Die Geschäftsleitung vom Unternehmen Mitte hat auf die öffentliche Kritik reagiert. (Bild: Facebook/Unternehmen Mitte)
Basel

Kündigung nach Vorwürfen wegen sexuellen Belästigungen beim Unternehmen Mitte

Die Geschäftsleitung des Unternehmen Mitte stellt einen Mitarbeiter frei. Diesem wurde von einer Arbeitskollegin mehrfache sexuelle Belästigung vorgeworfen. 

Das Kaffeehaus Unternehmen Mitte im Zentrum von Basel stand die letzten Wochen in der Kritik. Grund dafür war ein Artikel aus der «woz» in welchem eine ehemalige Mitarbeiterin sich wegen Mobbing und sexueller Belästigung innerhalb des Teams beschwert hatte.

Nachdem sich die Geschäftsleitung nicht konkret zum Fall äusserte, schreitet sie nun zur Tat. «Nach eingehender Prüfung und Diskussion wurde (…) der Beschluss gefasst, das Arbeitsverhältnis mit dem Mitarbeitenden, gegen den mehrere Vorwürfe wegen sexueller Belästigung vorliegen, aufzulösen», heisst es in einer entsprechender Mitteilung des Unternehmen Mitte. Es gelte weiterhin die Unschuldsvermutung, heisst es weiter.

Krisenstab gebildet

Nebst der Auflösung des Arbeitsvertrages mit der beschuldigten Person, habe die Geschäftsleitung nun auch einen Krisenstab gebildet, um den Schutz des Unternehmens sowie deren MitarbeiterInnen zu gewährleisten. Wer im Krisenstab Einsitz hat, geht aus der Mitteilung nicht hervor. In diesem Zusammenhang habe die Geschäftsleitung einen Drei-Phasen-Plan aufgestellt, um die Vorkommnisse aufzuarbeiten:

  1. Alle Vorwürfe gegen das Unternehmen und die Geschäftsleitung werden selbstkritisch untersucht.
  2. Im Krisenstab werden weitere nötige Massnahmen erarbeitet und mit der Geschäftsleitung umgesetzt.
  3. Mit allen Mitarbeitenden und allen relevanten Ansprechpartnern wird der offene Austausch intensiviert.

Sobald erste Ergebnisse vorliegen wolle die Geschäftsleitung zeitnah und transparent die Öffentlichkeit informieren.

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