Das regelmässige Testen ist laut dem Solothurner Kantonsarzt Lukas Fenner eine wirksame Massnahme gegen die Ausbreitung des Coronavirus. (Symbolbild: Key)
Schweiz

Kanton Solothurn will Massentests bei 24’000 Personen durchführen

Der Kanton Solothurn will ab Mitte April jede Woche Covid-19-Massentests bei rund 24'000 Personen durchführen.

Sie sollen in Unternehmen, Alters- und Pflegeheimen, sozialmedizinischen Institutionen, Kindertagesstätten und Schulen stattfinden.

Für die Tests werden sogenannt gepoolte Speichelproben im Labor analysiert. Dafür werden die Proben von mehreren Personen gesammelt. Mit den präventiven Massentests könnten insbesondere Personen ohne oder mit unspezifischen Symptomen erkannt werden, teilte die Solothurner Staatskanzlei am Dienstag mit. So würden sich Kontaktpersonen zurückverfolgen und rechtzeitig eine Isolation oder Quarantäne anordnen lassen.

Freiwillige Teilnahme

Die Teilnahme an den Massentests sei freiwillig, hiess es beim Departement des Innern auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Die Tests will der Kanton zusammen mit einem externen Anbieter durchführen. Derzeit würden Pilotprojekte mit zwei möglichen Anbietern laufen, schrieb die Staatskanzlei.

Neben den Massentests baut der Kanton auch das Testangebot in den beiden Screening-Zentren in Olten und Solothurn sowie in den Solothurner Spitälern (soH) weiter aus. Für die Umsetzung der erweiterten Teststrategie, die er am Dienstag beschlossen hat, stellt der Regierungsrat vorläufig rund 5,1 Millionen Franken bereit.

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