Granit Xhaka wird ab kommender Saison in der italienischen Hauptstadt spielen. (Bild: Keystone)
Basel

Kasami verhandelt mit Olympiakos Piräus

Alle Gerüchte und News zu Transfers rund um den FC Basel und aus dem internationalen Fussball.
Pajtim Kasami verhandelt mit Olympiakos über Rückkehr

Der FC Basel soll vom griechischen Spitzenverein Olympiakos Piräus ein Angebot für Pajtim Kasami erhalten haben. Das berichtet die «Basler Zeitung» am Samstag. Demnach soll sich Kasami mit Olympiakos einig sein. Der FCB bestätigt gegenüber der Zeitung Gespräche mit den Griechen.

Kasami spielte bereits von 2014 bis 2017 für den griechischen Rekordmeister – und das durchaus erfolgreich. Sowohl Titel als auch die Champions-League-Teilnahme schauten heraus. Der 29-Jährige fühlte sich in Griechenland wohl. Und er soll dort nun auch seine Ferien verbracht haben.

Eine Rückkehr Kasamis nach Piräus würde dem FCB-Eigentümer David Degen wohl gut ins Konzept passen. Im Mittelfeld verfügt Rotblau mit Fabian Frei, Taulant Xhaka und Valentin Stocker über gestandene Spieler mit Identifikationsstatus. Und mit Matias Palacios und Yannick Marchand steht die nächste Generation bereits in den Startlöchern. Mit Amir Abrashi könnte zudem eine vierte Kraft mit Stammplatz-Potenzial beim FCB bleiben, Gespräche laufen.

Pajtim Kasami könnte bald wieder für einen ehemaligen Club Olympiakos Piräus jubeln. (Bild: Keystone)
Granit Xhaka unterschreibt bei der AS Roma

Was sich seit mehreren Tagen abzeichnete, steht nun kurz vor dem Vollzug: Granit Xhaka wechselt laut dem «Corriere dello Sport» vom FC Arsenal in die Serie A zur AS Roma. Der ehemalige FCB-Spieler und Nati-Captain unterschreibt in Rom einen Vierjahresvertrag und kassiert ein Gehalt von 2,5 Millionen Euro pro Jahr, wie es heisst.

Arsenal erhält für den Mittelfeldstrategen laut dem Bericht 18 Millionen Euro. Der neue Roma-Trainer José Mourinho möchte den Basler unbedingt in seinen Reihen haben.

Georginio Wijnaldum wechselt zu PSG

Der niederländische Internationale Georginio Wijnaldum (30) spielt in Zukunft für Paris Saint-Germain. Der Mittelfeldspieler, der die letzten fünf Jahren bei Liverpool tätig war, unterzeichnete mit Frankreichs entthrontem Meister einen Dreijahresvertrag.

Georginio Wijnaldum wird künftig für Paris Saint-Germain auflaufen. (Bild: Keystone)
Destiny Udogie zum FCB?
EPA/FILIPPO VENEZIA

Nach der Verletzung und dem Abgang von Jorge scheint der FC Basel auf der Suche nach einem neuen Linksverteidiger fündig geworden zu sein. Destiny Udogie von Hellas Verona soll ein Angebot der Basler auf dem Tisch haben.

Gemäss italienischen Medienberichten soll der 18-Jährige Serie A-Spieler für ein Jahr für rund 300’000 Franken ausgeliehen werden inklusive Kaufoption von rund 4 Millionen Euro. Der italienische U20-Nationalspieler mit nigerianischen Wurzeln bestritt in der abgelaufenen Saison sechs Spiele für Hellas Verona.

Anthony Racioppi zum FCB?
 (KEYSTONE/Martial Trezzini)

Der FC Basel hat mit Heinz Lindner und Djordje Nikolic bereits zwei arrivierte Goalies im Kader. Nun soll Rotblau aber seine Fühler nach U21 Nati-Goalie Anthony Racioppi ausgetreckt haben.

Laut «Keystone SDA» soll der FC Basel dem 22-jährigen Genfer ein Angebot unterbreitet haben. Der Schweizer ist aktuell bei Ligue 1-Absteiger Dijon in Frankreich unter Vertrag.

Aldo Kalulu zum FC Sochaux
 (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Der französische Zweitligist FC Sochaux will nach sieben Jahren Abstinenz den Aufstieg in die höchste Liga wieder schaffen. Mithelfen soll dabei auch der FCB-Flügelspieler Aldo Kalulu.

Der Vertrag des 25-jährigen Franzosen wurde im Sommer bei Rotblau nicht mehr verlängert. Nun wird der Ex-Bebbi auf der Kaderliste des Zweitligisten aufgeführt. Sochaux kennt der Rechtsfuss bereits, in der Saison 2017/18 war er von Olympique Lyon an die Lionceaux verliehen und erzielte zwölf Tore.

Julian von Moos wechselt leihweise zum SBV Vitesse

Der FC Basel 1893 leiht seinen 20-jährigen Offensivspieler Julian von Moos für die kommende Saison zum SBV Vitesse in die niederländische Eredivisie aus, wie der Club am Mittwochabend mitteilt. Der Club aus Arnheim besitze eine Kaufoption.

Julian von Moos wechselte im Sommer 2018 vom Grasshopper Club Zürich zum FCB. «Der vielseitig einsetzbare Offensivspieler kam in der vergangenen Saison zu insgesamt 15 Einsätzen in der Raiffeisen Super League und konnte sich dabei drei Assists gutschreiben lassen», zieht der FCB Bilanz.

Für die Saison 2021/22 unterschrieb von Moos nun einen Leihvertrag bei «Vitesse Arnheim» aus der höchsten niederländischen Liga. «Von Moos soll in Arnheim zu regelmässigen Einsätzen auf höchstem Niveau kommen und sich dadurch kontinuierlich weiterentwickeln», schreibt der FCB weiter. «Der FC Basel 1893 wünscht Julian von Moos alles Gute und viel Erfolg für die kommende Saison in den Niederlanden.»

Jordy Caicedo soll für Arthur Cabral kommen

Ein Abgang des brasilianischen FCB-Stürmers Arthur Cabral wird immer wahrscheinlicher. Nun haben die Basler bereits einen möglichen Ersatz im Auge: Jordy Caicedo von ZSKA Sofia.

Der Agent des 23-Jährigen soll laut «tuttomercato» vom FC Basel bereits kontaktiert worden sein. Doch um den baldigen Nationalspieler Ecuadors buhlen auch noch andere Klubs aus Europa. So auch der PSV Eindhoven und Udinese Calcio.

Der 1,95 Meter grosse Stürmer wechselte erst im Winter 2021 aus Brasilien zu ZSKA Sofia. Dort hat er in 17 Partien neun Tore geschossen.

Timm Klose und Luca Zuffi müssen gehen
(KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Am Samstag gab der FC Basel erste Mutationen im Kader für die neue Saison bekannt. Demnach werden Luca Zuffi, Timm Klose, Jorge, Jasper van der Werff, Aldo Kalulu, Elis Isufi und Josef Pukaj den FCB im Sommer verlassen.

Auch bei Mittelfeldspieler Amir Abrashi wird laut Medienmitteilung die Kaufoption nicht gezogen. Mit ihm und dem SC Freiburg und Leihspieler Darian Males von Inter Mailand werden in den kommenden Tagen noch Gespräche geführt.

FCB und Karli Odermatt entschuldigen sich bei Captain Stocker

Kurz vor dem Ende der laufenden Saison überrascht der FC Basel mit einem Communiqué zum Mannschaftscaptain Valentin Stocker. Der Club entschuldige sich nachträglich bei Stocker für die «unbedachten Aussagen» Karli Odermatts. Dieser hatte sich in privatem Rahmen sehr kritisch über den Captain geäussert und ihm unterstellt, er sei gegen den Trainer (damals Ciriaco Sforza) und bringe die Mannschaft gegen den Coach auf. Zudem sprach sich Odermatt für eine Suspendierung Stockers aus. Das Gespräch wurde anonym gefilmt und kursierte im Netz.

Karli Odermatt selbst entschuldigt sich nun im Communiqué vom Donnerstag öffentlich bei Stocker: «Wie man im Video unschwer erkennen konnte, war ich aufgrund der damaligen Gesamtsituation emotional enorm aufgewühlt. Es tut mir sehr leid, dass ich mich in dieser Art über Valentin Stocker und die Mannschaft geäussert habe. Im Nachhinein hat sich zudem leider herausgestellt, dass die Informationen, die mir zugetragen wurden, falsch waren. Ich habe mich auch persönlich bei Valentin für das Ganze entschuldigt», wird Odermatt zitiert.

Zudem stellt der FC Basel klar, dass sich die Mannschaft von Odermatts Aussage im Video distanziere, dass sie im Cup-Spiel gegen den FC Winterthur, das mit 2:6 verloren ging, nicht alles gegeben habe.

Der FCB bedauere zudem die «unnötige Unruhe», die in Zusammenhang mit Stockers vorübergehender Beurlaubung Anfang März aufgekommen sei. Die Unruhe sei «durch eine unglückliche Club-Kommunikation» entstanden, schreibt der Club. Es habe Meinungsverschiedenheiten zwischen Stocker und der sportlichen Leitung gegeben, worauf diese mit einer «kurzzeitigen Massnahme» reagiert habe.

Die ganze Angelegenheit hat laut dem FCB nichts daran geändert, «dass Valentin Stocker ein tragender Spieler und eine sehr verdiente Persönlichkeit für den FCB ist». Stocker selbst nimmt die Entschuldigung von Karli Odermatt und des Clubs an, wie es im Communiqué weiter heisst. Für ihn sei die Angelegenheit erledigt. «Ich danke dem FCB für das Vertrauen, das ich zuletzt wieder spüren durfte – es war und ist mir immer eine Ehre, als Captain gemeinsam mit meinen Teamkollegen für die rotblauen Farben auflaufen zu dürfen», so Stocker.

Einjahresvertrag für Patrick Rahmen
 (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Nach der Ankündigung von David Degen am Tag der Machtübernahme wurden am Donnerstag Nägel mit Köpfen gemacht. Der bisherige Interimstrainer Patrick Rahmen unterschreibt einen Vertrag bis Sommer 2022 als Cheftrainer des FC Basel.

Der 52-Jährige sicherte dem FCB mit einer Bilanz von fünf Siegen, zwei Unentschieden und einer Niederlage in den vergangenen acht Spielen der laufenden Saison den zweiten Tabellenrang und damit das europäische Geschäft. Weiterhin Assistent von Rahmen bleibt Ognjen Zaric.

In einer Medienmitteilung äussert sich der FCB-Trainer wiefolgt: «Als Basler ist es für mich ein ganz spezielles Gefühl, Cheftrainer beim FCB zu sein. Ich bin sehr glücklich und bedanke mich bei der neuen Führung rund um David Degen herzlich für das Vertrauen. Zusammen mit meinem Trainerstaff werden wir die bevorstehenden Herausforderungen voller Elan angehen. Ich freue mich sehr darauf, mit der Mannschaft in der kommenden Saison neu anzugreifen.» 

CEO Roland Heri verlässt den FCB

Roland Heri hat sich entschieden, den FC Basel 1893 zu verlassen und sein Amt als CEO niederzulegen. Er war seit 2010 in verschiedenen Funktionen beim FCB tätig gewesen. Laut Mitteilung des Vereins verlässt Heri den FC Basel auf eigenen Wunsch.

Seine Aufgaben werden per sofort interimistisch von Mirko Brudermann (Direktor Finanzen, HR & IT) übernommen – Brudermann wird in der Übergangszeit von einem Beraterteam und von designierten Verwaltungsräten unterstützt. Der Verwaltungsrat wird den Posten des CEO spätestens per Ende Jahr neu besetzen.

Update folgt…

Gaugler wird Nachwuchschef

Der 52-jährige Baselbieter Remo Gaugler übernimmt per sofort die Gesamtleitung des FCB-Nachwuchses. Er löst Percy van Lierop ab, der neu Leiter Ausbildung Nachwuchs des FCB wird, teilt der FCB am Montag in einer Medienmitteilung mit. Telebasel hatte bereits am Wochenende über die Rochade berichtet.

Zudem wird Daniel Stucki die administrative Leitung übernehmen. Der ehemalige Fussballprofi ist seit August 2020 in der Funktion des Leiter Backoffice bei der FCB-Nachwuchsabteilung tätig.

 

Fans feiern Degen-Übernahme vor dem Joggeli

Die FCB-Fans feiern während des Lugano-Matchs den Machtwechsel beim FC Basel. Nach monatelanger Kritik hat Bernhard Burgener am Montag seine Anteile an David Degen verkauft. Dieser ist nun neuer Mehrheitseigner beim FC Basel. Hunderte Fans trafen sich nun am Dienstagabend vor dem Joggeli, um den Wechsel an der Vereinsspitze zu bejubeln.

Die Muttenzerkurve hatte im Vorfeld zur Feier beim Stadion aufgerufen: «Nachdem die Anspannung der letzten Monate und Wochen gelöst wurde, dürfen wir heute wieder alle zusammen hinter unserem FCB stehen», schreibt die Muttenzerkurve. In ihrem Aufruf hielt sie die Fans an, mit Schutzmasken beim Stadion zu erscheinen.

(Video: Telebasel Leser-Reporter)

Gadola bestätigt Treffen mit Degen

Der frühere Straumann-CEO Marco Gadola bestätigt zum ersten Mal, dass er Kontakt mit David Degen gehabt habe. Dies im Interview mit dem SRF-Regionaljournal. Der Unternehmer stellt dabei aber klar: «Ich werde nicht in den FC Basel investieren und ich werde nicht Verwaltungsratspräsident des FCB werden.»

Der Fussballclub liege ihn aber am Herzen, er sei eingefleischter FCB-Fan: «Der FC Basel ist ein wichtiger Teil von Basel und es wäre extrem schade, wenn der Club noch weiter in den Abwärtsstrudel geraten würde. Da bin ich aus persönlichen Gründen interessiert, dass das nicht passiert.»

Sagt er wolle nicht in den FCB investieren: Unternehmer Marco Gadola. (Bild: Keystone)

«Weiteres kann ich zurzeit dazu nicht sagen», so Gadola auf die Frage des Moderators, welches Engagement er sich für den Verein vorstellen könne. Das Wichtigste sei nun, dass David Degen und Bernahrd Burgener sich an einen Tisch setzen und sich nicht «in juristische Kämpfe verrennen», sagt Gadola: «Das ist das Schlimmste, was passieren kann, wenn man ein Unternehmen lahmlegt, weil Juristen am Schluss entscheiden, was man machen darf – für den Club wäre das sehr schädlich.»

Gadolas Treffen mit Degen sei kein bilaterales Gespräch gewesen. «Wir haben uns in einer Gruppe zu gewissen Themen ausgetauscht», sagt er.

657 FCB-Fans haben bislang Saisonkarte abgegeben

Der FC Basel hat für den Rest der Saison 657 Saisonkartenbesitzer weniger. So viele Fans folgten am Samstag dem Aufruf der Muttenzerkurve, aus Protest gegen die Klubführung um Präsident Bernhard Burgener ihre Abos abzugeben.

In einem Tweet schlüsselte der FCB die Retouren auf: 549 der 657 Karten seien aus dem (Fan-)Sektor D zurückgekommen. Der Rest verteilte sich auf die übrigen Bereiche. Jede zurückgegebene Karte sei eine zu viel, schrieb der Klub.

In den kommenden Tagen dürften auf dem Postweg weitere Rückgaben auf der FCB-Geschäftsstelle eintreffen. Indem der Klub nach Ankündigung der Protestaktion den Fanshop am Samstag schloss, unterband er möglicherweise einen noch grösseren Fan-Aufmarsch. Aber auch vor dem während einer Stunde geöffneten Kassenhäuschen beim Stadion bildete sich eine lange Schlange.

FCB-Fans geben Saisonkarte ab

Der Telebasel Sport Beitrag vom 17. April 2021:

(Video: Telebasel)
Rund 1'000 FCB-Fans geben beim Joggeli ihre Saisonkarte ab

Am Samstagmittag sind zahlreiche FCB-Fans dem Aufruf der Muttenzerkurve gefolgt und haben aus Protest gegen die Clubführung um Bernhard Burgener ihre Saisonkarte abgegeben. Bereits kurz nach 11 Uhr bildete sich eine mehrere hundert Meter lange Schlange vor den Joggeli-Kassenhäuschen beim Sektor B. Hunderte Anhänger von Rotblau wollten ihr Saisonabo zurückgeben.

Annäherung zwischen David Degen und Bernhard Burgener

Ende kommender Woche soll zunächst ein Treffen unter vier Augen zwischen Bernhard Burgener und David Degen geplant sein. Später soll es auch zu einem Gespräch zwischen Burgener und Degens einflussreichem Berater Dani Büchi kommen, wie die NZZ am Freitag schreibt.

Dies würden zuverlässige Quellen bestätigen. Das Ganze sei keine Alibiübung, sagt einer, der direkt in die Vorgänge involviert ist, wie es weiter heisst. Beide Seiten wünschten sich eine einvernehmliche Lösung. Offiziell äussern sich die beiden Lager nicht. Der genaue Zeitplan kann sich noch ändern.

Kein Engagement mehr in Indien?

Trotz der Schlammschlacht haben Burgener und Degen den Respekt voreinander keineswegs gänzlich verloren. Selbst in der kurzen Verwaltungsratssitzung vom Montag habe eine konstruktive Atmosphäre geherrscht, berichtet einer, der dabei war. «Es herrschte keine komische Stimmung im Raum.» Wer diese Quelle ist, schreibt die NZZ nicht.

Interessant wird es auch am Schluss des Artikels, wo es um das Engagement in Indien geht: «Dem Vernehmen nach hat sich Burgener zudem entschieden, die seit 2019 bestehende Minderheitsbeteiligung am indischen Klub Chennai City aufzugeben. Das kann als Signal dafür verstanden werden, dass der FCB auch nach einem Einstieg von Centricus eigenständig bliebe. Kritiker vermuteten zuletzt, Burgener plane zusammen mit den britischen Investoren den Aufbau eines internationalen Klubnetzwerks zum Austausch von Talenten, in dem der FCB unter die Räder kommen könnte. Auch dazu äusserte sich Burgener am Donnerstag auf Anfrage nicht», heisst es im Artikel.

Messerli und «Yystoo» rufen zur Abgabe auf

Die Bewegung «Yystoo für e FCB» ruft ebenfalls zur Abgabe der Saisonkarte auf. In ihrer Mitteilung steht: «Auch wir sind erschüttert über die Vorgehensweise von Bernhard Burgener.» Der aktuelle Besitzer sei unter anderem wegen seiner «völlig intransparenten Vorgehensweise» nicht mehr zu tragen. Weshalb «Yystoo» die Aktion der Muttenzerkurve unterstützt.

Auch die Politik meldet sich zu Wort. Pascal Messerli wird seine Saisonkarte zurück geben. «Auch wenn es weh tut, wir werden am Samstag unsere Saisonkarten ebenfalls abgeben. Burgener wollte den Tag der Abrechnung, hier kriegt er ihn,» ist in seinem Tweet zu lesen.

 

Muttenzerkurve ruft zur Rückgabe der Saisonkarten auf

Die FCB-Fans planen eine weitere Aktion, um ihren Unmut im FCB-Machtkampf zu äussern: Die Muttenzerkurve ruft dazu auf, die Saisonkarten zurückzugeben. «Wir rufen alle FCB-Fans dazu auf, diesen Samstag, 17. April, zwischen 11:00 und 12:00 Uhr vor dem Fanshop beim Joggeli anzustehen und ihre Saisonkarte abzugeben – mit Abstand und Maske», heisst es in der Botschaft. Wer nicht hier sei, der solle seine Karte jemandem mitgeben oder sie dem FCB per Post schicken.

«Am Montag hat Bernhard Burgener mit Beteiligung von Karl Odermatt und Peter von Büren einen weiteren Nagel in den Sarg des FCB geschlagen», heisst es auf der Website Muttenzerkurve.ch. «Trotz dem Widerstand eines Grossteils der Fans, haben sie mit Vorbehalt auf einen juristischen Entscheid an die Briefkastenfirma eines grossen internationalen Finanzkonsortiums verkauft.» Für die Muttenzerkurve bedeute dies die Beschleunigung des Zerfalls der Institution FCB und seiner Gemeinschaft.

Mit der Saisonkartenaktion gehe es nicht darum, sich vom FCB abzuwenden und nie mehr an einen Match zu gehen, schreibt die Muttenzerkurve. «Aber nur ein Neuanfang kann den dramatischen Rückgang bei den Saisonkarten mit seinen finanziellen Auswirkungen abwenden oder sogar eine Kehrtwende bewirken.» Deshalb seien drastische Massnahmen nötig, argumentiert die Muttenzerkurve. Sie bekennt sich im Schreiben erneut zu Bernhard Burgener-Konkurrent David Degen. Er sei «der Schlüssel zu diesem Neustart und wir nehmen ihn und die weiteren Verantwortlichen bezüglich Transparenz beim Wort.» Die Muttenzerkurve verlasse sich darauf, dass die neue Führung allen, die ihre Saisonkarte jetzt abgeben, von der «neuen Führung ihren gewohnten Platz wieder bekommen werden.»

Unbekannte «verbannern» über Nacht die FCB-Sponsoren

Die Fans des FC Basel reagieren auf den jüngsten juristischen Schachzug von FCB-Besitzer Bernhard Burgener. Das, nachdem dieser am Montag an der VR-Sitzung der Holding bekannt gab, dass er seinen Konkurrenten David Degen zum Verkauf seiner Aktien zwingen will. Das Ziel der Fans: Die rotblauen Sponsoren. In einer Nacht- und Nebelaktion hängen die Fans vor jeden Sitz eines FCB-Sponsors ein Banner mit der Frage: «Was sagt … zu BD&V?». Mit BD&V ist die Basel Dream & Vision gemeint. Die Gesellschaft, an welche Bernhard Burgener seine Aktien verkaufen will und in welcher die britischen Investoren sitzen.

Es ist eine Frage, die durchaus berechtigt ist: Was sagen beispielsweise eine Novartis, Feldschlösschen oder VW zum bevorstehenden Verkauf des FC Basel? Keine Frage: Den Sponsoren des FCB, trotz ihres jahrzehntelangen Engagments, kann die negative Presse und die Machenschaften des Besitzers nicht gefallen.

David Degen wehrt sich

Der Schlagabtausch im FCB-Machtkampf geht weiter: David Degen wehrt sich nun gegen die Behauptungen von Bernhard Burgener. Das Degen-Lager gibt sich nämlich nicht geschlagen und schreibt gegenüber dem BLICK: «David Degen hat das ihm gewährte Vorkaufsrecht rechtskonform ausgeübt. Dieses gilt nach wie vor und David Degen hält daran fest. Er hat einen Anspruch auf die Aktien von Bernhard Burgener.»

Burgener will seinen Kontrahenten zum Verkauf seiner Aktien zwingen

Der Besitzer-Streit um den FC Basel zwischen Bernhard Burgener und David Degen ist um einen Schachzug reicher. Der Verwaltungsrat stützt die Pläne von Burgener. Eine Einigung kommt am Montag aber nicht zustande.

Am Montagmorgen tagte der Verwaltungsrat der FC Basel Holding AG. Dabei stimmte das vierköpfige Gremium, dem neben Burgener und Degen auch Karl Odermatt und Peter von Büren angehören, in seiner Mehrheit den Plänen des bisherigen Besitzers zu. Er forderte Degen dazu auf, seinen Aktienanteil dem potenziellen Käufer, der Basel Dream & Vision AG, zu verkaufen, wie einer Mitteilung der Holding zu entnehmen ist.

Dabei stützt sich der Verwaltungsrat auf ein vertraglich festgesetztes Recht, das Burgener es erlaubt, beim Verkauf seiner eigenen Anteile auch jene der Minderheitsaktionäre zu gleichen Konditionen anzubieten. Dieses sogenannte Drag-along-Recht gehe dem Vorkaufsrecht von Degen vor, heisst es von Seiten des Verwaltungsrates.

Stimmmehrheit weiter bei Burgener

Damit haben nun Burgener und sein Team einen Zug gemacht in diesem Besitzer-Streit. Degen pocht auf sein Vorkaufsrecht, das er für 16,4 Millionen Franken ausüben will. Mit einer superprovisorischen Verfügung hat der frühere Spieler bis jetzt verhindert, dass Burgener seinen 80-Prozent-Anteil an die Basel Dream & Vision AG verkaufen konnte. An der neuen Firma wäre auch der britische Vermögensverwalter Centricus beteiligt. Die Stimmmehrheit hätte weiterhin Burgener.

Gemäss der Mitteilung der FC Basel Holding AG streben Burgener und Degen «im Interesse des FCB» rasch eine aussergerichtliche Einigung an.

Ognjen Zaric wird Assistent von Patrick Rahmen

Ognjen Zaric, der seit vergangenem Sommer das U18-Team des FC Basel 1893 betreut hat, wird der neue Assistenztrainer von Patrick Rahmen. 

In der Medienmitteilung schreibt der FCB: «FCB-Cheftrainer Patrick Rahmen verspricht sich viel von der Art und Weise, wie Zaric im Nachwuchs seine Mannschaft geführt hat und er hebt dessen technische und taktische Fachkenntnisse sowie den authentischen Auftritt hervor.»

Ciriaco Sforza nicht mehr FCB-Trainer

Der FC Basel und Ciriaco Sforza gehen getrennte Wege. Das teilt der Klub am Dienstag in einem Communiqué mit. Die Niederlage am Ostermontag gegen das abstiegsbedrohte Vaduz war die eine Pleite zu viel. Die Verantwortlichen bei Rotblau zogen die Reissleine.

«Die Sportkommission kam zum Schluss, dass die Leistungen der Mannschaft und die damit verbundenen Resultate der letzten Wochen nicht den Erwartungen entsprachen und deshalb Handlungsbedarf bestand», teilt der FCB mit. Auch Sforzas Assistent Daniel Hasler muss den Club verlassen.

Bis Ende Saison werde der bisherige Assistenztrainer Patrick Rahmen als Cheftrainer übernehmen, heisst es im Communiqué.

Sforza selbst bedankt sich in der Mitteilung beim Präsidenten Bernhard Burgener und dem gesamten Verein. «Ich durfte beim FC Basel positiv eingestellte Menschen kennenlernen, die den Verein trotz aller Nebengeräusche tagtäglich mitgetragen haben. Das nehme ich mit und wünsche dem FCB viel Erfolg», so Sforza.

Zwei Jahre Stadionverbot für den Schuldigen

Nach der rassistischen Beleidigung des FCB-Flügelspielers Aldo Kalulu am Ostermontag im Spiel gegen den FC Vaduz ist der Täter gefunden. Die SRG gibt die Zusammenarbeit mit der externen Firma, für die der Schuldige arbeitet, per sofort auf.

Und auch die Swiss Football League (SFL) leitet Konsequenzen ein: Die Person, die Kalulu rassistisch beleidigte, erhält ein Stadionverbot, wie der Sprecher der SFL am Dienstag mitteilt: «Die SFL hat gegen die fehlbare Person in Absprache mit dem FC Basel unmittelbar ein schweizweites Stadionverbot für zwei Jahre ausgesprochen», so Philippe Guggisberg gegenüber «20 Minuten».

Übeltäter gefasst

Der Rassismus-Fall um den Basler Spieler Aldo Kalulu wurde aufgeklärt. Die beleidigenden Äusserungen gegen den Flügel des FCB anlässlich des Super-League-Spiels vom Ostermontag gegen Vaduz wurden demnach von einer Drittperson geäussert, welche im Auftrag des Schweizer Fernsehens SRG an der Live-Produktion beteiligt war.

Die SRG schreibt: «Die SRG duldet in keiner Weise Rassismus oder Diskriminierung. Rassistische Äusserungen oder Handlungen werden nicht toleriert und haben Konsequenzen. Darum wird die SRG mit dem Unternehmen ab sofort kein Auftragsverhältnis mehr eingehen.»

Und weiter: «Die SRG entschuldigt sich in aller Form beim FCB-Spieler Aldo Kalulu, dem FC Basel und dem Publikum für die rassistischen Äusserungen.»

Aldo Kalulu meldet sich nach Rassismus-Vorfall auf Twitter

Während der Live-Übertragung des Spiels FC Basel gegen den FC Vaduz vom Montagnachmittag ist über ein Mikrofon aus dem Hintergrund zu hören, wie ein Mann den FCB-Spieler Aldo Kalulu als «Bananenpflücker» bezeichnet. Am Abend meldet sich Kalulu zum Rassismus-Vorfall auf Twitter zu Wort: «Danke an alle für die Unterstützung! Lasst uns keine Zeit verschwenden an solche Idioten. Ich hoffe einfach, dass Massnahmen ergriffen werden, um solches Verhalten zu verhindern.»

Aldo Kalulu als «Bananenpflücker» beleidigt

Das Spiel zwischen dem FC Basel und dem FC Vaduz vom Ostermontag (seit 16 Uhr im Live-Ticker) wird von einer rassistischen Beleidigung überschattet. Während der Live-Übertragung im TV ist über ein Mikrofon aus dem Hintergrund zu hören, wie ein Mann den FCB-Spieler Aldo Kalulu als «Bananenpflücker» bezeichnet. Von wem die Äusserung stammt ist nicht klar. Der Vorfall sorgt in den sozialen Medien aber für Empörung.

Der FC Basel hat sich kurz darauf zum Rassismus-Vorfall geäussert. Man habe Kenntnis davon. «Wir müssen rausfinden, wer das war, aber mehr kann ich jetzt noch nicht dazu sagen», sagt FCB-Sprecher Simon Walter gegenüber «20 Minuten».

Auch auf Twitter nimmt der FCB Stellung zum Vorfall. Die Aussage wird «aufs Schärfste» verurteilt:

Valentin Stocker gegen Vaduz in der Startelf

Vor dem Spiel am Ostermontag gegen den FC Vaduz (ab 16 Uhr im Live-Ticker) sorgt der FCB mit seiner Aufstellung für Aufsehen: Der vor einigen Wochen suspendierte Captain Valentin Stocker steht in der Startelf von Rotblau. Offenbar hat Trainer Ciriaco Sforza die Nummer 14 rehabilitiert. Ob Stocker auch wieder die Captain-Binde trägt, ist vor dem Anpfiff noch nicht klar. Der neue Captain Pajtim Kasami steht nicht im Aufgebot.

Ebenfalls neu wieder in der Startaufstellung figuriert Amir Abrashi nach überstandener Verletzung.

Übernahme-Geld könnte von Immobilienverkauf stammen

Die Finanzen von David Degen sind in diesen Tagen eines der Gesprächsthemen Nummer 1 in der Region. Für 16,4 Millionen Franken will er die FCB-Anteile von Bernhard Burgener übernehmen. Gegenüber der «Basler Zeitung» hatte der 38-Jährige gesagt, dass es sich dabei um eigenes Kapital handle.

 

David (links) und Philipp Degen sollen mit Immobiliengeschäften viel Geld verdienen. (Bild: Keystone)

Die «NZZ am Sonntag» berichtete nun, dass das Geld von einem Immobilien verkauf stamme. Die Zeitung habe Einsicht in Dokumente, die zeigen, dass David Degen mit seinem Bruder Philipp 2020 in Frenkendorf eine Liegenschaft verkauft habe. «Die Zwillingsbrüder David und Philipp Degen haben nach dem Ende ihrer Fussballerkarrieren erstaunlich viel Geld verdient, zum Beispiel mit Immobiliengeschäften. Ein notariell beglaubigter Vertrag belegt, dass die beiden allein im Januar 2020 am Verkauf einer 3500-Quadratmeter-Liegenschaft im basellandschaftlichen Frenkendorf 20 Millionen Franken verdienten», heisst es in der Zeitung.

Haalands Vertreter in Barcelona gesichtet

Die Wechselgerüchte um das Stürmer-Wunderkind des BVB nehmen weiter Fahrt auf. Wie in einem Video der spanischen «Sport» zu sehen ist, ist Erling Haalands Berater in Begleitung von Haalands Vater in Barcelona gelandet. Laut dem Bericht der Zeitung sollen die beiden Vertreter von Joan Laporta, Präsident des FC Barcelona, empfangen worden sein.

Erling Haaland selbst hat bei Borussia Dortmund noch einen Vertrag bis 2024 am laufen. Ab 2022 besteht aber die Möglichkeit sich daraus zu lösen. Der Ausflug nach Barcelona dürfte deshalb vor allem eine Botschaft an weitere potenzielle Haaland-Interessenten sein.

Baumgartner zum tobenden Machtkampf

Natürlich bekam auch der FCB-Vereinspräsident Reto Baumgartner alles rund um den Matchkampf bei Rotblau mit. «Ich bin recht schockiert, dass nun ein Rechtsstreit entsteht. Ich finde das unwürdig, was nun um den FCB abgeht». In die Geschehnisse ist er selbst nicht involviert.

Auch Baumgartner hat ein Gefühl der Unsicherheit, hofft aber auf eine schnelle Lösung. «Uns ist glaube ich allen bewusst, dass je länger dieser Machtkampf oder juristische Streit nun dauert, desto schlechter ist es für den FCB». Deshalb gibt er den beiden Protagonisten eine wichtige Botschaft mit auf den weg.

Das ganze Interview mit Reto Baumgartner finden Sie hier.

Degen liebäugelte ebenfalls mit Centricus

Nicht nur der aktuelle FCB-Besitzer Bernhard Burgener will die britische Investmentfirma Centricus ins Boot holen. Wie aus einem aufgetauchten Schreiben zu entnehmen ist, war auch David Degen an einer Zusammenarbeit mit Centricus interessiert.

Die ganze Geschichte lesen Sie hier.

David Degen soll demnach einem Centricus-Vermittler ein Angebot unterbreitet haben, welches aber nicht angenommen wurde. Dies Bestätigte auch Bernhard Burgener. Die Seite von David Degen sieht die Sache etwas anders. Laut Degen Berater Dani Büchi sei Centricus mit einem Angebot auf David Degen zugekommen, dieser habe aber abgelehnt.

Pajtim Kasami positiv auf Corona getestet
(KEYSTONE/Urs Flueeler)

FCB-Kapitän Pajtim Kasami wurde im Rahmen eines Massentests positiv auf das Coronavirus getestet. Der Mittelfeldspieler befindet sich in Isolation und hat laut FC Basel keine Symptome.

Wie der FC Basel am Mittwochabend informiert, wurden sämtliche Spieler und Staffmitglieder nach dem freien Wochenende der Nati-Pause getestet. Pajtim Kasami wurde als einziger von sämtlichen Tests positiv getestet. Auswirkungen auf den Rest der Mannschaft hat diese Meldung nicht. Dank dem Schutzkonzept kann das gesamte Team, ausser Kasami, den Trainingsbetreib normal weiterführen.

Andrea Padula erfolgreich am Knie operiert
(KEYSTONE/Georgios Kefalas)

FCB-Aussenverteidiger Andrea Padula wurde am linken Knie erfolgreich operiert. Das vermeldet der FC Basel am Dienstag. Er wird mehrere Monate ausfallen.

Ursprünglich kehrte Padula nach überstandener Adduktoren-Verletzung ins Mannschaftstraining zurück. Klagte aber in der Folge über Knieschmerzen. Untersuchungen ergaben, dass der Aussenverteidiger einen Knorpelschaden im linken Knie erlitt, was eine Operation nötig machte.

David Degen: «Ich habe alles unternommen, um den FC Basel zu retten»

Das Basler Zivilgericht hat heute mit einer superprovisorischen Verfügung die Aktienübertragung von Bernhard Burgener an die Basel Dream & Vision AG unter Strafandrohung vollumfänglich verboten. Das schreibt Degens Pressesprecher Daniel Büchi am Montagabend in einer Medienmitteilung. Das Gericht habe damit verhindert, dass die Aktien an eine andere Partei als David Degen übertragen wurden.

«Nach dem beabsichtigten Verkauf von 901‘600 Aktien von Bernhard Burgener an die Basel Dream & Vision AG hat David Degen sein Vorkaufsrecht vertragskonform ausgeübt und hat damit einen Anspruch auf die Aktien von Bernhard Burgener. Trotz vertraglicher Verpflichtungen hat Bernhard Burgener den Vollzug des Aktienkaufs vereitelt» schreibt Büchi weiter.

Weiter zitiert er David Degen wie fiolgt: «Wir konnten heute den Verkauf des FC Basel an die Basel Dream & Vision AG in letzter Minute verhindern. Ich habe im Sinne der Sache alles unternommen, um den FC Basel zu retten. Bernhard Burgener hätte heute dafür sorgen müssen, dass sich die beiden von ihm bestellten Verwaltungsräte an die rechtlichen Vorgaben halten. Hier werden vertragliche Vereinbarungen verletzt und persönliche Interessen über die Interessen des Vereins gestellt. Jeder würde sich gegen ein solches Vorgehen wehren, ich bin verpflichtet dies für den FC Basel zu tun.»

FCB meldet sich zu Wort

Nach der Verkündigung, dass David Degen den Machtkampf gewonnen hat, meldet sich auch der FCB zu Wort.

«Der Verwaltungsrat der FC Basel Holding AG hat unmittelbar vor der heutigen Verwaltungsratssitzung eine superprovisorische Massnahme vom Zivilgericht Basel-Stadt, auf Gesuch von David Degen, erhalten. Diese gerichtliche Verfügung hat die Handlungsfähigkeit des Verwaltungsrates eingeschränkt, so dass die heutige Verwaltungsratssitzung nicht wie geplant abgehalten wurde.»

Die superprovisorischen Massnahme verbietet Bernhard Burgener seine Aktienanteile an eine Drittpartei weiterzuverkaufen. Die FC Basel Holding AG wurde dadurch in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt.

«Der Verwaltungsrat hält fest, dass weder die Gesellschaft noch Bernhard Burgener persönlich vor Erlass der superprovisorischen Verfügung angehört wurden. Das Zivilgericht Basel-Stadt hat angekündigt, zu einer Verhandlung mit den Parteien vorzuladen.»

Entgegen der Meldung von David Degen soll keine Aktienübertragung stattgefunden haben, schreibt der FCB weiter.

Hat David Degen gewonnen?

Kurz nachdem David Degen am Montag Nachmittag die Geschäftsstelle des FCB betrat, gab sein Pressesprecher die Mitteilung bekannt. «Er habe sein Vorkaufsrecht an den Aktien der FC Basel Holding AG ausgeübt und übernimmt die Aktienmehrheit von Bernhard Burgener.»

Damit soll David Degen als Sieger des Machtkampfes feststehen.

«Basel, 29. März 2021. Das Vorkaufsrecht von David Degen an den Aktien von Bernhard Burgener kam zum Tragen, nachdem Bernhard Burgener beabsichtigte das Kaufangebot der Basel Dream & Vision AG für 901‘600 Aktien anzunehmen. David Degen hat mit dem Angebot der Basel Dream & Vision AG am 5. März 2021 fristgerecht gleichgezogen und die vertraglich vereinbarten nötigen Unterlagen bereitgestellt. Der Verwaltungsrat der FC Basel Holding AG hat die Aktienübertragung in seiner heutigen Sitzung traktandiert und muss entlang den vertraglichen Vereinbarungen zwischen Bernhard Burgener und David Degen der Aktienübertragung zustimmen. David Degen wird dann in den kommenden Tagen eine ausserordentliche Generalversammlung einberufen und einen neuen Verwaltungsrat wählen lassen.»

David Degen: «Ich bin bereit, die Verantwortung für den FC Basel zu übernehmen. Ich habe eine klare Strategie mit kompetenten und sehr erfahrenen Leuten an meiner Seite, mit denen ich alles unternehmen werde, den FC Basel erfolgreich weiterzuentwickeln. Ich selber werde mich vor allem auf den sportlichen Bereich konzentrieren.»

Nach der Aktienübertragung ist David Degen mit 91.96% der Aktien Mehrheitsaktionär der FC Basel Holding AG. Die weiteren Aktien sind im Besitz von Kleinaktionären.Die FC Basel Holding AG besitzt 75% des FC Basel (FC Basel 1893 AG), 25% gehören dem Verein FC Basel 1893.

Burgener weiss nicht, ob er im Sommer noch FCB-Besitzer sein wird

Laut verschiedenen Medienberichten soll es am Montag bei der FC Basel Holding zur entscheidenden Sitzung des Verwaltungsrates kommen. Kurz zuvor gibt Bernhard Burgener der «NZZ am Sonntag» ein Interview und erläutert darin seine Sicht der Dinge. Er sagt unter anderem, dass der Machtkampf mit David Degen den ganzen Verein belaste: «Dass da nicht mehr in Ruhe gearbeitet werden kann, ist klar», so Burgener.

Wie bereits am Freitag an der Bilanz-Medienkonferenz betont Burgener, dass er den FCB wirtschaftlich gut aufgestellt habe und dass der FCB in Basler Hand bleiben solle. Er sagte aber auch: «Bisher ist aber niemand mit einem rotblauen Portemonnaie aufgetaucht» Im Falle eines Einstiegs eines ausländischen Investors sagt Burgener: «Ich versichere, dass ich die Kontrolle behalten werde.»

Als Bernhard Burgener am Schluss des Interviews mit der «NZZ am Sonntag» erzählt, dass er die Mannschaft im Sommer verstärken will, wird ihm die interessanteste Frage gestellt: Ob er dann noch dabei sei? Seine Antwort: «Ich weiss es nicht.»

David Degen veröffentlicht einen Brief an Bernhard Burgener

Bereits am Samstagabend meldete sich David Degen via Instagram und veröffentlichte einen Brief, den er in Burgeners Büro zusammen mit einem FCB-Trikot deponiert hat. Unter dem Instagram-Post schrieb der ehemalige Fussballer: «Ich war diese Woche bei Bernhard Burgener im Büro. Ich habe ihm eines meiner FCB-Shirts vorbeigebracht und habe ihm klargemacht, dass es nicht um ihn oder mich geht, sondern um den @fcbasel1893. Es braucht einen Neuanfang. Und ich erwarte vom FCB-Verwaltungsrat, dass Abmachungen eingehalten werden.»

Im Brief richtet er seine Worte an Burgener. Darin steht unter anderem: «Triff die richtige Entscheidung. Auch für dich persönlich. Es ist Zeit.»

Der Machtkampf beim FCB wird nun also doch in der Öffentlichkeit ausgetragen. Am Montag soll der Verwaltungsrat der FC Basel Holding in Person von Karl Odermatt und Peter von Büren über das Angebot von David Degen entscheiden.

Angebot soll auf Burgeners Tisch liegen

Seit Mittwochabend kursieren Fotos von David Degen beim Newsportal «Nau», die den ehemaligen Spieler des FC Basel zeigen, wie er nach einem Treffen mit Bernhard Burgener in Pratteln dessen Räumlichkeiten verlässt und in sein Auto steigt.

David Degen scheint also die rund 16 Millionen Franken aufgetrieben zu haben, um von seinem Vorkaufsrecht auf die Aktien von Besitzer Bernhard Burgener Gebrauch zu machen. Ob das reicht?

Weiterhin haben Karli Odermatt und Peter von Bürgen das Veto-Recht als Verwaltungsräte der Holding. Sie haben dafür aber nur einen genau definierten Handlungsspielraum. Aber weder privatrechtlich, noch in den Statuten der Holding gibt es Klauseln, welche die Übernahme durch David Degen verhindern könnten.

Der Holding-Verwaltungsrat wird Anfang nächster Woche über das Angebot von David Degen entscheiden. Entweder wird dann David Degen der neue Besitzer des FC Basel sein. Oder es droht ein langwieriger Rechtsstreit. Ein Weiterverkauf von Bernhard Burgener würde indes blockiert.

Wer am Ende das Rennen macht? David Degen scheint die besseren Karten zu haben. Der Showdown um die Macht im Joggeli spitzt sich zu, und es wird bald zu einer Entscheidung kommen.

Hat David Degen den Machtkampf gewonnen?

Seit Tagen herrscht Funkstille im Machtkampf zwischen Bernhard Burgener und David Degen. Nun meldet sich der ehemalige Kicker und Herausforderer des aktuellen FCB-Besitzers auf den Sozialen Medien zu Wort:

Ein Eingeständnis einer Niederlage ist dieses Statement von David Degen auf keinen Fall. Auch kein Abschied von Rotblau lässt sich darin lesen. Hat der Miteigentümer also das nötige Geld zusammenbekommen, um die Mehrheit im Verein zu erobern?

Erst am Montag postete Degen auf Instagram eine Story, bei der die beiden Roche-Türme zu sehen sind. Seitdem laufen die Kommentare und Diskussionen auf den sozialen Netzwerken heiss. Auch was eine Beteiligung des Pharma-Riesen am Aktienpaket des FCB angeht.

(Screenshot: Instagram)

Von offizieller Seite, weder von Bernhard Burgener, noch von David Degen, ist noch nichts kommuniziert worden. Klar ist: Die Fans hoffen auf den ehemaligen Spieler. Sie wollen eine Veränderung. Jedoch muss der Verwaltungsrat der Holding den Deal am Ende absegnen.

Wie man weiss, sitzen nur vier Köpfe in diesem Gremium. David Degen, Bernhard Burgener, Karli Odermatt und Peter von Büren. Burgener und Degen werden bei der Entscheidung in den Ausstand treten müssen. Odermatt und von Büren stehen im Dunstkreis von Burgener. Was neben der Beschaffung der Mittel von rund 16 Millionen Franken ein weiteres Hindernis für David Degen darstellen wird.

Xabi Alonso angeblich neuer Gladbach-Trainer

Borussia Mönchengladbach ist auf der Suche nach einem Nachfolger für Trainer Marco Rose offenbar in Spanien fündig geworden. Laut der «Bild»-Zeitung soll der frühere Welt- und Europameister Xabi Alonso das Amt im Sommer übernehmen. Der Klub mit den Schweizern Yann Sommer, Nico Elvedi, Denis Zakaria, Breel Embolo und Michael Lang wollte den Bericht nicht kommentieren.

(KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)
Roland Heri über San Lorenzo

San Lorenzo, der Partnerklub des FC Basel, will ein neues Stadion errichten. Den Bau mitfinanzieren soll Bernhard Burgener, wie San Lorenzo-Präsident Marcelo Tinelli in einem Interview Ende Februar bekannt gab.

Diese Gerüchte dementiert der FCB: Im Sportpanorama stellte FCB-CEO Roland Heri am Sonntag klar: «Der FC Basel wird mit Sicherheit nirgends auf der Welt in ein Stadionprojekt investieren. Das ist nicht unsere Aufgabe und schlussendlich auch nicht der Zweck unserer Unternehmung im Fussball. Wir haben einen guten Kontakt mit San Lorenzo, das ist auf den Sport bezogen.»

Zudem gab es Gerüchte über ein internationales Klub-Konglommerat, welche Roland Heri ebenfalls dementierte: «Das wollen wir nicht, und das wollen unsere Fans nicht.» Trotzdem soll es weitere sportliche Partnerschaften, wie jene mit San Lorenzo geben.

(KEYSTONE/Georgios Kefalas)
Jordi Quintillà soll beim FCB unterschrieben haben

Der Spieler des FCSG Jordi Quintillà soll beim FCB unterschrieben haben. Noch wurde das Gerücht jedoch nicht bestätigt. Lesen Sie hier mehr dazu.

Kommt er bald zum FCB? Jordi Quintillà. (Bild: Keystone)
Marco Walker neuer Sion-Trainer

Marco Walker ist in der ganzen Schweiz bekannt für seine kurzen Hosen. In Basel kennt man den Solothurner aus seiner langjährigen Arbeit beim FCB. Mehr als 10 Jahre übte Marco Walker diverse Tätigkeiten bei Rotblau aus. Unter anderem auch das Amt des Assistenztrainer. Nun übernimmt er also den FC Sion als Cheftrainer. Bei den Wallisern ist das Ziel von Marco Walker klar: Klassenerhalt.

Mehr zu Marco Walkers Amtsantritt finden Sie hier.

Kommt Jordi Quintillà im Sommer ablösefrei nach Basel?
(Bild: Keystone)


Jordi Quintillà wird beim FC St. Gallen seinen im Sommer auslaufenden Vertrag nicht verlängern. Die Interessenten stehen Schlange. Darunter auch der FC Basel.

Das letzte Bild, woran sich die FCB-Fans erinnern, wenn es um die Personalie Jordi Quintillà geht, ist sein wunderbarer Freistoss zum 3:1 für die Espen vor wenigen Wochen. Nun sorgt der Spanier für Aufruhr beim FC St. Gallen. Der Kapitän der Ostschweizer will seinen im Sommer auslaufenden Vertrag nicht verlängern. Das bestätigt der Mittelfeldspieler im Interview mit SRF nach dem Spiel gegen die Young Boys vom Sonntag.

Die Interessen für den Spielmacher stehen Schlange. Wie Telebasel in Erfahrung bringen konnte, soll auch der FC Basel an einer ablösefreien Übernahme des Spielers im Sommer interessiert sein. Das Mittelfeld soll bei Rotblau im Sommer ausgemistet und mit frischen Kräften verstärkt werden. Auch der Meister aus Bern soll an Jordi Quintillà interessiert sein. Aber auch eine Rückkehr in seine Heimat Spanien steht zur Diskussion.

Samuele Campo wechselt zu Darmstadt 98
(Bild: Keystone)

 

Mittelfeldspieler Samuele Campo wechselt leihweise zum SV Darmstadt 98 in die zweite Bundesliga. Er unterschrieb einen Vertrag bis Sommer 2021 – der SV Darmstadt 98 besitzt eine Option für eine definitive Übernahme.

Samuele Campo kam im aktuellen Kader aufgrund der hohen Konkurrenzsituation nicht mehr auf die gewünschte Einsatzzeit bei Rotblau. Aus diesem Grund hat sich der 25-jährige Mittelfeldspieler dazu entschieden, in Deutschland eine neue Herausforderung anzunehmen.

Campo kehrte im Dezember 2017 vom FC Lausanne-Sport zum FCB zurück, nachdem er 2016 von der FCB-U21 zu den Waadtländern gewechselt hatte. Samuele Campo kam in der 1. Mannschaft insgesamt 84 Mal zu einem Einsatz.

Goncalo Cardoso wechselt zum FC Basel
(KEYSTONE/Georgios Kefalas)

 

Der FC Basel hat einen neuen Spieler auf der Innenverteidiger-Position verpflichtet. Gonçalo Cardoso wechselt von West Ham United ans Rheinknie. Der 20-jährige Portugiese kommt auf Leihbasis bis im Sommer 2022 zum FCB. Die Basler besitzen in 18 Monaten eine Kaufoption für den portugiesischen Nachwuchs-Internationalen.

Cardoso steht seit Sommer 2019 beim Premier Ligisten West Ham unter Vertrag. Dort spielte er bis anhin vor allem in der U23. Beim FCB soll Cardoso nun also zu Einsätzen in der 1. Mannschaft kommen. Der FCB beschreibt Cardoso im Communiqué vom Samstag als «hoffnungsvolles internationales Talent». Cardoso selbst mag den Spielaufbau aus der Verteidigung und ist «fokussiert und aggressiv auf dem Platz» sowie kopfballstark, wie er in einem ersten Interview gegenüber dem Klub-TV erklärt.

Der 1,89 Meter grosse Innenverteidiger begann seine Fussballkarriere in Portugal bei den Klubs AD Marco 09 und FC Penafiel. 2017 wechselte er innerhalb Portugals zum Boavista Porto FC, wo er anfangs im Nachwuchs und dann in der 1. Mannschaft spielte.

Alle Transfers und Gerüchte

Weitere Gerüchte und Transfers rund um den FC Basel finden sie hier.

5 Kommentare

  1. David Degen hat das ihm gewährte Vorkaufsrecht rechtskonform ausgeübt und was macht Herr Burgener? Anstatt abzuwarten was das Zivilgericht über diese Angelegenheit befindet, prescht er vor und will David Degen zu Informationen, die im Moment unerheblich sind sowie zum Verkauf der Aktien ZWINGEN !
    Ein Affront sondergleichen! Inwiefern sich dadurch rechtliche Konsequenzen gegen Herrn Burgener nach sich ziehen, weiss ich nicht. Was ich jedoch weiss ist:
    Wer sich seit Jahren mit Geschäftspartnern wie Alexander Studhalter und Suleiman Kerimov umgibt, die sich seit Jahren immer wieder zwischen Gefängnis und Freiheit bewegen und sich nicht an Verträge hält, darf nicht Besitzer unseres FCB bleiben!Report

  2. Meine Meinung:
    Anstatt voreilige Entschlüsse zu fällen, ist es oft besser eine Nacht lang über die Sache zu schlafen. Wenn ich mir die Ereignisse rund um die FCB-Übernahme der letzten 24 Stunden nochmals durch den Kopf gehen lassen, bin ich der Meinung, dass David Degen für sich und zu Gunsten des FC Basel alles richtig gemacht hat. Er hat sich von den Herren Burgener, Heri, Odermatt und von Büren nicht vorführen lassen. Er wusste genau, dass sich Odermatt und von Büren nie und nimmer gegen ihren Busenfreund Burgener ausgesprochen hätten und Degen wäre somit im Abseits gelangt. Ein Verkauf des FC Basel an die Basel Dream & Vision AG wäre demnach nichts mehr im Wege gestanden. Um das zu verhindern musste Degen den juristischen Weg wählen und per Zivilgericht eine superprovisorische Verfügung in die Wege leiten. Hätten sich Herr Burgener & Co. an das vertraglich abgemachte Vorkaufsrecht gehalten, wäre das Besitzerverhältnis klar geregelt und ein wohl monatelanges juristisches Seilziehen rund um den FCB nicht nötig gewesen. Auswirkungen wird dieser Zustand mit Bestimmtheit auf das ganze Gefüge des Clubs, Mannschaft, Fans, Sponsoren und; sofern dich daraus ein längerfristiger Prozess ergibt, auch auf die neue Saison haben. Noch ein Jahr, in dem man im Mittelfeld «umhertümpelt»? Dank dem Vierergespann Burgener, Heri, Odermatt und von Büren!
    Dass jetzt von verschiedener Seite gegen Degen geschossen wird, kann sein. Ich möchte nicht verallgemeinern, aber wenn man jetzt David Degen nach Jahren seines Rücktritts sein Gebaren auf dem Spielfeld vorwirft, dann sollte man sich mal Trainings oder Spiele von Ü50-Mannschaften ansehen. Ich hoffe, dass sich die Besitzerverhältnisse sobald wie möglich regeln und dann mit viel Spirit ein seriöser Neuanfang vonstatten gehen kann. Zum Wohle des Clubs und uns allen !Report

  3. Überall wo Burgener beteiligt ist, wird die Angelegenheit zu Juristenfutter ! Der wird sich bis zum bitteren Ende mit Händen und Füssen gegen David Degen, den Club und gegen uns FCB-Fans stellen. Burgener ist nicht Rot-Blau sondern ein Egomane der mit ALLEN Mitteln die Macht erhalten will, auch wenn dies dem FCB weit über die Landesgrenze schadet !Report

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