Die Bündner Regierung erteilt den Skigebieten die Bewilligung, bis Ende Saison offen zu bleiben. (Bild: Keystone)
Schweiz

Bündner Regierung lässt Skigebiete bis Ende Saison offen

Die Bündner Skigebiete bleiben bis zum Ende der laufenden Wintersaison offen. Die Regierung verlängerte ihre entsprechende Bewilligung.

Zum Entschluss beigetragen hätten das umfangreiche Testkonzept sowie die Beurteilung der epidemiologischen Lage, teilte die Kantonsregierung in Chur am Mittwoch mit. Die Auswertung der Daten der Pilot-Flächentests habe gezeigt, dass die Pandemie mit regelmässigen Flächentests eingedämmt werden könne.

Laut Regierungsangaben sinkt die Zahl der sich in Isolation befindenden Personen im Kanton Graubünden. Zudem habe die Zahl der Neuinfektionen im Wochenschnitt pro Tag weiter abgenommen. Auch der massgebende Reproduktionswert sei gesunken.

Offene Skigebiete ohne negativen Effekt

Die Erfahrungen der letzten Monate hätten gezeigt, dass sich das Offenhalten der Skigebiete nicht negativ auswirke, betonte die Regierung. Die Gäste hätten sich gut verteilt und verschiedene Angebote genutzt. Dadurch hätten Menschenansammlungen, die das Ansteckungsrisiko mit dem Coronavirus erhöhten, vermieden werden können.

Auch die Skigebiete selbst nahmen gemäss der Regierung ihre Aufgaben wahr. Sie hätten dazu beigetragen, dass Ansammlungen von Personen weitgehend vermieden worden seien. Die Bündner Regierung will die weitere Entwicklung der epidemiologischen Voraussetzungen laufend beurteilen. «Bei einer sich ändernden Lage kann den Wintersportbetrieben die Bewilligung entzogen werden», schrieb sie.

Weitere Öffnungsschritte im Kanton Graubünden sind die Abschaffung der FFP2-Maskenpflicht im Spital, sowie die Öffnung der Schul- und Sportinfrastrukturen für Vereine, wie blick.ch berichtet.

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