Spielstätten wie die Mailänder Scala dürfen wegen der angespannten Corona-Lage in Italien auch am Welttheatertag ihre Türen nicht öffnen. (Bild: Keystone)
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Welttheatertag in Italien – und alles ist zu

Enttäuschung in Italiens Kulturwelt: Zum Welttheatertag sind die Kulturstätten wegen der Corona-Pandemie anders als ursprünglich geplant zu geblieben.

«In Italien hätte es ein Festtag sein sollen, ein Datum einer ersten Wiederöffnung. Leider ist es nicht so», teilte Kulturminister Dario Franceschini am Samstag mit. Die Corona-Pandemie habe keine Öffnung von Theatern und Kinos erlaubt, so wie sie für die Gelbe Zone mit den lockersten Corona-Regeln vorgesehen war.

In Italien sind derzeit alle Regionen entweder der mittelstrengen Orangen Zone oder der strengen Roten Zone zugeordnet, in der gewissermassen ein Lockdown herrscht. Medienberichten zufolge will die Regierung in Rom bis Ende April weiter strenge Corona-Regeln, so dass keine Gelben Zonen vorgesehen wären. Ein entsprechendes Dekret soll in der kommenden Woche beschlossen werden.

Regierung vertröstet die Spielstätten

Italiens Theater und Kinos sind seit Monaten geschlossen. Viele Opern hatten ihre Vorführungen im Internet übertragen. Franceschini sagte den Kulturschaffenden Unterstützung zu.

Nach Wochen steigender Corona-Fallzahlen hatte das Gesundheitsministerium am Freitag von Zeichen einer Stabilisierung der Lage gesprochen. Der für die Tage zwischen Freitag vergangener Woche und Donnerstag berechnete landesweite Inzidenzwert sei auf durchschnittlich 247 Fälle je 100’000 gesunken, was immer noch hoch sei. In Italien verzeichneten die Behörden bislang mehr als 107’000 Tote mit dem Virus und rund 3,5 Millionen Corona-Infektionen.

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