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Der Telebasel News-Beitrag vom 23. Februar 2021.
Basel

«Ich bin nicht traurig, ich durfte mich ja verkleiden»

Der Fasnachtsdienstag gehört normalerweise den Kindern. Und ein paar «Binggis» waren heuer trotz Nicht-Fasnacht in der Stadt unterwegs.

Der Fasnachtsdienstag gehört ja normalerweise den ganz Kleinen. Diesen Jahr musste man aber gut suchen, bis man sie fand. Einige Familien waren jedoch in der Basler Innenstadt unterwegs.

So auch die Familie des neunjährigen Louis: «Wir feiern trotzdem Fasnacht, obwohl sie ja nicht ist. Ich mache es halt trotzdem gern». Der begeisterte Jungtambur hat das ganze Jahr geübt und freut sich darüber, dass seine Familie auf dem Hinweg sogar den «Ueli» spielte.

Schwester Lina schien sich mehr fürs «Räppli»-Schmeissen zu begeistern. Und sie war nicht die einzige. Immer wieder traf man ein mit «Räppli» bewaffnetes Trüppchen an. Je später der Nachmittag, desto mehr Kinder hörte man lachen.

«Däfeli» am Spalenberg

Etwas Besonderes gab es auch für jene Kinder, die an einer bestimmten Haustür am Spalenberg klingelten. Denn für «ihre» Kinder liess Kindergärtnerin Corinne Epting per Knopfdruck – also ganz coronakonform – «Däfeli» in einem Korb herunter.

Seit Jahren pflegt die Kindergärtnerin diese Tradition: «Ich freue mich, dass auch dieses Jahr einige Kinder kommen. Die ganze Stimmung mit der Sonne und so weiter fühlt sich an, als ob nichts ungewöhnlich wäre», so Corinne Epting. Auch Matia und Jabo finden es toll, dass ihre Lehrerin das während der drei Fasnachts-Tage macht. Denn sie interessieren sich in erster Linie für die Süssigkeiten.

2 Kommentare

  1. In Israel ist bereits mehr als 1/3 der Bevölkerung komplett geimpft. Ein weiteres hat die erste Dosis erhalten. Wir impfen 90-jährige, machen Fasnacht, gehen an Demonstrationen und verklagen den Bund. Kein Wunder bleiben die Zahlen bei uns auf hohem Niveau hängen! Wegen solchen Idi…. sind auch noch die Restaurants und Fitnessstudios noch geschlossen. Würden sich alle vorbildlich an die Verordnungen halten, hätten wir bereits mehr Loclerungen und eine stabilere Lage!Report

  2. Ein paar? Die Stadt war voller als an jeder Kinderfastnacht der letzten Jahrzehnte! es wurde dicht an dicht an den Straßenrändern von Groß- bis Kleinbasel gestanden, getrunken u d gefeiert.Report

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