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Der Telebasel Glam Beitrag vom 15. März 2021.
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«Le Définitif – c’est le Provisoire»: 25 Jahre Museum Tinguely

25 Jahre ist es her seit Eröffnung des Museum Tinguely im Oktober 1996. Die neu gestaltete Sammlungspräsentation legt den Fokus auf den Künstler Jean Tinguely.

25 Jahre nach der Eröffnung des Museums Tinguely legt die neu gestaltete Sammlungspräsentation einen Hauptfokus auf den Künstler Jean Tinguely. 25 Jahre Museum Tinguely – ein Vierteljahrhundert voller Kunst und Geschichte.

«Le Définitif – c’est le Provisoire»

«Le Définitif – c’est le Provisoire». Das Definitive ist das Provisorische: ein Motto des Künstlers Jean Tinguely. Dieser Leitsatz passt nicht nur zu seiner Kunst, in der Bewegung und Zufall wichtige Elemente sind, es prägt ausserdem auch unsere heutige Zeit extrem, so Kuratorin  Annja Müller-Alsbach.

Die Person und der Künstler Jean Tinguely

Er war der einflussreichste Schweizer Künstler des 20. Jahrhunderts. Tinguely wuchs in Basel auf, wo er sich als Dekorateur ausbilden liess. Im Jahr 1954 begann seine künstlerische Forschung in der Stadt der Liebe, in Paris. Fünf Jahre später, im Jahr 1959, sorgte Tinguely dann mit seiner Erfindung «Méta-Matics» für Furore: «Mit diesen Kunstmaschinen oder auch Zeichenmaschinen wollte Tinguely zeigen, dass jeder Mann und jede Frau mit diesen Maschinen Kunst herstellen kann.» Ganz nach dem Motto «do it yourself».

«Er hat Kunst zum Leben erklärt»

Annja Müller-Alsbach findet klare Worte für den Schweizer Künstler: «Tinguely hat seine Materialen direkt aus dem Leben geholt. Er hat Kunst zum Leben erklärt und das Leben zur Kunst. Ich glaube, das ist das Faszinierende. Jean Tinguelys Kunst ist sehr offen und assoziativ.»

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