Die baldigen Öffnungsschritte sorgen für gute Stimmung bei den Finanzanalysten. (Bild: Keystone)
Schweiz

Baldige Ladenöffnungen sorgen für Stimmungshoch

Die Stimmung unter Schweizer Finanzanalysten scheint beinahe überzuschäumen. Grund sind die geplanten Öffnungsschritte des Bundesrats.

Das entsprechende Barometer für die Konjunkturerwartungen stieg im Februar auf ein 11-Jahres-Hoch. Weniger gut wird zwar die aktuelle Lage eingeschätzt, dies bietet aber umso mehr Aufwärtspotential für die bald erwarteten Lockerungen durch den Bundesrat.

In Erwartung einer baldigen Konjunkturerholung zeigten sich die Finanzmarktanalysten so optimistisch wie nach der Finanzkrise 2008, heisst es am Mittwoch in einer Mitteilung des Investment Office der Credit Suisse. Der von der Bank erhobene CS-CFA-Index kletterte für die Schweiz im Februar auf 55,5 Punkte und damit noch über das letztjährige Hoch vom Sommer im Anschluss an den ersten Lockdown. Im Vormonat lag der Index noch bei 43,2 Punkten.

Die CS begründet das Stimmungshoch mit den Ankündigungen des Bundesrats auf eine beginnende Wiedereröffnung, was eine wirtschaftliche Erholung in greifbare Nähe rücken lasse. So seien die Analysten so optimistisch wie seit dem unmittelbaren Abklingen der Finanzkrise nicht mehr. Dabei scheine die Erwägung eine Rolle zu spielen, dass eine aktuell schwächere Konjunktur in der Zukunft mehr Raum für Erholung biete. Denn die Einschätzung der derzeitigen Konjunkturlage habe sich in der Umfrage noch einmal verschlechtert.

Die CFA Society Switzerland und die Credit Suisse führen die monatliche Umfrage unter Finanzanalysten seit Januar 2017 durch. 45 Experten aus der Schweizer Finanzbranche haben zwischen dem 11. und 18. Februar 2021 an der aktuellen Befragung teilgenommen.

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