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Telebasel Report vom 17. März 2021.
Region

Der FCB brennt – So kam Rotblau an den Tiefpunkt

Alles begann im April 2017: Bernhard Burgener präsentierte an der GV sein Konzept «Für immer Rotblau». Der Rest ist eine Geschichte der Entfremdung.

Ziemlich genau vier Jahre ist es nun her, seit Bernhard Burgener an der ausserordentlichen Generalversammlung des FC Basel sein Konzept «Für immer Rotblau» präsentierte. Eine überwältigende Mehrheit von 2’000 FCB-Mitgliedern (von 2’400 Anwesenden), befürwortete die Strategie und bestätigte dies mit tosendem Applaus.

«Für immer Rot-Blau» – am 17. April 2017 präsentierte Bernhard Burgener den FCB-Mitgliedern sein Konzept. (Bild: Telebasel)

Schon einen Monat später beginnt die Talfahrt

Kein Monat vergeht, schon folgt die erste Irritation – allerdings noch vom damaligen Marketingchef Martin Blaser unter der alten Führung initiiert. Der FCB gibt die Gründung eines eigenen E-Sports-Teams bekannt und engagiert dafür sogleich den amtierenden Schweizer Meister im FIFA, Luca Boller. Burgener selbst ist überzeugt vom eSports-Kurs des FCB und baut den Bereich später aus. Mit Boller kamen auch die Böller – mit schwarzem Rauch und grossen Lettern quittierte die Muttenzerkurve später diesen Entscheid: «E-Sports dr Stegger zieh».

Basel brennt: Etwa 5’000 Fans demonstrieren am vergangenen Samstag gegen FCB-Verwaltungsratspräsident Bernhard Burgener. (Bild: Telebasel)

Was folgt ist beispiellos

Es ist nur der Auftakt zu einer beispiellosen Entfremdung zwischen Club und Fans. Seien es Engagements von irgendwelchen Influencern, das Engagement in Indien oder die Gerüchte um den Verkauf des FCB an die britische Investitionsfirma Centricus – immer grösser wurde der Graben zwischen Vereinsführung und Fans.

Aber was waren wirklich die einschneidenden Ereignisse? Wie kam es dazu, dass heute 5‘000 Fans vor dem Stadion eine Burgener-Puppe verbrennen?

Die Telebasel Reportage «Chronik des Scheiterns» dröselt nochmals feinsäuberlich auf, wie es zu einer solchen Entfremdung kommen konnte.

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