Auch Sans-Papiers, hier bei einer Demonstration in Basel, sollen in der Corona-Krise Hilfe erhalten. (Bild: Keystone)
Basel

120’000 Franken für die Anlaufstelle für Sans-Papiers

Die Basler Regierung unterstützt den Nothilfe-Fonds für Sans-Papiers. Es wurden 120'000 Franken für die Anlaufstelle in Basel gesprochen.

Die Basler Regierung hat einen Beitrag von 120’000 Franken für die Anlaufstelle für Sans-Papiers Basel gesprochen. Die Gelder fliessen in den dortigen Corona-Nothilfe-Fonds.

Die Anlaufstelle unterstützt mit ihrem Nothilfe-Fonds Sans-Papiers, die in der Covid-19-Pandemie ihre Arbeit vor allem in Privathaushalten sowie in der Alten- oder Kinderbetreuung und damit auch ihr Einkommen verloren haben, wie die Regierung am Dienstag mitteilte.

Es handelt sich um den dritten Beitrag an diesen Fonds. Im vergangenen Jahr hat der Kanton in zwei Tranchen bereits 280’000 Franken eingezahlt.

Die Anlaufstelle unterstütze mit diesen Geldern gezielt Einzelpersonen und Familien, die sich seit längerer Zeit in Basel-Stadt aufhalten, gut integriert sind und in der Vergangenheit ihren Lebensunterhalt durch Arbeit selber bestreiten konnten, heisst es weiter. Die Sans-Papiers erhalten aus dem Fonds beispielsweise Beiträge an ihre Miet- oder Gesundheitskosten.

1 Kommentar

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Mehr aus dem Channel