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Der Telebasel Sport Beitrag vom 2. März 2021.
Basel

FCB-Präsident Reto Baumgartner: «Ich bin schockiert»

Der FCB suspendiert seinen Kapitän Valentin Stocker. Die Reaktionen bleiben nicht aus. So im Telebasel FCB Total.

Das Gerücht macht bereits am Montagmorgen die Runde: FCB-Kapitän Valentin Stocker soll suspendiert worden sein. Am Nachmittag kommt dann die Bestätigung von Seiten des Vereins in Form einer Mitteilung. Aber erneut steht kein Exponent der FCB-Führung vor die Medien.

«Eine Frechheit»

Der Schock er sitzt tief. Nicht nur bei den Fans. Auch bei FCB-Präsident Reto Baumgartner. Er hat als Mitglied des Verwaltungsrats die Neuigkeit aus den Medien erfahren müssen. Auch FCB-Legende Erni Maissen kann diese Entscheidung in seiner Art in keiner Weise nachvollziehen. «Ich bin sehr überrascht. Valentin hat schlicht die Wahrheit gesagt. Wenn er nun dafür abgestraft wird, dann finde ich das eine Frechheit».

Dass niemand von der FCB-Führung an die Öffentlichkeit geht, kennt man bereits aus der Vergangenheit. Erneut wurde die Chance verpasst in der Causa Stocker. «Das ist schwach. Es wäre gut, wenn man würde Klartext sprechen. Ich habe eigentlich das Gefühl im heutigen Fussball, dass man genau solche Typen sucht. Jemand der einen auch innerhalb der Mannschaft konfrontiert. Er hatte den Mut hinzustehen und dann wird er dafür abgesägt. Ich bin schockiert», so Baumgartner. «Man braucht doch Spieler, die, wenn es nicht läuft, auch Mal etwas infrage stellen dürfen. Als Kapitän sowieso», meint Maissen.

Kritiker werden abgestraft

Die Beurlaubung von Valentin Stocker ist eine Entscheidung mit Signalwirkung. Auch für die Mitspieler beim FCB. «Es wird sich nun keiner mehr getrauen etwas zu sagen. Wer etwas sagt, wird von nun an abgestraft. Es wird eine Mannschaft sein, die sich nichts mehr getraut zu sagen», so Maissen.

Hunderte FCB-Fans zogen am Montagabend durch die Basler Innenstadt. «Eine weitere Legende ist gefallen», so das Motto hinter dem Bannerzug. Der Unmut der Fans steigt ins Unermessliche. Valentin Stocker ist und bleibt ein Publikumsliebling. Pikant: Der Vertrag des Kapitäns wurde erst im September verlängert. «Man hat ihn als Typ und Spieler gekannt. Man hat ihm unter diesen Voraussetzungen nochmals einen Vertrag angeboten. Man wusste, was man einkauft. Umso unverständlicher ist dieser Entscheid», so der FCB-Präsident.

10 Kommentare

  1. Was Burgener mit dem FCB macht, ist eine Schande für den schweizer Fussball! Als YB-fan kann ich mit den Basler mitfühlen! Ich kann mich gut erinnern wie ich mich fühlte, als die verschwenderische «Geldvernichtungsmaschiene» Ilja Kaenzig bei uns der «boss» war…. das Herz blutete!!! Kaenzig und Burgener haben eine Gemeinsamkeit: sie lieben, schätzen und unterstützen (bzw unterstützten) weder ihr Verein, noch den schweizer Fussball!
    Vor 4 Jahren dachte ich, dass es endlich wieder spannend wird in der Superleague und dass die Schweiz nun 2 starke Vereine hat! Burgener hatte was dagegen!
    Schade, denn schadenfreude ist nicht die beste, sondern die traurigste freude!
    Hoffen wir auf Besserung und damit auf einen starken CH-Fussball!

    Solidarische Grüsse aus BernReport

  2. Es ist zum fremdschämen, was sich Herr Burgener und seine «Marionetten» sowie der Trainer Sforza leisten. Valentin Stocker ist sicher eine «Diva» auf dem Feld. Doch, dass der FCB so in den Abflug sinkt, schadet nicht nur dem FCB, sondern es schadet der ganzen Stadt Basel. Herr Burgener soll zum Film oder diese unsägliche Story verfilmen, damit der Abgang von Valentin Stocker in seiner Portokasse nicht allzu sehr schmerzt. Da war Gigi Oeri hingegen eine taffe sachliche Sponsorin und ihre Mitarbeiter an der Front charismatische Herren. Die Handlung zeigt auf und ist ein Zeichen von Hilflosigkeit.Report

  3. Da denkt man immer….schlimmer geht nimmer…, aber die Herren Burgener/Heri finden immer wieder Mittel und Wege um noch tiefer zu fallen….armer FCB ! Mir tun FCB-Mitarbeiter/innen , die schon Jahre mit Herzblut für den Verein arbeiten, echt leid…, dass haben sie nicht verdient!!!!Report

  4. Ein Paradebeispiel schlechter Führung. Der Club wird hierarchisch/diktatorisch gemanagt, von Teamführung noch nie etwas gehört. So kann nichts gewonnen werden. Die Führungsform muss klar verändert werden.Report

  5. Dieses Vorkommnis ist (Aussage von Herrn Baumgartner, dass er nichts von Stockers Freistellung wusste), nüchtern betrachtet viel gravierender als die Freistellung von Stocker. Denn es zeigt aus meiner Sicht 2 Dinge schonungslos:
    Erstens wurde mit diesem Vorgang der Vereinspräsident nicht nur umgangen, sondern richtiggehend ausgebootet. Das darf nicht sein. Aber zweitens hat die Präsenz von Herrn Baumgartner auch aufgezeigt, dass er nicht der richtige Mann an diesem Posten ist. Begründung;
    Ein Mann mit Persönlichkeit würde solche Aussagen nie an die Öffentlichkeit weitergeben, denn das stellt auch ihm wiederum ein schlechtes Zeugnis aus. Man klärt solche Dinge INTERN. Und dazu hätte er gar nicht auftreten dürfen, (auch unter dem Aspekt der Persönlichkeit), denn in der Zeit hätte er unbedingt bei Herrn Burgner vorsprechen müssen um auf den Tisch zu hauen, oder seine Demission einzureichen.
    Denn aus dieser Perspektive betrachtet hat er zwar menschlich (wie schon in früheren Interviews) einen kumpelhaft netten Eindruck hinterlassen, dabei aber vergessen, dass er eigentlich der Präsident ist und sich nicht an einem Stammtisch bewegt. Untermauert wurde dieser Eindruck auch mit der Antwort auf die Frage von Chris (Moderator), ob es noch schlimmer ginge, welche er wie folgt beantwortet hat «aufgrund der Vergangenheit weiss man beim FCB nie». Dies war und ist seine eigene Bankrotterklärung, denn als Präsident läge das in seiner Hand, so zu beeinflussen, dass sich das ändert.
    FredyReport

  6. Ich wäre dafür, dass Herr Burgener endlich diesen Verein verlässt lieber heute als morgen denn er ist nicht mehr tragbar und macht den Verein kaputt.Report

  7. Ich frage mich für was es einen Präsident beim FCB gibt? Das zeigt einmal mehr , dass Herr Burgener wie ein Diktator agiert und der neue Präsident nur zur Tarnung für seine Machenschaften missbraucht wird. Man schämt sich nur noch für diesen Herrn Burgener. Schade, er treibt den Verein in den Abgrund. Dieser Herr lügt den Leuten frisch fröhlich ins Gesicht.Report

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