Wie lange trägt Cabral das FCB-Logo noch auf seiner Brust? (Bild: Keystone)
Basel

Afimico Pululu in Kontakt mit anderen Vereinen

Alle Gerüchte und News zu Transfers rund um den FC Basel und aus dem internationalen Fussball.
Afimico Pululu verhandelt mit anderen Vereinen
. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Während das Team des FC Basel am Mittwochnachmittag nach Albanien zum Rückspiel in der UEFA Conference League reist, bleibt Afimico Pululu zurück in Basel. Der Franzose verhandelt mit anderen Vereinen über einen möglichen Wechsel. Das bestätigt FCB-Trainer Patrick Rahmen.

«Das bedeutet aber nicht, dass er auch wirklich wechselt», meint der FCB-Trainer an der Medienkonferenz. Der Basler Flügelflitzer prüfe einzig sein Optionen. Noch sei der Abgang von Pululu nicht sicher.

FCB schmettert Leverkusen-Angebot für Cabral ab

Ex-YB-Trainer Gerardo Seoane will Arthur Cabral angeblich zu Bayer Leverkusen lotsen. Laut «Globo Esporte» soll der Brasilianer der Wunschstürmer des Bundesligisten sein. Leverkusen unterbreitete dem FCB deshalb ein Angebot zwischen sieben und acht Millionen für Cabral. Rotblau soll das Angebot allerdings abgelehnt haben. Der FCB will mindestens 12 Millionen für den 23-Jährigen.

(Bild: Keystone)
Eray Cömert vor den Absprung?

Im Interview gegenüber «Blue Sport» bestätigt FCB-Trainer Patrick Rahmen, dass man sich beim FC Basel unsicher ist, ob Eray Cömert beim FC Basel bleiben wird oder nicht.

Der Basler Innenverteidiger kam beim Saisonauftakt gegen die Grasshoppers Zürich zwar zu einem Teileinsatz. Patrick Rahmen setzt aktuell allerdings beim Saisonstart auf das Duo Fabian Frei und Andy Pelmard. Ob der EM-Fahrer noch ins Ausland wechseln wird, ist derzeit unklar. Besiktas Istanbul und Olympique Marseille sollen sich nach Cömert erkundigt haben. Zeit für eine Verpflichtung haben die Vereine noch genug: Das internationale Transferfenster schliesst erst Ende August.

(Bild: Keystone)
Ricky van Wolfswinkel wechselt zum FC Twente Enschede

Nach vier Saisons beim FC Basel kehrt der 32-jährige Stürmer Ricky van Wolfswinkel in seine Heimat Niederlande zurück. Er spielt künftig für Twente Enschede in der 1. Division.

Van Wolfswinkel stiess im Sommer 2017 von Vitesse Arnhem zum FCB. In 115 Wettbewerbsspielen traf er für die Basler 37 Mal. Die Karriere wurde zeitweilig durch eine Gehirnerschütterung und eine langwierige Gehirnverletzung unterbrochen.

Offiziell: Andy Pelmard leihweise zum FCB

(Foto: fcb.ch)

Jetzt ist es offiziell: Andy Pelmard wechselt leihweise von OGC Nizza zum FC Basel. Der französische Innenverteidiger unterschreibt bei Rotblau einen Vertrag bis Sommer 2022. Der FCB besitzt eine Option zur definitiven Übernahme des Spielers.

Kaderplaner Philipp Kaufmann sagt folgendes zur Neuverpflichtung: «Mit Andy Pelmard verpflichtet der FCB einen jungen, sehr dynamischen Abwehrspieler, der vor allem durch seine Schnelligkeit, sein Spiel mit dem Ball und seine Aggressivität aufgefallen ist. Seine gelernte Position ist die des Innenverteidigers, dank seiner Polyvalenz ist er aber auf allen Positionen der Verteidigung einsetzbar».

Der heute 21-Jährige durchlief sämtliche Nachwuchsstufen bei Nizza und ist aktueller U21-Nationalspieler Frankreichs. In der vergangenen Saison kam Pelmard auf insgesamt 19 Einsätze in der obersten französischen Spielklasse.

Linksverteidiger Andy Pelmard zum FC Basel

(Bild: Screenshot fcb.ch)

Im Vorstellungsvideo von FCB-Neuzugang Michael Lang versteckt sich ein Transfer-Leak. Im Video auf dem Mannschaftsfoto wird Andy Pelmard in dritter Reihe gezeigt. Der französische Linksverteidiger kommt von Nizza zum FCB.

Der Transfer des 21-Jährigen soll laut Informationen von Telebasel noch am Dienstag offiziell kommuniziert werden. Auch zu erkennen ist, dass Ricky van Wolfswinkel nicht auf dem Teamfoto zu sehen ist. Der Niederländer soll sich am Montag bereits vom Team verabschiedet haben.

Zudem lässt Stürmer Arthur Cabral auf den sozialen Medien am Montagabend verlauten, dass er künftig mit der Nummer 10 auf Torejagd für Rotblau gehen wird. Pikant: Erst bei der Team-Präsentation soll Ersatzgoalie Djordje Nikolic beim Aushändigen des Trikots erfahren haben, dass er künftig nicht mehr die Nummer 1 auf dem Rücken trägt, sondern Stammgoalie Heinz Lindner.

Orges Bunjaku wechselt nach Frankreich
 (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Der FCB-Mittelfeldspieler Orges Bunjaku verlässt den FC Basel in Richtung Frankreich. Der 20-Jährige geht zu Grenoble Foot 38 in die Ligue 2. Der FC Basel besitzt nach eine Saison die Möglichkeit den Spieler zurückzukaufen.

Wie der FC Basel in seiner Mitteilung schreibt, seien beide Parteien zur Übereinkunft gekommen, dass ein Wechsel für die Perspektive und die Weiterentwicklung des U20-Nationalspielers der richtige Schritt ist. Bei Grenoble trifft Orges Bunjaku auf seinen bisherigen Teamkollegen Yannick Marchand, der leihweise bis Ende Saison bei den Franzosen anheuern wird.

Michael Lang offiziell zurück beim FCB

«Ich hatte beim FCB die geilste Zeit meiner Karriere», sagt Michael Lang zur erneuten Unterschrift beim FC Basel. Der Schweizer Rechtsverteidiger wechselt vom Bundesligisten Borussia Mönchengladbach zurück zu Rotblau und unterschreibt einen Vertrag bis ins Jahr 2023 mit Option auf ein weiteres Jahr.

Damit reagiert der FC Basel auf den kürzlichen Abgang von Silvan Widmer zu Mainz 05. Michael Lang begründet seine Rückkehr in der Mitteilung des FC Basel wie folgt: «Der FCB ist nach wie vor ein ambitionierter Verein und ich bin ein ambitionierter Spieler. Diese Konstellation passte während meiner ersten Zeit beim Club sehr gut und das gilt auch heute noch. Mir persönlich war wichtig, dass ich schnell wieder auf dem Platz Gas geben kann, in einer Mannschaft eine gewisse Rolle einnehmen und meine Erfahrung ins Team tragen kann.»

Ricky van Wolfswinkel verabschiedet
(KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Der FC Basel plant künftig ohne Ricky van Wolfswinkel. Nach der leihweisen Verpflichtung von Sebastiano Esposito von Inter Mailand ist für den Niederländer kein Platz mehr bei Rotblau. Der 32-Jährige wurde laut Informationen von Telebasel bereits am Montag vom Team verabschiedet. Eine offizielle Bestätigung des FC Basel steht noch aus. 

Der Stürmer wechselte im Sommer 2017 von Vitesse Arnheim zum FC Basel und erzielte 37 Tore in 115 Spielen für die Basler. Ob der 32-Jährige seine Karriere fortsetzen wird und wohin es den Niederländer ziehen wird, ist noch unbekannt. Bereits im vergangenen Sommer, wurde der Stürmer von Rotblau verabschiedet, bevor sein Vertrag doch nochmals verlängert wurde.

Michael Lang vor Rückkehr zum FCB

Der FC Basel könnte demnächst einen alten Bekannten wieder in seinen Reihen haben: Michael Lang steht offenbar kurz vor einem Wechsel ans Rheinknie. Wie die deutsche «Rheinische Post» berichtet, fehlte der Schweizer Rechtsverteidiger am Samstag bei einem Testspiel seines aktuellen Vereins Borussia Mönchengladbach. Der Club teilte denn auch wenige Minuten vor Spielbeginn mit: «Es könnte sein, dass sich ein Wechsel anbahnt». Am Sonntag reiste Lang dann laut dem «Blick» aus dem Trainingslager der Borussia im westfälischen Marienfeld ab. Er habe sich nach dem Frühstück von seinen Mannschaftskollegen verabschiedet.

Lang wird diesen Sommer immer wieder mit einem Wechsel zum FCB in Verbindung gebracht. Nach dem Abgang von Aussenverteidiger Silvan Widmer hat Rotblau Bedarf auf der rechten Abwehrseite. Mit Lang würde ein verdienter und bei den Basler Fans beliebter Spieler den Weg zurück ins Joggeli finden. Er spielte bereits von  2015 bis 2018 für Rotblau und gewann mit dem FCB zwei Meistertitel und holte einmal den Schweizer Cup.

(Bild: Keystone)
Yannick Marchand wird nach Grenoble ausgeliehen

Der FC Basel leiht Mittelfeldspieler Yannick Marchand nach Frankreich an Grenoble Foot 38 aus. In der Ligue 2 soll das 21-jährige Talent aus dem Baselbiet möglichst viel Spielpraxis sammeln, teilt der FCB am Freitagabend in einem Communiqué mit. Der Leihvertrag mit Grenoble laufe bis zum Ende der Saison 2021/22 und beinhalte keine Kaufoption.

Marchand schaffte in der Saison 2018/19 den Sprung in die 1. Mannschaft des FCB und lief seither 21 Mal für Rotblau in der Super League auf. Zudem spielte er dreimal im Schweizer Cup. FCB-Kaderplaner Philipp Kaufmann ist sich sicher, dass die Marchands Leihe ein sinnvoller Schritt ist: «Yannick ist ein talentierter junger Mittelfeldspieler und wir sind überzeugt, dass er in Grenoble regelmässig zu wertvoller Spielzeit kommt und sich in der physisch anspruchsvollen Ligue 2 optimal weiterentwickeln kann».

(Bild: Keystone)
Albian Hajdari per sofort zu Juventus Turin

FCB-Verteidiger Albian Hajdari wird von seinem Club Juventus Turin zurück ins Team beordert. Im letzten September hatte Juve den damals 17-Jährigen Innenverteidiger von Rotblau verpflichtet, ihn aber gleich wieder für weitere zwei Jahre an Basel ausgeliehen. Nun hat sich Juventus aber bereits nach einer Saison dazu entschieden Hajdari zurück nach Piemont zu holen.

Hajdari kam in der vergangenen Saison zu insgesamt acht Einsätzen in der ersten Mannschaft von Rotblau.

Jetzt ist es definitiv: Sebastiano Esposito leihweise zum FCB

Der 19-jährige italienische Stürmer Sebastiano Esposito wechselt leihweise von Inter Mailand zum FC Basel 1893. Esposito unterschrieb einen Vertrag bis Sommer 2022, der FCB besitzt eine Option für eine definitive Übernahme, wie der Club am Dienstagabend mitteilt.

«Ich freue mich sehr, dass ich beim FCB unterschreiben konnte. Der Club ist international bekannt und verfügt über eine sehr gute Mannschaft. Ich sehe mich als technisch starken und kommunikativen Spieler und werde alles dafür geben, mit dem FCB erfolgreich zu sein», sagt Esposito nach seiner Vertragsunterschrift.

Sebastiano Esposito wechselte im Alter von 11 Jahren in die Nachwuchsabteilung von Inter Mailand, wo er danach sämtliche Nachwuchsstufen durchlaufen hat. In der Saison 2019/20 kam er zu insgesamt sieben Einsätzen für die erste Mannschaft, dabei gelang ihm ein Tor, beim 4:0-Sieg gegen Genua. In der gleichen Saison kam er auch zu drei Teileinsätzen in der UEFA Champions League.

In der vergangenen Saison spielte der italienische U21-Nationalspieler leihweise zuerst bei SPAL Ferrara und danach beim Venezia FC, in 28 Spielen in der italienischen Serie-B traf er drei Mal.

«Mit der Verpflichtung von Sebastiano Esposito konnten wir einen jungen, sehr talentierten Spieler an den FCB binden, den auch andere grosse Clubs im Visier hatten. Wir freuen uns, dass wir mit ihm unsere Offensive weiter verstärken konnten», sagt Kaderplaner Philipp Kaufmann

Esposito soll zu Basel wechseln
(AP Photo/Antonio Calanni)

Der FC Basel wird voraussichtlich noch zu Beginn der Woche einen neuen Spieler präsentieren. Inter-Stürmer Sebastiano Esposito weilt bereits in Basel und verfolgte das Spiel seiner Italiener an der EM im Hotel am Messeplatz.

Auf Instagram postet der Basler Neuzugang Bilder aus der Basler Innenstadt. Zudem verfolgte Esposito den Wimbledon-Final mit Landsmann Matteo Berrettini im Hotelzimmer. Der italienische Meister und Rotblau sollen sich über eine Leihe des Stürmers einig sein. Der Transfer ist vom FC Basel noch nicht offiziell kommuniziert worden.

FCB bestätigt: Silvan Widmer zu Mainz 05
(KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Jetzt ist es offiziell: FCB-Rechtsverteidiger Silvan Widmer wechselt per sofort zum Bundesligisten FSV Mainz 05. Das kommuniziert Rotblau am Freitagnachmittag.

Widmer wagt zum zweiten Mal in seiner Karriere den Schritt ins Ausland. Bei Mainz unterschrieb der Aargauer einen bis 2024 gültigen Vertrag. «Mit seiner internationalen Erfahrung und Reputation als aktuell bester Rechtsverteidiger der Schweiz, ist Silvan Widmer für uns nicht nur als Spieler, sondern auch als Persönlichkeit ein grosser Zugewinn», liess sich Mainz› Sportchef, der Walliser Martin Schmidt, in einem Communiqué zitieren.

Ein erstes Mal hatte der Schweizer Internationale als 20-Jähriger vom FC Aarau aus der Challenge League nach Italien zu Udinese Calcio gewechselt. Nach 131 Partien in der Serie A stiess er im Sommer 2018 als Königstransfer zum FCB. Bei Mainz trifft er nun neben Landsmann Schmidt auch auf Edimilson Fernandes, der ebenfalls zum Kader der Schweizer Nationalmannschaft gehört.

Für Basel absolvierte Widmer in drei Jahren 117 Pflichtspiele, in denen er 9 Tore und 17 Assists verbuchte. Seinen grössten Erfolg mit dem FCB feierte der Aussenverteidiger 2019 mit dem Triumph im Cup. Zudem belegte der 28-Jährige in den Europacup-Wettbewerben mit den Baslern, dass er trotz Rückkehr in die Heimat von internationalem Format ist. An der EM setzte sich Widmer ebenfalls gut in Szene und arbeitete sich bei Vladimir Petkovic von der Ersatzkraft zum Starter hoch.

Kehrt Michael Lang zum FCB zurück?
(KEYSTONE/Melanie Duchene)

Mit dem gewichtigen Abgang von Nationalspieler Silvan Widmer zu Mainz 05 klafft eine Lücke in der rechten Verteidigung des FC Basel. Michael Lang ist ein Kandidat bei Rotblau um diese Lücke zu füllen.

Bei Borussia Mönchengladbach hat der 30-jährige St. Galler sein Glück – auch aufgrund von Verletzungen – nie gefunden. In der vergangenen Spielzeit wurde der Schweizer Rechtsverteidiger zum Bundesliga-Absteiger Werder Bremen ausgeliehen. Aber auch dort kam der ehemalige FCB-Spieler insgesamt nur auf zehn Einsätze.

Beim Bundesligisten steht Michael Lang nun auf dem Abstellgleis. Die Gladbacher suchen diesen Sommer aktiv nach  einen Abnehmer. Gut möglich, dass der FC Basel darauf anspringt. Denn mit Sergio Lopez haben die Basler zwar erst diesen Sommer einen Rechtsverteidiger mit Potenzial verpflichtet. Dieser hat aber auf Profi-Niveau noch kaum Erfahrung.

Silvan Widmer wechselt in die Bundesliga
 (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Der FC Basel wird im Hinblick auf die neue Saison hin ohne Nati-Rechtsverteidiger Silvan Widmer planen müssen. Der 28-Jährige steht vor einem Wechsel in die Bundesliga zu Mainz 05.

Der FCB-Spieler spielte sich mit starken Leistungen an der diesjährigen EURO mit der Schweizer Nationalmannschafts ins Schaufenster mehrerer Vereine. Nun soll der Bundesligist Mainz 05 und damit der Walliser Sportdirektor Martind Schmidt ernst machen mit einer Verpflichtung. Die beiden Parteien sollen sich einig sein. Eine offizielle Bestätigung des FC Basel steht noch aus.

Für Silvan Widmer wäre es die vermeintlich letzte Chance in eine grosse Liga zu wechseln. Sportlich ist dieser Abgang des Nationalspielers ein herber Verlust für die Basler. Als Nachfolger stünde der neu verpflichtete Spanier Sergio Lopez von Real Madrid bereit.

Males-Verbleib beim FCB jetzt definitiv

Der FC Basel macht am Freitag den Verbleib von Darian Males offiziell. Der 20-jährige Offensivmann spielt zwei weitere Saisons auf Leihbasis für Rotblau. Der FCB hat mit Inter Mailand zudem für die Zeit danach eine Kaufoption ausgehandelt.

Males spielt seit letztem Februar für den FCB. Bislang lief er 16 Mal für Rotblau auf, erzielte zwei Tore und verbuchte zwei Assists. «Das vergangene halbe Jahr beim FCB hat mich einen Schritt weitergebracht und ich bin froh, dass ich weiterhin für diesen Club auflaufen kann», wird Males im Communiqué zitiert. Er habe grosse Ziele mit dem FC Basel und freue sich, diese in Angriff zu nehmen.

Liam Millar wechselt zum FCB

Liam Millar wechselt per sofort vom Liverpool FC zum FC Basel 1893. Der 21-jährige englisch-kanadische Doppelbürger unterschrieb einen Vertrag bis Sommer 2025, wie der FCB mitteilt. 

Millar kam 2016 aus der Nachwuchsabteilung des Fulham FC zur U18 von Liverpool. Bei den «Reds» durchlief er mehrere Nachwuchsstufen und spielte sich bis in die U23-Mannschaft, ehe er vergangene Saison zum englischen Drittligisten Charlton Athletics ausgeliehen wurde. Nun wechselt der Flügelstürmer mit einem Vierjahresvertrag zum FC Basel.

Über seinen Wechsel zum FCB äussert er sich wie folgt: «Ich freue mich sehr auf die Herausforderung hier in Basel. Der FCB ist ein grosser und international bekannter Club und das spürt man auch sofort, wenn man das Stadion betritt. Meine Stärken auf dem Platz sind meine Schnelligkeit, ich gehe gerne in offensive Eins-gegen-Eins-Situationen und versuche möglichst viele Chancen für meine Mannschaft zu kreieren.»

FCB-Kaderplaner Philipp Kaufmann: «Liam ist ein Mentalitätsspieler, der sich auch nicht davor scheut, defensiv zu arbeiten und der Mannschaft gegen den Ball zu helfen. Er bringt ein unberechenbares und variantenreiches Element auf unsere Flügelpositionen und wird unsere Offensive dadurch optimal ergänzen.»

Liam Millar unterschreibt beim FCB einen Vierjahresvertrag. (Bild: fcb.ch)
Im Cup gegen FC Schönenwerd-Niedergösgen

Der FCB trifft in der ersten Runde des Schweizer Cups auf den FC Schönenwerd-Niedergösgen. Das verkündet Rotblau am Mittwoch, 7. Juli, auf Twitter. Die Spiele der ersten Runde finden vom 13. bis 15. August statt.

Darian Males bleibt beim FC Basel

Der 20-jährige Offensivspieler Darian Males bleibt dem FC Basel nach seiner halbjährigen Leihe erhalten. Was am Montag bereits von einem italienischen Journalisten auf Twitter vermeldet wurde, bestätigt sich nun: Males weilt wieder in Basel. Er stand beim Testspiel des FCB gegen die Grasshoppers am Dienstagnachmittag an der Seitenlinie.

Males› Leihvertrag beim FCB war am 30. Juni ausgelaufen und der Spieler folglich zu seinem Stammverein Inter Mailand zurückgekehrt. Nun also die erwartete Rückkehr ans Rheinknie. Bestätigt wurde der Transfer von beiden Vereinen noch nicht. Folglich ist auch noch nicht klar, für wie lange und wie viel Geld der Spieler nach Basel wechselt.

Darian Males wird auch kommende Saison im rotblauen Trikot auflaufen. (Bild: Keystone)
Joshua Zirkzee zum FC Basel?
 (KEYSTONE/DPA/Uwe Anspach)

Der Stürmer des FC Bayern München will sich diesen Sommer nach einer missratenen Leihe zum FC Parma umorientieren und den Verein verlassen. Der FC Basel bekundet Interesse.

Wie «Sky» vermeldet wollen die Basler den Offensivspieler verpflichten. Der 20-Jährige wurde im vergangenen Winter in die Serie A zum FC Parma ausgeliehen. Dort kam der Niederländer aufgrund von Verletzungen aber nur auf vier Einsätze.

Die Konkurrenz um die Verpflichtung des Talents ist gross. Neben dem FC Basel buhlen auch andere Bundesligisten um das Sturm-Juwel.

Darian Males nun doch zurück beim FCB?
(KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Darian Males soll nach zuletzt gescheiterten Verhandlungen mit dem FC Basel nun doch bei Rotblau bleiben. Er wechselt fix von Inter Mailand ans Rheinknie.

Das vermeldet die «bz Basel» am Montag und bezieht sich auf den Tweet eines italienischen Journalisten. Der 20-Jährige Stürmer war bereits im letzten Halbjahr an den FCB ausgeliehen. Ursprünglich schlug Males das Angebot der Basler aus. Nun hat er sich scheinbar umentschieden.

Campo zu Luzern

Samuele Campo wechselt innerhalb der Liga vom FCB zum FC Luzern.

Der 25-Jährige Mittelfeldspieler wird in der Innerschweiz mit einem Vertrag über drei Jahre ausgestattet. Der Basler kam über Lausanne-Sport in die erste Mannschaft von Rotblau. In 84 Spielen schoss Campo 19 Tore und gab 25 Assists für die Basler. Oft blieb das Talent jedoch unter seinen Erwartungen und kam unter Ciriaco Sforza nicht mehr zum Zug. Anfang Jahres wurde Samuele Campo an den SV Darmstadt ausgeliehen. Nach seinem Leihende folgt also der nächste Schritt. Campo wechselt zum FC Luzern.

Kalulu zurück zum FC Sochaux

Der Franzose Aldo Kalulu wechselt vom FCB zurück zum FC Sochaux-Montbéliard aus der Ligue 2.

Der 26-Jährige wurde bereits von Olympique Lyon zu Sochaux ausgeliehen, bevor der FCB den Flügelläufer unter Vertrag nahm. Aldo Kalulu stand für die erste Mannschaft von Rotblau 36 Mal auf dem Feld, konnte sich aber nie ganz durchsetzen. Auch eine Leihe zu Swansea City verhalf Kalulu nicht zum Durchbruch. Nun folgt also die Rückkehr zu Sochaux.

Rafael Camacho zum FCB?

Der FC Basel hält weiterhin Ausschau nach einer Verstärkung im Sturm. Rotblau hat bei der Suche sein Augenmerk auf Rafael Camacho von Sporting Lissabon gerichtet.

Der 21-Jährige wurde in der vergangenen Spielzeit in der höchsten portugiesischen Spielklasse nach Rio Ave ausgeliehen und erzielte dort in elf Partien drei Tore. In seiner Jugend durchlief der Portugiese die Nachwuchsmannschaften von Liverpool und Manchester City. Laut Medienberichten will sich Sporting diesen Sommer von seinem Talent trennen.

Der FC Basel seinerseits soll an einer Leihe mit Kaufoption interessiert sein.

Philipp Kaufmann neuer Sportchef des FC Basel

Die neue FCB-Führung hat einen weiteren gewichtigen Entscheid für die Zukunft gefällt: Philipp Kaufmann wird per sofort Kaderplaner bei Rotblau. Das teilt der FCB am Montag auf seiner Website mit.

Seit 2019 beim FCB

Philipp Kaufmann ist seit 2019 Teil der sportlichen Leitung beim FC Basel. Der erst 27-Jährige stiess 2017 zum Club, wo er zunächst als Assistenztrainer Formation und Mitarbeiter der Nachwuchsabteilung fungierte. Zuvor studierte er Sportmanagement- und Wirtschaft in München.

Nebst seiner Funktion als Kaderplaner ist Kaufmann Teil der technischen Kommission, in der Clubbesitzer David Degen, Christian Gross und der frühere Sportchef Ruedi Zbinden Einsitz haben. Kaufmann wird der Ansprechpartner für alle Themen und Anliegen der ersten Mannschaft und des Staffs sein und somit das operative Tagesgeschäft rund um die erste Mannschaft verantworten», schreibt der FCB.

Liam Millar auf dem Sprung zum FCB
Foto: Twitter
Foto: Twitter

Der FC Basel steht kurz vor der Verpflichtung eines kanadischen Stürmers. Liam Millar soll von Liverpool zu Rotblau stossen.

Wie die britische Zeitung «Liverpool Echo» vermeldet, soll Liverpool die zweite Offerte der Basler für den kanadischen Stürmer akzeptiert haben. Diese soll sich im siebenstelligen Bereich befinden. Der 21-Jährige war zuvor von den «Reds» an Charlton ausgeliehen.

Sergio López unterschreibt bis 2024

Der FC Basel 1893 verpflichtet den rechten Aussenverteidiger Sergio López von Real Madrid. López unterschrieb bei Rotblau einen Vertrag bis Sommer 2024.

Der spanisch-deutsche Doppelbürger Sergio López stösst auf die kommende Saison hin von Real Madrid zum FCB. Der 22-jährige rechte Aussenverteidiger absolvierte seine fussballerische Ausbildung beim spanischen Rekordmeister, war aber zuletzt an Real Valladolid ausgeliehen. Bei den Zentralspaniern kam López in der vergangenen Saison auf 24 Einsätze in der zweiten Mannschaft sowie zu einem Teileinsatz bei der ersten Mannschaft in der Copa del Rey.

Über seinen Wechsel zum FCB sagt López: „Ich bin sehr glücklich über meinen Wechsel zum FC Basel und danke dem Verein herzlich für das Vertrauen. Der Club hat eine eindrückliche Historie und ist mit seinen lautstarken Fans in ganz Europa bekannt. Ich habe grosse Lust hier anzufangen und werde alles dafür geben, dass ich mit meinen Leistungen dem Team helfen kann.“

Abrashi kehrt zu GC zurück

Amir Abrashi wechselt zum Grasshopper Club Zürich.

Der Mittelfeldspieler wurde im Winter vom SC Freiburg zum FCB ausgeliehen. Bei Rotblau kam der 31-Jährige zu zehn Einsätzen. Nun kehrt Abrashi also zu GC zurück. Für die Zürcher war Amir Abrashi bereits zwischen 2010 und 2015 tätig. Dabei absolvierte er 155 Pflichtspiele und gewann 2013 den Schweizer-Cup. Beim Grasshopper Club unterschreibt der Albaner einen Zweijahresvertrag.

Der FCB verpflichtet Yacouba Nasser Djiga

Der FC Basel 1893 verpflichtet den 18-jährigen Innenverteidiger Yacouba Nasser Djiga vom Vitesse FC aus Burkina-Faso. Djiga unterschrieb einen Vertrag bis im Sommer 2025, wie der Club am Samstagabend mitteilt.

Der Innenverteidiger mit Jahrgang 2002 ist Mitglied der U20-Nationalmannschaft von Burkina Faso und stand beim U20 Africa Cup of Nations zu Beginn dieses Jahres viermal in der Startaufstellung seines Teams, ehe die Mannschaft in den Viertelfinals gegen Uganda im Elfmeterschiessen ausschied. Zudem bekam er im Juni 2021 zum ersten Mal ein Aufgebot für die A-Nationalmannschaft Burkina Fasos.

Trotz seines noch jungen Alters konnte Djiga bereits viele Erfahrungen auf hohem Niveau sammeln, wie der FCB weiter schreibt. Nebst seinen Einsätzen für die Nationalmannschaft spielte er die letzten beiden Jahre bei seinem Club Vitesse FC im ersten Team. «Nun soll er beim FCB behutsam an die erste Mannschaft und den Rhythmus der Credit Suisse Super League herangeführt werden», so die Mitteilung.

Die Testspiele des FCB

Testspiele FCB:

• Sonntag, 27. Juni, in Lens (VS) gegen den FC Thun
• Donnerstag, 1. Juli, in Vevey gegen Dynamo Kiew
• Dienstag, 6. Juli, in Basel gegen den Grasshopper Club Zürich
• Freitag, 9. Juli, in Colmar gegen den RC de Strasbourg Alsace
• Samstag, 10. Juli, im St. Jakob-Park gegen den FC Aarau

Der FCB testet im Joggeli gegen den FC Aarau. (Bild: Key)
FCB Vorbereitung

Der FCB startet am Montag, 21. Juni, in die Vorbereitung zur Saison 2021/22.

• Montag, 21. Juni 2021: Offizieller Trainingsstart mit Leistungstests
• Dienstag, 22. Juni 2021: Leistungstests & erste Trainingseinheit
• Mittwoch, 23. Juni 2021: Zwei Trainingseinheiten, nicht öffentlich
• Donnerstag, 24. Juni 2021: Abfahrt ins Trainingslager nach Crans Montana

• Freitag, 2. Juli 2021: Rückkehr der 1. Mannschaft aus dem Trainingslager

Luca Zuffi wechselt zum FC Sion

Der FC Sion tätigt seinen ersten Transfer in diesem Sommer. Die Walliser verpflichten für die nächsten drei Jahre den ehemaligen Basler Mittelfeldspieler Luca Zuffi.

Zuffi spielte in den letzten sieben Jahren für den FC Basel und gewann dreimal die Meisterschaft und zweimal den Cup. In diesem Sommer wurde der auslaufende Vertrag des 31-jährigen gebürtigen Winterthurers in Basel nicht verlängert. Im Wallis trifft Luca Zuffi auf Sion-Trainer Marco Walker. Dieser begleitete Zuffi mehrere Jahre beim FCB als Assistenztrainer.

Luca Zuffi unterschreibt beim FC Sion einen Dreijahresvertrag. (Bild: fcsion.ch)
«Yystoo» zieht sich zurück

Die Bewegung «Yystoo für e FCB», welche sich für die Statutenänderungen und den Führungswechsel einsetzte, zeiht sich endgültig zurück.

Auf der eigenen Internetseite schreibt die Bewegung, dass die eigenen Ziele erreicht wurden, den FCB in die richtigen Bahnen zu lenken. Auch dank den neusten Ergebnissen an der diesjährigen GV. Mit einem Statement zieht sich die Gruppe zurück.

«Für uns ist nun die Zeit gekommen, das Kapitel «Yystoo» zu schliessen. Die Bewegung hat mit Vorstandsmitglied Tobias Adler jemanden im Vereinsvorstand, der die Faninteressen ganz in unserem Sinne vertritt. Mit David Degen an der Spitze des Konstrukts «FC Basel» sehen wir jemanden, der seine Chance verdient hat. Unsere Forderungen wurden erfüllt und wir schauen mit sehr viel Zuversicht auf die kommenden Monate und Jahre», ist dem Communiqué zu entnehmen.

Ganz verschwinden wird die Website und in erste Linie die Menschen hinter «Yystoo» nicht. «Wir werden auch weiterhin mit Herz und Seele die zwei schönsten Farben der Welt anfeuern. Aber wir werden dies sehr viel entspannter tun und sehen keinen Anlass mehr, als Bewegung aufzutreten.»

Jana Kaiser zu den FCB-Frauen

Jana Kaiser wechselt von Borussia Mönchengladbach zu den FCB-Frauen.

«Kaiser begann ihre Fussballkarriere beim südbadischen FC Hardt. Nach zwei Jahren im Nachwuchs des SC Freiburg folgte der Wechsel zum Hegauer FV und bereits ein Jahr später der Schritt in die 2. Bundesliga zu Borussia Mönchengladbach. Dort war die zweikampfstarke Spielerin in den letzten beiden Jahren unumstrittene Stammspielerin und verpasste mit ihrem Team in der letzten Saison den Aufstieg in die Bundesliga nur knapp,» schreibt der FCB auf seiner Website.

Jana Kaiser wechselt von Gladbach ans Rheinknie. (Bild: fcb.ch)
Jordi Quintillà wechselt zum FCB

Der FC Basel 1893 hat den 27-jährigen Spanier Jordi Quintillà verpflichtet. Der Mittelfeldspieler wechselt vom FC St. Gallen 1879 ans Rheinknie – er unterschrieb beim FCB einen Vertrag bis Juni 2024.

Der Spanier freut sich über seinen Wechsel zum FCB: «Ich bin sehr glücklich, dass ich beim FC Basel den nächsten Schritt in meiner Karriere machen kann. Der FCB ist ein Topclub, in den letzten Jahren habe ich als Gegenspieler gesehen, wie viel Qualität in dieser Mannschaft steckt. Ich freue mich darauf, das Team in der kommenden Saison zu unterstützen.»

Update folgt.

 

Der FCB reist in den Osten

Der FCB reist für die Conference League Qualifikation in den Osten. In der zweiten Runde trifft Rotblau entweder auf den FC Sfintul Gheorghe (Moldawien) oder FK Partizani (Albanien). Der definitive Gegner steht am 15. Juli fest. Das erste Spiel findet am 22. Juli im Joggeli statt.

Mehr dazu lesen Sie hier.

Der FCB spielt in der zweiten Qualifikationsrunde gegen ein Team aus dem Osten. (Bild: Keystone)
Julia Matuschewski verstärkt die FCB-Frauen

Der FCB verplfichtet die Offensivspielerin Julia Matuschewski für das Frauenteam.

«Die 21-fache polnische Nationalspielerin kann bereits auf einen grossen Erfahrungsschatz zurückgreifen: Von 2014 bis 2018 spielte die gebürtige Bad Homburgerin für den 1. FFC Frankfurt, bei dem sie insgesamt 58 Spiele in der 2. Bundesliga und 20 Partien in der obersten deutschen Spielklasse absolvierte. Auf die Saison 2018/2019 hin wechselte Matuschewski zum 1. FC Saarbrücken und avancierte bei ihrem neuen Club auf Anhieb zu einer wichtigen Teamstütze. In der ersten Saison mit den Saarländern wurde sie Torschützenkönigin in der 2. Bundesliga. Nach drei Jahren und 45 Torbeteiligungen in 57 Spielen für den 1. FC Saarbrücken folgt nun der Wechsel zu Rotblau», schreibt der FCB in einer Mitteilung.
Julia Matuschewski wechselt auf die kommende Saison zu den FCB-Frauen. (Bild: Key)
Messerli und «Yystoo» rufen zur Abgabe auf

Die Bewegung «Yystoo für e FCB» ruft ebenfalls zur Abgabe der Saisonkarte auf. In ihrer Mitteilung steht: «Auch wir sind erschüttert über die Vorgehensweise von Bernhard Burgener.» Der aktuelle Besitzer sei unter anderem wegen seiner «völlig intransparenten Vorgehensweise» nicht mehr zu tragen. Weshalb «Yystoo» die Aktion der Muttenzerkurve unterstützt.

Auch die Politik meldet sich zu diesem Thema. Pascal Messerli wird seine Saisonkarte am Samstag abgeben. «Auch wenn es weh tut, wir werden am Samstag unsere Saisonkarten ebenfalls abgeben. Burgener wollte den Tag der Abrechnung, hier kriegt er ihn,» ist in seinem Tweet zu lesen.

 

Muttenzerkurve ruft zur Rückgabe der Saisonkarten auf

Die FCB-Fans planen eine weitere Aktion, um ihren Unmut im FCB-Machtkampf zu äussern: Die Muttenzerkurve ruft dazu auf, die Saisonkarten zurückzugeben. «Wir rufen alle FCB-Fans dazu auf, diesen Samstag, 17. April, zwischen 11:00 und 12:00 Uhr vor dem Fanshop beim Joggeli anzustehen und ihre Saisonkarte abzugeben – mit Abstand und Maske», heisst es in der Botschaft. Wer nicht hier sei, der solle seine Karte jemandem mitgeben oder sie dem FCB per Post schicken.

«Am Montag hat Bernhard Burgener mit Beteiligung von Karl Odermatt und Peter von Büren einen weiteren Nagel in den Sarg des FCB geschlagen», heisst es auf der Website Muttenzerkurve.ch. «Trotz dem Widerstand eines Grossteils der Fans, haben sie mit Vorbehalt auf einen juristischen Entscheid an die Briefkastenfirma eines grossen internationalen Finanzkonsortiums verkauft.» Für die Muttenzerkurve bedeute dies die Beschleunigung des Zerfalls der Institution FCB und seiner Gemeinschaft.

Mit der Saisonkartenaktion gehe es nicht darum, sich vom FCB abzuwenden und nie mehr an einen Match zu gehen, schreibt die Muttenzerkurve. «Aber nur ein Neuanfang kann den dramatischen Rückgang bei den Saisonkarten mit seinen finanziellen Auswirkungen abwenden oder sogar eine Kehrtwende bewirken.» Deshalb seien drastische Massnahmen nötig, argumentiert die Muttenzerkurve. Sie bekennt sich im Schreiben erneut zu Bernhard Burgener-Konkurrent David Degen. Er sei «der Schlüssel zu diesem Neustart und wir nehmen ihn und die weiteren Verantwortlichen bezüglich Transparenz beim Wort.» Die Muttenzerkurve verlasse sich darauf, dass die neue Führung allen, die ihre Saisonkarte jetzt abgeben, von der «neuen Führung ihren gewohnten Platz wieder bekommen werden.»

Unbekannte «verbannern» über Nacht die FCB-Sponsoren

Die Fans des FC Basel reagieren auf den jüngsten juristischen Schachzug von FCB-Besitzer Bernhard Burgener. Das, nachdem dieser am Montag an der VR-Sitzung der Holding bekannt gab, dass er seinen Konkurrenten David Degen zum Verkauf seiner Aktien zwingen will. Das Ziel der Fans: Die rotblauen Sponsoren. In einer Nacht- und Nebelaktion hängen die Fans vor jeden Sitz eines FCB-Sponsors ein Banner mit der Frage: «Was sagt … zu BD&V?». Mit BD&V ist die Basel Dream & Vision gemeint. Die Gesellschaft, an welche Bernhard Burgener seine Aktien verkaufen will und in welcher die britischen Investoren sitzen.

Es ist eine Frage, die durchaus berechtigt ist: Was sagen beispielsweise eine Novartis, Feldschlösschen oder VW zum bevorstehenden Verkauf des FC Basel? Keine Frage: Den Sponsoren des FCB, trotz ihres jahrzehntelangen Engagments, kann die negative Presse und die Machenschaften des Besitzers nicht gefallen.

David Degen wehrt sich

Der Schlagabtausch im FCB-Machtkampf geht weiter: David Degen wehrt sich nun gegen die Behauptungen von Bernhard Burgener. Das Degen-Lager gibt sich nämlich nicht geschlagen und schreibt gegenüber dem BLICK: «David Degen hat das ihm gewährte Vorkaufsrecht rechtskonform ausgeübt. Dieses gilt nach wie vor und David Degen hält daran fest. Er hat einen Anspruch auf die Aktien von Bernhard Burgener.»

Burgener will seinen Kontrahenten zum Verkauf seiner Aktien zwingen

Der Besitzer-Streit um den FC Basel zwischen Bernhard Burgener und David Degen ist um einen Schachzug reicher. Der Verwaltungsrat stützt die Pläne von Burgener. Eine Einigung kommt am Montag aber nicht zustande.

Am Montagmorgen tagte der Verwaltungsrat der FC Basel Holding AG. Dabei stimmte das vierköpfige Gremium, dem neben Burgener und Degen auch Karl Odermatt und Peter von Büren angehören, in seiner Mehrheit den Plänen des bisherigen Besitzers zu. Er forderte Degen dazu auf, seinen Aktienanteil dem potenziellen Käufer, der Basel Dream & Vision AG, zu verkaufen, wie einer Mitteilung der Holding zu entnehmen ist.

Dabei stützt sich der Verwaltungsrat auf ein vertraglich festgesetztes Recht, das Burgener es erlaubt, beim Verkauf seiner eigenen Anteile auch jene der Minderheitsaktionäre zu gleichen Konditionen anzubieten. Dieses sogenannte Drag-along-Recht gehe dem Vorkaufsrecht von Degen vor, heisst es von Seiten des Verwaltungsrates.

Stimmmehrheit weiter bei Burgener

Damit haben nun Burgener und sein Team einen Zug gemacht in diesem Besitzer-Streit. Degen pocht auf sein Vorkaufsrecht, das er für 16,4 Millionen Franken ausüben will. Mit einer superprovisorischen Verfügung hat der frühere Spieler bis jetzt verhindert, dass Burgener seinen 80-Prozent-Anteil an die Basel Dream & Vision AG verkaufen konnte. An der neuen Firma wäre auch der britische Vermögensverwalter Centricus beteiligt. Die Stimmmehrheit hätte weiterhin Burgener.

Gemäss der Mitteilung der FC Basel Holding AG streben Burgener und Degen «im Interesse des FCB» rasch eine aussergerichtliche Einigung an.

Ognjen Zaric wird Assistent von Patrick Rahmen

Ognjen Zaric, der seit vergangenem Sommer das U18-Team des FC Basel 1893 betreut hat, wird der neue Assistenztrainer von Patrick Rahmen. 

In der Medienmitteilung schreibt der FCB: «FCB-Cheftrainer Patrick Rahmen verspricht sich viel von der Art und Weise, wie Zaric im Nachwuchs seine Mannschaft geführt hat und er hebt dessen technische und taktische Fachkenntnisse sowie den authentischen Auftritt hervor.»

Ciriaco Sforza nicht mehr FCB-Trainer

Der FC Basel und Ciriaco Sforza gehen getrennte Wege. Das teilt der Klub am Dienstag in einem Communiqué mit. Die Niederlage am Ostermontag gegen das abstiegsbedrohte Vaduz war die eine Pleite zu viel. Die Verantwortlichen bei Rotblau zogen die Reissleine.

«Die Sportkommission kam zum Schluss, dass die Leistungen der Mannschaft und die damit verbundenen Resultate der letzten Wochen nicht den Erwartungen entsprachen und deshalb Handlungsbedarf bestand», teilt der FCB mit. Auch Sforzas Assistent Daniel Hasler muss den Club verlassen.

Bis Ende Saison werde der bisherige Assistenztrainer Patrick Rahmen als Cheftrainer übernehmen, heisst es im Communiqué.

Sforza selbst bedankt sich in der Mitteilung beim Präsidenten Bernhard Burgener und dem gesamten Verein. «Ich durfte beim FC Basel positiv eingestellte Menschen kennenlernen, die den Verein trotz aller Nebengeräusche tagtäglich mitgetragen haben. Das nehme ich mit und wünsche dem FCB viel Erfolg», so Sforza.

Zwei Jahre Stadionverbot für den Schuldigen

Nach der rassistischen Beleidigung des FCB-Flügelspielers Aldo Kalulu am Ostermontag im Spiel gegen den FC Vaduz ist der Täter gefunden. Die SRG gibt die Zusammenarbeit mit der externen Firma, für die der Schuldige arbeitet, per sofort auf.

Und auch die Swiss Football League (SFL) leitet Konsequenzen ein: Die Person, die Kalulu rassistisch beleidigte, erhält ein Stadionverbot, wie der Sprecher der SFL am Dienstag mitteilt: «Die SFL hat gegen die fehlbare Person in Absprache mit dem FC Basel unmittelbar ein schweizweites Stadionverbot für zwei Jahre ausgesprochen», so Philippe Guggisberg gegenüber «20 Minuten».

Übeltäter gefasst

Der Rassismus-Fall um den Basler Spieler Aldo Kalulu wurde aufgeklärt. Die beleidigenden Äusserungen gegen den Flügel des FCB anlässlich des Super-League-Spiels vom Ostermontag gegen Vaduz wurden demnach von einer Drittperson geäussert, welche im Auftrag des Schweizer Fernsehens SRG an der Live-Produktion beteiligt war.

Die SRG schreibt: «Die SRG duldet in keiner Weise Rassismus oder Diskriminierung. Rassistische Äusserungen oder Handlungen werden nicht toleriert und haben Konsequenzen. Darum wird die SRG mit dem Unternehmen ab sofort kein Auftragsverhältnis mehr eingehen.»

Und weiter: «Die SRG entschuldigt sich in aller Form beim FCB-Spieler Aldo Kalulu, dem FC Basel und dem Publikum für die rassistischen Äusserungen.»

Aldo Kalulu meldet sich nach Rassismus-Vorfall auf Twitter

Während der Live-Übertragung des Spiels FC Basel gegen den FC Vaduz vom Montagnachmittag ist über ein Mikrofon aus dem Hintergrund zu hören, wie ein Mann den FCB-Spieler Aldo Kalulu als «Bananenpflücker» bezeichnet. Am Abend meldet sich Kalulu zum Rassismus-Vorfall auf Twitter zu Wort: «Danke an alle für die Unterstützung! Lasst uns keine Zeit verschwenden an solche Idioten. Ich hoffe einfach, dass Massnahmen ergriffen werden, um solches Verhalten zu verhindern.»

Aldo Kalulu als «Bananenpflücker» beleidigt

Das Spiel zwischen dem FC Basel und dem FC Vaduz vom Ostermontag (seit 16 Uhr im Live-Ticker) wird von einer rassistischen Beleidigung überschattet. Während der Live-Übertragung im TV ist über ein Mikrofon aus dem Hintergrund zu hören, wie ein Mann den FCB-Spieler Aldo Kalulu als «Bananenpflücker» bezeichnet. Von wem die Äusserung stammt ist nicht klar. Der Vorfall sorgt in den sozialen Medien aber für Empörung.

Der FC Basel hat sich kurz darauf zum Rassismus-Vorfall geäussert. Man habe Kenntnis davon. «Wir müssen rausfinden, wer das war, aber mehr kann ich jetzt noch nicht dazu sagen», sagt FCB-Sprecher Simon Walter gegenüber «20 Minuten».

Auch auf Twitter nimmt der FCB Stellung zum Vorfall. Die Aussage wird «aufs Schärfste» verurteilt:

Valentin Stocker gegen Vaduz in der Startelf

Vor dem Spiel am Ostermontag gegen den FC Vaduz (ab 16 Uhr im Live-Ticker) sorgt der FCB mit seiner Aufstellung für Aufsehen: Der vor einigen Wochen suspendierte Captain Valentin Stocker steht in der Startelf von Rotblau. Offenbar hat Trainer Ciriaco Sforza die Nummer 14 rehabilitiert. Ob Stocker auch wieder die Captain-Binde trägt, ist vor dem Anpfiff noch nicht klar. Der neue Captain Pajtim Kasami steht nicht im Aufgebot.

Ebenfalls neu wieder in der Startaufstellung figuriert Amir Abrashi nach überstandener Verletzung.

Übernahme-Geld könnte von Immobilienverkauf stammen

Die Finanzen von David Degen sind in diesen Tagen eines der Gesprächsthemen Nummer 1 in der Region. Für 16,4 Millionen Franken will er die FCB-Anteile von Bernhard Burgener übernehmen. Gegenüber der «Basler Zeitung» hatte der 38-Jährige gesagt, dass es sich dabei um eigenes Kapital handle.

 

David (links) und Philipp Degen sollen mit Immobiliengeschäften viel Geld verdienen. (Bild: Keystone)

Die «NZZ am Sonntag» berichtete nun, dass das Geld von einem Immobilien verkauf stamme. Die Zeitung habe Einsicht in Dokumente, die zeigen, dass David Degen mit seinem Bruder Philipp 2020 in Frenkendorf eine Liegenschaft verkauft habe. «Die Zwillingsbrüder David und Philipp Degen haben nach dem Ende ihrer Fussballerkarrieren erstaunlich viel Geld verdient, zum Beispiel mit Immobiliengeschäften. Ein notariell beglaubigter Vertrag belegt, dass die beiden allein im Januar 2020 am Verkauf einer 3500-Quadratmeter-Liegenschaft im basellandschaftlichen Frenkendorf 20 Millionen Franken verdienten», heisst es in der Zeitung.

Haalands Vertreter in Barcelona gesichtet

Die Wechselgerüchte um das Stürmer-Wunderkind des BVB nehmen weiter Fahrt auf. Wie in einem Video der spanischen «Sport» zu sehen ist, ist Erling Haalands Berater in Begleitung von Haalands Vater in Barcelona gelandet. Laut dem Bericht der Zeitung sollen die beiden Vertreter von Joan Laporta, Präsident des FC Barcelona, empfangen worden sein.

Erling Haaland selbst hat bei Borussia Dortmund noch einen Vertrag bis 2024 am laufen. Ab 2022 besteht aber die Möglichkeit sich daraus zu lösen. Der Ausflug nach Barcelona dürfte deshalb vor allem eine Botschaft an weitere potenzielle Haaland-Interessenten sein.

Baumgartner zum tobenden Machtkampf

Natürlich bekam auch der FCB-Vereinspräsident Reto Baumgartner alles rund um den Matchkampf bei Rotblau mit. «Ich bin recht schockiert, dass nun ein Rechtsstreit entsteht. Ich finde das unwürdig, was nun um den FCB abgeht». In die Geschehnisse ist er selbst nicht involviert.

Auch Baumgartner hat ein Gefühl der Unsicherheit, hofft aber auf eine schnelle Lösung. «Uns ist glaube ich allen bewusst, dass je länger dieser Machtkampf oder juristische Streit nun dauert, desto schlechter ist es für den FCB». Deshalb gibt er den beiden Protagonisten eine wichtige Botschaft mit auf den weg.

Das ganze Interview mit Reto Baumgartner finden Sie hier.

Degen liebäugelte ebenfalls mit Centricus

Nicht nur der aktuelle FCB-Besitzer Bernhard Burgener will die britische Investmentfirma Centricus ins Boot holen. Wie aus einem aufgetauchten Schreiben zu entnehmen ist, war auch David Degen an einer Zusammenarbeit mit Centricus interessiert.

Die ganze Geschichte lesen Sie hier.

David Degen soll demnach einem Centricus-Vermittler ein Angebot unterbreitet haben, welches aber nicht angenommen wurde. Dies Bestätigte auch Bernhard Burgener. Die Seite von David Degen sieht die Sache etwas anders. Laut Degen Berater Dani Büchi sei Centricus mit einem Angebot auf David Degen zugekommen, dieser habe aber abgelehnt.

Pajtim Kasami positiv auf Corona getestet
(KEYSTONE/Urs Flueeler)

FCB-Kapitän Pajtim Kasami wurde im Rahmen eines Massentests positiv auf das Coronavirus getestet. Der Mittelfeldspieler befindet sich in Isolation und hat laut FC Basel keine Symptome.

Wie der FC Basel am Mittwochabend informiert, wurden sämtliche Spieler und Staffmitglieder nach dem freien Wochenende der Nati-Pause getestet. Pajtim Kasami wurde als einziger von sämtlichen Tests positiv getestet. Auswirkungen auf den Rest der Mannschaft hat diese Meldung nicht. Dank dem Schutzkonzept kann das gesamte Team, ausser Kasami, den Trainingsbetreib normal weiterführen.

Andrea Padula erfolgreich am Knie operiert
(KEYSTONE/Georgios Kefalas)

FCB-Aussenverteidiger Andrea Padula wurde am linken Knie erfolgreich operiert. Das vermeldet der FC Basel am Dienstag. Er wird mehrere Monate ausfallen.

Ursprünglich kehrte Padula nach überstandener Adduktoren-Verletzung ins Mannschaftstraining zurück. Klagte aber in der Folge über Knieschmerzen. Untersuchungen ergaben, dass der Aussenverteidiger einen Knorpelschaden im linken Knie erlitt, was eine Operation nötig machte.

David Degen: «Ich habe alles unternommen, um den FC Basel zu retten»

Das Basler Zivilgericht hat heute mit einer superprovisorischen Verfügung die Aktienübertragung von Bernhard Burgener an die Basel Dream & Vision AG unter Strafandrohung vollumfänglich verboten. Das schreibt Degens Pressesprecher Daniel Büchi am Montagabend in einer Medienmitteilung. Das Gericht habe damit verhindert, dass die Aktien an eine andere Partei als David Degen übertragen wurden.

«Nach dem beabsichtigten Verkauf von 901‘600 Aktien von Bernhard Burgener an die Basel Dream & Vision AG hat David Degen sein Vorkaufsrecht vertragskonform ausgeübt und hat damit einen Anspruch auf die Aktien von Bernhard Burgener. Trotz vertraglicher Verpflichtungen hat Bernhard Burgener den Vollzug des Aktienkaufs vereitelt» schreibt Büchi weiter.

Weiter zitiert er David Degen wie fiolgt: «Wir konnten heute den Verkauf des FC Basel an die Basel Dream & Vision AG in letzter Minute verhindern. Ich habe im Sinne der Sache alles unternommen, um den FC Basel zu retten. Bernhard Burgener hätte heute dafür sorgen müssen, dass sich die beiden von ihm bestellten Verwaltungsräte an die rechtlichen Vorgaben halten. Hier werden vertragliche Vereinbarungen verletzt und persönliche Interessen über die Interessen des Vereins gestellt. Jeder würde sich gegen ein solches Vorgehen wehren, ich bin verpflichtet dies für den FC Basel zu tun.»

FCB meldet sich zu Wort

Nach der Verkündigung, dass David Degen den Machtkampf gewonnen hat, meldet sich auch der FCB zu Wort.

«Der Verwaltungsrat der FC Basel Holding AG hat unmittelbar vor der heutigen Verwaltungsratssitzung eine superprovisorische Massnahme vom Zivilgericht Basel-Stadt, auf Gesuch von David Degen, erhalten. Diese gerichtliche Verfügung hat die Handlungsfähigkeit des Verwaltungsrates eingeschränkt, so dass die heutige Verwaltungsratssitzung nicht wie geplant abgehalten wurde.»

Die superprovisorischen Massnahme verbietet Bernhard Burgener seine Aktienanteile an eine Drittpartei weiterzuverkaufen. Die FC Basel Holding AG wurde dadurch in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt.

«Der Verwaltungsrat hält fest, dass weder die Gesellschaft noch Bernhard Burgener persönlich vor Erlass der superprovisorischen Verfügung angehört wurden. Das Zivilgericht Basel-Stadt hat angekündigt, zu einer Verhandlung mit den Parteien vorzuladen.»

Entgegen der Meldung von David Degen soll keine Aktienübertragung stattgefunden haben, schreibt der FCB weiter.

Hat David Degen gewonnen?

Kurz nachdem David Degen am Montag Nachmittag die Geschäftsstelle des FCB betrat, gab sein Pressesprecher die Mitteilung bekannt. «Er habe sein Vorkaufsrecht an den Aktien der FC Basel Holding AG ausgeübt und übernimmt die Aktienmehrheit von Bernhard Burgener.»

Damit soll David Degen als Sieger des Machtkampfes feststehen.

«Basel, 29. März 2021. Das Vorkaufsrecht von David Degen an den Aktien von Bernhard Burgener kam zum Tragen, nachdem Bernhard Burgener beabsichtigte das Kaufangebot der Basel Dream & Vision AG für 901‘600 Aktien anzunehmen. David Degen hat mit dem Angebot der Basel Dream & Vision AG am 5. März 2021 fristgerecht gleichgezogen und die vertraglich vereinbarten nötigen Unterlagen bereitgestellt. Der Verwaltungsrat der FC Basel Holding AG hat die Aktienübertragung in seiner heutigen Sitzung traktandiert und muss entlang den vertraglichen Vereinbarungen zwischen Bernhard Burgener und David Degen der Aktienübertragung zustimmen. David Degen wird dann in den kommenden Tagen eine ausserordentliche Generalversammlung einberufen und einen neuen Verwaltungsrat wählen lassen.»

David Degen: «Ich bin bereit, die Verantwortung für den FC Basel zu übernehmen. Ich habe eine klare Strategie mit kompetenten und sehr erfahrenen Leuten an meiner Seite, mit denen ich alles unternehmen werde, den FC Basel erfolgreich weiterzuentwickeln. Ich selber werde mich vor allem auf den sportlichen Bereich konzentrieren.»

Nach der Aktienübertragung ist David Degen mit 91.96% der Aktien Mehrheitsaktionär der FC Basel Holding AG. Die weiteren Aktien sind im Besitz von Kleinaktionären.Die FC Basel Holding AG besitzt 75% des FC Basel (FC Basel 1893 AG), 25% gehören dem Verein FC Basel 1893.

Burgener weiss nicht, ob er im Sommer noch FCB-Besitzer sein wird

Laut verschiedenen Medienberichten soll es am Montag bei der FC Basel Holding zur entscheidenden Sitzung des Verwaltungsrates kommen. Kurz zuvor gibt Bernhard Burgener der «NZZ am Sonntag» ein Interview und erläutert darin seine Sicht der Dinge. Er sagt unter anderem, dass der Machtkampf mit David Degen den ganzen Verein belaste: «Dass da nicht mehr in Ruhe gearbeitet werden kann, ist klar», so Burgener.

Wie bereits am Freitag an der Bilanz-Medienkonferenz betont Burgener, dass er den FCB wirtschaftlich gut aufgestellt habe und dass der FCB in Basler Hand bleiben solle. Er sagte aber auch: «Bisher ist aber niemand mit einem rotblauen Portemonnaie aufgetaucht» Im Falle eines Einstiegs eines ausländischen Investors sagt Burgener: «Ich versichere, dass ich die Kontrolle behalten werde.»

Als Bernhard Burgener am Schluss des Interviews mit der «NZZ am Sonntag» erzählt, dass er die Mannschaft im Sommer verstärken will, wird ihm die interessanteste Frage gestellt: Ob er dann noch dabei sei? Seine Antwort: «Ich weiss es nicht.»

David Degen veröffentlicht einen Brief an Bernhard Burgener

Bereits am Samstagabend meldete sich David Degen via Instagram und veröffentlichte einen Brief, den er in Burgeners Büro zusammen mit einem FCB-Trikot deponiert hat. Unter dem Instagram-Post schrieb der ehemalige Fussballer: «Ich war diese Woche bei Bernhard Burgener im Büro. Ich habe ihm eines meiner FCB-Shirts vorbeigebracht und habe ihm klargemacht, dass es nicht um ihn oder mich geht, sondern um den @fcbasel1893. Es braucht einen Neuanfang. Und ich erwarte vom FCB-Verwaltungsrat, dass Abmachungen eingehalten werden.»

Im Brief richtet er seine Worte an Burgener. Darin steht unter anderem: «Triff die richtige Entscheidung. Auch für dich persönlich. Es ist Zeit.»

Der Machtkampf beim FCB wird nun also doch in der Öffentlichkeit ausgetragen. Am Montag soll der Verwaltungsrat der FC Basel Holding in Person von Karl Odermatt und Peter von Büren über das Angebot von David Degen entscheiden.

Angebot soll auf Burgeners Tisch liegen

Seit Mittwochabend kursieren Fotos von David Degen beim Newsportal «Nau», die den ehemaligen Spieler des FC Basel zeigen, wie er nach einem Treffen mit Bernhard Burgener in Pratteln dessen Räumlichkeiten verlässt und in sein Auto steigt.

David Degen scheint also die rund 16 Millionen Franken aufgetrieben zu haben, um von seinem Vorkaufsrecht auf die Aktien von Besitzer Bernhard Burgener Gebrauch zu machen. Ob das reicht?

Weiterhin haben Karli Odermatt und Peter von Bürgen das Veto-Recht als Verwaltungsräte der Holding. Sie haben dafür aber nur einen genau definierten Handlungsspielraum. Aber weder privatrechtlich, noch in den Statuten der Holding gibt es Klauseln, welche die Übernahme durch David Degen verhindern könnten.

Der Holding-Verwaltungsrat wird Anfang nächster Woche über das Angebot von David Degen entscheiden. Entweder wird dann David Degen der neue Besitzer des FC Basel sein. Oder es droht ein langwieriger Rechtsstreit. Ein Weiterverkauf von Bernhard Burgener würde indes blockiert.

Wer am Ende das Rennen macht? David Degen scheint die besseren Karten zu haben. Der Showdown um die Macht im Joggeli spitzt sich zu, und es wird bald zu einer Entscheidung kommen.

Hat David Degen den Machtkampf gewonnen?

Seit Tagen herrscht Funkstille im Machtkampf zwischen Bernhard Burgener und David Degen. Nun meldet sich der ehemalige Kicker und Herausforderer des aktuellen FCB-Besitzers auf den Sozialen Medien zu Wort:

Ein Eingeständnis einer Niederlage ist dieses Statement von David Degen auf keinen Fall. Auch kein Abschied von Rotblau lässt sich darin lesen. Hat der Miteigentümer also das nötige Geld zusammenbekommen, um die Mehrheit im Verein zu erobern?

Erst am Montag postete Degen auf Instagram eine Story, bei der die beiden Roche-Türme zu sehen sind. Seitdem laufen die Kommentare und Diskussionen auf den sozialen Netzwerken heiss. Auch was eine Beteiligung des Pharma-Riesen am Aktienpaket des FCB angeht.

(Screenshot: Instagram)

Von offizieller Seite, weder von Bernhard Burgener, noch von David Degen, ist noch nichts kommuniziert worden. Klar ist: Die Fans hoffen auf den ehemaligen Spieler. Sie wollen eine Veränderung. Jedoch muss der Verwaltungsrat der Holding den Deal am Ende absegnen.

Wie man weiss, sitzen nur vier Köpfe in diesem Gremium. David Degen, Bernhard Burgener, Karli Odermatt und Peter von Büren. Burgener und Degen werden bei der Entscheidung in den Ausstand treten müssen. Odermatt und von Büren stehen im Dunstkreis von Burgener. Was neben der Beschaffung der Mittel von rund 16 Millionen Franken ein weiteres Hindernis für David Degen darstellen wird.

Xabi Alonso angeblich neuer Gladbach-Trainer

Borussia Mönchengladbach ist auf der Suche nach einem Nachfolger für Trainer Marco Rose offenbar in Spanien fündig geworden. Laut der «Bild»-Zeitung soll der frühere Welt- und Europameister Xabi Alonso das Amt im Sommer übernehmen. Der Klub mit den Schweizern Yann Sommer, Nico Elvedi, Denis Zakaria, Breel Embolo und Michael Lang wollte den Bericht nicht kommentieren.

(KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)
Roland Heri über San Lorenzo

San Lorenzo, der Partnerklub des FC Basel, will ein neues Stadion errichten. Den Bau mitfinanzieren soll Bernhard Burgener, wie San Lorenzo-Präsident Marcelo Tinelli in einem Interview Ende Februar bekannt gab.

Diese Gerüchte dementiert der FCB: Im Sportpanorama stellte FCB-CEO Roland Heri am Sonntag klar: «Der FC Basel wird mit Sicherheit nirgends auf der Welt in ein Stadionprojekt investieren. Das ist nicht unsere Aufgabe und schlussendlich auch nicht der Zweck unserer Unternehmung im Fussball. Wir haben einen guten Kontakt mit San Lorenzo, das ist auf den Sport bezogen.»

Zudem gab es Gerüchte über ein internationales Klub-Konglommerat, welche Roland Heri ebenfalls dementierte: «Das wollen wir nicht, und das wollen unsere Fans nicht.» Trotzdem soll es weitere sportliche Partnerschaften, wie jene mit San Lorenzo geben.

(KEYSTONE/Georgios Kefalas)
Jordi Quintillà soll beim FCB unterschrieben haben

Der Spieler des FCSG Jordi Quintillà soll beim FCB unterschrieben haben. Noch wurde das Gerücht jedoch nicht bestätigt. Lesen Sie hier mehr dazu.

Kommt er bald zum FCB? Jordi Quintillà. (Bild: Keystone)
Marco Walker neuer Sion-Trainer

Marco Walker ist in der ganzen Schweiz bekannt für seine kurzen Hosen. In Basel kennt man den Solothurner aus seiner langjährigen Arbeit beim FCB. Mehr als 10 Jahre übte Marco Walker diverse Tätigkeiten bei Rotblau aus. Unter anderem auch das Amt des Assistenztrainer. Nun übernimmt er also den FC Sion als Cheftrainer. Bei den Wallisern ist das Ziel von Marco Walker klar: Klassenerhalt.

Mehr zu Marco Walkers Amtsantritt finden Sie hier.

Kommt Jordi Quintillà im Sommer ablösefrei nach Basel?
(Bild: Keystone)


Jordi Quintillà wird beim FC St. Gallen seinen im Sommer auslaufenden Vertrag nicht verlängern. Die Interessenten stehen Schlange. Darunter auch der FC Basel.

Das letzte Bild, woran sich die FCB-Fans erinnern, wenn es um die Personalie Jordi Quintillà geht, ist sein wunderbarer Freistoss zum 3:1 für die Espen vor wenigen Wochen. Nun sorgt der Spanier für Aufruhr beim FC St. Gallen. Der Kapitän der Ostschweizer will seinen im Sommer auslaufenden Vertrag nicht verlängern. Das bestätigt der Mittelfeldspieler im Interview mit SRF nach dem Spiel gegen die Young Boys vom Sonntag.

Die Interessen für den Spielmacher stehen Schlange. Wie Telebasel in Erfahrung bringen konnte, soll auch der FC Basel an einer ablösefreien Übernahme des Spielers im Sommer interessiert sein. Das Mittelfeld soll bei Rotblau im Sommer ausgemistet und mit frischen Kräften verstärkt werden. Auch der Meister aus Bern soll an Jordi Quintillà interessiert sein. Aber auch eine Rückkehr in seine Heimat Spanien steht zur Diskussion.

Samuele Campo wechselt zu Darmstadt 98
(Bild: Keystone)

 

Mittelfeldspieler Samuele Campo wechselt leihweise zum SV Darmstadt 98 in die zweite Bundesliga. Er unterschrieb einen Vertrag bis Sommer 2021 – der SV Darmstadt 98 besitzt eine Option für eine definitive Übernahme.

Samuele Campo kam im aktuellen Kader aufgrund der hohen Konkurrenzsituation nicht mehr auf die gewünschte Einsatzzeit bei Rotblau. Aus diesem Grund hat sich der 25-jährige Mittelfeldspieler dazu entschieden, in Deutschland eine neue Herausforderung anzunehmen.

Campo kehrte im Dezember 2017 vom FC Lausanne-Sport zum FCB zurück, nachdem er 2016 von der FCB-U21 zu den Waadtländern gewechselt hatte. Samuele Campo kam in der 1. Mannschaft insgesamt 84 Mal zu einem Einsatz.

Goncalo Cardoso wechselt zum FC Basel
(KEYSTONE/Georgios Kefalas)

 

Der FC Basel hat einen neuen Spieler auf der Innenverteidiger-Position verpflichtet. Gonçalo Cardoso wechselt von West Ham United ans Rheinknie. Der 20-jährige Portugiese kommt auf Leihbasis bis im Sommer 2022 zum FCB. Die Basler besitzen in 18 Monaten eine Kaufoption für den portugiesischen Nachwuchs-Internationalen.

Cardoso steht seit Sommer 2019 beim Premier Ligisten West Ham unter Vertrag. Dort spielte er bis anhin vor allem in der U23. Beim FCB soll Cardoso nun also zu Einsätzen in der 1. Mannschaft kommen. Der FCB beschreibt Cardoso im Communiqué vom Samstag als «hoffnungsvolles internationales Talent». Cardoso selbst mag den Spielaufbau aus der Verteidigung und ist «fokussiert und aggressiv auf dem Platz» sowie kopfballstark, wie er in einem ersten Interview gegenüber dem Klub-TV erklärt.

Der 1,89 Meter grosse Innenverteidiger begann seine Fussballkarriere in Portugal bei den Klubs AD Marco 09 und FC Penafiel. 2017 wechselte er innerhalb Portugals zum Boavista Porto FC, wo er anfangs im Nachwuchs und dann in der 1. Mannschaft spielte.

Alle Transfers und Gerüchte

Weitere Gerüchte und Transfers rund um den FC Basel finden sie hier.

5 Kommentare

  1. David Degen hat das ihm gewährte Vorkaufsrecht rechtskonform ausgeübt und was macht Herr Burgener? Anstatt abzuwarten was das Zivilgericht über diese Angelegenheit befindet, prescht er vor und will David Degen zu Informationen, die im Moment unerheblich sind sowie zum Verkauf der Aktien ZWINGEN !
    Ein Affront sondergleichen! Inwiefern sich dadurch rechtliche Konsequenzen gegen Herrn Burgener nach sich ziehen, weiss ich nicht. Was ich jedoch weiss ist:
    Wer sich seit Jahren mit Geschäftspartnern wie Alexander Studhalter und Suleiman Kerimov umgibt, die sich seit Jahren immer wieder zwischen Gefängnis und Freiheit bewegen und sich nicht an Verträge hält, darf nicht Besitzer unseres FCB bleiben!Report

  2. Meine Meinung:
    Anstatt voreilige Entschlüsse zu fällen, ist es oft besser eine Nacht lang über die Sache zu schlafen. Wenn ich mir die Ereignisse rund um die FCB-Übernahme der letzten 24 Stunden nochmals durch den Kopf gehen lassen, bin ich der Meinung, dass David Degen für sich und zu Gunsten des FC Basel alles richtig gemacht hat. Er hat sich von den Herren Burgener, Heri, Odermatt und von Büren nicht vorführen lassen. Er wusste genau, dass sich Odermatt und von Büren nie und nimmer gegen ihren Busenfreund Burgener ausgesprochen hätten und Degen wäre somit im Abseits gelangt. Ein Verkauf des FC Basel an die Basel Dream & Vision AG wäre demnach nichts mehr im Wege gestanden. Um das zu verhindern musste Degen den juristischen Weg wählen und per Zivilgericht eine superprovisorische Verfügung in die Wege leiten. Hätten sich Herr Burgener & Co. an das vertraglich abgemachte Vorkaufsrecht gehalten, wäre das Besitzerverhältnis klar geregelt und ein wohl monatelanges juristisches Seilziehen rund um den FCB nicht nötig gewesen. Auswirkungen wird dieser Zustand mit Bestimmtheit auf das ganze Gefüge des Clubs, Mannschaft, Fans, Sponsoren und; sofern dich daraus ein längerfristiger Prozess ergibt, auch auf die neue Saison haben. Noch ein Jahr, in dem man im Mittelfeld «umhertümpelt»? Dank dem Vierergespann Burgener, Heri, Odermatt und von Büren!
    Dass jetzt von verschiedener Seite gegen Degen geschossen wird, kann sein. Ich möchte nicht verallgemeinern, aber wenn man jetzt David Degen nach Jahren seines Rücktritts sein Gebaren auf dem Spielfeld vorwirft, dann sollte man sich mal Trainings oder Spiele von Ü50-Mannschaften ansehen. Ich hoffe, dass sich die Besitzerverhältnisse sobald wie möglich regeln und dann mit viel Spirit ein seriöser Neuanfang vonstatten gehen kann. Zum Wohle des Clubs und uns allen !Report

  3. Überall wo Burgener beteiligt ist, wird die Angelegenheit zu Juristenfutter ! Der wird sich bis zum bitteren Ende mit Händen und Füssen gegen David Degen, den Club und gegen uns FCB-Fans stellen. Burgener ist nicht Rot-Blau sondern ein Egomane der mit ALLEN Mitteln die Macht erhalten will, auch wenn dies dem FCB weit über die Landesgrenze schadet !Report

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Mehr aus dem Channel