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Der Telebasel News-Beitrag vom 25. März 2021.
Baselland

Von «das ist unser Recht» bis «absolut kontraproduktiv»

Die Zahl der Beiträge unter dem Hashtag #NoLiestal auf Twitter explodierte. Damit wolle man den Massnahmen-Gegnern der Demo von Liestal zur Vernunft raten.

An das Vertrauen in die Forschung und Wissenschaft und an die Vernunft wolle man mit  #NoLiestal appellieren. Auch Prominente machten auf der Onlineplattform Twitter mit dem Hashtag auf die Demo in Liestal von vergangenem Samstag aufmerksam.

Der Hashtag, den Nils Althaus startete, wurde innert weniger Stunden über 20’000 Mal verwendet. Die Hauptaussage: Eine Kundgebung, wie jene am Samstag, 21. März, in Liestal, soll es in der Schweiz nicht nochmals geben.

«Unvernünftig und kontraproduktiv»

Die Demonstration der Massnahmen-GegnerInnen stösst in Liestal auf wenig Verständnis: «Die Leute könnten so viel tun und einander helfen, anstatt ihre Zeit zu vergeuden und Kosten zu generieren. Sie sind alle verunsichert. Sicherheit holen sie aber nicht mit den Demos, sondern diese machen sie nur noch unsicherer», sagt der Liestaler Peter Müller-Graf, gegenüber Telebasel.

«Ich kann es nicht nachvollziehen, ich finde es gefährlich», meint eine Passantin, die in Liestal arbeitet. Sie fügt an: «Ich finde es unvernünftig. Ich kann es total verstehen, dass man sich eingeschränkt und unglücklich fühlt. Aber ich denke, das ist absolut kontraproduktiv».

Maskenverweigerung: «Das finde ich nicht okay»

Einige im Stettli der Baselbieter Hauptstadt zeigen etwas mehr Verständnis für die Demonstranten: «Ich finde diese Demo in Ordnung. Denn viele sind mit den Massnahmen des Bundesrats nicht einverstanden. Ich glaube es ist unser Recht, das auch mitzuteilen», meint eine der Befragten. Trotzdem, ganz einverstanden ist sie mit den Massnahmen-Gegnern nicht: «Sie haben die Maskenpflicht nicht ernst genommen. Das finde ich nicht okay».

Weitere Demo im Kanton Uri nicht genehmigt

In Altdorf im Kanton Uri wurde bereits die nächste Kundgebung der Massnahmen-Gegner geplant. Diese bekam jedoch, wie am Donnerstag bekannt wurde, keine Genehmigung.

Für die landesweit negativen Reaktionen scheint Liestal noch länger bekannt zu bleiben. «Liestal kann ja nichts dafür. Sie haben alles richtig gemacht, sonst wäre es eskaliert. Wenn die Nächsten einfach keine Bewilligung bekommen, wäre das gut», meint ein weiterer Passant aus Liestal und sagt abschliessend: «Sie halten sich nicht an die Regeln, also gibt es keine Demo, fertig».

3 Kommentare

  1. @old man
    wir dürfen ja auch demonstrieren,dies ist ja gar nicht das Thema.Wir durften auch im Lockdown demonstrieren, aber einfach seit Mai 2020 mit den vorgegebenen Massnahmen.Aber wenn ein Veranstalter schon mehrere Male bewiesen hat,dass er die Auflagen nicht einhält,wirft dies halt schon die Frage auf,warum die Sicherheitsdirektion BL die Demo in Liestal erlaubt hat;aber Uri macht dies besserReport

  2. Ich finde Demos ok den wir leben in einer Demokratie und dort darf man nein man solte es sogar Mitteilen wen uns was nicht. Den jeder Mann Frau darf gehört werden.Report

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