Schweizerinnen und Schweizer zahlen in der Corona-Pandemie vermehrt mit Kreditkarte. (Bild: Keystone)
Schweiz

Nutzung von Kreditkarten steigt in der Pandemie

In der Corona-Krise wird Plastikgeld unter Kreditkartennutzern beliebter. Das zeigt eine Umfrage in der Schweiz.

Laut einer Studie des Vergleichsportals Bonus.ch wollen 56 Prozent der Befragten mindestens einmal pro Woche ihre Kreditkarte benutzen. Das sei ein neuer Rekord, teilte das Vergleichsportal am Mittwoch in einem Communiqué mit. In den fünf Jahren zuvor hatten jeweils gut 53 Prozent der Befragten angegeben, einmal in der Woche mit der Kreditkarte zahlen zu wollen.

Knapp 23 Prozent gaben dieses Mal an, dass sie in Zukunft eher ihre Kreditkarte nutzen werden, anstatt bar zu bezahlen. An der jährlichen Umfrage unter Kreditkartennutzern nahmen mehr als 1’750 Personen teil. Für knapp 30 Prozent der Befragten werde das Coronavirus ihre Gewohnheiten in Bezug auf den Umgang mit Bargeld nur geringfügig verändern, hiess es weiter. Fast 48 Prozent der Befragten erklärten, dass die Pandemie kaum Auswirkungen auf ihre Zahlungsmethode haben werde, da sie bereits regelmässig ihre Kreditkarte verwenden würden.

Wegen der Seuche wurde die Grenze für das kontaktlose Zahlen ohne PIN-Code von 40 auf 80 Franken erhöht. Mehr als die Hälfte der Befragten möchte die Grenze von 80 Franken auch in Zukunft beibehalten. Ein Drittel plädierte dagegen für eine Limite von 40 Franken. 10 Prozent hätten angegeben, eine noch höhere Grenze als 80 Franken zu befürworten, schrieb Bonus.ch weiter.

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