Das Bohrloch des abgebrochenen Geothermie-Projekts in Basel. (Bild: IWB)
Basel

IWB bereiten Rückbau von Geothermie-Bohrloch vor

Die IWB bereiten den langfristigen Rückbau des Geothermie-Bohrlochs im Norden Basels vor. Das Projekt wurde 2009 nach Erdstössen abgebrochen.

Die Industriellen Werke Basel (IWB) bereiten den mittelfristigen Verschluss und langfristigen Rückbau des Geothermie-Bohrlochs im Norden Basels vor. Aktuell werden die hydraulischen Verhältnisse im Untergrund des 2009 abgebrochenen Projekts untersucht.

Im Bohrloch befinde sich noch immer Wasser, das vor 15 Jahren für die geothermische Energiegewinnung in das Gestein gepresst worden sei, teilten die IWB am Donnerstag mit. Wegen in der ganzen Stadt Basel spürbaren Erdstössen war das Projekt 2009 abgebrochen worden.

2017 war das verschlossene Bohrloch im Stadtteil Kleinhüningen wieder geöffnet worden, um Druck abzulassen und die Gefahr weiterer Erdstösse zu mindern. Jetzt soll laut Communiqué untersucht werden, ob sich die Situation durch die Entnahme des Wassers weiter entspannen lässt. Die Messungen sollen als Grundlage für den langfristigen Rückbau der ganzen Anlage dienen.

Für die Messungen ist ein Zeitrahmen von sechs Wochen eingeplant, und sie werden unter anderem von Fachleuten des Schweizerischen Erdbebendienstes begleitet. Dieser erwarte keine Zunahme der Erdbebenaktivität, heisst es. Allerdings könne ein spürbares Erdbeben nicht ganz ausgeschlossen werden.

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