria Hengartner Tel. 079 794 36 26, Gerhard Gerster Tel. 079 768 85 62. Das Angebot ist kostenlos.

Baselbiet hat 37 Millionen Franken für Härtefälle ausbezahlt

Der Regierungsrat vom Kanton Basel-Landschaft hat bereits die zehnte Tranche der Corona-Härtefallhilfen verabschiedet. Wie der Kanton in einer Medienmitteilung schreibt hätte man damit 58 Gesuche bewilligt. 3,1 Millionen Franken seien zur Auszahlung und 0,5 Millionen Franken für Bürgerschaften freigegeben.

Insgesamt sind nun bereits 712 Gesuche bearbeitet und schon über 37 Millionen Franken zur Auszahlung freigegeben, laut der Medienmitteilung.

74 Neuinfektionen im Baselbiet

Der Kanton Basel-Landschaft meldet am Dienstag, 13. April, 74 Neuansteckungen innerhalb der letzten 24 Stunden. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie 15’672 Personen mit dem Coronavirus infiziert.

Aktuell sind im Baselbiet 17 Personen hospitalisiert. Es werden derzeit keine Patienten auf der Intensiv-Station behandelt. Seit Montag ist ein weiterer Todesfall dazugekommen. Damit liegt die Zahl der Verstorbenen bei 217 seit Beginn der Pandemie.

(Bild: Keystone)
Basel-Stadt meldet 25 Neuinfektionen

Im Kanton Basel-Stadt meldet das Gesundheitsamt am Dienstag, 13. April 2021, 25 neue Corona-Fälle. Aktuell sind 45 Personen im Stadtkanton hospitalisiert. Sechs Menschen werden auf der Intensiv-Station behandelt.

Es gibt keinen weiteren Todesfall. Seit Beginn der Pandemie sind im Stadtkanton 197 Menschen an den Folgen einer Erkrankung mit dem Virus gestorben.

(Bild: Keystone)
Ausnahmen für vollständig Geimpfte in Baden-Württemberg

Künftig gelte in Baden-Württemberg für vollständig geimpfte Personen Ausnahmen von der Absonderungspflicht und nach der Einreise aus einem Risikogebiet. Das schreibt die «Badische Zeitung» am Montag. Damit folge das Bundesland den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts. Die Änderungen sollen laut Gesundheitsminister Manfred Lucha nächsten Montag, 19. April, in Kraft treten.

(Symbolbild: Keystone)

Es werde eine Ausnahmeregelung in die jeweiligen Verordnungen aufgenommen. Geimpfte, symptomlose Personen müssen sich demnach künftig nicht mehr in Quarantäne begeben, wenn sie Kontakt zu einem Covid-19-Fall hatten.

Eltern verwirrt über neue Schulregelung

Wenn Kindergärtner oder Erstklässler Corona-Symptome haben, also erkältet sind oder husten, dann müssen sie zuhause bleiben und einen Corona-Test machen. Das beschloss der Kanton Basel-Stadt. Die diesbezüglichen Berichte von Telebasel sorgte bei vielen Eltern für Erstaunen, weil sie das zum Schulanfang schlicht nicht gewusst haben.

Der Leiter der Basler Volksschulen, Urs Bucher, bestätigt gegenüber Telebasel, dass der Elternbrief nicht zum idealen Zeitpunkt verschickt wurde. Solche Fehler in der Kommunikation wolle man in Zukunft vermeiden.

Gastronomie im Lörrracher Seniorenzentrum Mühlehof beschränkt möglich

Das Lörracher Landratsamt hat in Absprache mit dem Sozialministerium Baden-Württemberg am 12. April 2021 dem Vergleichsvorschlag des Verwaltungsgerichtshofs Mannheim (VGH) vom 6. April 2021 zur Öffnung der Gastronomie im Seniorenzentrum Mühlehof als zugangsbeschränktem Gemeinschaftsraum zugestimmt.

Lediglich klarstellend wies das Landratsamt in darauf hin, dass es bei seiner Zustimmung davon ausgeht, dass sich die Definitionen von «geimpften» und «genesenen» Personen an den aktuellen Richtlinien des RKI orientieren.

Hintergrund ist die Änderung der Gefahrenprognose durch das Robert Koch-Institut (RKI), die am 7. April erfolgt ist und durch ergänzende Berichte am 9. April konkretisiert wurde. Insgesamt erscheint es im Rahmen einer Gesamtabwägung nun vertretbar, dem Vergleich des VGH zuzustimmen.

Nun wird der Verwaltungsgerichtshof aufgrund der eingegangen Stellungnahme eine Entscheidung treffen.

Ab dieser Woche bereits 3'000 Impfungen pro Tag  im Baselbiet

Die Impfung von besonders gefährdeten Personen (BGP) schreitet im Baselbiet rasch voran. Dies teilt der kantonale Krisenstab mit. Eine weitere Personengruppe, jene mit chronischen Krankheiten (ohne Höchstrisiko), kann nun geimpft werden.

Bis Jahresmitte 2021 sollten alle Impfwilligen im Kanton Basel-Landschaft mit einem ersten Impfterminen versehen sein. Die Impfwirkung bei den über 75-Jährigen ist deutlich erkennbar, so das Fazit.

Die Impfkampagne im Baselbiet schreitet voran: Ab dieser Woche können täglich 3’000 Menschen geimpft werden. (Bild: Keystone)

Der Fortschritt ist in den erhöhten Impfstoff-Lieferungen begründet. Noch im laufenden Monat April sollten alle registrierten Personen über 65 Jahre oder Personen mit chronischen Krankheiten ihren Impftermin erhalten.

Nach wie vor haben viele Impfwillige lediglich das Impfzentrum Muttenz bei Ihrer Registration ausgewählt. Die Bevölkerung wird nochmals aufgerufen, möglichst alle Impfzentren auszuwählen, um die Chance auf einen Impftermin zu erhöhen, so die Mitteilung weiter.

Landkreis Lörrach zieht Corona-Notbremse

Am Montag, 12. April, wurden dem Gesundheitsamt des Landkreises Lörrach drei Neuinfektionen gemeldet. Die 7-Tages-Inzidenz liegt bei 105,8 und damit am dritten Tag in Folge über 100 Infektionen pro 100’000 Einwohner, weshalb nach Landesvorgabe die sogenannte Corona-Notbremse gezogen werden muss.

Massgeblich ist die Zahl des Landesgesundheitsamtes. Eine entsprechende Allgemeinverfügung wird am 13. April veröffentlicht. Nach Vorgabe der Corona-Verordnung greift die Notbremse ab dem zweiten darauffolgenden Werktag, als ab Donnerstag, 15. April 2021.

Daher gelten ab Donnerstag folgende strengere Regeln:

  • Der Einzelhandel darf kein Click & Meet (Zutritt nach vorheriger Terminvergabe) mehr anbieten. Die Abholmöglichkeit Click & Collect bleibt hingegen bestehen.
  • Körpernahe Dienstleistungen (Kosmetik-, Nagel-, Massage-, Tattoo-, Sonnen- und Piercingstudios sowie kosmetische Fusspflegeeinrichtungen und ähnliche Einrichtungen) müssen schliessen. Medizinisch notwendige Behandlungen (Physio- und Ergotherapie, Logopädie, Podologie und Fusspflege) sind weiterhin erlaubt. Friseurbetriebe dürfen geöffnet bleiben.
  • Schliessung von Aussen- und Innensportanlagen für den Amateur- und Freizeitsport. Individualsport auf weitläufigen Anlagen, wie z.B. Golf, ist weiterhin erlaubt. Gruppensport kann im Freien mit maximal fünf Personen aus nicht mehr als zwei Haushalten stattfinden. Kinder der beiden Haushalte bis einschliesslich 14 Jahre werden nicht mitgezählt. Paare, die nicht zusammenleben, zählen als ein Haushalt.
  • Der Betrieb von Musik-, Kunst- und Volkshochschulen ist nur im Rahmen des Onlineunterrichts zulässig.
  • Freizeit: Museen, Galerien, zoologische und botanische Gärten sowie Gedenkstätten werden für den Publikumsverkehr geschlossen.

Ein weiterer Todesfall wurde im Landkreis Lörrach gemeldet, es handelt sich um eine über 80-jährige Person. Derzeit befinden sich 40 Personen aus dem Landkreis Lörrach mit Covid-19-Infektion in Krankenhäusern innerhalb und ausserhalb des Landkreises. Davon werden vier Personen intensivmedizinisch versorgt, von denen zwei beatmet werden müssen.

Die Zahl der engen Kontaktpersonen, die sich in Quarantäne befinden, liegt bei 501. Weitere neun Personen wurden aus der Quarantäne entlassen, die Zahl der aktiven Fälle beträgt damit 868. Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie 8’502 Menschen aus dem Landkreis mit SARS-CoV-2 infiziert. 276 Personen sind seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. 7’358 Personen gelten als wieder genesen.

26’650 Impfungen durchgeführt

In der letzten Woche wurden im Kreisimpfzentrum und durch die Mobilen Impfteams weitere rund 3’000 Erst-Impfungen und zwölf Zweitimpfungen verabreicht, insgesamt wurden damit im Landkreis Lörrach bisher rund 26’650 Impfungen (ohne Hausarztimpfungen) durchgeführt, davon rund 22’170 Erstimpfungen und rund 4’480 Zweitimpfungen.

Über 90 Destinationen im Sommerflugplan des EuroAirports

Trotz der pandemiebedingt unsicheren Situation trat auch am EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg per 28. März der Flugplan für die Sommersaison 2021 in Kraft. In Europa und dem Mittelmeerraum werden neue Destinationen angeboten, und am Flughafen Basel-Mulhouse lassen sich zudem neue Fluggesellschaften nieder. Insgesamt werden 90 Destinationen angeflogen

Der Flughafen Basel-Mulhouse gibt seinen Flugplan für den Sommer 2021 bekannt. (Bild: Keystone)

Um die Gesundheit der Reisenden optimal zu schützen und damit diese mit Vertrauen reisen können, hat der EuroAirport alle Richtlinien und Empfehlungen der Europäischen Kommission umgesetzt. Maskenpflicht, Social Distancing, verstärkte Reinigungs- und Desinfektionmassnahmen, Klimatisierung mit 100 Prozent frischer Aussenluft: Im Terminal werden die Passagiere und ihre Begleitpersonen durch Plakate und Lautsprecheransagen auf die verschiedenen Massnahmen aufmerksam gemacht.

Diese und weitere Informationen sind auch auf der Internetseite des EuroAirport «Sicher Reisen» detailliert beschrieben. Alles zum Thema lesen Sie hier.

40 neue Corona-Fälle in Basel-Landschaft

Der Kanton Basel-Landschaft meldet am Montag, 12. April, 40 Neuansteckungen innerhalb der letzten 24 Stunden. Aktuell sind im Baselbiet 18 Personen hospitalisiert. Es werden derzeit keine Patienten auf der Intensiv-Station behandelt.

Die Zahl der Todesfälle liegt unverändert bei 216 seit Beginn der Pandemie.

Birseckschule nimmt Präsenzunterricht wieder auf

Die Rudolf Steiner Schule Birseck unterrichtet ab Montag, 12. April, wieder alle Klassen im Präsenzunterricht. In Absprache mit dem Kantonsarzt und dem Amt für Volksschulen überprüfte sie sämtliche Schutzmassnahmen und nimmt neu am breiten Testen teil.

Laut Medienmitteilung habe man folgende Massnahmen für den Start des Präsenzunterrichts vereinbart:

  • Teilnahme am breiten Testen: Die Birseckschule erhält vom Kanton das Material, um ab 12. April wöchentlich einen Test durchzuführen.
  • Schutzmassnahmen überprüfen: Die Birseckschule überprüft vor dem 12. April sämtliche Schutzmassnahmen, wie Beschilderung oder Hygieneausrüstung.
  • Maskendispens erneuern und melden: Wer keine Maske tragen kann, erneuert die Dispens beim Arzt. Die Schule erhält die Dispens bis 14. April und leitet sie an den kantonsärztlichen Dienst weiter.
  • Information: Die Schulleitung informiert Mitarbeitende und Eltern bis 7. April über die Massnahmen. Zusätzlich orientieren am 9. April Schulleitung, Kantonsärztlicher Dienst und AVS die Mitarbeitenden per Videokonferenz.
  • Transparenz herstellen: Schule, Kantonsärztlicher Dienst und AVS informieren sich regelmässig. Am 26. April überprüfen sie die Wirkung der Massnahmen.
Basel-Stadt meldet am Montag 26 Neuansteckungen

Im Kanton Basel-Stadt meldet das Gesundheitsamt am Montag, 12. April 2021, 26 neue Corona-Fälle. Aktuell werden 45 Personen im Stadtkanton hospitalisiert. Fünf Menschen werden auf der Intensiv-Station behandelt.

Es gibt keinen weiteren Todesfall, damit sind seit Beginn der Pandemie 197 Menschen an den Folgen des Virus gestorben.

Roche: Phase-III-Studie mit Corona-Cocktail zeigt Wirksamkeit

Der Pharmakonzern Roche hat zusammen mit seinem Partner Regeneron die gesteckten Ziele mit dem Antikörper-Cocktail Casirivimab und Imdevimab erreicht. Der Cocktail wurde in der Studie REGN-COV 2069 eingesetzt, um das Risiko und die Belastung durch Covid-19-Infektionen bei Haushaltskontakten von SARS-CoV-2-Infizierten zu verringern, wie Roche am Montag, 12. April, mitteilte.

Die Studie, die laut der Mitteilung gemeinsam mit dem National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID) durchgeführt wurde, hat ihre Ziele erreicht. Sie zeigte demnach, dass die subkutane Verabreichung von Casirivimab und Imdevimab das Risiko symptomatischer Infektionen bei denjenigen, die bei Studienbeginn nicht infiziert waren, um 81 Prozent reduzierte.

Die Ergebnisse der Studie werde man den Zulassungsbehörden so bald wie möglich überreichen, heisst es in der Mitteilung weiter.

Baselland zählt 36 neue Corona-Fälle

Für das Baselbiet werden am Sonntag, 11. April, innert 24 Stunden 36 Neuansteckungen gemeldet. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 15’558 Infektionen mit Covid-19 nachgewiesen. Es kam kein weiterer Todesfall hinzu, wie auf der Covid-19-Statistik des Kantons ersichtlich wird. Im Zusammenhang mit dem Virus verstorben sind insgesamt 216 Menschen.

Derzeit mit einer Corona-Infektion im Spital sind 17 Personen, davon eine auf der Intensivstation.

Basel-Stadt verzeichnet 36 Neuinfektionen

In Basel-Stadt werden am Sonntag, 11. April, 36 neue Corona-Fälle gemeldet. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie im Kanton 11’050 Fälle nachgewiesen. Es kam kein weiterer Todesfall hinzu.

Im Spital befinden sich aktuell 42 Personen, die positiv auf das Virus getestet wurden. Davon müssen weiterhin 5 auf der Intensivstation behandelt werden.

In Quarantäne sind 537 Personen, davon 262 Reiserückkehrer. In Isolation befinden sich am Samstag in Basel-Stadt insgesamt 306 Menschen.

Was bisher geschah

Die bisherigen Meldungen aus der Region zu Covid-19 finden Sie hier.

1 Kommentar

  1. Und an Feiertagen und Wochenende macht man einfach zu. Da wo vermutlich auch die zu Impfenden besser verfügbar wären als unter der Woche. Sorry aber wir haben eine Pandemie, eine globale Gesundheitskrise. Da gelten Ausnahmeregeln und es sollte auch am Wochenende gearbeitet werden.Report

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