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Der Telebasel Talk vom 10. März 2021.
Basel

«Das Burkaverbot erleichtert uns die Integrationsarbeit nicht»

Noch streiten Kantone und Bund wer das Burkaverbots-Gesetz ausarbeiten muss. Aber klar ist schon jetzt: Ein Opfer des Ja ist die Integrationsarbeit.

Basel-Stadt gehört zu den fünf Kantonen, die das Burkaverbot abgelehnt haben. Auch war hier die Ablehnung mit 59,4 Prozent landesweit am höchsten. Vielleicht auch, weil in Basel mehr Direktkontakte zu muslimisch geprägten Bevölkerungsgruppen bestehen?

Aber die Zugänge könnten durch das Burkaverbot inskünftig erschwert werden, meint der Leiter Fachstelle Diversität und Integration Basel-Stadt, Michael Wilke, im Vorgespräch. Denn die Botschaft des Abstimmungssonntags dürfte von Muslimen so aufgefasst werden: «Ihr wollt uns hier nicht haben.»

Im Talk mit Michael Wilke, Mittwoch, 10. März, 18.45 Uhr.

2 Kommentare

  1. So wie ich das sehe, wird das Burkaverbot in BS nicht umgesetzt. Und vor allem das Vermummungsverbot an Demos, Sachbeschädigungen wird auch nicht umgesetzt.
    Basel ist einfach zu nachlässig – in Vielem, so das die Bevölkerung «den Staat» nicht mehr ernst nehmen kann. Jeder macht, was er will – geht durch Basel, dem meist vandalisiertesten Platz Europas – Beobachtet die vielen Missstände, welche davon zeugen.Report

  2. Wiso bringen die Medien jetzt immer das Burkaverbot. Sie werfen eine falsche Sichtweise auf. Es ist ein Verhüllungsverbot. Das bedeutet, dass wir Schweizer gerne die Gesichter sehen. Das Gesicht zu zeigen heisst auch, dass man nichts zu verbergen hat.
    Wir Schweizer sollten ändlich unsere Tratizionen schützen. Wenn wir in andere Länder Reisen, müssen und tun wir aus selbstverständlichkeit, ihr Vorschriften und Tratizionen akzeptieren.Report

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