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Der Telebasel News Beitrag vom 12. April 2021.
Basel

Neues Hochhaus an der Heuwaage soll 70 Meter hoch werden

Die Regierung sagt Ja und auch vom Grossen Rat wird wohl kein Widerstand kommen: Das neue Hochhaus an der Heuwaage soll doppelt so hoch werden, wie das jetzige.

Am Mittwoch kommt der Grosse Rat im Geschäft zu Wort. Eine grosse Debatte oder gar Gegenstimmen werden aber nicht erwartet, wenn es um die Zukunft des Hochhauses an der Heuwaage geht.

Jeremy Stephenson, Präsident der Bau- und Raumplanungskomission zeigt sich gegenüber Telebasel überzeugt: Dem geplanten Neubau steht prinzipiell nichts im Weg.

Basel will hier hoch hinaus

70 Meter hoch soll das neue Hochhaus werden. Das jetzige, 66 Jahre alte Gebäude soll zusammen mit dem angrenzenden Bau weg. Der Turm wird künftig frei stehen.

Für das im Jahr 1955 erbaute Hochhaus neben dem Heuwaage-Viadukt gibt es keine Zukunft. (Bild: Telebasel)

«Die Idee ist, dass man diesen Eingang zur Steinenvorstadt vollkommen öffnet. Auch, dass man eine Begegnungszone und einen schönen Eingang zur Steinenvorstadt baut. Hier ist jetzt alles verbaut und viel zu eng, das wird alles geöffnet», so Jeremy Stephenson Präsident der Bau- und Raumplanungskommission,

«Das Gebäude mit den roten Backsteinen kommt weg. Diese Fläche, auf der das Hochhaus jetzt steht, bleibt dann übrig. Das ist dann auch der Sockel des neuen Hochhauses», erklärt Stephenson. Der Neubau soll Platz für 70 Wohnungen schaffen.

Kein Widerstand erwartet

Für das 85 Millionen Franken teure Projekt wird kein Widerstand erwartet. Die Regierung sprach sich bereits für das Projekt aus. Auch am Mittwoch, wenn die Pläne im Grossen Rat besprochen werden, wird keine Opposition erwartet.

In Verbindung mit diesem Projekt wollte man zuerst auch die Brisig aus dem Boden holen. Das wurde aber vorerst verworfen. Trotzdem soll der Bach irgendwann im Bereich des aktuellen Steinenparkplatzes wieder an die Oberfläche kommen. Das Hochhaus wird aber zuerst separat von diesen Plänen gebaut.

Der Termin für Baustart ist noch unklar, wird aber in zirka fünf Jahren erwartet.

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