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Der Telebasel News Beitrag vom 21. März 2021.
Basel

Ärger bei der LDP

Der Basler Politiker André Auderset löste mit seiner auf den Sozialen Medien gegen den Bundesrat gerichteten Aussage heftige Reaktionen aus.

Drinnen dürfen sich zehn Personen treffen, aber draussen auf einer Terrasse etwas trinken geht nicht. Für LDP-Grossrat André Auderset ist jemand, der dies beschliesst «hirnamputiert» oder Bundesrat. Der Basler Politiker löste damit heftige Reaktionen aus. Auch bei seinem Partei-Kollegen Benjamin von Falkenstein: «Ich finde die Wortwahl geht gar nicht. Es hat natürlich jede und jeder das Recht, sich zu äussern. Allerdings ist das keine Kritik mehr, sondern nur noch beleidigend», so der Jungpolitiker. Die LDP stehe klar nicht hinter dieser Meinung.

Auf Anfrage von Telebasel sagt Auderset: «Ich habe dazu nichts mehr zu sagen. Ich habe gesagt, was ich denke und zwar war es meine Meinung als besorgter Bürger und nicht als LDP-Vertreter.»

Facebook-Post mittlerweile gelöscht

Wie LDP-Präsidentin Patricia von Falkenstein am Montag gegenüber Telebasel mitteilte, habe sie Gespräche mit Auderset geführt. Sein umstrittener Post auf seiner Facebook-Seite ist inzwischen gelöscht.

5 Kommentare

  1. GR André Auderset ist wohl eher ein «Partei-Quoten-Pfeiler» der LDP im Kleinbasel; seine weitere Unterstützung und Zusammenarbeit ist zu überprüfen; und nicht erst jetzt.Report

  2. Die Kommentare von André Auderset sind unerträglich. Man sollte meinen, dass es sich bei der LDP um eine zivilisierte und kultivierte Partei handelt. Das Gegenteil muss der Fall sein, wenn solche Leute in der Partei toleriert werden. Man kann anderer Meinung sein, ein Mindestmass von Anstand sollte aber vorhanden sein.Report

  3. Ich frage mich, ob derjenige sich nicht selbst fragen sollte, ob er mit seiner öffentlichen Aeusserung dieses Adjektiv verdient – von einem sogenannten Politiker darf man mit Recht erwarten, dass er sich höflich ausdrucken kann. Alles andere ist unterste Schublade und diskreditiert denselben selbst!Report

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