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Hunderte FCB-Fans ziehen am Montagabend durch Basel. (Video: Telebasel)
Basel

Hunderte FCB-Fans ziehen nach Stocker-Eklat durch die Stadt

Nach der Suspendierung von Valentin Stocker versammelten sich fast 1000 FCB-Fans auf dem Barfi. Sie protestieren gegen die Vereinsführung.

Am Montag morgen geriet der Stein ins Rollen. Der FCB suspendiert seinen Kapitän Valentin Stocker. Es ist die nächste rotblaue Bombe die hochgeht.

Am Nachmittag reagierten dann die Fans auf den Rauswurf ihres Lieblings. Die Muttenzerkurve rief kurzerhand alle Fans dazu auf, sich auf dem Barfüsserplatz zu versammeln. Dieser Aufforderung folgten fast 1000 Personen, die sich um 18:00 Uhr auf dem Barfi versammelten.

Hunderte Fans protestieren am Montagabend auf dem Barfi gegen die Suspendierung von FCB-Kapitän Valentin Stocker. (Video: Telebasel)

«Burgener ist nicht mehr tragbar», so die Botschaft der Fans am Montagabend. Gemeinsam marschieren sie jetzt zum Landhof: «Um zu zeigen, wo wir herkommen». Der Zug der Fans setzte sich gegen 18.45 Uhr mit den Fangesängen der Muttenzerkurve in Bewegung. Die Fans ziehen laut singend durch Basel. Dabei stimmen sie Lieder für den FC Basel und gegen Bernahrd Burgener an. Durch die inzwischen praktisch menschenleere Einkaufsmeile Freie Strasse ging es über die Mittlere Brücke in Richtung Messeplatz. Während des Protestmarschs kam es zu Unterbrüchen im Tram- und Busverkehr.

Ein Sprecher der Kundgebung bezeichnete den Aufmarsch der Fans am Versammlungsort Barfüsserplatz, wo der FCB einst seine Meisterfeiern abgehalten hatte, als klares Zeichen gegen die Geschäftsführung. Den eingefleischten Fans ist die als abgehoben empfundene Politik der Club-Spitze der gegenwärtig unglücklich agierenden Mannschaft schon länger ein Dorn im Auge.

Kurz vor dem Landhof stoppte die Basler Polizei den Fan-Zug, der durch die Stadt zog. Danach lösten sich die Fans auf.

Polizei hatte Kenntnis von spontaner Kundgebung

Die Polizei hatte das Geschehen an der FCB-Demonstration bereits im Vorfeld im Blick, so Martin R. Schütz, Mediensprecher beim Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt gegenüber Telebasel. Von der Spontankundgebung habe die Kantonspolizei Basel-Stadt im Vorfeld Kenntnis gehabt.

Demonstrationen sind eigentlich nur mit Bewilligung erlaubt. Da die Nachricht von Stockers Suspendierung erst heute bekannt wurde, gilt der Protest als spontane Kundgebung.

Es herrscht Unmut über die Vereinsleitung des FCB. Besonders Bernhard Burgener ist den Fans ein Dorn im Auge. (Video: Telebasel Leser-Reporter)

Der Sprecher der Fans wertete dies zusammen mit Nachrichten, dass undurchschaubare Investoren-Konsortien beim FC Basel einsteigen würden, als Zeichen, dass es schlimmer nicht mehr kommen könne. Bernhard Burgener sei als Verantwortlicher endgültig nicht mehr tragbar, sagte er unter grossem Applaus. «Das ist nicht mehr das Rot-Blau, für das wir einstehen.»

«Die nächste Legende zerstört, uns können sie nicht zum Schweigen bringen», heisst es im Aufruf vom Nachmittag. «Die nächste verdiente Person wird aus unserem Club getrieben. Zum ersten Mal zeigt sich mit der Art und Weise, wie die Eskapade aufkommt, der Umgang mit Mitarbeitenden, der unter der Führung von Bernhard Burgener herrscht.»

(Screenshot: muttenzerkurve.ch)

13 Kommentare

  1. Eifach nur geili Sieche!!

    Schad ischs während de Corona zytt passiert aber immerhin hän dr d’Maske ah kha! Und wenn me bedänkt, dass sit Wuche hunderti vu Mensche Stunde lang zämme Zytt uf Skigebiet vrbringe, denn schiint eim sone spontani Aktion au nüm soo tragisch. 😉

    Blibet gsund und wyter so!Report

  2. Der FC Old Boys und die Verwaltung des Spielfeldes auf der Schützenmatte haben schon mal provisorisch alle Daten für die «Super 2nd Leaque» reserviert … ich lach mich gerade wegReport

  3. Ein Marcel Koller hat mit viel weniger «Spieler Material» mehr erreicht. Vielleicht mit wenig Emotionen aber dafür international auf Augenhöhe siehe Frankfurt. Und gleichzeitig hatte die Mannschaft ein System, wenn auch nicht über allem erhaben.

    Aber ein System.

    Heute ist weder das eine noch andere vorhanden. Wie kann man an einem gescheiterten» Trainer noch so festhalten?

    Sforza hatte als Trainer noch nie einen richtigen Leistungsausweis.
    .
    Kein System und kein «Geist» ist sichtbar und wieder viele verletzte. Das hatten wir schon einmal unter «Murat Yakin». und er holte einen Meistertitel», Anschliessend wurde ein wirklicher Fitness Profi geholt.

    Die Verletzungen waren als Folge minimal. Ist man von diesen Erfahrungen «Blind» ?

    Holt Favre.

    Das wäre d i e Lösung.Report

  4. Find das gstört – FCB-Fans alli uf eim Hufe, nit bewilligti Kundgäbig und denn erst no singend! I ha gmeint, Chorprobe sinn zur Zyt immer no verbote…und vieli vo däne ohni Abständ und ohni Maske…i bi sprochlos!Report

  5. So was von nicht Durchblick: Zubi schon gestern, nickt am Schluss der Sendung Burgener zu.
    Die haben sie abgesprochen, dass Trainerfrage, keine Frage sei.
    Aber das ist ein Disaster dieser Trainer! …. Das geht gar nicht.
    Die Begründungen von Burgener sind fadenscheinig. Hätte er korrekt alles angeschaut,
    wüsste er, dass es einen neuen Trainer braucht usw usw….Report

  6. Lernen Sie erst mal richtig deutsch schreiben, bevor Sie solchen Stuss in die Tasten hauen. Ich wäre auch stolz, würde ich als Trainer engagiert werden. Stolz sein garantiert keinesfalls die Fähigkeit, solch ein Amt richtig auszuüben.Report

  7. Die Spieler sind selber schuld der FCB gehört nicht Herrn Stocker er wird ja seinen beitrag geleistet haben mann muss mit einem Neuen trainer klar kommen und nicht dagegen steuern ich habe das verfolgt und ich war erschtaunt wie Sforza mit sehr viel Herzblut für den FCB ist und stolz war das er Trainer sein darf und das passt den Spieler nicht und dann wird wie in eine Kindergarten gespielt das der Trainer wegg kommt grosser KindergartenReport

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