Ein 46-jähriger Italiener soll über 500'000 Franken an Covid-19-Krediten ergaunert haben. (Symbolbild: Keystone)
Schweiz

46-Jähriger wegen Missbrauchs von Covid-19-Krediten verhaftet

Ein 46-Jähriger sitzt wegen Missbrauchs von Covid-19-Krediten im Tessin in Untersuchungshaft. Durch Betrug soll er mehr als 500'000 Franken erhalten haben.

Die Tessiner Kantonspolizei hat einen italienischen Staatsbürger verhaftet. Diesem wird vorgeworfen, durch Urkundenfälschung und Betrug einen Covid-19-Kredit des Bundes bezogen zu haben. Die Deliktsumme beträgt über eine halbe Million Franken.

Der 46-Jährige habe in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres versucht, mehrere Covid-19-Kredite vom Bund zu beziehen, schreibt die Kantonspolizei in einer am Montag verschickten Mitteilung.

Private Spesen beglichen

Beim ersten Versuch sei es gelungen und der Mann habe einen Kredit in der Höhe von über einer halben Million Franken erhalten. Beim zweiten Mal habe der in der Region Bellinzona wohnhafte Mann hingegen keinen Kredit mehr beziehen können.

Das bezogene Geld habe der italienische Staatsbürger für fremde Zwecke verwendet, heisst es im Communiqué weiter. Mit dem Geld des Bundes habe der Mann private Spesen beglichen.

1 Kommentar

  1. Das Parlament lässt grüssen. Sie sind verantwortlich für unsere Steuergelder. Wer Gelder frei gibt muss auch sehen wo es hin fliesst. Ist wie wenn man Geld auf die Strasse legt und von dannen geht.Report

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