Hat den FCB per Ende November verlassen: Rekordspieler Massimo Ceccaroni. (Bild: Keystone)
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Legende Massimo Ceccaroni verlässt den FC Basel

Alle Gerüchte und News zu Transfers rund um den FC Basel und aus dem internationalen Fussball.
Massimo Ceccaroni verlässt den FCB

Der FC Basel hat sich per Ende November von Massimo Ceccaroni getrennt. Das teilt der Club am Donnerstag in einem Communiqué mit. Ceccaroni ist bis heute mit 452 Pflichtspieleinsätzen Rekordspieler des FCB . Nach seiner aktiven Karriere war der Basler seit 2012 in verschiedenen Funktionen für Rotblau tätig.

Der FC Basel und Ceccaroni hätten sich auf das Ende der Zusammenarbeit geeinigt, heisst es in der Mitteilung. Der 53-Jährige werde sich neuen beruflichen Herausforderungen stellen.

Ceccaroni war ab 2012 zunächst Nachwuchschef beim FCB und zeitweise auch als U21-Trainer eingesprungen. Mit der Übernahme des Clubs durch Bernhard Burgener im Jahr 2017 rückte Ceccaroni in den Verwaltungsrat. Ab Anfang 2019 verantwortete die FCB-Legende dann die Gesamtleitung des Projekts in Indien, wo der FCB eine Kooperation mit dem Chennai City FC einging.

«Der FC Basel 1893 bedankt sich bei Massimo Ceccaroni ganz herzlich für sein grosses Engagement und seine wertvollen Dienste in den vergangenen Jahren und wünscht ihm für die private sowie berufliche Zukunft alles Gute, viel Zufriedenheit und vor allem beste Gesundheit», schreibt Rotblau im Communiqué.

(Bild: Keystone)
FCB entlässt U21-Trainer Marco Schällibaum

Der FC Basel trennt sich per sofort von seinem U21-Coach Marco Schällibaum. Der 59-jährige Zürcher coachte die U21-Mannschaft seit vergangenem Sommer. Der FCB begründet die Trennung mit dem «sportlichen Negativtrend und generellen strukturellen Anpassungen im Nachwuchsbereich», wie es in einem Communiqué vom Dienstagmorgen heisst.

Schällibaum war seit 2018 im Trainerteam von Rotblau tätig. Erst als Defensivtrainer, dann ab September 2019 als Ausbildungsleiter der Nachwuchsabteilung.

Der Club werde die kommenden Wochen dazu nutzen, weitere Optimierungen im FCB-Nachwuchs vorzunehmen, heisst es in der Mitteilung weiter. In diesem Zuge werde man auch über die Nachfolgeregelung des U21-Trainerpostens entscheiden.

(Bild: Keystone)
FC Barcelona will Cabral

Laut der spanischen Zeitung «Sport» ist der FC Barcelona an FCB-Stürmer Arthur Cabral interessiert.

Den Katalanen fehlt in dieser Saison ein konstanter Stürmer. Cabral sollte diese Lücke nun schliessen: «Der Stürmer hat das, was Barça aktuell fehlt: Finishing-Fähigkeiten», schreibt die Zeitung weiter. Barcelona will den Brasilianer bereits in der Winterpause holen. Bei der Ablöse war zuerst von 8 Millionen Franken die Rede, nun spricht man von 15-20 Millionen Franken.

FCB kündigt Franco Costanzo

Der FC Basel und Franco Costanzo gehen getrennte Wege. Das berichtet der «Blick» am Freitag. Der einstige Goalie und Publikumsliebling (über 200 Spiele für Rotblau) war seit Winter 2019 als Scout für die Basler tätig. Mit seiner Familie fühlte sich der Argentinier in der Region Basel sehr wohl. Costanzo besitzt in der Nähe von Frenkendorf ein Haus.

Costanzo spielte zwischen 2006 und 2011 für den FCB, holte mit Rotblau drei Meistertitel und drei Cupsiege. Nach seiner Spielerkarriere absolvierte der heute 41-Jährige ein Studium in Sportmanagement. Dann kehrt er in die Region Basel zurück. «Der FCB war und ist ein ganz besonderer Teil meines Lebens», beteuerte Costanzo immer. Nun macht der Klub einen Schnitt.

Laut dem «Blick» hat der FCB das Arbeitsverhältnis nach dreimonatiger Kündigungsfrist aus wirtschaftlichen Gründen aufgelöst. Zudem werde die Scouting-Abteilung neu aufgestellt.

(Archivbild: Keystone)
Timm Klose und Norwich lösen Vertrag auf

Timm Klose und Norwich City gehen getrennte Wege. Der Premier-League-Aufsteiger und der 17-fache Schweizer Internationale haben den noch bis Ende Saison gültigen Vertrag aufgelöst.

Klose war nach durchwachsener einjähriger Leihe zum FC Basel wieder nach England zurückgekehrt, gehörte in dieser Saison aber nie zum Aufgebot der Kanarienvögel. Wo der 33-jährige Innenverteidiger, der seine Karriere fortsetzt, ist offen.

Kaly Sene wechselt leihweise zu GC

Der FC Basel leiht seinen Offensivspieler Kaly Sene an die Grasshoppers aus. Der 20-jährige Senegalese wird bis im Sommer 2022 in Zürich spielen. Zudem besitzen die Hoppers eine Kaufoption, wie der FCB am Mittwoch mitteilt.

Rotblau verpflichtete Kaly Sene im Sommer 2020 von Juventus Turin. Zu Beginn wurde er nach Zypern an Omonia Nikosia verliehen. Seit Januar 2021 war Sene wieder in der Mannschaft des FC Basel, wo er bislang den endgültigen Durchbruch aber nicht schaffte. In zehn Einsätzen erzielte Sene er ein Tor und zwei Assists. «Mit dem leihweisen Wechsel zu GC soll Sene vermehrt zum Einsatz kommen und Spielpraxis sammeln können», begründet der FCB das Leihgeschäft.

(Bild: Keystone)
Zsombor Gruber verstärkt den FCB-Nachwuchs

Der FC Basel 1893 verpflichtet zur Verstärkung seiner Nachwuchsabteilung – und mit Perspektive für die 1. Mannschaft – den Stürmer Zsombor Gruber. Der 16-jährige Ungare kommt vom Puskás Akadémia FC, der sich mit dem FCB auf einen einjährigen Leihvertrag mit Kaufoption geeinigt hat.

Der ungarische U18-Nationalspieler Zsombor Gruber gilt als grosses Nachwuchstalent im osteuropäischen Fussball und stösst als Perspektivspieler zum FC Basel 1893. Zunächst soll er im Nachwuchs von Rotblau behutsam an das höchste Niveau herangeführt werden und dann den Schritt in die 1. Mannschaft machen können.

Zsombor ist im vergangenen Sommer bei Puskás Akadémia von der zweiten in die erste Mannschaft aufgerückt und kam seither einmal in der Qualifikation zur UEFA Europa Conference League zum Einsatz.

Wouter Burger stösst von Feyenoord Rotterdam zum FCB

Der FC Basel 1893 verpflichtet den Mittelfeldspieler Wouter Burger von Feyenoord Rotterdam. Der 20-jährige niederländische U-Nationalspieler unterschreibt beim FCB einen Vertrag bis im Sommer 2025. Wouter Burger stammt aus der Nachwuchsabteilung von Feyenoord Rotterdam, vergangene Saison war er an den Eredivisie-Club Sparta Rotterdam ausgeliehen.

(Bild: FCB)

Mit Wouter Burger kommt ein talentierter Linksfuss für das zentrale Mittelfeld zum FCB. Er ist technisch stark und hat trotz seines jungen Alters bereits Erfahrungen in der höchsten niederländischen Liga gesammelt. Mit seiner Grösse von 1,92 Meter ist er ein wichtiges Element zur Komplettierung des FCB-Kaders.

Der niederländische U-Nationalspieler hat seit 2013 diverse Nachwuchsstufen von Feyenoord Rotterdam durchlaufen. Ab Sommer 2018 gehörte er zum Kader der ersten Mannschaft Feyenoords, für die er zu insgesamt 16 Einsätzen kam. Die vergangene Saison bestritt Burger leihweise bei Sparta Rotterdam (20 Spiele, zwei Treffer).

Nun stösst Wouter Burger fix zum FCB und freut sich darüber: «Ich wechsle von einem grossen Club in Holland zu einem grossen Club in der Schweiz. Ich bin ein Spieler, der hart arbeitet und ich bin überzeugt, dass ich so der Mannschaft helfen kann.»

Arthur Cabral bleibt beim FCB

Der Topscorer des FCB bleibt seinem Verein treu. Via Twitter bestätigte der Klub am Dienstagabend, dass Arthur Cabral bleibe:

Dan Ndoye wechselt leihweise zum FCB

Der FC Basel 1893 verpflichtet den Stürmer Dan Ndoye von OGC Nizza. Der frisch einberufene Schweizer A-Nationalspieler mit senegalesischen Wurzeln kommt leihweise bis im Sommer 2022, der FCB besitzt eine Option für eine definitive Übernahme.

Der 20-jährige Dan Ndoye wurde im Januar 2020 von seinem Stammclub FC Lausanne-Sport zu OGC Nizza transferiert, verblieb aber leihweise noch ein halbes Jahr beim Waadtländer Club. Seit August 2020 hat der Stürmer dann fix beim französischen Ligue-1-Verein gespielt. Dabei kam Ndoye zu insgesamt 37 Einsätzen für Nizza und erzielte drei Tore, zwei davon in der UEFA Europa League. Vor seinem Wechsel nach Frankreich hatte der Westschweizer für den FC Lausanne-Sport in der Brack.ch Challenge League sowie im Schweizer Cup in 49 Partien 13 Treffer und 9 Assists erzielt.

FCB verpflichtet Joelson Fernandes

Der portugiesische U21-Nationalspieler Joelson Fernandes wechselt von Sporting Lissabon leihweise bis im Sommer 2023 zum FC Basel 1893. Der FCB besitzt zudem eine Kaufoption für den 18-jährigen Flügelstürmer, der Wurzeln im westafrikanischen Guinea-Bissau hat und in Portugal als Talent gilt.

Joelson Fernandes hat seit Sommer 2016 ab der U15 sämtliche Nachwuchsstufen des portugiesischen Grossclubs Sporting Lissabon durchlaufen. Im Sommer 2019 stieg er bereits ins älteste Nachwuchsteam auf (U23), wo er in der Folge in 44 Spielen zehn Tore erzielte. In der ersten Mannschaft von Sporting ist er bisher trotz seines jungen Alters zu vier Einsätzen gekommen. Seit April 2018 absolvierte Fernandes zudem insgesamt 21 Länderspiele für portugiesische U-Nationalteams.

FCB verpflichtet Tomás Tavares

Von Benfica Lissabon wechselt der beidseitig einsetzbare Aussenverteidiger Tomás Tavares zum FC Basel 1893. Der 20-jährige portugiesische Nachwuchs-Internationale stösst leihweise bis im Sommer 2022 zu Rotblau – mit einer FCB-Option auf eine definitive Übernahme.

Tomás Tavares hat seine Nachwuchszeit in der Jugendabteilung von Benfica Lissabon verbracht. Danach kam er nebst zwei Leih-Engagements bei Deportivo Alavés und beim SC Farense zu insgesamt 26 Einsätzen für die erste Mannschaft von Benfica Lissabon – fünf davon in der UEFA Champions League im Herbst 2019. Zuletzt spielte Tavares in der zweiten Mannschaft des portugiesischen Traditionsclubs.

Cabral-Verhandlungen mit Royal Antwerpen abgebrochen
(KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Royal Antwerpen steigt laut «Blick» aus dem Poker um Arthur Cabral aus. Die Verhandlungen über einen Transfer wurden abgebrochen. Derweilen wechselt Stürmer Mbwana Samata von Fenerbahce zu den Belgiern.

Der Abgang von Arthur Cabral schien im Laufe des Tages Formen anzunehmen. Doch scheinbar war Royal Antwerpen der geforderte Preis für FCB-Stürmer Arthur Cabral doch zu hoch. Ob es doch noch zu einem Wechsel des Brasilianers kommt, bleibt aber offen. Das Transferfenster schliesst erst um Mitternacht.

Loris Benito vor Wechsel zum FCB?
(KEYSTONE/Anthony Anex)

Der FC Basel scheint auf der Suche nach einem neuen Linksverteidiger fündig geworden zu sein. Der Schweizer Nationalspieler Loris Benito hat seinen Vertrag bei Bordeaux aufgelöst und soll laut der «Basler Zeitung» ablösefrei nach Basel wechseln.

Der 29-Jährige wurde von Murat Yakin für die Nationalmannschaftsspiele in den kommenden Tagen aufgeboten, ist aber am Dienstag «aus medizinischen Gründen» wieder abgereist. Laut «Blick» soll der Schweizer aber nicht zum FC Basel wechseln.

Royal Antwerpen macht ernst – Arthur Cabral vor Abgang

Der Abgang von Arthur Cabral zu Royal Antwerpen nimmt Gestalt an. Die Belgier sollen ihr Angebot nochmals erhöht haben. Ein Abgang des FCB-Stürmers scheint immer wahrscheinlicher.

Laut Informationen von Telebasel herrscht derweil Hochbetrieb auf der FCB-Geschäftsstelle am Deadline Day. Drei Neuverpflichtungen soll der FC Basel am heutigen Tag noch über die Bühne bringen. Darunter auch Dan Ndoye. Der U21-Nationalspieler der Schweiz soll entweder als Ersatz für Cabral oder als Verstärkung nach Basel wechseln. Auch die beiden möglichen Neuzugänge Wouters Burger von Feyenoord Rotterdam und Joelson Fernandes von Sporting Lissabon sind im Joggeli in diesen Stunden zugegen.

Holt der FCB noch Verstärkung fürs Mittelfeld?

Rund um den FC Basel überschlagen sich am letzten Tag der Sommer-Transferperiode die Spekulationen über mögliche Zu- und Abgänge. Während Knipser Arthur Cabral den Verein noch verlassen könnte, wollen die Basler im Mittelfeld offenbar noch nachrüsten. Wie die «Basler Zeitung» und niederländische Medien berichten, steht der defensive Mittelfeldspieler Wouter Burger vor einem Wechsel zum FCB. Der 20-jährige Niederländer spielt zurzeit für Feyenoord Rotterdam. Der Medizincheck in Basel stehe bevor, berichtet Sportjournalist Sinclair Bischop.

Ein zweites Gerücht rankt sich um Joelson Fernandes (18). Der Portugiese in Diensten der zweiten Mannschaft von Sporting Lissabon spielt bevorzugt auf dem Flügel. Wie die BaZ unter Berufung auf portugiesische Medien schreibt, befindet sich Fernandes zum Medizincheck in Basel.

Royal Antwerpen will Arthur Cabral
(Bild: Keystone)

Es kommt Bewegung in den Deadline Day: Royal Antwerpen soll ein Angebot über zwölf Millionen Euro für FCB-Stürmer Arthur Cabral abgegeben haben. Das reicht dem FCB scheinbar nicht: Die Basler wollen mindestens 15 Millionen Euro.

Gut möglich, dass Multimillionär und Besitzer von Antwerp, Paul Gheysens, nochmals nachzieht. Die Belgier sind in diesem Transfersommer bereits äusserst aktiv. Ein Verkauf des Brasilianers schliesst FCB-Vizepräsident David Degen nicht aus. Man könne aber auf einen möglichen Abgang reagieren. Sogar noch mehr: «Eine gute sportliche Leitung kann Cabral verkaufen und hat bereits einen Spieler bereit, der vielleicht noch besser ist», sagte Degen am Montagabend gegenüber dem TV-Sender «Blue Sport».

Roman Bürki will nicht zum FC Basel
 (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Der FC Basel soll Interesse an einer Leihe von BVB-Goalie Roman Bürki bekundet haben. Dieser will aber vorderhand bei Borussia Dortmund bleiben und weitere Angebote abwarten.

Laut «Sport 1» sollen die Basler an einer Leihe des 30-Jährigen interessiert gewesen sein. Sogar für eine Übernahme eines Grossteils des Gehalts, dass sich auf rund fünf Millionen Euro belaufen soll, soll Rotblau bereit gewesen sein.

Roman Bürki selber aber lehnte die Offerte ab. Der Schweizer wolle im Hinblick auf den Winter weitere Angebote abwarten. Er sei noch nicht an einer Rückkehr in die Schweiz interessiert. Sein Vertrag beim BVB läuft noch bis 2023.

Andi Zeqiri wechselt in die Bundesliga zu Augsburg

Andi Zeqiri wechselt in die Bundesliga. Der Schweizer Stürmer stösst auf Leihbasis für eine Saison von Brighton & Hove Albion zu Augsburg, das nach drei Runden bloss einen Zähler auf dem Konto hat. Er wird damit Teamkollege von Ruben Vargas.

«Mit ihm bekommen wir einen Mentalitätsspieler, mit dem wir bereits seit seiner Zeit in Lausanne in Kontakt waren. Er bringt alles mit, was ein guter Offensivspieler benötigt. Mit seiner Schnelligkeit und seinen Abschlussqualitäten wird er unser Spiel bereichern», lobte ihn Augsburgs Manager Stefan Reuter gegenüber der Nachrichtenagentur dpa.

Zeqiri wechselte vergangenen Sommer von Lausanne nach England. Der 22-Jährige, der alle Junioren-Nationalteams der Schweiz durchlaufen hat und nun auch für die A-Nationalmannschaft nominiert ist, kam in der Premier League nur selten zum Einsatz, schoss aber vergangene Woche im Ligacup für Brighton & Hove Albion seinen ersten und einzigen Treffer.

(Bild: Keystone)
Steven Zuber leihweise zu AEK Athen

Steven Zuber setzt seine Karriere in Griechenland fort. Der Schweizer Internationale wechselt von Eintracht Frankfurt leihweise bis Ende Saison zu AEK Athen. Der 30-jährige Zürcher, der an der EM überzeugend spielte und mit vier Vorlagen der beste Assistgeber war, kam zuletzt beim neu von Oliver Glasner gecoachten Bundesliga-14. nur sporadisch zum Einsatz.

Mittelfeldspieler Zuber stiess im September 2020 zur Eintracht, nachdem er zuvor das Dress von Stuttgart und Hoffenheim getragen hatte. In die Bundesliga wechselte der ehemalige GC-Spieler 2014 nach einem einjährigen Abstecher zu ZSKA Moskau.

(Bild: Keystone)
Filip Ugrinic verlängert in Luzern

Filip Ugrinic bleibt dem FC Luzern erhalten. Der 22-jährige Mittelfeldspieler verlängerte den im Sommer auslaufenden Vertrag mit seinem Stammklub bis Sommer 2024.

Ugrinic gehört bei den Zentralschweizern fünf Jahre nach seinem Super-League-Debüt zu den Leistungsträgern. Zuletzt kursierten Gerüchte über ein angebliches Interesse unter anderem des FC Basel. (sda)

(Bild: Keystone)
Hertha BSC an Arthur Cabral nicht interessiert

Zu Wochenbeginn gab es ein neues Gerücht über einen möglichen Wechsel von FCB-Knipser Arthur Cabral. Der Bundesligist Hertha BSC sei am brasilianischen Stürmer interessiert und überlege sich ein Angebot. Die Meldung stammt aus Cabrals Heimatland, ein brasilianischer Journalist wusste angeblich vom Interesse aus Berlin. Auch Telebasel berichtete.

Doch wie diverse Medien, darunter «Sky» nun berichten, ist daran nichts dran. Die Hertha hat zwar ihren Offensivspieler Matheus Cunha für rund 30 Millionen Euro verkauft. Das Geld soll aber nicht in Cabral investiert werden. Da man im Sturmzentrum schon gut aufgestellt ist, haben die Berliner kein Interesse am 23-jährigen FCB-Juwel. Vielmehr erwäge der Klub aus der Hauptstadt, noch einen Flügelspieler zu verpflichten. (daf)

Lockt Hertha BSC Arthur Cabral in die Bundesliga?

Zum Ende des Transfersommers wird der Name Arthur Cabral auf dem Markt immer heisser gehandelt. Dafür sorgt der 23-jährige Brasilianer mit seinem Glanzwert von 20 Skorerpunkten (14 Tore/sechs Vorlagen) in neun Spielen für den FC Basel gleich selbst. Nun taucht mit Hertha BSC ein neuer Interessent auf dem Transfermarkt auf. Das berichtet der brasilianische Journalist André Hernan auf Twitter. Die Berliner hätten sich beim FCB bereits nach Cabral erkundigt und könnten in den nächsten Tagen ein Angebot für den Knipser vorlegen, will Hernan wissen.

(Screenshot: Twitter/@andrehernan)

Hertha hätte das Geld für Cabral

Die Berliner geben in diesen Tagen gerade ihren Offensivmann Matheus Cunha an Atlético Madrid ab. Auch wenn die offizielle Bestätigung der Klubs noch aussteht: Der Transfer gilt als sicher. Und Hertha wird für Cunha rund 30 Millionen Euro kassieren. Geld, das man gerne in einen frischen Spieler investieren würde. Zwar hat der Bundesliga-Klub aus der deutschen Hauptstadt mit Ishak Belfodil von der TSG Hoffenheim bereits einen Ersatz im Sturm verpflichtet. Aber mit dem Cunha-Erlös von 30 Millionen Euro könnte die Hertha in der Offensive gut nochmal nachlegen. Eine solche Summe würde für eine Verpflichtung Cabrals locker reichen. Der Brasil-Bomber hat aktuell einen Marktwert von rund acht Millionen Euro. Der FCB wird ihn wohl aber nur für einen zweistelligen Millionenbetrag abgeben. Alles bis und mit 20 Millionen Euro wäre für die Berliner gut zu stemmen.

Ein wertvoller FCB-Spieler zu Hertha BSC – es wäre nicht der erste Transfer. Mit Omar Alderete musste Rotblau erst im vergangenen Oktober einen Innenverteidiger nach Berlin abgeben. Und im Jahr 2014 eisten die Hauptstädter die Klublegende Valentin Stocker vom FCB los. Mit der Bundesliga würde auf das aktuelle Basler Juwel Arthur Cabral eine attraktive Herausforderung warten. Das Zittern der FCB-Fans um ihren Super-Stürmer geht also weiter.

FCB auf Abgang vorbereitet

Bis jetzt sei beim FC Basel kein Angebot eingetroffen, das es ernsthaft zu prüfen gelte, sagte Kaderplaner Philipp Kaufmann am Montag in der Sendung FCB Total auf Telebasel. Man müsse aber darauf vorbereitet sein und bei einem Abgang Cabrals einen Ersatz im Sturm in der Hinterhand haben. «Wir haben unsere Shortlist», so Kaufmann. (daf)

Shaqiris Wechsel zu Lyon perfekt

Xherdan Shaqiri setzt seine Karriere in der Ligue 1 fort. Der Transfer des 29-jährigen offensiven Mittelfeldspielers zu Olympique Lyon nach drei Jahren beim FC Liverpool ist perfekt.

Der 96-fache Schweizer Internationale einigte sich mit dem Tabellenvierten der letzten Ligue-1-Saison auf einen Dreijahresvertrag. Laut Medienberichten steigt der dreifache EM-Torschütze Shaqiri bei Lyon zum bestbezahlten Spieler auf, nachdem der Niederländer Memphis Depay den Klub Richtung Barcelona verlassen hat.

Die Ablösesumme für Shaqiri, der bei Liverpool noch einen Vertrag bis Juni 2022 besass, soll sich auf umgerechnet knapp zwölf Millionen Franken belaufen. Der Schweizer hatte 2018 zu den «Reds» gewechselt, kam in der Mannschaft von Jürgen Klopp aber nie über die Rolle des Reservisten hinaus. 2019 gewann Shaqiri mit Liverpool die Champions League, 2020 den Meistertitel, den ersten nach 30 Jahren.

Vor seinem Engagement in Liverpool hatte Shaqiri für Basel, Bayern München, Inter Mailand und Stoke City gespielt. Mit Bayern München hatte der Basler ebenfalls einmal die Champions League gewonnen (2013).

Joshua Kimmich verlängert bei den Bayern

Bayern München hat den Vertrag mit dem deutschen Internationalen Joshua Kimmich vorzeitig um zwei Jahre bis 2025 verlängert. Der 26-jährige Mittelfeldspieler war 2015 von RB Leipzig zum deutschen Rekordmeister gewechselt und hat sich dort zum Weltklasse- und Führungsspieler entwickelt.

Kimmichs Vertragsverlängerung soll ein Signal sein. Der Vorzeigeprofi gilt als Leader auch für die Zeit nach den Ü30-Leitfiguren Manuel Neuer, Robert Lewandowski und Thomas Müller. Erwartet wird, dass bald auch Kimmichs Mittelfeldpartner Leon Goretzka seinen 2022 auslaufenden Vertrag verlängern wird.

Lyon und Liverpool einigen sich über Shaqiri-Transfer

Xherdan Shaqiri wird sich unter Vorbehalt des Medizinchecks Olympique Lyon anschliessen. Wie der französische Klub in einer Mitteilung bekannt macht, wurde eine grundsätzliche Einigung mit Liverpool über den Wechsel des Offensivspielers gefunden. Demnach traf Shaqiri am späten Sonntagabend in Lyon ein, um sich den medizinischen Tests zu unterziehen und die letzten Details zu klären. Über die Vertragsdauer und die Ablösemodalitäten machte Olympique Lyon vorerst keine Angaben.

Gemäss der englischen Zeitung Guardian lässt Liverpool Shaqiri für rund 9,5 Millionen Pfund – umgerechnet rund zwölf Millionen Franken – nach Frankreich ziehen.

(Bild: Keystone)
FCB hat gute Chancen bei United-Flügelspieler

Der FC Basel bekundet Interesse an einem Flügelspieler von Manchester United – und hat offenbar gute Chancen auf eine leihweise Verpflichtung. Wie das Manchester United-Fanportal «We all follow United» berichtet, hat der FCB bei einem möglichen Transfer von Amad Diallo (19) die Nase vorn.

Diallo spielt auf der Position des Rechtsaussen. Im Rennen um den Youngster mischen auch Crystal Palace aus der Premier League und Sheffield United aus der englischen Championship mit. Der ivorisch-italienische Amad Diallo wolle aber offenbar verschiedene Länder und Ligen kennenlernen, was für die Basler ein Trumpf sein könnte.

Amad Diallo absolvierte einen Grossteil seiner fussballerischen Ausbildung in Italien. Bei Atalanta Bergamo durchlief er diverse Nachwuchsstufen. Im Januar 2021 wechselte er dann für rund 21 Millionen Euro zu Manchester United. Angesichts der starken Konkurrenz in der Offensive kam er bei den Red Devils aber nur zu einzelnen Einsätzen.

Mehr als ein Leihgeschäft dürfte für den FC Basel bei Diallo aber nicht rausspringen. Der ivorische Nationalspieler – Amad Diallo nahm mit der Elfenbeinküste an den Olympischen Spielen teil – hat einen Marktwert von 18 Millionen Euro.

(Video: Youtube/SVMM)

Granit Xhaka verlängert bis 2024 bei Arsenal

Granit Xhaka verlängert seinen Vertrag bei Arsenal. Wie «The Guardian» und «The Athletic» berichten, unterschrieb der Captain der Schweizer Nationalmannschaft bei den Gunners einen neuen Vertrag bis 2024.

Die Vertragsverlängerung kommt nicht überraschend, nachdem bereits Arsenal-Trainer Mikel Arteta am 1. August mit Bestimmtheit verkündete, dass der Schweizer in England bleiben werde.

Granit Xhakas Transfer zur AS Roma schien eine Zeitlang praktisch fix zu sein. Jedoch sollen die Römer die finanziellen Forderungen der Londoner nicht erfüllt haben. Auch in der Bundesliga soll es Interessenten gegeben haben.

Granit Xhaka spielt bereits seit 2016 für den Premier League-Klub aus London, der seit einigen Jahren sportlich hinter den Erwartungen bleibt und in der vergangenen Saison auch die Qualifikation für einen europäischen Wettbewerb versäumte. Zuvor war der Mittelfeldspieler vier Jahre für Borussia Mönchengladbach aufgelaufen. Seine Profikarriere hatte Granit Xhaka beim FC Basel lanciert.

(Bild: Keystone)
Courtois verlängert bei Real Madrid bis 2026

Real Madrid hat den Vertrag mit dem belgischen Nationalgoalie Thibaut Courtois vorzeitig um zwei Jahre bis in den Sommer 2026 verlängert. Der 29-Jährige war vor drei Jahren für 35 Millionen Euro von Chelsea zu den Spaniern gewechselt.

Xherdan Shaqiri ist sich offenbar mit Lyon einig

Ein Wechsel von Xherdan Shaqiri von Liverpool zu Olympique Lyon wird immer wahrscheinlicher. Laut der Zeitung «L’Equipe» hat sich der Schweizer Internationale mit dem Klub geeinigt.

Shaqiri soll beim Tabellenvierten der letzten Ligue 1-Saison einen Dreijahresvertrag erhalten und monatlich 350’000 Euro verdienen, womit er nach dem Abgang von Memphis Depay zum FC Barcelona zum bestbezahltesten Spieler des Klubs avancieren würde.

Laut der Sportzeitung «L’Equipe» fehlt noch die Einigung zwischen Lyon und Liverpool. Bei den Reds besitzt Xherdan Shaqiri noch einen Vertrag bis nächsten Sommer. Eine erste Offerte von vier Millionen Euro Ablöse habe Liverpool ausgeschlagen.

Shaqiri spielt seit 2018 beim FC Liverpool, mit dem er 2019 die Champions League und 2020 den Meistertitel gewann. Zuvor stand der 29-jährige Mittelfeldspieler beim FC Basel, Bayern München, Inter Mailand und Stoke City unter Vertrag.

(Bild: Keystone)
Mario Gavranović wechselt zu Kayserispor

Der Schweizer Internationale Mario Gavranovic wechselt von Dinamo Zagreb zum türkischen Klub Kayserispor. Der 31-jährige Stürmer einigte sich mit dem Tabellen-17. der letzten Saison auf einen Zweijahresvertrag.

Gavranovic spielte zuletzt fünfeinhalb Jahre in Kroatien, zuerst zwei Jahre in Rijeka, dann dreieinhalb bei Dinamo Zagreb, wo er insgesamt fünf Meistertitel gewann. Zuvor hatte der Tessiner mit kroatischen Wurzeln unter anderen bei Zürich, Mainz, Schalke 04 und Neuchâtel Xamax unter Vertrag gestanden.

Nati-Stürmer Mario Gavranović zieht es nach fünf Jahren in Kroatien in die türkische Süper Lig. (Bild: Keystone)
Kemal Ademi wechselt nach Russland

Kemal Ademi hat nach nur knapp einer Saison die Türkei wieder verlassen. Der 25-jährige Stürmer wechselt von Fenerbahçe Istanbul zum FK Chimki in die russische Liga und einigte sich mit dem Klub aus dem Vorort von Moskau auf einen Dreijahresvertrag. Die Ablösesumme für den Ostschweizer soll 800’000 Euro betragen.

Vor seinem Wechsel ins Ausland spielte Kenal Ademi bei Neuchâtel Xamax und dem FC Basel. Für Fenerbahçe bestritt er nur wenige Spiele, ehe er Anfang Februar an Fatih Karagümrük SK ausgeliehen wurde.

Eray Cömert und Beşiktaş offensichtlich einig

Der FC Basel könnte Innenverteidiger Eray Cömert demnächst verlieren: Laut türkischen Medienberichten steht der Rheinfelder mit türkischen Wurzeln vor einem Wechsel zu Beşiktaş Istanbul. Offiziell bestätigt ist bislang noch nichts. Die Wechselabsichten Eray Cömerts sind aber schon länger bekannt. Beim FCB hat der 23-Jährige noch einen Vertrag für ein Jahr.

Die italienische Sportzeitung «Corriere dello Sport» hat Eray Cömert zuletzt auch mit dem FC Turin in Verbindung gebracht.

(Bild: Keystone)
Lyon will Xherdan Shaqiri

Xherdan Shaqiri könnte Liverpool in Richtung Frankreich verlassen. Wie die französische Sportzeitung «L’Equipe» berichtet, hat Olympique Lyon ein Angebot für den Nati-Star abgegeben. Der Club sucht nach dem Abgang von Stürmer Memphis Depay zu Barcelona einen Ersatz in der Offensive.

Xharedan Shaqiri sagte vor einigen Wochen öffentlich, dass er für einen Wechsel bereit sei. Dabei schwärmte der Kraftwürfel von Lazio Rom. Doch Frankreich könnte für den 29-Jährigen durchaus eine reizvolle Option sein. Die Ligue 1 wäre für Shaqiri die vierte grosse Liga, in der er kicken würde. Er spielte bereits in der Bundesliga (Bayern), der Serie A (Inter Mailand) und steht aktuell bei Liverpool (Premier League) unter Vertrag.

(Bild: Keystone)
FCB macht Petar Pusic ein Angebot

Der Schaffhausner ist 22-Jährig, Schweizer U21-Nationalspieler und im Mittelfeld zu Hause. Bei GC steht Petar Pusic seit der U16 unter Vertrag. Rotblau war bereits im Winter am GC-Spieler dran. Nun hat der FCB dem Dauerläufer der letzten Saison ein Angebot unterbreitet, wie «nau.ch» berichtet.

Petar Pusic ist auch in der Super League bei GC gesetzt. Jetzt hat er ein Angebot vom FCB erhalten. (Bild: Keystone)
Filip Ugrinic soll zum FCB wechseln

Das Mittelfeld des FCB ist bereits gut besetzt und war an acht der elf Saisontore beteiligt. Dennoch will sich der FCB im Zentrum weiter verstärken. Wie «nau.ch» berichtet, stösst Filip Ugrinic vom FC Luzern zum FCB. Der Schweizer U21-Nationalspieler durchlief den Nachwuchs des FCL und stiess 2017 zur ersten Mannschaft. Nach einem Jahr beim FC Emmen kehrte Ugrinic 2020 zu Luzern zurück und reifte dort zum Stammspieler. In der letzten Spielzeit absolvierte der 22-Jährige 33 von 36 möglichen Partien. Nun soll Filip Ugrinic also ans Rheinknie wechseln. Die Einigung zwischen den beiden Clubs steht noch aus.

Filip Ugrinic will schon bald das rot-blaue Trikot tragen. (Bidl: Keystone)
Afimico Pululu verhandelt mit anderen Vereinen
. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Während das Team des FC Basel am Mittwochnachmittag nach Albanien zum Rückspiel in der UEFA Conference League reist, bleibt Afimico Pululu zurück in Basel. Der Franzose verhandelt mit anderen Vereinen über einen möglichen Wechsel. Das bestätigt FCB-Trainer Patrick Rahmen.

«Das bedeutet aber nicht, dass er auch wirklich wechselt», meint der FCB-Trainer an der Medienkonferenz. Der Basler Flügelflitzer prüfe einzig sein Optionen. Noch sei der Abgang von Pululu nicht sicher.

FCB schmettert Leverkusen-Angebot für Cabral ab

Ex-YB-Trainer Gerardo Seoane will Arthur Cabral angeblich zu Bayer Leverkusen lotsen. Laut «Globo Esporte» soll der Brasilianer der Wunschstürmer des Bundesligisten sein. Leverkusen unterbreitete dem FCB deshalb ein Angebot zwischen sieben und acht Millionen für Cabral. Rotblau soll das Angebot allerdings abgelehnt haben. Der FCB will mindestens 12 Millionen für den 23-Jährigen.

(Bild: Keystone)
Eray Cömert vor den Absprung?

Im Interview gegenüber «Blue Sport» bestätigt FCB-Trainer Patrick Rahmen, dass man sich beim FC Basel unsicher ist, ob Eray Cömert beim FC Basel bleiben wird oder nicht.

Der Basler Innenverteidiger kam beim Saisonauftakt gegen die Grasshoppers Zürich zwar zu einem Teileinsatz. Patrick Rahmen setzt aktuell allerdings beim Saisonstart auf das Duo Fabian Frei und Andy Pelmard. Ob der EM-Fahrer noch ins Ausland wechseln wird, ist derzeit unklar. Besiktas Istanbul und Olympique Marseille sollen sich nach Cömert erkundigt haben. Zeit für eine Verpflichtung haben die Vereine noch genug: Das internationale Transferfenster schliesst erst Ende August.

(Bild: Keystone)
Ricky van Wolfswinkel wechselt zum FC Twente Enschede

Nach vier Saisons beim FC Basel kehrt der 32-jährige Stürmer Ricky van Wolfswinkel in seine Heimat Niederlande zurück. Er spielt künftig für Twente Enschede in der 1. Division.

Van Wolfswinkel stiess im Sommer 2017 von Vitesse Arnhem zum FCB. In 115 Wettbewerbsspielen traf er für die Basler 37 Mal. Die Karriere wurde zeitweilig durch eine Gehirnerschütterung und eine langwierige Gehirnverletzung unterbrochen.

Offiziell: Andy Pelmard leihweise zum FCB

(Foto: fcb.ch)

Jetzt ist es offiziell: Andy Pelmard wechselt leihweise von OGC Nizza zum FC Basel. Der französische Innenverteidiger unterschreibt bei Rotblau einen Vertrag bis Sommer 2022. Der FCB besitzt eine Option zur definitiven Übernahme des Spielers.

Kaderplaner Philipp Kaufmann sagt folgendes zur Neuverpflichtung: «Mit Andy Pelmard verpflichtet der FCB einen jungen, sehr dynamischen Abwehrspieler, der vor allem durch seine Schnelligkeit, sein Spiel mit dem Ball und seine Aggressivität aufgefallen ist. Seine gelernte Position ist die des Innenverteidigers, dank seiner Polyvalenz ist er aber auf allen Positionen der Verteidigung einsetzbar».

Der heute 21-Jährige durchlief sämtliche Nachwuchsstufen bei Nizza und ist aktueller U21-Nationalspieler Frankreichs. In der vergangenen Saison kam Pelmard auf insgesamt 19 Einsätze in der obersten französischen Spielklasse.

Linksverteidiger Andy Pelmard zum FC Basel

(Bild: Screenshot fcb.ch)

Im Vorstellungsvideo von FCB-Neuzugang Michael Lang versteckt sich ein Transfer-Leak. Im Video auf dem Mannschaftsfoto wird Andy Pelmard in dritter Reihe gezeigt. Der französische Linksverteidiger kommt von Nizza zum FCB.

Der Transfer des 21-Jährigen soll laut Informationen von Telebasel noch am Dienstag offiziell kommuniziert werden. Auch zu erkennen ist, dass Ricky van Wolfswinkel nicht auf dem Teamfoto zu sehen ist. Der Niederländer soll sich am Montag bereits vom Team verabschiedet haben.

Zudem lässt Stürmer Arthur Cabral auf den sozialen Medien am Montagabend verlauten, dass er künftig mit der Nummer 10 auf Torejagd für Rotblau gehen wird. Pikant: Erst bei der Team-Präsentation soll Ersatzgoalie Djordje Nikolic beim Aushändigen des Trikots erfahren haben, dass er künftig nicht mehr die Nummer 1 auf dem Rücken trägt, sondern Stammgoalie Heinz Lindner.

Orges Bunjaku wechselt nach Frankreich
 (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Der FCB-Mittelfeldspieler Orges Bunjaku verlässt den FC Basel in Richtung Frankreich. Der 20-Jährige geht zu Grenoble Foot 38 in die Ligue 2. Der FC Basel besitzt nach eine Saison die Möglichkeit den Spieler zurückzukaufen.

Wie der FC Basel in seiner Mitteilung schreibt, seien beide Parteien zur Übereinkunft gekommen, dass ein Wechsel für die Perspektive und die Weiterentwicklung des U20-Nationalspielers der richtige Schritt ist. Bei Grenoble trifft Orges Bunjaku auf seinen bisherigen Teamkollegen Yannick Marchand, der leihweise bis Ende Saison bei den Franzosen anheuern wird.

Michael Lang offiziell zurück beim FCB

«Ich hatte beim FCB die geilste Zeit meiner Karriere», sagt Michael Lang zur erneuten Unterschrift beim FC Basel. Der Schweizer Rechtsverteidiger wechselt vom Bundesligisten Borussia Mönchengladbach zurück zu Rotblau und unterschreibt einen Vertrag bis ins Jahr 2023 mit Option auf ein weiteres Jahr.

Damit reagiert der FC Basel auf den kürzlichen Abgang von Silvan Widmer zu Mainz 05. Michael Lang begründet seine Rückkehr in der Mitteilung des FC Basel wie folgt: «Der FCB ist nach wie vor ein ambitionierter Verein und ich bin ein ambitionierter Spieler. Diese Konstellation passte während meiner ersten Zeit beim Club sehr gut und das gilt auch heute noch. Mir persönlich war wichtig, dass ich schnell wieder auf dem Platz Gas geben kann, in einer Mannschaft eine gewisse Rolle einnehmen und meine Erfahrung ins Team tragen kann.»

Ricky van Wolfswinkel verabschiedet
(KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Der FC Basel plant künftig ohne Ricky van Wolfswinkel. Nach der leihweisen Verpflichtung von Sebastiano Esposito von Inter Mailand ist für den Niederländer kein Platz mehr bei Rotblau. Der 32-Jährige wurde laut Informationen von Telebasel bereits am Montag vom Team verabschiedet. Eine offizielle Bestätigung des FC Basel steht noch aus. 

Der Stürmer wechselte im Sommer 2017 von Vitesse Arnheim zum FC Basel und erzielte 37 Tore in 115 Spielen für die Basler. Ob der 32-Jährige seine Karriere fortsetzen wird und wohin es den Niederländer ziehen wird, ist noch unbekannt. Bereits im vergangenen Sommer, wurde der Stürmer von Rotblau verabschiedet, bevor sein Vertrag doch nochmals verlängert wurde.

Michael Lang vor Rückkehr zum FCB

Der FC Basel könnte demnächst einen alten Bekannten wieder in seinen Reihen haben: Michael Lang steht offenbar kurz vor einem Wechsel ans Rheinknie. Wie die deutsche «Rheinische Post» berichtet, fehlte der Schweizer Rechtsverteidiger am Samstag bei einem Testspiel seines aktuellen Vereins Borussia Mönchengladbach. Der Club teilte denn auch wenige Minuten vor Spielbeginn mit: «Es könnte sein, dass sich ein Wechsel anbahnt». Am Sonntag reiste Lang dann laut dem «Blick» aus dem Trainingslager der Borussia im westfälischen Marienfeld ab. Er habe sich nach dem Frühstück von seinen Mannschaftskollegen verabschiedet.

Lang wird diesen Sommer immer wieder mit einem Wechsel zum FCB in Verbindung gebracht. Nach dem Abgang von Aussenverteidiger Silvan Widmer hat Rotblau Bedarf auf der rechten Abwehrseite. Mit Lang würde ein verdienter und bei den Basler Fans beliebter Spieler den Weg zurück ins Joggeli finden. Er spielte bereits von  2015 bis 2018 für Rotblau und gewann mit dem FCB zwei Meistertitel und holte einmal den Schweizer Cup.

(Bild: Keystone)
Yannick Marchand wird nach Grenoble ausgeliehen

Der FC Basel leiht Mittelfeldspieler Yannick Marchand nach Frankreich an Grenoble Foot 38 aus. In der Ligue 2 soll das 21-jährige Talent aus dem Baselbiet möglichst viel Spielpraxis sammeln, teilt der FCB am Freitagabend in einem Communiqué mit. Der Leihvertrag mit Grenoble laufe bis zum Ende der Saison 2021/22 und beinhalte keine Kaufoption.

Marchand schaffte in der Saison 2018/19 den Sprung in die 1. Mannschaft des FCB und lief seither 21 Mal für Rotblau in der Super League auf. Zudem spielte er dreimal im Schweizer Cup. FCB-Kaderplaner Philipp Kaufmann ist sich sicher, dass die Marchands Leihe ein sinnvoller Schritt ist: «Yannick ist ein talentierter junger Mittelfeldspieler und wir sind überzeugt, dass er in Grenoble regelmässig zu wertvoller Spielzeit kommt und sich in der physisch anspruchsvollen Ligue 2 optimal weiterentwickeln kann».

(Bild: Keystone)
Albian Hajdari per sofort zu Juventus Turin

FCB-Verteidiger Albian Hajdari wird von seinem Club Juventus Turin zurück ins Team beordert. Im letzten September hatte Juve den damals 17-Jährigen Innenverteidiger von Rotblau verpflichtet, ihn aber gleich wieder für weitere zwei Jahre an Basel ausgeliehen. Nun hat sich Juventus aber bereits nach einer Saison dazu entschieden Hajdari zurück nach Piemont zu holen.

Hajdari kam in der vergangenen Saison zu insgesamt acht Einsätzen in der ersten Mannschaft von Rotblau.

Jetzt ist es definitiv: Sebastiano Esposito leihweise zum FCB

Der 19-jährige italienische Stürmer Sebastiano Esposito wechselt leihweise von Inter Mailand zum FC Basel 1893. Esposito unterschrieb einen Vertrag bis Sommer 2022, der FCB besitzt eine Option für eine definitive Übernahme, wie der Club am Dienstagabend mitteilt.

«Ich freue mich sehr, dass ich beim FCB unterschreiben konnte. Der Club ist international bekannt und verfügt über eine sehr gute Mannschaft. Ich sehe mich als technisch starken und kommunikativen Spieler und werde alles dafür geben, mit dem FCB erfolgreich zu sein», sagt Esposito nach seiner Vertragsunterschrift.

Sebastiano Esposito wechselte im Alter von 11 Jahren in die Nachwuchsabteilung von Inter Mailand, wo er danach sämtliche Nachwuchsstufen durchlaufen hat. In der Saison 2019/20 kam er zu insgesamt sieben Einsätzen für die erste Mannschaft, dabei gelang ihm ein Tor, beim 4:0-Sieg gegen Genua. In der gleichen Saison kam er auch zu drei Teileinsätzen in der UEFA Champions League.

In der vergangenen Saison spielte der italienische U21-Nationalspieler leihweise zuerst bei SPAL Ferrara und danach beim Venezia FC, in 28 Spielen in der italienischen Serie-B traf er drei Mal.

«Mit der Verpflichtung von Sebastiano Esposito konnten wir einen jungen, sehr talentierten Spieler an den FCB binden, den auch andere grosse Clubs im Visier hatten. Wir freuen uns, dass wir mit ihm unsere Offensive weiter verstärken konnten», sagt Kaderplaner Philipp Kaufmann

Esposito soll zu Basel wechseln
(AP Photo/Antonio Calanni)

Der FC Basel wird voraussichtlich noch zu Beginn der Woche einen neuen Spieler präsentieren. Inter-Stürmer Sebastiano Esposito weilt bereits in Basel und verfolgte das Spiel seiner Italiener an der EM im Hotel am Messeplatz.

Auf Instagram postet der Basler Neuzugang Bilder aus der Basler Innenstadt. Zudem verfolgte Esposito den Wimbledon-Final mit Landsmann Matteo Berrettini im Hotelzimmer. Der italienische Meister und Rotblau sollen sich über eine Leihe des Stürmers einig sein. Der Transfer ist vom FC Basel noch nicht offiziell kommuniziert worden.

FCB bestätigt: Silvan Widmer zu Mainz 05
(KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Jetzt ist es offiziell: FCB-Rechtsverteidiger Silvan Widmer wechselt per sofort zum Bundesligisten FSV Mainz 05. Das kommuniziert Rotblau am Freitagnachmittag.

Widmer wagt zum zweiten Mal in seiner Karriere den Schritt ins Ausland. Bei Mainz unterschrieb der Aargauer einen bis 2024 gültigen Vertrag. «Mit seiner internationalen Erfahrung und Reputation als aktuell bester Rechtsverteidiger der Schweiz, ist Silvan Widmer für uns nicht nur als Spieler, sondern auch als Persönlichkeit ein grosser Zugewinn», liess sich Mainz› Sportchef, der Walliser Martin Schmidt, in einem Communiqué zitieren.

Ein erstes Mal hatte der Schweizer Internationale als 20-Jähriger vom FC Aarau aus der Challenge League nach Italien zu Udinese Calcio gewechselt. Nach 131 Partien in der Serie A stiess er im Sommer 2018 als Königstransfer zum FCB. Bei Mainz trifft er nun neben Landsmann Schmidt auch auf Edimilson Fernandes, der ebenfalls zum Kader der Schweizer Nationalmannschaft gehört.

Für Basel absolvierte Widmer in drei Jahren 117 Pflichtspiele, in denen er 9 Tore und 17 Assists verbuchte. Seinen grössten Erfolg mit dem FCB feierte der Aussenverteidiger 2019 mit dem Triumph im Cup. Zudem belegte der 28-Jährige in den Europacup-Wettbewerben mit den Baslern, dass er trotz Rückkehr in die Heimat von internationalem Format ist. An der EM setzte sich Widmer ebenfalls gut in Szene und arbeitete sich bei Vladimir Petkovic von der Ersatzkraft zum Starter hoch.

Kehrt Michael Lang zum FCB zurück?
(KEYSTONE/Melanie Duchene)

Mit dem gewichtigen Abgang von Nationalspieler Silvan Widmer zu Mainz 05 klafft eine Lücke in der rechten Verteidigung des FC Basel. Michael Lang ist ein Kandidat bei Rotblau um diese Lücke zu füllen.

Bei Borussia Mönchengladbach hat der 30-jährige St. Galler sein Glück – auch aufgrund von Verletzungen – nie gefunden. In der vergangenen Spielzeit wurde der Schweizer Rechtsverteidiger zum Bundesliga-Absteiger Werder Bremen ausgeliehen. Aber auch dort kam der ehemalige FCB-Spieler insgesamt nur auf zehn Einsätze.

Beim Bundesligisten steht Michael Lang nun auf dem Abstellgleis. Die Gladbacher suchen diesen Sommer aktiv nach  einen Abnehmer. Gut möglich, dass der FC Basel darauf anspringt. Denn mit Sergio Lopez haben die Basler zwar erst diesen Sommer einen Rechtsverteidiger mit Potenzial verpflichtet. Dieser hat aber auf Profi-Niveau noch kaum Erfahrung.

Silvan Widmer wechselt in die Bundesliga
 (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Der FC Basel wird im Hinblick auf die neue Saison hin ohne Nati-Rechtsverteidiger Silvan Widmer planen müssen. Der 28-Jährige steht vor einem Wechsel in die Bundesliga zu Mainz 05.

Der FCB-Spieler spielte sich mit starken Leistungen an der diesjährigen EURO mit der Schweizer Nationalmannschafts ins Schaufenster mehrerer Vereine. Nun soll der Bundesligist Mainz 05 und damit der Walliser Sportdirektor Martind Schmidt ernst machen mit einer Verpflichtung. Die beiden Parteien sollen sich einig sein. Eine offizielle Bestätigung des FC Basel steht noch aus.

Für Silvan Widmer wäre es die vermeintlich letzte Chance in eine grosse Liga zu wechseln. Sportlich ist dieser Abgang des Nationalspielers ein herber Verlust für die Basler. Als Nachfolger stünde der neu verpflichtete Spanier Sergio Lopez von Real Madrid bereit.

Males-Verbleib beim FCB jetzt definitiv

Der FC Basel macht am Freitag den Verbleib von Darian Males offiziell. Der 20-jährige Offensivmann spielt zwei weitere Saisons auf Leihbasis für Rotblau. Der FCB hat mit Inter Mailand zudem für die Zeit danach eine Kaufoption ausgehandelt.

Males spielt seit letztem Februar für den FCB. Bislang lief er 16 Mal für Rotblau auf, erzielte zwei Tore und verbuchte zwei Assists. «Das vergangene halbe Jahr beim FCB hat mich einen Schritt weitergebracht und ich bin froh, dass ich weiterhin für diesen Club auflaufen kann», wird Males im Communiqué zitiert. Er habe grosse Ziele mit dem FC Basel und freue sich, diese in Angriff zu nehmen.

Liam Millar wechselt zum FCB

Liam Millar wechselt per sofort vom Liverpool FC zum FC Basel 1893. Der 21-jährige englisch-kanadische Doppelbürger unterschrieb einen Vertrag bis Sommer 2025, wie der FCB mitteilt. 

Millar kam 2016 aus der Nachwuchsabteilung des Fulham FC zur U18 von Liverpool. Bei den «Reds» durchlief er mehrere Nachwuchsstufen und spielte sich bis in die U23-Mannschaft, ehe er vergangene Saison zum englischen Drittligisten Charlton Athletics ausgeliehen wurde. Nun wechselt der Flügelstürmer mit einem Vierjahresvertrag zum FC Basel.

Über seinen Wechsel zum FCB äussert er sich wie folgt: «Ich freue mich sehr auf die Herausforderung hier in Basel. Der FCB ist ein grosser und international bekannter Club und das spürt man auch sofort, wenn man das Stadion betritt. Meine Stärken auf dem Platz sind meine Schnelligkeit, ich gehe gerne in offensive Eins-gegen-Eins-Situationen und versuche möglichst viele Chancen für meine Mannschaft zu kreieren.»

FCB-Kaderplaner Philipp Kaufmann: «Liam ist ein Mentalitätsspieler, der sich auch nicht davor scheut, defensiv zu arbeiten und der Mannschaft gegen den Ball zu helfen. Er bringt ein unberechenbares und variantenreiches Element auf unsere Flügelpositionen und wird unsere Offensive dadurch optimal ergänzen.»

Liam Millar unterschreibt beim FCB einen Vierjahresvertrag. (Bild: fcb.ch)
Im Cup gegen FC Schönenwerd-Niedergösgen

Der FCB trifft in der ersten Runde des Schweizer Cups auf den FC Schönenwerd-Niedergösgen. Das verkündet Rotblau am Mittwoch, 7. Juli, auf Twitter. Die Spiele der ersten Runde finden vom 13. bis 15. August statt.

Darian Males bleibt beim FC Basel

Der 20-jährige Offensivspieler Darian Males bleibt dem FC Basel nach seiner halbjährigen Leihe erhalten. Was am Montag bereits von einem italienischen Journalisten auf Twitter vermeldet wurde, bestätigt sich nun: Males weilt wieder in Basel. Er stand beim Testspiel des FCB gegen die Grasshoppers am Dienstagnachmittag an der Seitenlinie.

Males› Leihvertrag beim FCB war am 30. Juni ausgelaufen und der Spieler folglich zu seinem Stammverein Inter Mailand zurückgekehrt. Nun also die erwartete Rückkehr ans Rheinknie. Bestätigt wurde der Transfer von beiden Vereinen noch nicht. Folglich ist auch noch nicht klar, für wie lange und wie viel Geld der Spieler nach Basel wechselt.

Darian Males wird auch kommende Saison im rotblauen Trikot auflaufen. (Bild: Keystone)
Joshua Zirkzee zum FC Basel?
 (KEYSTONE/DPA/Uwe Anspach)

Der Stürmer des FC Bayern München will sich diesen Sommer nach einer missratenen Leihe zum FC Parma umorientieren und den Verein verlassen. Der FC Basel bekundet Interesse.

Wie «Sky» vermeldet wollen die Basler den Offensivspieler verpflichten. Der 20-Jährige wurde im vergangenen Winter in die Serie A zum FC Parma ausgeliehen. Dort kam der Niederländer aufgrund von Verletzungen aber nur auf vier Einsätze.

Die Konkurrenz um die Verpflichtung des Talents ist gross. Neben dem FC Basel buhlen auch andere Bundesligisten um das Sturm-Juwel.

Darian Males nun doch zurück beim FCB?
(KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Darian Males soll nach zuletzt gescheiterten Verhandlungen mit dem FC Basel nun doch bei Rotblau bleiben. Er wechselt fix von Inter Mailand ans Rheinknie.

Das vermeldet die «bz Basel» am Montag und bezieht sich auf den Tweet eines italienischen Journalisten. Der 20-Jährige Stürmer war bereits im letzten Halbjahr an den FCB ausgeliehen. Ursprünglich schlug Males das Angebot der Basler aus. Nun hat er sich scheinbar umentschieden.

Campo zu Luzern

Samuele Campo wechselt innerhalb der Liga vom FCB zum FC Luzern.

Der 25-Jährige Mittelfeldspieler wird in der Innerschweiz mit einem Vertrag über drei Jahre ausgestattet. Der Basler kam über Lausanne-Sport in die erste Mannschaft von Rotblau. In 84 Spielen schoss Campo 19 Tore und gab 25 Assists für die Basler. Oft blieb das Talent jedoch unter seinen Erwartungen und kam unter Ciriaco Sforza nicht mehr zum Zug. Anfang Jahres wurde Samuele Campo an den SV Darmstadt ausgeliehen. Nach seinem Leihende folgt also der nächste Schritt. Campo wechselt zum FC Luzern.

Kalulu zurück zum FC Sochaux

Der Franzose Aldo Kalulu wechselt vom FCB zurück zum FC Sochaux-Montbéliard aus der Ligue 2.

Der 26-Jährige wurde bereits von Olympique Lyon zu Sochaux ausgeliehen, bevor der FCB den Flügelläufer unter Vertrag nahm. Aldo Kalulu stand für die erste Mannschaft von Rotblau 36 Mal auf dem Feld, konnte sich aber nie ganz durchsetzen. Auch eine Leihe zu Swansea City verhalf Kalulu nicht zum Durchbruch. Nun folgt also die Rückkehr zu Sochaux.

Rafael Camacho zum FCB?

Der FC Basel hält weiterhin Ausschau nach einer Verstärkung im Sturm. Rotblau hat bei der Suche sein Augenmerk auf Rafael Camacho von Sporting Lissabon gerichtet.

Der 21-Jährige wurde in der vergangenen Spielzeit in der höchsten portugiesischen Spielklasse nach Rio Ave ausgeliehen und erzielte dort in elf Partien drei Tore. In seiner Jugend durchlief der Portugiese die Nachwuchsmannschaften von Liverpool und Manchester City. Laut Medienberichten will sich Sporting diesen Sommer von seinem Talent trennen.

Der FC Basel seinerseits soll an einer Leihe mit Kaufoption interessiert sein.

Philipp Kaufmann neuer Sportchef des FC Basel

Die neue FCB-Führung hat einen weiteren gewichtigen Entscheid für die Zukunft gefällt: Philipp Kaufmann wird per sofort Kaderplaner bei Rotblau. Das teilt der FCB am Montag auf seiner Website mit.

Seit 2019 beim FCB

Philipp Kaufmann ist seit 2019 Teil der sportlichen Leitung beim FC Basel. Der erst 27-Jährige stiess 2017 zum Club, wo er zunächst als Assistenztrainer Formation und Mitarbeiter der Nachwuchsabteilung fungierte. Zuvor studierte er Sportmanagement- und Wirtschaft in München.

Nebst seiner Funktion als Kaderplaner ist Kaufmann Teil der technischen Kommission, in der Clubbesitzer David Degen, Christian Gross und der frühere Sportchef Ruedi Zbinden Einsitz haben. Kaufmann wird der Ansprechpartner für alle Themen und Anliegen der ersten Mannschaft und des Staffs sein und somit das operative Tagesgeschäft rund um die erste Mannschaft verantworten», schreibt der FCB.

Liam Millar auf dem Sprung zum FCB
Foto: Twitter
Foto: Twitter

Der FC Basel steht kurz vor der Verpflichtung eines kanadischen Stürmers. Liam Millar soll von Liverpool zu Rotblau stossen.

Wie die britische Zeitung «Liverpool Echo» vermeldet, soll Liverpool die zweite Offerte der Basler für den kanadischen Stürmer akzeptiert haben. Diese soll sich im siebenstelligen Bereich befinden. Der 21-Jährige war zuvor von den «Reds» an Charlton ausgeliehen.

Sergio López unterschreibt bis 2024

Der FC Basel 1893 verpflichtet den rechten Aussenverteidiger Sergio López von Real Madrid. López unterschrieb bei Rotblau einen Vertrag bis Sommer 2024.

Der spanisch-deutsche Doppelbürger Sergio López stösst auf die kommende Saison hin von Real Madrid zum FCB. Der 22-jährige rechte Aussenverteidiger absolvierte seine fussballerische Ausbildung beim spanischen Rekordmeister, war aber zuletzt an Real Valladolid ausgeliehen. Bei den Zentralspaniern kam López in der vergangenen Saison auf 24 Einsätze in der zweiten Mannschaft sowie zu einem Teileinsatz bei der ersten Mannschaft in der Copa del Rey.

Über seinen Wechsel zum FCB sagt López: „Ich bin sehr glücklich über meinen Wechsel zum FC Basel und danke dem Verein herzlich für das Vertrauen. Der Club hat eine eindrückliche Historie und ist mit seinen lautstarken Fans in ganz Europa bekannt. Ich habe grosse Lust hier anzufangen und werde alles dafür geben, dass ich mit meinen Leistungen dem Team helfen kann.“

Abrashi kehrt zu GC zurück

Amir Abrashi wechselt zum Grasshopper Club Zürich.

Der Mittelfeldspieler wurde im Winter vom SC Freiburg zum FCB ausgeliehen. Bei Rotblau kam der 31-Jährige zu zehn Einsätzen. Nun kehrt Abrashi also zu GC zurück. Für die Zürcher war Amir Abrashi bereits zwischen 2010 und 2015 tätig. Dabei absolvierte er 155 Pflichtspiele und gewann 2013 den Schweizer-Cup. Beim Grasshopper Club unterschreibt der Albaner einen Zweijahresvertrag.

Der FCB verpflichtet Yacouba Nasser Djiga

Der FC Basel 1893 verpflichtet den 18-jährigen Innenverteidiger Yacouba Nasser Djiga vom Vitesse FC aus Burkina-Faso. Djiga unterschrieb einen Vertrag bis im Sommer 2025, wie der Club am Samstagabend mitteilt.

Der Innenverteidiger mit Jahrgang 2002 ist Mitglied der U20-Nationalmannschaft von Burkina Faso und stand beim U20 Africa Cup of Nations zu Beginn dieses Jahres viermal in der Startaufstellung seines Teams, ehe die Mannschaft in den Viertelfinals gegen Uganda im Elfmeterschiessen ausschied. Zudem bekam er im Juni 2021 zum ersten Mal ein Aufgebot für die A-Nationalmannschaft Burkina Fasos.

Trotz seines noch jungen Alters konnte Djiga bereits viele Erfahrungen auf hohem Niveau sammeln, wie der FCB weiter schreibt. Nebst seinen Einsätzen für die Nationalmannschaft spielte er die letzten beiden Jahre bei seinem Club Vitesse FC im ersten Team. «Nun soll er beim FCB behutsam an die erste Mannschaft und den Rhythmus der Credit Suisse Super League herangeführt werden», so die Mitteilung.

Die Testspiele des FCB

Testspiele FCB:

• Sonntag, 27. Juni, in Lens (VS) gegen den FC Thun
• Donnerstag, 1. Juli, in Vevey gegen Dynamo Kiew
• Dienstag, 6. Juli, in Basel gegen den Grasshopper Club Zürich
• Freitag, 9. Juli, in Colmar gegen den RC de Strasbourg Alsace
• Samstag, 10. Juli, im St. Jakob-Park gegen den FC Aarau

Der FCB testet im Joggeli gegen den FC Aarau. (Bild: Key)
FCB Vorbereitung

Der FCB startet am Montag, 21. Juni, in die Vorbereitung zur Saison 2021/22.

• Montag, 21. Juni 2021: Offizieller Trainingsstart mit Leistungstests
• Dienstag, 22. Juni 2021: Leistungstests & erste Trainingseinheit
• Mittwoch, 23. Juni 2021: Zwei Trainingseinheiten, nicht öffentlich
• Donnerstag, 24. Juni 2021: Abfahrt ins Trainingslager nach Crans Montana

• Freitag, 2. Juli 2021: Rückkehr der 1. Mannschaft aus dem Trainingslager

Luca Zuffi wechselt zum FC Sion

Der FC Sion tätigt seinen ersten Transfer in diesem Sommer. Die Walliser verpflichten für die nächsten drei Jahre den ehemaligen Basler Mittelfeldspieler Luca Zuffi.

Zuffi spielte in den letzten sieben Jahren für den FC Basel und gewann dreimal die Meisterschaft und zweimal den Cup. In diesem Sommer wurde der auslaufende Vertrag des 31-jährigen gebürtigen Winterthurers in Basel nicht verlängert. Im Wallis trifft Luca Zuffi auf Sion-Trainer Marco Walker. Dieser begleitete Zuffi mehrere Jahre beim FCB als Assistenztrainer.

Luca Zuffi unterschreibt beim FC Sion einen Dreijahresvertrag. (Bild: fcsion.ch)
«Yystoo» zieht sich zurück

Die Bewegung «Yystoo für e FCB», welche sich für die Statutenänderungen und den Führungswechsel einsetzte, zeiht sich endgültig zurück.

Auf der eigenen Internetseite schreibt die Bewegung, dass die eigenen Ziele erreicht wurden, den FCB in die richtigen Bahnen zu lenken. Auch dank den neusten Ergebnissen an der diesjährigen GV. Mit einem Statement zieht sich die Gruppe zurück.

«Für uns ist nun die Zeit gekommen, das Kapitel «Yystoo» zu schliessen. Die Bewegung hat mit Vorstandsmitglied Tobias Adler jemanden im Vereinsvorstand, der die Faninteressen ganz in unserem Sinne vertritt. Mit David Degen an der Spitze des Konstrukts «FC Basel» sehen wir jemanden, der seine Chance verdient hat. Unsere Forderungen wurden erfüllt und wir schauen mit sehr viel Zuversicht auf die kommenden Monate und Jahre», ist dem Communiqué zu entnehmen.

Ganz verschwinden wird die Website und in erste Linie die Menschen hinter «Yystoo» nicht. «Wir werden auch weiterhin mit Herz und Seele die zwei schönsten Farben der Welt anfeuern. Aber wir werden dies sehr viel entspannter tun und sehen keinen Anlass mehr, als Bewegung aufzutreten.»

Jana Kaiser zu den FCB-Frauen

Jana Kaiser wechselt von Borussia Mönchengladbach zu den FCB-Frauen.

«Kaiser begann ihre Fussballkarriere beim südbadischen FC Hardt. Nach zwei Jahren im Nachwuchs des SC Freiburg folgte der Wechsel zum Hegauer FV und bereits ein Jahr später der Schritt in die 2. Bundesliga zu Borussia Mönchengladbach. Dort war die zweikampfstarke Spielerin in den letzten beiden Jahren unumstrittene Stammspielerin und verpasste mit ihrem Team in der letzten Saison den Aufstieg in die Bundesliga nur knapp,» schreibt der FCB auf seiner Website.

Jana Kaiser wechselt von Gladbach ans Rheinknie. (Bild: fcb.ch)
Jordi Quintillà wechselt zum FCB

Der FC Basel 1893 hat den 27-jährigen Spanier Jordi Quintillà verpflichtet. Der Mittelfeldspieler wechselt vom FC St. Gallen 1879 ans Rheinknie – er unterschrieb beim FCB einen Vertrag bis Juni 2024.

Der Spanier freut sich über seinen Wechsel zum FCB: «Ich bin sehr glücklich, dass ich beim FC Basel den nächsten Schritt in meiner Karriere machen kann. Der FCB ist ein Topclub, in den letzten Jahren habe ich als Gegenspieler gesehen, wie viel Qualität in dieser Mannschaft steckt. Ich freue mich darauf, das Team in der kommenden Saison zu unterstützen.»

Update folgt.

 

Der FCB reist in den Osten

Der FCB reist für die Conference League Qualifikation in den Osten. In der zweiten Runde trifft Rotblau entweder auf den FC Sfintul Gheorghe (Moldawien) oder FK Partizani (Albanien). Der definitive Gegner steht am 15. Juli fest. Das erste Spiel findet am 22. Juli im Joggeli statt.

Mehr dazu lesen Sie hier.

Der FCB spielt in der zweiten Qualifikationsrunde gegen ein Team aus dem Osten. (Bild: Keystone)
Julia Matuschewski verstärkt die FCB-Frauen

Der FCB verplfichtet die Offensivspielerin Julia Matuschewski für das Frauenteam.

«Die 21-fache polnische Nationalspielerin kann bereits auf einen grossen Erfahrungsschatz zurückgreifen: Von 2014 bis 2018 spielte die gebürtige Bad Homburgerin für den 1. FFC Frankfurt, bei dem sie insgesamt 58 Spiele in der 2. Bundesliga und 20 Partien in der obersten deutschen Spielklasse absolvierte. Auf die Saison 2018/2019 hin wechselte Matuschewski zum 1. FC Saarbrücken und avancierte bei ihrem neuen Club auf Anhieb zu einer wichtigen Teamstütze. In der ersten Saison mit den Saarländern wurde sie Torschützenkönigin in der 2. Bundesliga. Nach drei Jahren und 45 Torbeteiligungen in 57 Spielen für den 1. FC Saarbrücken folgt nun der Wechsel zu Rotblau», schreibt der FCB in einer Mitteilung.
Julia Matuschewski wechselt auf die kommende Saison zu den FCB-Frauen. (Bild: Key)
Messerli und «Yystoo» rufen zur Abgabe auf

Die Bewegung «Yystoo für e FCB» ruft ebenfalls zur Abgabe der Saisonkarte auf. In ihrer Mitteilung steht: «Auch wir sind erschüttert über die Vorgehensweise von Bernhard Burgener.» Der aktuelle Besitzer sei unter anderem wegen seiner «völlig intransparenten Vorgehensweise» nicht mehr zu tragen. Weshalb «Yystoo» die Aktion der Muttenzerkurve unterstützt.

Auch die Politik meldet sich zu diesem Thema. Pascal Messerli wird seine Saisonkarte am Samstag abgeben. «Auch wenn es weh tut, wir werden am Samstag unsere Saisonkarten ebenfalls abgeben. Burgener wollte den Tag der Abrechnung, hier kriegt er ihn,» ist in seinem Tweet zu lesen.

 

Muttenzerkurve ruft zur Rückgabe der Saisonkarten auf

Die FCB-Fans planen eine weitere Aktion, um ihren Unmut im FCB-Machtkampf zu äussern: Die Muttenzerkurve ruft dazu auf, die Saisonkarten zurückzugeben. «Wir rufen alle FCB-Fans dazu auf, diesen Samstag, 17. April, zwischen 11:00 und 12:00 Uhr vor dem Fanshop beim Joggeli anzustehen und ihre Saisonkarte abzugeben – mit Abstand und Maske», heisst es in der Botschaft. Wer nicht hier sei, der solle seine Karte jemandem mitgeben oder sie dem FCB per Post schicken.

«Am Montag hat Bernhard Burgener mit Beteiligung von Karl Odermatt und Peter von Büren einen weiteren Nagel in den Sarg des FCB geschlagen», heisst es auf der Website Muttenzerkurve.ch. «Trotz dem Widerstand eines Grossteils der Fans, haben sie mit Vorbehalt auf einen juristischen Entscheid an die Briefkastenfirma eines grossen internationalen Finanzkonsortiums verkauft.» Für die Muttenzerkurve bedeute dies die Beschleunigung des Zerfalls der Institution FCB und seiner Gemeinschaft.

Mit der Saisonkartenaktion gehe es nicht darum, sich vom FCB abzuwenden und nie mehr an einen Match zu gehen, schreibt die Muttenzerkurve. «Aber nur ein Neuanfang kann den dramatischen Rückgang bei den Saisonkarten mit seinen finanziellen Auswirkungen abwenden oder sogar eine Kehrtwende bewirken.» Deshalb seien drastische Massnahmen nötig, argumentiert die Muttenzerkurve. Sie bekennt sich im Schreiben erneut zu Bernhard Burgener-Konkurrent David Degen. Er sei «der Schlüssel zu diesem Neustart und wir nehmen ihn und die weiteren Verantwortlichen bezüglich Transparenz beim Wort.» Die Muttenzerkurve verlasse sich darauf, dass die neue Führung allen, die ihre Saisonkarte jetzt abgeben, von der «neuen Führung ihren gewohnten Platz wieder bekommen werden.»

Unbekannte «verbannern» über Nacht die FCB-Sponsoren

Die Fans des FC Basel reagieren auf den jüngsten juristischen Schachzug von FCB-Besitzer Bernhard Burgener. Das, nachdem dieser am Montag an der VR-Sitzung der Holding bekannt gab, dass er seinen Konkurrenten David Degen zum Verkauf seiner Aktien zwingen will. Das Ziel der Fans: Die rotblauen Sponsoren. In einer Nacht- und Nebelaktion hängen die Fans vor jeden Sitz eines FCB-Sponsors ein Banner mit der Frage: «Was sagt … zu BD&V?». Mit BD&V ist die Basel Dream & Vision gemeint. Die Gesellschaft, an welche Bernhard Burgener seine Aktien verkaufen will und in welcher die britischen Investoren sitzen.

Es ist eine Frage, die durchaus berechtigt ist: Was sagen beispielsweise eine Novartis, Feldschlösschen oder VW zum bevorstehenden Verkauf des FC Basel? Keine Frage: Den Sponsoren des FCB, trotz ihres jahrzehntelangen Engagments, kann die negative Presse und die Machenschaften des Besitzers nicht gefallen.

David Degen wehrt sich

Der Schlagabtausch im FCB-Machtkampf geht weiter: David Degen wehrt sich nun gegen die Behauptungen von Bernhard Burgener. Das Degen-Lager gibt sich nämlich nicht geschlagen und schreibt gegenüber dem BLICK: «David Degen hat das ihm gewährte Vorkaufsrecht rechtskonform ausgeübt. Dieses gilt nach wie vor und David Degen hält daran fest. Er hat einen Anspruch auf die Aktien von Bernhard Burgener.»

Burgener will seinen Kontrahenten zum Verkauf seiner Aktien zwingen

Der Besitzer-Streit um den FC Basel zwischen Bernhard Burgener und David Degen ist um einen Schachzug reicher. Der Verwaltungsrat stützt die Pläne von Burgener. Eine Einigung kommt am Montag aber nicht zustande.

Am Montagmorgen tagte der Verwaltungsrat der FC Basel Holding AG. Dabei stimmte das vierköpfige Gremium, dem neben Burgener und Degen auch Karl Odermatt und Peter von Büren angehören, in seiner Mehrheit den Plänen des bisherigen Besitzers zu. Er forderte Degen dazu auf, seinen Aktienanteil dem potenziellen Käufer, der Basel Dream & Vision AG, zu verkaufen, wie einer Mitteilung der Holding zu entnehmen ist.

Dabei stützt sich der Verwaltungsrat auf ein vertraglich festgesetztes Recht, das Burgener es erlaubt, beim Verkauf seiner eigenen Anteile auch jene der Minderheitsaktionäre zu gleichen Konditionen anzubieten. Dieses sogenannte Drag-along-Recht gehe dem Vorkaufsrecht von Degen vor, heisst es von Seiten des Verwaltungsrates.

Stimmmehrheit weiter bei Burgener

Damit haben nun Burgener und sein Team einen Zug gemacht in diesem Besitzer-Streit. Degen pocht auf sein Vorkaufsrecht, das er für 16,4 Millionen Franken ausüben will. Mit einer superprovisorischen Verfügung hat der frühere Spieler bis jetzt verhindert, dass Burgener seinen 80-Prozent-Anteil an die Basel Dream & Vision AG verkaufen konnte. An der neuen Firma wäre auch der britische Vermögensverwalter Centricus beteiligt. Die Stimmmehrheit hätte weiterhin Burgener.

Gemäss der Mitteilung der FC Basel Holding AG streben Burgener und Degen «im Interesse des FCB» rasch eine aussergerichtliche Einigung an.

Ognjen Zaric wird Assistent von Patrick Rahmen

Ognjen Zaric, der seit vergangenem Sommer das U18-Team des FC Basel 1893 betreut hat, wird der neue Assistenztrainer von Patrick Rahmen. 

In der Medienmitteilung schreibt der FCB: «FCB-Cheftrainer Patrick Rahmen verspricht sich viel von der Art und Weise, wie Zaric im Nachwuchs seine Mannschaft geführt hat und er hebt dessen technische und taktische Fachkenntnisse sowie den authentischen Auftritt hervor.»

Ciriaco Sforza nicht mehr FCB-Trainer

Der FC Basel und Ciriaco Sforza gehen getrennte Wege. Das teilt der Klub am Dienstag in einem Communiqué mit. Die Niederlage am Ostermontag gegen das abstiegsbedrohte Vaduz war die eine Pleite zu viel. Die Verantwortlichen bei Rotblau zogen die Reissleine.

«Die Sportkommission kam zum Schluss, dass die Leistungen der Mannschaft und die damit verbundenen Resultate der letzten Wochen nicht den Erwartungen entsprachen und deshalb Handlungsbedarf bestand», teilt der FCB mit. Auch Sforzas Assistent Daniel Hasler muss den Club verlassen.

Bis Ende Saison werde der bisherige Assistenztrainer Patrick Rahmen als Cheftrainer übernehmen, heisst es im Communiqué.

Sforza selbst bedankt sich in der Mitteilung beim Präsidenten Bernhard Burgener und dem gesamten Verein. «Ich durfte beim FC Basel positiv eingestellte Menschen kennenlernen, die den Verein trotz aller Nebengeräusche tagtäglich mitgetragen haben. Das nehme ich mit und wünsche dem FCB viel Erfolg», so Sforza.

Zwei Jahre Stadionverbot für den Schuldigen

Nach der rassistischen Beleidigung des FCB-Flügelspielers Aldo Kalulu am Ostermontag im Spiel gegen den FC Vaduz ist der Täter gefunden. Die SRG gibt die Zusammenarbeit mit der externen Firma, für die der Schuldige arbeitet, per sofort auf.

Und auch die Swiss Football League (SFL) leitet Konsequenzen ein: Die Person, die Kalulu rassistisch beleidigte, erhält ein Stadionverbot, wie der Sprecher der SFL am Dienstag mitteilt: «Die SFL hat gegen die fehlbare Person in Absprache mit dem FC Basel unmittelbar ein schweizweites Stadionverbot für zwei Jahre ausgesprochen», so Philippe Guggisberg gegenüber «20 Minuten».

Übeltäter gefasst

Der Rassismus-Fall um den Basler Spieler Aldo Kalulu wurde aufgeklärt. Die beleidigenden Äusserungen gegen den Flügel des FCB anlässlich des Super-League-Spiels vom Ostermontag gegen Vaduz wurden demnach von einer Drittperson geäussert, welche im Auftrag des Schweizer Fernsehens SRG an der Live-Produktion beteiligt war.

Die SRG schreibt: «Die SRG duldet in keiner Weise Rassismus oder Diskriminierung. Rassistische Äusserungen oder Handlungen werden nicht toleriert und haben Konsequenzen. Darum wird die SRG mit dem Unternehmen ab sofort kein Auftragsverhältnis mehr eingehen.»

Und weiter: «Die SRG entschuldigt sich in aller Form beim FCB-Spieler Aldo Kalulu, dem FC Basel und dem Publikum für die rassistischen Äusserungen.»

Aldo Kalulu meldet sich nach Rassismus-Vorfall auf Twitter

Während der Live-Übertragung des Spiels FC Basel gegen den FC Vaduz vom Montagnachmittag ist über ein Mikrofon aus dem Hintergrund zu hören, wie ein Mann den FCB-Spieler Aldo Kalulu als «Bananenpflücker» bezeichnet. Am Abend meldet sich Kalulu zum Rassismus-Vorfall auf Twitter zu Wort: «Danke an alle für die Unterstützung! Lasst uns keine Zeit verschwenden an solche Idioten. Ich hoffe einfach, dass Massnahmen ergriffen werden, um solches Verhalten zu verhindern.»

Aldo Kalulu als «Bananenpflücker» beleidigt

Das Spiel zwischen dem FC Basel und dem FC Vaduz vom Ostermontag (seit 16 Uhr im Live-Ticker) wird von einer rassistischen Beleidigung überschattet. Während der Live-Übertragung im TV ist über ein Mikrofon aus dem Hintergrund zu hören, wie ein Mann den FCB-Spieler Aldo Kalulu als «Bananenpflücker» bezeichnet. Von wem die Äusserung stammt ist nicht klar. Der Vorfall sorgt in den sozialen Medien aber für Empörung.

Der FC Basel hat sich kurz darauf zum Rassismus-Vorfall geäussert. Man habe Kenntnis davon. «Wir müssen rausfinden, wer das war, aber mehr kann ich jetzt noch nicht dazu sagen», sagt FCB-Sprecher Simon Walter gegenüber «20 Minuten».

Auch auf Twitter nimmt der FCB Stellung zum Vorfall. Die Aussage wird «aufs Schärfste» verurteilt:

Valentin Stocker gegen Vaduz in der Startelf

Vor dem Spiel am Ostermontag gegen den FC Vaduz (ab 16 Uhr im Live-Ticker) sorgt der FCB mit seiner Aufstellung für Aufsehen: Der vor einigen Wochen suspendierte Captain Valentin Stocker steht in der Startelf von Rotblau. Offenbar hat Trainer Ciriaco Sforza die Nummer 14 rehabilitiert. Ob Stocker auch wieder die Captain-Binde trägt, ist vor dem Anpfiff noch nicht klar. Der neue Captain Pajtim Kasami steht nicht im Aufgebot.

Ebenfalls neu wieder in der Startaufstellung figuriert Amir Abrashi nach überstandener Verletzung.

Übernahme-Geld könnte von Immobilienverkauf stammen

Die Finanzen von David Degen sind in diesen Tagen eines der Gesprächsthemen Nummer 1 in der Region. Für 16,4 Millionen Franken will er die FCB-Anteile von Bernhard Burgener übernehmen. Gegenüber der «Basler Zeitung» hatte der 38-Jährige gesagt, dass es sich dabei um eigenes Kapital handle.

 

David (links) und Philipp Degen sollen mit Immobiliengeschäften viel Geld verdienen. (Bild: Keystone)

Die «NZZ am Sonntag» berichtete nun, dass das Geld von einem Immobilien verkauf stamme. Die Zeitung habe Einsicht in Dokumente, die zeigen, dass David Degen mit seinem Bruder Philipp 2020 in Frenkendorf eine Liegenschaft verkauft habe. «Die Zwillingsbrüder David und Philipp Degen haben nach dem Ende ihrer Fussballerkarrieren erstaunlich viel Geld verdient, zum Beispiel mit Immobiliengeschäften. Ein notariell beglaubigter Vertrag belegt, dass die beiden allein im Januar 2020 am Verkauf einer 3500-Quadratmeter-Liegenschaft im basellandschaftlichen Frenkendorf 20 Millionen Franken verdienten», heisst es in der Zeitung.

Baumgartner zum tobenden Machtkampf

Natürlich bekam auch der FCB-Vereinspräsident Reto Baumgartner alles rund um den Matchkampf bei Rotblau mit. «Ich bin recht schockiert, dass nun ein Rechtsstreit entsteht. Ich finde das unwürdig, was nun um den FCB abgeht». In die Geschehnisse ist er selbst nicht involviert.

Auch Baumgartner hat ein Gefühl der Unsicherheit, hofft aber auf eine schnelle Lösung. «Uns ist glaube ich allen bewusst, dass je länger dieser Machtkampf oder juristische Streit nun dauert, desto schlechter ist es für den FCB». Deshalb gibt er den beiden Protagonisten eine wichtige Botschaft mit auf den weg.

Das ganze Interview mit Reto Baumgartner finden Sie hier.

Degen liebäugelte ebenfalls mit Centricus

Nicht nur der aktuelle FCB-Besitzer Bernhard Burgener will die britische Investmentfirma Centricus ins Boot holen. Wie aus einem aufgetauchten Schreiben zu entnehmen ist, war auch David Degen an einer Zusammenarbeit mit Centricus interessiert.

Die ganze Geschichte lesen Sie hier.

David Degen soll demnach einem Centricus-Vermittler ein Angebot unterbreitet haben, welches aber nicht angenommen wurde. Dies Bestätigte auch Bernhard Burgener. Die Seite von David Degen sieht die Sache etwas anders. Laut Degen Berater Dani Büchi sei Centricus mit einem Angebot auf David Degen zugekommen, dieser habe aber abgelehnt.

Pajtim Kasami positiv auf Corona getestet
(KEYSTONE/Urs Flueeler)

FCB-Kapitän Pajtim Kasami wurde im Rahmen eines Massentests positiv auf das Coronavirus getestet. Der Mittelfeldspieler befindet sich in Isolation und hat laut FC Basel keine Symptome.

Wie der FC Basel am Mittwochabend informiert, wurden sämtliche Spieler und Staffmitglieder nach dem freien Wochenende der Nati-Pause getestet. Pajtim Kasami wurde als einziger von sämtlichen Tests positiv getestet. Auswirkungen auf den Rest der Mannschaft hat diese Meldung nicht. Dank dem Schutzkonzept kann das gesamte Team, ausser Kasami, den Trainingsbetreib normal weiterführen.

David Degen: «Ich habe alles unternommen, um den FC Basel zu retten»

Das Basler Zivilgericht hat heute mit einer superprovisorischen Verfügung die Aktienübertragung von Bernhard Burgener an die Basel Dream & Vision AG unter Strafandrohung vollumfänglich verboten. Das schreibt Degens Pressesprecher Daniel Büchi am Montagabend in einer Medienmitteilung. Das Gericht habe damit verhindert, dass die Aktien an eine andere Partei als David Degen übertragen wurden.

«Nach dem beabsichtigten Verkauf von 901‘600 Aktien von Bernhard Burgener an die Basel Dream & Vision AG hat David Degen sein Vorkaufsrecht vertragskonform ausgeübt und hat damit einen Anspruch auf die Aktien von Bernhard Burgener. Trotz vertraglicher Verpflichtungen hat Bernhard Burgener den Vollzug des Aktienkaufs vereitelt» schreibt Büchi weiter.

Weiter zitiert er David Degen wie fiolgt: «Wir konnten heute den Verkauf des FC Basel an die Basel Dream & Vision AG in letzter Minute verhindern. Ich habe im Sinne der Sache alles unternommen, um den FC Basel zu retten. Bernhard Burgener hätte heute dafür sorgen müssen, dass sich die beiden von ihm bestellten Verwaltungsräte an die rechtlichen Vorgaben halten. Hier werden vertragliche Vereinbarungen verletzt und persönliche Interessen über die Interessen des Vereins gestellt. Jeder würde sich gegen ein solches Vorgehen wehren, ich bin verpflichtet dies für den FC Basel zu tun.»

FCB meldet sich zu Wort

Nach der Verkündigung, dass David Degen den Machtkampf gewonnen hat, meldet sich auch der FCB zu Wort.

«Der Verwaltungsrat der FC Basel Holding AG hat unmittelbar vor der heutigen Verwaltungsratssitzung eine superprovisorische Massnahme vom Zivilgericht Basel-Stadt, auf Gesuch von David Degen, erhalten. Diese gerichtliche Verfügung hat die Handlungsfähigkeit des Verwaltungsrates eingeschränkt, so dass die heutige Verwaltungsratssitzung nicht wie geplant abgehalten wurde.»

Die superprovisorischen Massnahme verbietet Bernhard Burgener seine Aktienanteile an eine Drittpartei weiterzuverkaufen. Die FC Basel Holding AG wurde dadurch in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt.

«Der Verwaltungsrat hält fest, dass weder die Gesellschaft noch Bernhard Burgener persönlich vor Erlass der superprovisorischen Verfügung angehört wurden. Das Zivilgericht Basel-Stadt hat angekündigt, zu einer Verhandlung mit den Parteien vorzuladen.»

Entgegen der Meldung von David Degen soll keine Aktienübertragung stattgefunden haben, schreibt der FCB weiter.

Hat David Degen gewonnen?

Kurz nachdem David Degen am Montag Nachmittag die Geschäftsstelle des FCB betrat, gab sein Pressesprecher die Mitteilung bekannt. «Er habe sein Vorkaufsrecht an den Aktien der FC Basel Holding AG ausgeübt und übernimmt die Aktienmehrheit von Bernhard Burgener.»

Damit soll David Degen als Sieger des Machtkampfes feststehen.

«Basel, 29. März 2021. Das Vorkaufsrecht von David Degen an den Aktien von Bernhard Burgener kam zum Tragen, nachdem Bernhard Burgener beabsichtigte das Kaufangebot der Basel Dream & Vision AG für 901‘600 Aktien anzunehmen. David Degen hat mit dem Angebot der Basel Dream & Vision AG am 5. März 2021 fristgerecht gleichgezogen und die vertraglich vereinbarten nötigen Unterlagen bereitgestellt. Der Verwaltungsrat der FC Basel Holding AG hat die Aktienübertragung in seiner heutigen Sitzung traktandiert und muss entlang den vertraglichen Vereinbarungen zwischen Bernhard Burgener und David Degen der Aktienübertragung zustimmen. David Degen wird dann in den kommenden Tagen eine ausserordentliche Generalversammlung einberufen und einen neuen Verwaltungsrat wählen lassen.»

David Degen: «Ich bin bereit, die Verantwortung für den FC Basel zu übernehmen. Ich habe eine klare Strategie mit kompetenten und sehr erfahrenen Leuten an meiner Seite, mit denen ich alles unternehmen werde, den FC Basel erfolgreich weiterzuentwickeln. Ich selber werde mich vor allem auf den sportlichen Bereich konzentrieren.»

Nach der Aktienübertragung ist David Degen mit 91.96% der Aktien Mehrheitsaktionär der FC Basel Holding AG. Die weiteren Aktien sind im Besitz von Kleinaktionären.Die FC Basel Holding AG besitzt 75% des FC Basel (FC Basel 1893 AG), 25% gehören dem Verein FC Basel 1893.

Burgener weiss nicht, ob er im Sommer noch FCB-Besitzer sein wird

Laut verschiedenen Medienberichten soll es am Montag bei der FC Basel Holding zur entscheidenden Sitzung des Verwaltungsrates kommen. Kurz zuvor gibt Bernhard Burgener der «NZZ am Sonntag» ein Interview und erläutert darin seine Sicht der Dinge. Er sagt unter anderem, dass der Machtkampf mit David Degen den ganzen Verein belaste: «Dass da nicht mehr in Ruhe gearbeitet werden kann, ist klar», so Burgener.

Wie bereits am Freitag an der Bilanz-Medienkonferenz betont Burgener, dass er den FCB wirtschaftlich gut aufgestellt habe und dass der FCB in Basler Hand bleiben solle. Er sagte aber auch: «Bisher ist aber niemand mit einem rotblauen Portemonnaie aufgetaucht» Im Falle eines Einstiegs eines ausländischen Investors sagt Burgener: «Ich versichere, dass ich die Kontrolle behalten werde.»

Als Bernhard Burgener am Schluss des Interviews mit der «NZZ am Sonntag» erzählt, dass er die Mannschaft im Sommer verstärken will, wird ihm die interessanteste Frage gestellt: Ob er dann noch dabei sei? Seine Antwort: «Ich weiss es nicht.»

David Degen veröffentlicht einen Brief an Bernhard Burgener

Bereits am Samstagabend meldete sich David Degen via Instagram und veröffentlichte einen Brief, den er in Burgeners Büro zusammen mit einem FCB-Trikot deponiert hat. Unter dem Instagram-Post schrieb der ehemalige Fussballer: «Ich war diese Woche bei Bernhard Burgener im Büro. Ich habe ihm eines meiner FCB-Shirts vorbeigebracht und habe ihm klargemacht, dass es nicht um ihn oder mich geht, sondern um den @fcbasel1893. Es braucht einen Neuanfang. Und ich erwarte vom FCB-Verwaltungsrat, dass Abmachungen eingehalten werden.»

Im Brief richtet er seine Worte an Burgener. Darin steht unter anderem: «Triff die richtige Entscheidung. Auch für dich persönlich. Es ist Zeit.»

Der Machtkampf beim FCB wird nun also doch in der Öffentlichkeit ausgetragen. Am Montag soll der Verwaltungsrat der FC Basel Holding in Person von Karl Odermatt und Peter von Büren über das Angebot von David Degen entscheiden.

Angebot soll auf Burgeners Tisch liegen

Seit Mittwochabend kursieren Fotos von David Degen beim Newsportal «Nau», die den ehemaligen Spieler des FC Basel zeigen, wie er nach einem Treffen mit Bernhard Burgener in Pratteln dessen Räumlichkeiten verlässt und in sein Auto steigt.

David Degen scheint also die rund 16 Millionen Franken aufgetrieben zu haben, um von seinem Vorkaufsrecht auf die Aktien von Besitzer Bernhard Burgener Gebrauch zu machen. Ob das reicht?

Weiterhin haben Karli Odermatt und Peter von Bürgen das Veto-Recht als Verwaltungsräte der Holding. Sie haben dafür aber nur einen genau definierten Handlungsspielraum. Aber weder privatrechtlich, noch in den Statuten der Holding gibt es Klauseln, welche die Übernahme durch David Degen verhindern könnten.

Der Holding-Verwaltungsrat wird Anfang nächster Woche über das Angebot von David Degen entscheiden. Entweder wird dann David Degen der neue Besitzer des FC Basel sein. Oder es droht ein langwieriger Rechtsstreit. Ein Weiterverkauf von Bernhard Burgener würde indes blockiert.

Wer am Ende das Rennen macht? David Degen scheint die besseren Karten zu haben. Der Showdown um die Macht im Joggeli spitzt sich zu, und es wird bald zu einer Entscheidung kommen.

Hat David Degen den Machtkampf gewonnen?

Seit Tagen herrscht Funkstille im Machtkampf zwischen Bernhard Burgener und David Degen. Nun meldet sich der ehemalige Kicker und Herausforderer des aktuellen FCB-Besitzers auf den Sozialen Medien zu Wort:

Ein Eingeständnis einer Niederlage ist dieses Statement von David Degen auf keinen Fall. Auch kein Abschied von Rotblau lässt sich darin lesen. Hat der Miteigentümer also das nötige Geld zusammenbekommen, um die Mehrheit im Verein zu erobern?

Erst am Montag postete Degen auf Instagram eine Story, bei der die beiden Roche-Türme zu sehen sind. Seitdem laufen die Kommentare und Diskussionen auf den sozialen Netzwerken heiss. Auch was eine Beteiligung des Pharma-Riesen am Aktienpaket des FCB angeht.

(Screenshot: Instagram)

Von offizieller Seite, weder von Bernhard Burgener, noch von David Degen, ist noch nichts kommuniziert worden. Klar ist: Die Fans hoffen auf den ehemaligen Spieler. Sie wollen eine Veränderung. Jedoch muss der Verwaltungsrat der Holding den Deal am Ende absegnen.

Wie man weiss, sitzen nur vier Köpfe in diesem Gremium. David Degen, Bernhard Burgener, Karli Odermatt und Peter von Büren. Burgener und Degen werden bei der Entscheidung in den Ausstand treten müssen. Odermatt und von Büren stehen im Dunstkreis von Burgener. Was neben der Beschaffung der Mittel von rund 16 Millionen Franken ein weiteres Hindernis für David Degen darstellen wird.

Goncalo Cardoso wechselt zum FC Basel
(KEYSTONE/Georgios Kefalas)

 

Der FC Basel hat einen neuen Spieler auf der Innenverteidiger-Position verpflichtet. Gonçalo Cardoso wechselt von West Ham United ans Rheinknie. Der 20-jährige Portugiese kommt auf Leihbasis bis im Sommer 2022 zum FCB. Die Basler besitzen in 18 Monaten eine Kaufoption für den portugiesischen Nachwuchs-Internationalen.

Cardoso steht seit Sommer 2019 beim Premier Ligisten West Ham unter Vertrag. Dort spielte er bis anhin vor allem in der U23. Beim FCB soll Cardoso nun also zu Einsätzen in der 1. Mannschaft kommen. Der FCB beschreibt Cardoso im Communiqué vom Samstag als «hoffnungsvolles internationales Talent». Cardoso selbst mag den Spielaufbau aus der Verteidigung und ist «fokussiert und aggressiv auf dem Platz» sowie kopfballstark, wie er in einem ersten Interview gegenüber dem Klub-TV erklärt.

Der 1,89 Meter grosse Innenverteidiger begann seine Fussballkarriere in Portugal bei den Klubs AD Marco 09 und FC Penafiel. 2017 wechselte er innerhalb Portugals zum Boavista Porto FC, wo er anfangs im Nachwuchs und dann in der 1. Mannschaft spielte.

Alle Transfers und Gerüchte

Weitere Gerüchte und Transfers rund um den FC Basel finden sie hier.

5 Kommentare

  1. David Degen hat das ihm gewährte Vorkaufsrecht rechtskonform ausgeübt und was macht Herr Burgener? Anstatt abzuwarten was das Zivilgericht über diese Angelegenheit befindet, prescht er vor und will David Degen zu Informationen, die im Moment unerheblich sind sowie zum Verkauf der Aktien ZWINGEN !
    Ein Affront sondergleichen! Inwiefern sich dadurch rechtliche Konsequenzen gegen Herrn Burgener nach sich ziehen, weiss ich nicht. Was ich jedoch weiss ist:
    Wer sich seit Jahren mit Geschäftspartnern wie Alexander Studhalter und Suleiman Kerimov umgibt, die sich seit Jahren immer wieder zwischen Gefängnis und Freiheit bewegen und sich nicht an Verträge hält, darf nicht Besitzer unseres FCB bleiben!Report

  2. Meine Meinung:
    Anstatt voreilige Entschlüsse zu fällen, ist es oft besser eine Nacht lang über die Sache zu schlafen. Wenn ich mir die Ereignisse rund um die FCB-Übernahme der letzten 24 Stunden nochmals durch den Kopf gehen lassen, bin ich der Meinung, dass David Degen für sich und zu Gunsten des FC Basel alles richtig gemacht hat. Er hat sich von den Herren Burgener, Heri, Odermatt und von Büren nicht vorführen lassen. Er wusste genau, dass sich Odermatt und von Büren nie und nimmer gegen ihren Busenfreund Burgener ausgesprochen hätten und Degen wäre somit im Abseits gelangt. Ein Verkauf des FC Basel an die Basel Dream & Vision AG wäre demnach nichts mehr im Wege gestanden. Um das zu verhindern musste Degen den juristischen Weg wählen und per Zivilgericht eine superprovisorische Verfügung in die Wege leiten. Hätten sich Herr Burgener & Co. an das vertraglich abgemachte Vorkaufsrecht gehalten, wäre das Besitzerverhältnis klar geregelt und ein wohl monatelanges juristisches Seilziehen rund um den FCB nicht nötig gewesen. Auswirkungen wird dieser Zustand mit Bestimmtheit auf das ganze Gefüge des Clubs, Mannschaft, Fans, Sponsoren und; sofern dich daraus ein längerfristiger Prozess ergibt, auch auf die neue Saison haben. Noch ein Jahr, in dem man im Mittelfeld «umhertümpelt»? Dank dem Vierergespann Burgener, Heri, Odermatt und von Büren!
    Dass jetzt von verschiedener Seite gegen Degen geschossen wird, kann sein. Ich möchte nicht verallgemeinern, aber wenn man jetzt David Degen nach Jahren seines Rücktritts sein Gebaren auf dem Spielfeld vorwirft, dann sollte man sich mal Trainings oder Spiele von Ü50-Mannschaften ansehen. Ich hoffe, dass sich die Besitzerverhältnisse sobald wie möglich regeln und dann mit viel Spirit ein seriöser Neuanfang vonstatten gehen kann. Zum Wohle des Clubs und uns allen !Report

  3. Überall wo Burgener beteiligt ist, wird die Angelegenheit zu Juristenfutter ! Der wird sich bis zum bitteren Ende mit Händen und Füssen gegen David Degen, den Club und gegen uns FCB-Fans stellen. Burgener ist nicht Rot-Blau sondern ein Egomane der mit ALLEN Mitteln die Macht erhalten will, auch wenn dies dem FCB weit über die Landesgrenze schadet !Report

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