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Der Telebasel News Beitrag vom 16. März 2021.
Baselland

Neuer Bahnhof Liestal gefährdet?

Der Stadtrat warnt, das neue Bahnhofsgebäude sei durch den Weiterzug einer Einsprache gefährdet. Die Gegner halten das für «einseitiger Einflussnahme».

Bekommt Liestal doch kein neues Bahnhofsgebäude? Obwohl der Quartierplan 2017 mit 70% angenommen wurde, sieht der Stadtrat das Projekt nun in Gefahr. Das teilte man in einer Mitteilung am Freitag mit. Grund für die Angst: Der Verein «Liestal.orientiert» will eine Einsprache weiterziehen.

Stadtpräsident Daniel Spinnler erklärt gegenüber Telebasel: «Das Bauinspektorat hat bereits die Klage in allen Punkten abgewiesen. Jetzt ist die Baurekurskomission dran, man kanns auch noch ans Kantonsgericht ziehen, dass ist ihr Recht, man kann es auch ans Bundesgericht ziehen, auch das ist ihr Recht. Das könnte dann aber einfach heissen, dass das Projekt nicht kommt und auf das wollten wir nochmals hinweisen.»

Das neue Bahnhofsgebäude könne nur in dem Zeitfenster gebaut werden, indem die Geleise im Zusammenhang mit dem Vierspurausbau stromfrei seien. Mit dem Weiterzug der Beschwerde riskiere man, dieses Zeitraum zu verpassen, so Spinnler.

«Einseitige Einflussnahme»

«Liestal.orientiert» äussert sich nur schriftlich, einer ihrer Vorwürfe: Der Bahnhof sehe nicht mehr gleich aus, wie auf den Visualisierungen von 2017. Die Stadt habe immer ganz klar gesagt, man stimme über das Volumen ab und nicht über Visualisierungen, kontert der Stadtpräsident.

Was «Liestal.orientiert» dem Stadtpräsidenten in ihrer Medienmitteilung ankreiden, «die einseitige Einflussnahme kann eine Wahrnehmungsverschiebung auch bei weiteren am Verfahren beteiligten Instanzen bewirken».

Diesen Vorwurf lässt Spinnler nicht gelten: «Man kann nicht einfach sagen, lasst uns in Ruhe unsere Einsprache weiter machen und meinen es gebe keine politische Reaktion auf das.»

Bei der Baurekurskommission bestätigt man auf Anfrage, dass gegen den Einsprache-Entscheid Beschwerde erhoben wurde.

1 Kommentar

  1. Echt stupid bei uns. In jedem Ecken gibt es bei uns immer wieder einige T die einfach Volksabstimmungen nicht akzeptieren wollen. Solche Personen sollen m. E. in das hinterste Land oder gar Wald wohnen gehen. Dort können sie sich ruhig verstecken unter Bäumen und der Zivilisation entgehen. Grundlos Verschleppung.Report

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