Für viele gingen die Lockerungen nicht weit genug, sagte Guy Parmelin. (Bild: Keystone)
Schweiz

Parmelin: «Nur gemeinsam besiegen wir dieses Virus»

Der Bundesrat sei sich bewusst, dass viele Leute nicht glücklich seien mit den getroffenen Entscheiden, sagte Bundespräsident Guy Parmelin am Mittwoch.

Aber die epidemiologische Lage bleibe fragil und die Öffnungen bärgen auch Risiken. Nur ein geeintes Land werde die Epidemie überwinden. Für viele gingen die Schritte nicht weit genug, sagte Parmelin. Es habe viele Stimmen gegeben, die eine schnellere Öffnung verlangten, vor allem der Restaurants. Angesicht der epidemiologischen Lage mit der Ausbreitung der mutierten Varianten habe der Bundesrat aber beschlossen, auf seiner Linie zu bleiben.

Es sei die Rolle des Bundesrates, Entscheide zu treffen, auch wenn diese nicht allen Freude bereiteten, sagte Parmelin. «Regieren bedeutet, politische Entscheidungen zu treffen, die nach bestem Wissen und Gewissen dem Gemeinwohl dienen.»

Aber die Kritik werde gehört und der Bundesrat analysiere jeden Entscheid sorgfältig. «In dieser Situation gibt es keine richtige oder falsche Entscheidung», sagte Parmelin. Es könne nur ein Gleichgewicht von kontrollierten schrittweisen Öffnungen und Schutzmassnahmen geben.

Nicht ein geteiltes Land, sondern ein geeintes Land werde diese Epidemie überwinden. Der Bundesrat erwarte, dass die Massnahmen weiter von allen eingehalten und umgesetzt würden. «Nur gemeinsam besiegen wir dieses Virus», sagte Parmelin.

1 Kommentar

  1. Sehr geehrte Bundesregierung
    Genug ist genug!!!!
    Mein Mann ist im Außendienst der Gastronomie Branche. Nach ihrem Irrsinn heute hatte er binnen 30min drei anrufe von Kunden , die ihre Restaurants jetzt definitiv verlieren und nicht mehr öffnen. Es sind so viele verknüpft und hängen zusammen, Sie stürzen tausende in den Ruinen. Ich hoffe Sie werden für jeden Menschen, der sich das Leben nimmt, vor Gericht gestellt und zur Verantwortung gebeten!!! Das ist ein Verbrechen an Schweizer Bürger !!! Sie haben einen Eid geschworen, das ist Verfassungswidrig und nicht mehr vertretbar.
    Zum Schluss möchte ich Ihnen allen sagen,wir hatten noch nie so einen miserablen BR seit Schweizer Gedenken.Report

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