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(Video: Telebasel)
Basel

Polizei: «Wir hatten eine massvolle Nicht-Fasnacht»

Nach der abgesagten Fasnacht ziehen Polizei und Comité eine gute Bilanz. Man war mit Dialogteams unterwegs und es wurden keine Bussen verteilt.

Die Basler Kantonspolizei und das Fasnachts-Comité ziehen nach dem Ende der eigentlich abgesagten Basler Fasnacht eine mehrheitlich positive Bilanz. Die Dialogteams der Polizei mussten keine Ordnungsbussen ausstellen.

Während der drei Nicht-Fasnachtstage seien stets mehrere Dialogteams der Polizei unterwegs gewesen, teilte ein Sprecher des Justiz- und Sicherheitsdepartements der Nachrichtenagentur Keystone-SDA auf Anfrage mit. Dabei hätten sie im Umfeld von Take-away-Stationen in der Innenstadt auch vermehrt Personengruppen ohne Schutzmasken angetroffen.

Die Aufforderungen der Polizei, Gesichtsmasken anzuziehen, seien grossmehrheitlich sehr respektvoll aufgenommen und umgehend umgesetzt worden. Ordnungsbussen hätten keine ausgestellt werden müssen.

Eine positive Bilanz zieht auch das Fasnachts-Comité. Der Fasnachts-Spaziergang des Fasnachts-Nachwuchses und die vielen zusätzlich dekorierten Häuser hätten sich als Platzhalter bewährt und hätten trotz der eigentlich abgesagten Fasnacht den Fasnachtsgeist spüren lassen. «D Fasnächtler maches guet, dorum zien mer jetzt dr Huet», schreibt das Comité in einem am Donnerstag versandten Dankesschreiben in Versform.

Auch die Stadtreinigung spricht von drei ruhigen Tagen: «Wir warteten einfach mal ab und dachten uns schon, dass es nichts Grosses sein wird. Dieses Jahr brauchte es keine grossen Vorbereitungen und darum konnten wir das auch relativ locker machen dieses Jahr», so Stefan Pozner stellvertretender Leiter der Stadtreinigung.

Normalerweise beginnt die Stadtreinigung Ende Jahr mit der Planung für die kommende Fasnacht. Es fahren rund 100 Fahrzeuge auf und es sind circa 280 Personen im Dienst. «Dieses Jahr machen wir es eigentlich aus den normalen Beständen der Reinigungsmagazine direkt. Wir haben einen kleinen Mehraufwand, wir kommen einfach später in die Quartiere, aber das gleicht sich durch den Tag mehr oder weniger aus», erklärt der stellvertretende Leiter der Stadtreinigung.

Ruhige Tage für die Stadtreinigung

Auch die Stadtreinigung spricht von drei ruhigen Tagen: «Wir warteten einfach mal ab und dachten uns schon, dass es nichts Grosses sein wird. Dieses Jahr brauchte es keine grossen Vorbereitungen und darum konnten wir das auch relativ locker machen dieses Jahr», so Stefan Pozner stellvertretender Leiter der Stadtreinigung.

Normalerweise beginnt die Stadtreinigung Ende Jahr mit der Planung für die kommende Fasnacht. Es fahren rund 100 Fahrzeuge auf und es sind circa 280 Personen im Dienst. «Dieses Jahr machen wir es eigentlich aus den normalen Beständen der Reinigungsmagazine direkt. Wir haben einen kleinen Mehraufwand, wir kommen einfach später in die Quartiere, aber das gleicht sich durch den Tag mehr oder weniger aus», erklärt der stellvertretende Leiter der Stadtreinigung.

Die Fasnacht fehle der Stadtreinigung, trotzdem dass die Fasnachtszeit zu den strengsten Arbeitstagen der Stadtreinigung zählt: «Ich muss es so sagen, dass es einerseits traurig ist. Auf der anderen Seite haben wir auch Verständnis aufgrund der Situation. Es sind auch für uns die drei schönsten Tage, aber auch die drei strengsten Tage. Wir genossen alle diese Arbeiten, besonders auch für mich persönlich: Man war nicht nur mit der Reinigung beschäftigt, man ging auch an die Fasnacht und hat versucht einen Mittelweg zu finden. Das ist jetzt dieses Jahr nicht – wir hoffen nächstes Jahr wird es wieder sein», so Stefan Pozner am Donnerstag zu Telebasel.

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