Der Grossteil der Impfwilligen soll bis Ende Juli geimpft sein - wenn genügend Impfstoff zur Verfügung steht. (Symbolbild: Keystone)
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Weitere Bevölkerungsgruppen können im Kanton Solothurn zur Impfung

Ab Ende März können sich im Kanton Solothurn auch über 65-Jährige und das Gesundheitspersonal gegen Covid-19 impfen lassen.

Bisher haben sich von den über 75-Jährigen 71 Prozent für eine Impfung angemeldet. Diese Personen hätten entweder mindestens ihre erste Impfdosis erhalten oder würden demnächst einen Termin dafür bekommen, teilte die Solothurner Staatskanzlei am Dienstag mit. Damit könne der Kanton seine Impfkampagne für die 65- bis 74-Jährigen öffnen. Alle Personen über 75 sowie Hochrisikopatientinnen und -patienten, die sich nachträglich anmelden, werden weiterhin prioritär behandelt.

Registrieren für eine Impfung können sich alle Einwohnerinnen und Einwohner des Kantons. Sie erhalten per SMS einen Termin, sobald ihre Gruppe an der Reihe ist.

Zusätzlich zu den drei bestehenden Imfpzentren im Kanton – in Breitenbach, Olten und Solothurn – können ab Mitte April auch Hausärztinnen und Hausärzte in ihren Praxen impfen. Voraussetzung dafür ist, dass sie mindestens 50 Impfungen pro Woche durchführen. Bereits seit Beginn der Impfkampagne im Januar sind bei einem Pilotprojekt in sechs Hausarztpraxen Impfungen durchgeführt worden.

Mehr Geld fürs Impfen in Praxen

Um Hausärzte für ein Mitmachen zu gewinnen, erhöht der Kanton ihre Entschädigung: Zu den 24.50 Franken pro Impfung von der Krankenkasse erhalten sie zusätzlich 15.50 Franken vom Kanton. «Hausärztinnen und Hausärzte sind ein wichtiger Pfeiler der kantonalen Impfstrategie», wird Peter Eberhard, Chef des Gesundheitsamtes, in der Mitteilung zitiert. So erreiche man auch Personen, die sich in Gesundheitsfragen lieber an ihren Hausarzt wenden würden.

Den Zivilschutzeinsatz in den bestehenden Impfzentren hat der Regierungsrat um einen Monat bis Ende Juli verlängert. Der Zivilschutz ist laut der Mitteilung für die Bereiche Empfang, Registrierung, Logistik und Betreuung der Personen verantwortlich. Vorausgesetzt, es stehe genügend Impfstoff zur Verfügung, sollte der Grossteil aller impfwilligen Menschen bis Ende Juli geimpft sein, wird Eberhard weiter zitiert.

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