(Symbolbild: Key)
Schweiz

Bundesrat erhöht Abgeltung für Covid-Impfung bei Apotheken

Der Bundesrat hat die Abgeltung erhöht, die der Bund den Apotheken für die Durchführung der Corona-Impfung bezahlt.

Zudem hat er die Abgeltung für Arztpraxen geregelt. Arztpraxen erhalten bis Ende Juni 24.50 Franken pro durchgeführte Impfung. Ab Juli beträgt die Abgeltung 16.50 Franken, wie der Bundesrat am Freitag mitteilte. Die separate Pauschale für Arztpraxen wurde von den Tarifpartnern im Tarifvertrag neu aufgenommen. Diese Vergütung musste noch verhandelt werden, weil Arztpraxen andere Kostenstrukturen aufweisen als die Impfzentren.

Im gleichen Zug erhöhte der Bundesrat die Vergütung, die Apotheken für die Impfung bekommen, von 14.50 Franken auf 24.50 Franken pro Impfung. Die Pauschale für Impfzentren belässt er gemäss Mitteilung bei 14.50 Franken pro Impfung.

Alle Leistungen abgegolten

Abgegolten werden alle Leistungen im Zusammenhang mit der Impfung, also nicht nur die Verabreichung der Impfung, sondern auch Kontraindikationen, die Überprüfung des Impfstatus, die Impfanamnese sowie die Dokumentation und die Ausstellung der Impfbescheinigung.

Die Impfung gegen das Coronavirus ist freiwillig und für die Schweizer Bevölkerung kostenlos. Auch in der Schweiz tätige Diplomatinnen und Diplomaten sowie Grenzgängerinnen und Grenzgänger, die in Schweizer Gesundheitseinrichtungen arbeiten, können sich kostenlos gegen Corona impfen lassen.

Der Impfstoff wird den Kantonen vom Bund gratis zur Verfügung gestellt. Diese geben ihn wiederum kostenlos an die Leistungserbringer weiter.

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