Sobald genug Impfstoff vorhanden ist, soll auch in Arztpraxen geimpft werden – doch diese könnten sich weigern. (Bild: Keystone)
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Engelberger: Impf-Tarif für Hausärzte angemessen

Hausärzte beschweren sich, dass die Impf-Tarife nicht kostendeckend seien. GDK-Direktor Lukas Engelberger widerspricht: Der Kompromiss sei tragbar.

Ab Mai sollen – sobald genug Impfdosen vorhanden sind – nebst Impfzentren und mobilen Impfteams auch Apotheken und Hausärzte Impfungen gegen das Coronavirus verabreichen dürfen. Doch wie «BaZ online» schreibt, hat der Plan einen Haken: Die Corona-Impfungen sind ein Verlustgeschäft, weshalb der Hausärzteverband beider Basel nun Kritik übt.

Von Seiten der kantonalen Gesundheitsdirektoren (GDK) wurde der Tarif zur Abgeltung der Corona-Impfungen in Hausarztpraxen mit den Versicherungen festgelegt. Doch der Hausärzteverband ist nicht einverstanden. Der Tarif sei zu niedrig und zuvor nicht mit dem Verband abgesprochen worden. Covid-Impfungen sollten zumindest kostendeckend vergütet werden, finden die Hausärzte.

Engelberger: Tarif angemessen

GDK-Präsident Lukas Engelberger empfindet den festgelegten Tarif offenbar als angemessen, sagt dessen Sprecherin Anne Tschudin gegenüber der Zeitung: «Die GDK hat sich im Rahmen der Verhandlungen für die Anliegen der Ärzteschaft starkgemacht und ist insgesamt überzeugt, dass der gefundene Kompromiss tragbar ist.»

Im Baselbiet sei der Tarif zumindest kostendeckend. Und der Kanton sei zudem bereit, ihn allenfalls anzupassen, falls die tatsächlichen Kosten für das Durchführen der Impfungen schlussendlich höher ausfallen sollten.

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