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Der Telebasel News-Beitrag vom 23. Februar 2021.
Basel

Die Hotels leiden an den Einschränkungen wegen Corona

Neben den Ausfällen der Messen, ist auch die Nicht-Fasnacht ein Problem für die Hotelbranche. Der Basler Hotelier-Verein rechnet mit 85% weniger Übernachtungen.

Die Fasnacht 2021 findet nicht wie gewohnt statt. Spürbar ist das besonders für die Hotelbranche.

85% weniger Übernachtungen in Basler Hotels

Wie die Geschäftsleiterin des Basler Hotelier-Vereins Nadine Minder gegenüber Telebasel sagt, rechne man über die Fasnacht mit circa 2’000 Übernachtungen in Basler Hotels. Normalerweise sind es 22’000.

Solange das Virus die Schweiz und die Welt in der Bewegungsfreiheit einschränkt, wird wohl auch die Hotelbranche leiden. «Wir hoffen sehr, dass wir diese Pandemie mit unseren Massnahmen und jenen, die uns der Bund vorgibt, in den Griff bekommen. Das Licht am Ende des Tunnels gibt die Pandemie vor», so Nadine Minder.

Trotz Fasnachts-Hotspot bleibt das Hotel Basel zu

Im Hotel Basel übernachten während der Fasnachtstage normalerweise auch viele aktive Fasnächtler. Trotzdem entschied man sich, den Hotelbetrieb geschlossen zu halten.

«30 Prozent unserer Fasnachtsgäste sind bereits im letzten Jahr trotzdem gekommen, obwohl die Fasnacht so kurzfristig abgesagt wurde. Dass sie aber kein zweites Mal kommen, wenn keine Fasnacht stattfindet, verstehe ich. Das ist auch der Grund, warum wir das Hotel geschlossen haben», so Esther Brühwiler, Hoteldirektorin des Hotels Basel.

Das Hotel ziert nun eine Ausstellung in den Fenstern, wo normalerweise Gäste sitzen. Zudem gibt es ein kulinarisches Angebot: «Wir machen jetzt das Beste daraus. Wir haben eine ganze Dekorations-Kulisse, die super ankommt und ein Take-Away», laut Esther Brühwiler ein Trost für die Basler und Baslerinnen.

Hotel Teufelholf ist halb leer

Der Teufelhof hat momentan Gäste. Das Hotel ist laut Restaurantchef Mario Hofer aber nur halb ausgebucht. «Es sind viele Nostalgiker, die trotzdem ein wenig Fasnacht spüren wollen», sagt Hofer zu Telebasel.

«Es sind aber auch Leute aus der ganzen Schweiz, die schlussendlich auch wegen des Fasnachts-Spaziergangs kommen. Es hat auch solche, die jährlich kommen und finden, sie kommen trotzdem noch einen Tag vorbei, auch um unsere Mehlsuppe oder Käsewähe zu essen», trotzdem sei laut Mario Hofer die Gästeanzahl seit letztem Jahr «sehr überschaubar».

Für den Teufelhof käme es nicht in Frage, den Hotelbetrieb zu schliessen.  Das kommt auch den wenigen Gästen gelegen, denn für Hotelgäste ist auch der Restaurantbetrieb geöffnet, was die Leute freut, wie Hofer meint: «Es kommt vor, dass Einheimische nicht mehr daheim bleiben wollen, ein Hotelzimmer buchen und hier essen kommen».

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