Den Obstbäumen tun die krassen Wetterschwankungen nicht gut. (Bild: Keystone)
Schweiz

Die Achterbahnfahrt der Temperaturen ist noch nicht vorbei

Aufkeimende Frühlingsgefühle, dann wieder derbe Temperaturrücksetzer. Doch weshalb spielt das Wetter in letzter Zeit so verrückt?
Weshalb spielt das Wetter in letzter Zeit verrückt?

Das Wetter spielt seit einigen Wochen verrückt: Einmal kehrt der Frühling ein, dann kommen wieder frostige Wintertemperaturen. Doch warum ist das so?

Vor und während Ostern zog warmes, fast frühsommerliches Wetter ein. Doch der Frühling hat sich schnell wieder verzogen. Es folgte ein Temperatursturz, der die eisige Kälte zurückbrachte. Teilweise gab es  über einen halben Meter Neuschnee.

Bekanntlich macht der April ja was er will – aber sind diese krassen Wetterschwankungen noch im Normalbereich? «Meteonews» beantwortet diese Frage mit einem «ja, aber…». Die Ausprägung seit Anfang Februar sei doch eher speziell. «Wir erleben einen stetigen Wechsel von kalten Phasen, hin zu überdurchschnittlich milden beziehungsweise warmen Tagen, wobei dabei oft das für Jahreszeit mögliche Maximum ausgereizt wurde» schreibt «Meteonews».

Doch wie lässt sich das Auf und Ab erklären? Die Ursache für die massiven Schwankungen sei ein gestörter Polarwirbel. «In diesem Jahr ist der Polarwirbel unorganisiert und zerfleddert», erklärt der Wetterdienst weiter. Die kälteste Luft befindet sich nicht mehr in der unmittelbaren Polregion, sondern dringt teilweise weit bis in den Süden vor. Dafür verantwortlich ist der momentan schwache Jetstream, der die Kaltluft nicht mehr kompakt zusammen halten kann.

Ein gestörter Polarwirbel ist der Grund für die extremen Schwankungen. (Bild: meteociel.fr)

Und die Achterbahnfahrt der Temperaturen hat ihr Ende noch nicht gefunden. Am Donnerstag kommt die Schweiz in den Einflussbereich eines Hochs – die Luft im Alpenraum wird abgetrocknet und die Temperaturen beginnen zu steigen. Am Sonntag kehren dann wieder frühlingshafte 20 Grad ein. Und dann? Bereits Anfang der nächsten Woche wird wieder frisch. Der «unorganisierte» Polarwirbel setzt der Wärme wieder ein jähes Ende und bringt erneut kühle Luft.

So kalt wie nie in einem April in Visp

Die Walliser Gemeinde Visp im Rhonetal hat in der Nacht auf Donnerstag den Temperatur-Minusrekord für den April geknackt. Mit -6,1 Grad war es dort seit Messbeginn 1959 noch nie so kalt in dieser Zeit. Andernorts war es allerdings noch viel kälter.

Im bernjurassischen Weiler La Chaux-d’Abel war es mit -15 Grad überaus frostig, wie SRF Meteo am Morgen auf Twitter mitteile. Der Weiler in den jurassischen Freibergen liegt in einem der bekannten Kälteseen der Schweiz. In der als Sibirien der Schweiz bekannten Gemeinde La Brévine NE wurden -12,6 Grad gemessen.

Beachtliche Minustemperaturen gab es auch an weniger exponierten Orten. So war es in Frutigen BE -7,2 Grad kalt, in Engelberg OW -7,2, in Schüpfheim LU -6,8, in Thun -5,7 oder in Plaffeien FR -5,6 Grad kalt. Allgemein war die Nacht im Westen der Schweiz sternenklar und damit kälter als im Osten.

Dort verhinderten Wind und Wolken eine derart kalte Nacht wie etwa jene auf den Dienstag. So ergaben sich in Richtung Bodensee in den Niederungen Temperaturen zwischen -0,3 und -1 Grad und in der Region Genf solche von -3,2 Grad.

Eine Kaltfront mit arktischer Luft liess seit Dienstag die Temperaturen auf der Alpennordseite abstürzen. Auf der Südseite blieb es deutlich milder. In der Nacht auf Freitag ist auf der Alpennordseite noch einmal mit Frost zu rechnen.

Ab Donnerstag und über das Wochenende prognostizieren die Meteorologen eine vorübergehende Erwärmung. In den Bergen herrscht Föhn. In der Nacht auf Montag kommt die nächste Kaltfront mit verbreitetem Niederschlag in gebietsweise grossen Mengen. Am Dienstag soll Schnee bis in tiefere Lagen fallen.

Am Wochenende ist vorerst Schluss mit den April-Kapriolen

Das April-Wetter zeigt sich bisher eher unbeständig. Aktuell sind die Temperaturen frostig und auch Schnee war mit dabei. Grund dafür war das Tief «Ulli», das gleich nach dem Osterwochenende einen Temperatursturz brachte. Und wann kommt das Frühlingswetter zurück?

Das Erwachen am Donnerstagmorgen ist frostig: Das Thermometer zeigt dann -2 und -1 in Basel und Liestal. Im Verlauf des Tages klettern die Temperaturen dann in den zweistelligen Bereich und die Sonne zeigt sich wieder.

Die Aussichten für das Wochenende hören sich wieder etwas mehr nach Frühling an. Bereits am Freitag darf man sich auf einen Sonnen-Wolken-Mix bei warmen 18 Grad freuen. Und am Samstag wird mit ein wenig Sonnenschein gerechnet bis dann am Sonntag Regenwetter angesagt ist.

April-Temperaturrekord auf dem Jungfraujoch

Die Kaltfront, die derzeit die Schweiz überquert, hat für einen Temperaturrekord auf dem Jungfraujoch gesorgt: Am Mittwochmorgen wurden dort -26,3 Grad gemessen, wie der Wetterdienst MeteoNews meldete.

Demnach wurden im April auf dem Jungfraujoch noch nie tiefere Temperaturen verzeichnet. Gemessen wird dort seit 1961.

Polarluft bringt Kälte und Schnee

Feuchte Polarluft sorgt am heutigen Mittwochmorgen auch in der Region Basel für ein weisses Erwachen. In der Nacht hat es bis ins Flachland geschneit.

Die rund 3 Zentimeter, die es in Zürich geschneit hat, seien eine Seltenheit, wie der Wetterdienst Meteonews mitteilt. Für April dürfte die Schneemenge in den Top drei liegen.

Der Winter hat die Schweiz im Griff: So das Fazit des Wetterdienstes. Wegen den kalten Temperaturen von höchstens 5 Grad in der Region Basel bleibt die feine Schneedecke erstmals liegen. Im Laufe des Tages können weitere Schneeschauer folgen. Am Donnerstag wird es dann mit bis zu 11 Grad Celsius wieder wärmer und die Sonne erobert den Himmel zurück.

Der Kälteeinbruch sorgt derweil bei den Obstbauern für Sorgen. Auch im Baselbiet könnte die Ernte durch den Frost beeinflusst werden. Wie die «bz basel» berichtet, sollen die Schäden aber nicht so schlimm werden, wie der letzte grosse Ausfall im Jahr 2017.

Kaltfront bringt Temperatursturz in der Schweiz

Eine Kaltfront hat in der Nacht auf Dienstag die Schweiz überquert und die Temperaturen kräftig sinken lassen. Wie SRF Meteo mitteilte, fiel stellenweise Schnee bis in tiefe Lagen. Neuschnee fiel bei zügigem Wind vor allem im Jura und in den Voralpen der Alpennordseite. Bis am Dienstagmorgen kamen dort 10 bis 15 Zentimeter zusammen, wie der Wetterdienst Meteocentrale.ch schrieb. Das Flachland wurde stellenweise leicht überzuckert. SRF Meteo mass verbreitet 1 bis 2 Zentimeter.

Schuld an dem Phänomen ist eine kräftige Nordföhnströmung über den Alpen, wie Meteonews meldete. Während im Norden der Winter ein Comeback gab, war es im Süden deutlich milder. Allerdings wehte starker Nordwind. In Lugano gab es Böenspitzen von bis zu 92 Kilometern in der Stunde.

Im Norden fielen die Temperaturen am Morgen auf -2 Grad, in der Ostschweiz sogar auf -4 Grad. Krass waren die Temperaturunterschiede. Während Luzern am Ostermontag bei Westföhn noch milde 18 Grad mass, erwachten seine Bewohner am Dienstag bei -4 Grad.

So kalt wie selten im April

In einem April war es noch selten so kalt, wie SRF Meteo mass. In Ebnat-Kappel SG waren die Temperaturen mit -9 Grad in den letzten Jahren noch nie so kalt wie am Dienstagmorgen. In Einsiedeln SZ (-8,4 Grad) wurde es in den vergangenen 60 Jahren lediglich in sechs anderen Jahren derart kalt.

In den kommenden Tagen wird es jeweils in der Nacht bitterkalt. Die Tiefstwerte dürften je nach Lage zwischen -2 und -8 Grad liegen. Am kältesten wird es dabei jeweils in Muldenlagen, teilweise auch an Hanglagen, wie SRF Meteo schrieb.

Es ist mit strengem Frost zu rechnen, was zu Schäden an Obstblüten führen kann. Weinreben sind in der Entwicklung noch nicht so weit, dass sie Schaden nehmen könnten. Tagsüber liegen die Höchsttemperaturen nur noch zwischen 3 und 6 Grad.

Dienstag und Mittwoch ist es im Mittelland laut MeteoSchweiz zum Teil sonnig, unterbrochen von einzelnen Schnee- und Graupelschauern. Dabei sind auch Blitz und Donner möglich. In den Bergen hingegen, insbesondere an den Nordhängen der Alpen, kommt häufiger zu Schneeschauern.

Bitterkalte Nächte

In der Nacht zum Mittwoch klart der Himmel auf. Bei Windstille sinken die Temperaturen dann in den Niederungen rasch ab, was verbreitet zu sehr starkem Frost führt. In der Nacht auf Freitag ist eine neue Frostnacht zu erwarten, wenn auch weniger ausgeprägt.

Wintereinbrüche im April kommen immer wieder vor. Erst vor zwei Jahren brachte eine ähnliche Wetterlage verbreitet Schnee bis ins Flachland. Um den 20. April 2017 wurde es ebenfalls sehr kalt und es gab an den Kulturen teils grosse Schäden.

Grosse Mengen Neuschnee ab Montagabend

Der Winter kehrt zurück. Wie MeteoNews, berichtet bringt das Tief «Ulli» entlang des Alpennordhangs bis zu 50 Zentimeter Neuschnee. Auch in den tieferen Lagen kann es vorübergehend zu Schneefällen kommen. Dies bis Mittwochabend.

Mit dem Tief sinken auch die Temperaturen markant. Am Dienstag wird es nur noch 4 bis 6 Grad Celsius warm. Am heutigen Ostermontag sind es noch bis zu 14 Grad Celsius.

Den Blüten geht es an den Kragen

Nachdem der Sommer kurz sein Gesicht zeigte, sinken die Temperaturen am Osterwochenende wieder auf die Frühling-Durchschnittstemperaturen. Dabei soll es aber nicht bleiben. Vielmehr wird, laut MeteoSchweiz, am Abend des Ostermontags eine Kaltfront die Schweiz erreichen. Dienstag und Mittwoch wird es am Morgen daher frostig und auch tagsüber wird mit winterlichen Temperaturen gerechnet.

Die schönen Blüten dieses Apfelbaums könnten den frostigen Temperaturen diese Woche zum Opfer fallen. (Bild: Key)

Darunter leiden besonders Obstbäume, die letzte Woche teilweise bereits geöffnete Blüten trugen. Wie MeteoSchweiz mitteilt, könnten diese harschen Temperaturen zu reduzierten Ernteerträgen führen. Insbesondere bei Kirsch-, Birnen- und Pfirsichbäumen.

Kaltfront bringt am Dienstag winterliche Temperaturen

Noch dominiert die Sonne. Doch nächste Woche müssen wir wohl oder übel die Winterjacke nochmals aus dem Keller holen. Lokal dürfte es sogar für einzelne Schneeflocken reichen.

Doch zum Start ins Osterwochenende wird es zunächst recht sonnig. Wie «MeteoNews» twittert, liegt im Norden jedoch kein Sommertag mehr drin. Die Temperaturen dürften die 20 Grad nicht mehr überschreiten.

Bereits am Karsamstag wird es etwas kälter. Nur noch 12 Grad erwarten die Meteorologen in der Region. Im Westen, im Wallis sowie im Tessin gibt es viel Sonnenschein und nur wenige Wolken.

Am Ostersonntag kann man die Osternester im Norden bei besten äusseren Bedingungen suchen, die Schoggihasen werden bei Temperaturen am Morgen um den Gefrierpunkt und am Nachmittag bei maximal etwa 13 bis 14 Grad sowie einer schwachen Bise aber nicht allzu schnell schmelzen, wie der Wetterdienst in einer Mitteilung schreibt.

Der Ostermontag bringt im Norden am Vormittag noch recht viel Sonnenschein. Die Temperaturen steigen zuvor mit einem tagsüber stark auffrischenden Südwest- bis Westwind auf milde 14 bis 18 Grad.

Spätestens in der Nacht auf Dienstag sorgt eine Kaltfront für eine markante Abkühlung, die Schneefallgrenze sinkt ins Flachland. Am Dienstag muss dann tagsüber bei unbeständigem Wetter mit Schneeschauern bis ins Flachland gerechnet werden.

Erster Sommertag des Jahres bereits Ende März

Kaum hat der Frühling begonnen, gab es in Teilen der Schweiz am Mittwoch den ersten Sommertag. Die Temperaturen stiegen für die Jahreszeit in Rekordhöhe. In Basel wurden um 16.30 Uhr 25 Grad gemessen.

So frühe Sommertage sind nach Angaben von SRF Meteo sehr selten. In Basel gab es seit Messbeginn im Jahr 1898 erst einmal einen Sommertag im März, nämlich am 30. März 1989.

So wird das Wetter am Osterwochenende

Zu Beginn der Woche zeigte sich der Frühling von seiner allerbesten Seite und die Temperaturen klettern zum Monatsende auf frühsommerliche Werte. Doch bleiben Sonne, blauer Himmel und T-Shirt-Wetter bis zum Ostermontag?

Der Start ins Osterwochenende präsentiert sich am Gründonnerstag weiterhin warm mit viel Sonnenschein bei 24 Grad. Doch dann kühlt das Wetter ab.

Temperaturen sinken

Am Karfreitag sinken die Temperaturen leicht, am Morgen kommen vereinzelt Wolken auf. Im Tagesverlauf zeigt sich dann aber wieder die Sonne und es kommt zu Höchstwerten von 18 bis 20 Grad.

Am Karsamstag werden dann Höchsttemperaturen von 15 Grad erwartet und es ziehen vereinzelt Wolken auf, es bleibt aber voraussichtlich trocken.

Am Ostersonntag darf man mit viel Sonnenschein rechnen, der Ostereiersuche im Freien steht also nichts im Wege. Die Höchsttemperaturen liegen voraussichtlich bei milden 17 Grad.

Kaltfront am Montag

Am Ostermontag sorgt eine Kaltfront von Norden dann für eine ordentliche Abkühlung. Die Eiersuche sollte man also am besten auf den Sonntag legen. Schweizweit wird es kälter und vereinzelt kommt es zu Schauern.

Sommerliche Temperaturen vor Ostern

Nachdem am Samstag nochmal ein kühler feuchter Tag Am Samstag muss nochmals mit einem kühlen und feuchten Tag gerechnet werden, doch dann geht es mit der Temperatur aufwärts. Wie «20 Minuten» schreibt, kann mit Temperaturen bis zu 23 Grad oder sogar mehr gerechnet werden. Der Sommer zeigt jedoch nur kurz sein Gesicht, bevor es an Ostern wieder kühler werden soll. So ganz lasse sich aber noch nicht prognostizieren wie das Osterwetter aussehen werde, twittert «Meteo Schweiz».

Der Frühling ist im Anmarsch

Am Dienstag, 23. März meldet sich der Frühling zurück. Und diesmal wohl unter dem Motte «gekommen um zu bleiben». Die Temperaturen steigen seit dem 13. März endlich wieder über die 10 Grad Marke, meldet «Meteo Schweiz».

Am Mittwoch sollen die Temperaturen laut «SRF Meteo» sogar auf 15 bzw. 18 Grad steigen.

Der erste Frühlingstag

Astronomisch gesehen ist am Samstag der erste Frühlingstag. Nach einer frostigen Nacht blieb es mit der Bise aber winterlich kalt. Im Flachland wurden Höchstwerte von drei bis sechs Grad gemessen, wie Meteonews auf Twitter schrieb.

In leicht erhöhten Lagen wie etwa in St. Gallen reichte es für einen Eistag. Vielerorts zeigte sich auch die Sonne. Deutlich milder war es dank dem Nordföhn im Tessin.

In der kommenden Nacht sinken die Temperaturen an vielen Orten unter Null Grad. Im Laufe der nächsten Woche wird es nach Angaben von SRF Meteo wieder deutlich milder. Tagsüber werden die Temperaturen teilweise über 15 Grad steigen.

Der Frühling begann am Samstag genau um 10:37 Uhr. Die Sonne stand dann laut Meteonews senkrecht über dem Äquator. Das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie (Meteoschweiz) twitterte: «Wir wollen ja keine schlechte Laune verbreiten, aber in rund drei Monaten werden die Tage bereits wieder kürzer.»

Der Winter ist vorbei: Wann kommt das frühlingshafte Wetter?

Am Samstag ist Frühlingsbeginn. Doch an manchen Orten in der Schweiz herrscht in diesen Tagen wieder Winter. Wegen der vielerorts eisigen Temperaturen lassen die Frühlingsgefühle noch auf sich warten. «Wir befinden uns mit den aktuellen, frostigen Temperaturen eher am unteren Rand der Klimakurve für Basel im März. Solche Temperaturen zu dieser Jahreszeit sind jedoch nichts Ungewöhnliches», weiss Meteorologe Nico Bader vom Wetterdienst «meteoblue».

Grund für das winterliche Märzwetter sei ein Hochdruckgebiet, welches das Klima in Basel derzeit beeinflusst. Dieses sorgt für eine nordöstliche bis östliche Luftmassenströmung, so Bader. Die Luftmassen stehen mit kalten Temperaturen aus Nordosteuropa, also dem Baltikum und Russland, in Verbindung.

Am Samstag ist Frühlingsanfang. (Bild: Keystone)

Die wärmeren Temperaturen setzten nicht pünktlich zum Jahreszeitenwechsel ein, fährt Bader fort: «In Basel und der Region wird sich das Wetter über das Wochenende aufgrund des anhaltenden Ostwindes kaum verändern.» Es bleibt also wechselnd bis überwiegend bewölkt. Und auch am Sonntag wird es eher ungemütlich mit maximal 7 Grad. Nachts fällt das Thermometer wieder auf frostige Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. «Während aufklarenden Nächten können die Temperaturen dann auch mal bis unter minus 5 Grad fallen.»

Wer langsam, aber sicher genug vom Winterwetter hat, der kann sich aber auf nächste Woche freuen. Dann setzt endlich frühlingshafteres Wetter ein. Es wird wärmer mit Temperaturen von über 10 Grad am Dienstag. Dann sind auch endlich blauer Himmel und Sonnenschein angesagt. «Es ist mit 8 bis 10 Sonnenstunden zu rechnen», sagt Meteorologe Bader.

Zum Ende nächster Woche klettert das Thermometer dann noch weiter in die Höhe. Es sollen sich Temperaturen um die 15 Grad einpendeln. Der Wettertrend für die nächsten zwei Wochen zeigt eine steigende Temperaturkurve und damit weiter in Richtung Frühling. «Aktuell sieht es so aus, dass es in der Woche ab dem 29. März ebenfalls so weitergeht. Jedoch sind sich hier die Wettermodelle noch sehr unsicher», sagt Bader.

Die Höchsttemperaturen steigen nächste Woche täglich an und erreichen wieder frühlingshafte Werte. (Grafik: meteoblue)

Das Blühen der Pflanzen und Bäume könne ausserdem zu Frühlingsbeginn für eine erhöhte Pollenkonzentration sorgen. Die Vorhersage für die kommenden Tage zeige dahingehend jedoch nichts Auffälliges.

Bitterkalte vorletzte Winternacht

Die astronomisch zweitletzte offizielle Winternacht hat der Schweiz noch einmal verbreitet Frost gebracht. Einzig am Genfersee und im Südtessin blieben die Temperaturen am Freitagmorgen im positiven Bereich. In den höchsten Alpentälern war es bitterkalt.

An der Messstation auf der Glattalp in der Gemeinde Muotathal SZ war es um 8.10 Uhr -30,2 Grad kalt, wie der private Wetterdienst Meteonews am Freitagmorgen auf Twitter mitteilte. Auf dem Säntis mass der Dienst -15 Grad.

SRF Meteo mass auf dem Jungfraujoch -22,2 Grad. In Buffalora am Ofenpass war es -22 Grad kalt, auf dem Titlis -19,3. Väterchen Frost hatte indessen auch das Flachland im Griff. SRF Meteo vermeldete -7,6 Grad in Ebnat-Kappel SG auf 630 Metern über Meer.

Giswil OW mass -5,8, Mosen LU – 4,7, Courtelary -5,9 Grad, um einige Beispiele zu nennen. Das «Sibirien der Schweiz», die Ortschaft La Brévine im Neuenburger Jura, registrierte gemäss Meteocentrale -17 Grad. In Zuoz GR sank die Quecksilbersäule auf -21 Grad. Immerhin: Der Morgen war verbreitet sonnig.

Nach diesem sonnigen Start prognostizierten die Meteorologen für die Alpennordseite zunehmende Bewölkung mit einigen Schnee- oder Graupelschauern am Nachmittag und Abend. In tieferen Lagen können diese in Schneeregen übergehen. Kurzzeitig könne es im Flachland auch einmal weiss werden, hiess es bei SRF Meteo. Im Norden sollten die Temperaturen bei 5 und im Süden bei 9 Grad liegen.

Am Samstagmorgen um 10.37 Uhr beginnt auf der Nordhalbkugel der astronomische Frühling. Dann steht die Sonne über dem Äquator genau im Zenit und «wandert» nach Norden weiter. Tag und Nacht sind damit genau gleich lang. Zu Ende geht der astronomische Frühling am 21 Juni um 5.32 Uhr.

Drei Tage vor Frühlingsanfang herrscht mancherorts Winter

Den Jahreszeiten ist der Kalender egal. Drei Tage vor dem astronomischen Frühlingsbeginn herrscht an manchen Orten der Schweiz noch tiefster Winter. Und Frau Holle zeigt auch keine Ermüdungserscheinungen.

So fiel im östlichen Mittelland in der Nacht auf Mittwoch ein «Schüümli» von drei Zentimetern Neuschnee. In den Westalpen legte es stellenweise noch einmal bis zu 30 Zentimeter Neuschnee hin, in den Voralpen bis zu 20 Zentimeter.

Wie der private Wetterdienst Meteocentrale auf Twitter meldete, lagen auf dem Säntis (2502 Meter über Meer) 5 Meter Schnee. Das liegt unter den Rekordwerten von 7 Metern, aber über dem Mittel. Mehr dazu hier.

Der Bund ruft die höchste Lawinen-Gefahrenstufe aus

Derweil herrschen Sonne und angenehme Temperaturen im Tessin – dort sorgt der Nordföhn für Frühlingsgefühle. Am Alpennordhang wurden weitere Schneefälle erwartet, verbreitet fallen dort tagsüber 10 bis 20 Zentimeter der weissen Pracht, wie am Dienstag mehrere Wetterdienste schrieben. Im Süden dagegen ist es dank Nordföhn sonnig und mild, wie MeteoNews twitterte. Im Tessin werden demnach Temperaturen um die 14 Grad und bis zu 10 Sonnenstunden erwartet.

Das WSL Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) warnte am Dienstag wegen der Schneefälle im Westen und Norden vor einer gebietsweise grossen Lawinengefahr. Diese zweithöchste Gefahrenstufe galt verbreitet für das Wallis sowie den nördlichen Alpenkamm über die Glarner Alpen bis in Teile Graubündens. In den übrigen Gebieten herrschte erhebliche oder sogar nur mässige Lawinengefahr.

Wegen der Lawinengefahr in den Bergen wurden zwei Werkflüge der Luftwaffe im Mittelland durchgeführt. Aufgrund der angespannten Lawinensituation wurde vorsichtshalber entschieden, die Überschalltests der FA-18 im Raum Bern-Freiburg durchzuführen, wie das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS). Dabei sei es zu Überschallknallen gekommen.

Wegen des Schneefalls meldete der Verkehrsdienst TCS gebietsweise erschwerte Fahrverhältnisse, so zum Beispiel in Teilen des Engadins und im Wallis sowie auf der Nord-Süd-Achse am Gotthard.

Unterbrochene Bahnstrecken wegen Schnefalls

Wegen des Neuschnees kam es am Montagmorgen zu diversen Verkehrsbehinderungen. Im Schienenverkehr stellte die Matterhorn Gotthard Bahn den Betrieb zwischen Dieni GR und dem Oberalppass ein. Als Grund nannte sie «ausserordentliche Räumungsarbeiten». Eine Ersatzbeförderung war nicht möglich.

Den Autoverlad Furka zwischen Oberwald VS und Realp UR stellte die Matterhorn Gotthard Bahn bis am Dienstag um 9 Uhr ein. Die Strasse zwischen Realp und Hospental und damit die Zufahrt auf Urnerseite war wegen Lawinengefahr gesperrt.

Zwischen Weissbad AI und Wasserauen AI legten starke Winde die Züge der Appenzeller Bahn bis am Abend lahm.

Auf der Autobahn A2 gab es zwischen Amsteg und Göschenen UR schneebedingte Behinderungen und Stau. Auch auf der Tessiner des Gotthard-Autotunnels war die Fahrbahn schneebedeckt.

Bis zu einem halben Meter Neuschnee in höheren Lagen

In höheren Lagen ist der Winter zurückgekehrt. Auf Montag sind bis zu 50 Zentimeter Neuschnee gefallen. Die Lawinengefahr stieg auf die Stufe gross an, was der zweithöchsten Gefahrenstufe entspricht.

Die grösste Schneemenge innerhalb von 24 Stunden bis Montagmorgen wurde in Braunwald im Kanton Glarus registriert, wie der private Wetterdienst meteocentrale.ch mitteilte. Dort fielen auf knapp 1’300 Meter über Meer 51 Zentimeter Schnee. In Gsteig bei Gstaad (BE) wurden auf einer Höhe von knapp 1’200 Meter über Meer 43 Zentimeter Neuschnee gemessen, in Crans-Montana im Wallis auf 1’427 Metern über Meer sowie in Wassen im Kanton Uri auf 920 Metern über Meer waren es je 41 Zentimeter.

Bis Mitte der Woche wurden gemäss den Wetterdiensten weitere Schneefälle erwartet. Teilweise könnte es auch im Flachland noch einmal teilweise weiss werden.

Das WSL Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) warnte am Montag vor einer gebietsweise grossen Lawinengefahr. Diese zweithöchste Gefahrenstufe galt verbreitet für das Unterwallis sowie dem nördlichen Alpenkamm von der Dents du Midi bis in die Glarner Alpen. In den übrigen Gebieten herrschte erhebliche oder sogar nur mässige Lawinengefahr. Geringe Lawinengefahr wurde für das Sottoceneri gemeldet.

Gebietsweise grosse Lawinengefahr wegen Neuschnee und Wind

Die Kombination aus Neuschnee und Wind führt gebietsweise zu grosser Lawinengefahr, wie «SRFMeteo» via Twitter berichtet. Das Bundesamt für Meteorologie ruft für betroffene Gebiete die Lawinen-Gefahrenstufe 4 aus (grosse Gefahr). «Exponierte Teile von Verkehrswegen können gefährdet sein», schreibt «White Risk».

Baum auf Auto in Kanton Bern gefallen

Der Sturm löste Dutzende von Schadensmeldungen und Einsätzen von Polizei und Feuerwehr in den betroffenen Gebieten aus. In den Kantonen Bern, Aargau und Zürich rückten die Einsatzkräfte insgesamt jeweils über sechzig Mal aus, wie die jeweiligen Polizeikorps mitteilten. Die meisten Einsätze betrafen umgestürzte Bäume, abgebrochene Äste, umgeblasene Verkehrsschilder oder Bauabschrankungen.

In der Stadt Bern wurde nach Angaben von Schutz und Rettung Bern ein Auto unter einem grossen abgebrochenen Ast eines Baumes begraben. In Dietikon ZH blies der Sturmwind ein ganzes Baugerüst um. Auf dem Zürichsee geriet ein Boot in Seenot und lief mit Wasser voll. In der Freiburger Gemeinde Montagny kam es zu einem Stromausfall.

39 Zentimeter Schnee auf der Schwägalp

Am Sonntag wurde die grösste Neuschneemenge laut Meteoschweiz mit 39 Zentimetern auf der Schwägalp auf der Grenze zwischen den Kantonen St. Gallen und Appenzell-Ausserrhoden gemessen. In den Walliser Alpen und in den Voralpen gab es verbreitet 20 bis 30 Zentimeter Neuschnee. Der Wintereinbruch bescherte sogar dem Mittelland da und dort wieder ein Schäumchen Schnee, etwa in Glarus, Eriswil BE oder Luthern LU.

Unterschiedliche Neuschneemengen

Nach dem Sturm «Luis» mit Windspitzen von über 160 Kilometern pro Stunde hat Mitte März noch einmal der Winter das Zepter übernommen. In der Nacht auf Sonntag fielen auf dem Grossen Sankt Bernhard 33 Zentimeter Neuschnee. In Appenzell waren es gut 10 Zentimeter.

Schnee bis in die Niederungen

Das turbulente März-Wetter hält an. Nach drei stürmischen Tagen wird es am Sonntag merklich kühler – die Schneefallgrenze fällt am Alpennordhang auf Rund 600 Meter.

Sturmtief «Luis» fegte mit bis zu 123 km/h über das Mittelland

Das Sturmtief «Luis» hat die Schweiz am Samstagnachmittag ordentlich durcheinandergewirbelt. Die stärkste Böe im Mittelland wurde auf dem Bantiger bei Bern mit knapp 123 km/h gemessen. Abgebrochene Äste, umgestürzte Bäume und umgeblasene Bauabschrankungen waren die Folgen.

Der Sturm erreichte an den meisten Orten seinen Höhepunkt am späten Samstagnachmittag. Auf dem Bantiger bei Bern wurde mit 122,8 Kilometern pro Stunde (km/h) zu dieser Tageszeit die stärkste Windböe gemessen, wie aus der Windkarte von Meteoschweiz hervorging.

In den Bergen erwarteten die Wetterdienste Orkanböen bis 150 km/h. Für die ganze Alpennordseite gab es bis Samstagabend um 20 Uhr eine Sturmwarnung. Von Waldspaziergängen wurde dringend abgeraten.

Auf dem Üetliberg bei Zürich lag der Spitzenwert laut Meteonews am Abend bei 123 km/h, auf dem Moléson im Kanton Freiburg gar bei 130 km/h. Am Nachmittag erreichte der Sturm auf dem Chasseral im Jura bei 114 km/h, auf dem Napf im Emmental bei 113 km/h, in Mühleberg BE bei 112 km/h und in Egolzwil LU bei 111 km/h.

Kaltfront sorgt für Temperatursturz innert Kürze

In der Region kommt es am Samstagnachmittag zu einem ungewöhnlichen Temperatursturz. Innert 10 Minuten sank das Thermometer in Basel von knapp 12 Grad hinunter auf 6 Grad, berichtet «MeteoNews» auf Twitter.

Der Sturm zieht in den kommenden Stunden noch etwas an, wie «SRFMeteo» schreibt. Die kräftigsten Böen wurden mit Eintreffen der Kaltfront am späteren Nachmittag erwartet. In der Nacht wird der Wind dann schwächer.

Böen von 101 km/h auf dem Rünenberg im Baselbiet gemessen

Der Sturm «Luis» sorgt auf der Alpennordseite für ordentlich Wind. Auf dem Rünenberg im Baselbiet werden am Samstag sogar Böen von 101 km/h gemessen, wie «SRFMeteo» auf Twitter mitteilt.

Ein ungewöhnlich starker Wind für den Monat März. Zu dieser Zeit kommen derartige Böenspitzen äusserst selten vor, schreibt «SRFMeteo».

Windspitzen von über 110 km/h im Vorfeld des Sturmtiefs «Luis»

Das Sturmtief «Luis» hat sich am Samstagmorgen mit kräftigem Wind angekündigt. Im Flachland gab es bereits Böenspitzen von über 110 Kilometern pro Stunde (km/h).

Auf dem Bantiger bei Bern gab es einen Windstoss von 112,3 km/h, wie der Wetterdienst Meteonews am Samstagmorgen auf Twitter meldete. Auf dem Säntis waren es 102,6 km/h.

Auf der Windkarte von Meteoschweiz waren um 10:30 Uhr auf dem Uetliberg bei Zürich bereits 110,9 km/h ablesbar, auf dem Chasseral 97,2 km/h. Bei Mühleberg-Stockeren BE wurden laut Meteonews 99 km/h gemessen, auf dem Zürichberg knapp 93 km/h.

Für die ganze Alpennordseite gab es eine Sturmwarnung. Für das Mittelland und den Alpennordhang galt die zweithöchste Gefahrenstufe Orange (grosse Unwettergefahr).

SRF Meteo erwartete zum Höhepunkt des Sturms gegen Samstagabend Orkanböen in den Bergen von 110 bis 150 km/h, ähnlich hoch wie beim Sturm «Klaus» am Donnerstag. Von Waldspaziergängen wurde dringend abgeraten. Vor der eintreffenden Kaltfront waren mit 13 Grad noch sehr milde Temperaturen angesagt.

Nach dem Sturm wird dann die Kälte folgen. Für den Sonntag ist eine Schneefallgrenze zwischen 400 und 700 Meter prognostiziert. Am Alpennordhang und in den Voralpen sollen bis Mitte kommender Woche 50 bis 100 Zentimeter Neuschnee fallen.

Ein turbulenter Samstag steht bevor

Am Wochenende erreicht das Sturmtief «Luis» die Schweiz. Am Samstagvormittag gestaltet sich die Wetterlage noch relativ freundlich, einzelne Sonnenstrahlen sind in der Region Basel ebenfalls zu sehen. Mit dem Nachmittag verdunkelt sich aber der Himmel, «Luis» weht kräftige Regenwolken ins Land. Es werden teils starke Niederschläge und Windböen mit 50 km/h oder mehr erwartet.

In Basel ist es mit rund 11 Grad am Mittag relativ mild. Die starken Winde von «Luis» und der damit einhergehende Wetterumbruch könnten die Temperaturen jedoch schnell sinken lassen. Der Regenschutz ist an diesem Samstag auf jeden Fall mitzunehmen.

Sturmtief «Luis» bringt den Winter zurück

«Heute gibt es eine Verschnaufpause», twittert SRF Meteo. Der Freitag zeige sich von seiner sonnigen Seite. Lediglich im Jura, in der Region Basel und am Alpennordhang hat es etwas mehr Wolken und kurze Niederschläge seien lokal möglich.

Doch mit der Ruhe ist bereits am Samstag wieder Schluss: Sturm «Luis» bringe am Nachmittag und Abend im Flachland Böen mit bis zu 110 km/h. In den Bergen dürften Böenspitzen von bis zu 140 km/h gemessen werden.

In der Nacht auf Sonntag sinken dann die Temperaturen. «Auch tagsüber ziehen am Sonntag Schnee-, Graupel- und Regenschauer aus Nordwesten vorüber», wie SRF Meteo schreibt. Die Schneefallgrenze liege zwischen 400 und 700 Meter.

Nächste Woche gehe es dann dem Wetterdienst zufolge mit kühlem und zeitweise nassem Wetter weiter. Schneefall bis ins Flachland seien möglich.

Erste Windspitzen mit über 120 km/h gemessen

Ein Sturmtief namens «Klaus» hat am Donnerstag mit zunehmend stürmischen Südwestwind erst einmal warme Luft in die Schweiz gebracht. Für den Abend war dann eine markante Abkühlung vorausgesagt.

Bis 9.30 Uhr gab es im Flachland bereits Windspitzen bis über 80 Stundenkilometer, wie der Wetterdienst Meteonews meldete. Dabei wurde die Hitliste angeführt von Gösgen SO mit 85,7 km/h. Auf dem Säntis wurden 123 km/h gemessen, auf dem Moléson 105 und auf dem Titlis 103 km/h.

Mit Westföhn seien in Thun sowie im Raum Luzern und Sargans sehr milde 16 bis 18 Grad zu erwarten, teilte Meteocentrale mit. So warm werde es bis Ende März nicht mehr. Am Abend bringe eine Kaltfront Abkühlung.

Bei dem windigen und wechselhaften Westwindwetter werde es tagsüber nur lokal nass, gegen Abend komme dann verbreitet kräftiger Regen auf, so Meteonews. Zwischen längeren sonnigen Phasen zögen dichte Wolken und gelegentliche Schauer durch.

Der Höhepunkt des Sturms werde am Abend und in der ersten Nachthälfte mit Durchzug der Kaltfront erwartet. Schnee falle ab 600 bis 800 Metern.

«Klaus» tobt vor allem in Nordeuropa

Das Zentrum von «Klaus» lag am Donnerstagvormittag liegt laut Metonews westlich von Norwegen. «Ziemlich beachtlich» sei dabei sein Einflussbereich. Die zum Tief gehörenden Fronten erstreckten sich von Skandinavien bis weit in den Atlantik. Dazu sei es vor allem in Nordeuropa stürmisch.

Mit dem Durchgang des Sturmtiefs «Klaus» geht gemäss Meteoschweiz die Pollenkonzentration der Erle am Donnerstagnachmittag deutlich zurück.

Sturmtief «Klaus» sorgt für turbulenten Donnerstag

«Da fliegt mir doch das Blech weg!», Twittert SRF Meteo am Donnerstagmorgen. Der Grund für die Aussage: Die Wetterexperten erwarten einen stürmischen Donnerstag. Sturmtief «Klaus» zieht über die Nordsee. Für die Schweiz bedeute dies, dass am Abend eine stürmische Kaltfront aus Nordwesten zu uns kommt, schreibt der Wetterdienst.

Für die Region Basel bedeute dies vor allem viel Wolken und teils schon am Morgen Regen. Und natürlich wird auch der Wind ein Thema. Ab dem Nachmittag werden Windspitzen bis 100 Kilometer pro Stunden erwartet. SRF Meteo hat derweil die Warnstufe «Orange für weite Teile der Schweiz ausgerufen.

Frost in der Nacht

In der Nacht auf Dienstag gab es in der Schweiz vielerorts Frost, schreibt SRF Meteo auf Twitter. In Basel/Binningen wurden -2,4 Grad gemessen. In Bischofszell zeigte das Thermometer -5,2 Grad an.

In den nächsten Tagen steigen die Temperaturen, zu Frost sollte es nicht mehr kommen. Es werden Mindesttemperaturen von 6 Grad erwartet.

(Screenshot: SRF Meteo)
Zur Wochenmitte droht kräftiger Wind

Am Donnerstag wird das Wetter in der Schweiz windig und kühl, wie «MeteoNews» am Montag mitteilt. Südwest- bis Westwind frischt die Temperaturen auf und in erhöhten Lagen wird es teils stürmisch.

Die Windspitzen erreichen im Flachland 70 bis 80 km/h, auf den Bergen sind es über 100 km/h. In exponierten Gipfel- und Kammlagen seien dann sogar Orkanböen möglich. Grund für den starken Wind ist ein Sturmtief, das über Schottland in die Schweiz zieht, schreibt «SRFMeteo».

Ab Donnerstag wirds windig. (Bild: Keystone)

In der Nordwestschweiz sind dann 16 bis 18 Grad möglich, schreibt «MeteoNews». Am Abend, spätestens aber in der Nacht zum Freitag überquert uns die Kaltfront mit teilweise kräftigen Regengüssen.

Bei Durchzug der Front sind auch die stärksten Windböen zu erwarten. Hinter dieser Kaltfront erreicht uns wieder ein Schwall kühlerer Luft, die Schneefallgrenze sinkt auf 700 bis 900 Meter.

Radioaktiver Saharastaub an der Grenze zur Schweiz nachgewiesen

Französische Forschende haben an der Grenze zur Schweiz radioaktiven Saharastaub nachgewiesen. Das berichtet «20 Minuten» am Mittwoch.

Am 6. Februar wurden Tests durchgeführt, welche die Radioaktivität im Westen kontrollieren sollen. Wie der Fernsehsender «Euronews» berichtet, wurde man dann im französischen Département Jura fündig. Im Saharstaub konnten die Forschenden erhöhte Werte des radioaktiven Isotops Cäsium-137 im roten Staub nachweisen.

Dazu wurden Abstriche des Staubs von parkierten Autos entnommen und ausgewertet. Die erhöhten Werte stellen allerdings keine Bedrohung für die Gesundheit dar. Ursache für die erhöhten Werte seien Reste französischer Atomtests in der algerischen Wüste in den 1960er Jahren.

Märzwinter könnte Frühlingsgefühle noch einmal bremsen

Der Beginn des meteorologischen Frühlings zeigt sich von seiner besten Seite. Vielerorts herrschte am Montag strahlender Sonnenschein. MeteoSchweiz warnt aber: Die winterlichen Gefühle könnten bald zurückkehren.

Die Temperaturen werden in den kommenden Tagen frühlingshaft bleiben, teilte MeteoSchweiz am Montag auf Twitter mit. Aber: Auch wenn der klimatologische Winter mit dem Februar zu Ende gegangen ist, sind winterliche Verhältnisse in der ersten Märzhälfte selbst im Flachland der Alpennordseite ein fester Bestandteil des Schweizer Klimas. So gibt es das Phänomen des Märzwinters.

An den Messstationen in der Zentral- und Ostschweiz wie in Einsiedeln, Elm, Luzern, St. Gallen und Zürich beispielsweise nimmt die Häufigkeit von Neuschneefällen Ende Februar jeweils ab, wie MeteoSchweiz weiter schreibt.

Mehr dazu hier.

Schneechaos, Temperaturrekorde und Saharastaub – Das Winterwetter war turbulent

Insgesamt geht heute Sonntag ein facettenreicher (meteorologischer) Winter zu Ende. Nach einem schneereichen Dezember im Süden folgte Mitte Januar der rekordverdächtige Schnee im nördlichen Flachland.

Daraufhin sorgte zunächst der Föhn, anschliessend milde Atlantikluft für Tauwetter und Schneeschmelze. Vor einer kurzen Kältewelle mit mehreren Eistagen in Folge erreichte uns am ersten Februarwochenende eine ordentliche Portion Saharastaub, bevor in der letzten Februardekade ausserordentlich milde Temperaturen verzeichnet wurden.

Februar 2 bis 4 Grad zu warm - Im Norden trocken, im Süden nass

Der Februar geht als zu warm und auf der Alpennordseite zu trocken in die Geschichte ein. Nach Eistagen reichte es mancherorts zu Februar-Wärmerekorden. Im Süden fiel überdurchschnittlich viel Niederschlag, im Norden zu wenig.

Insgesamt resultierte gegenüber der Norm von 1981 bis 2010 ein Wärmeüberschuss von knapp 2 bis über 4 Grad, wie der Wetterdienst Meteonews am Sonntag mitteilte. Damit ist der Februar 2021 einer der mildesten seit Messbeginn.

Örtlich reiht sich der Monat unter den zehn wärmsten je gemessenen ein, etwa auf dem Säntis oder in Vaduz (FL). Für den Wetterdienst ist das einigermassen erstaunlich, da in den zweiten zehn Tagen eine Kälteperiode dem Flachland Eistage brachte, also Tage, an denen die Temperatur nicht über den Gefrierpunkt stieg. Das konnte den milden Monatsbeginn und die warme zweite Monatshälfte aber nicht ausgleichen.

Der Februar 2021 ist einer der mildesten seit Messbeginn. (Bild: Keystone)

Niederschlag fiel im Süden zu viel, im Norden ergab sich mit wenigen Ausnahmen ein Mangel. Dabei fiel der gesamte Niederschlag im Süden in den ersten zehn Februartagen, ab dem 11. war es dann trocken.

Die Sonne schien vielerorts leicht überdurchschnittlich. Lokal gab es vor allem im Jura und in den Alpen allerdings auch Sonnenscheindefizite.

Kräftige Bise bringt kühlere Temperaturen am Wochenende

Das Hoch «Jacqueline» zieht derzeit über die Schweiz. Die kräftige Bise lässt die Temperaturen am Wochenende etwas sinken. Am Samstag wird es in Basel mit rund 12 Grad und 11 Grad am Sonntag kühler als während der vergangenen milden Frühlingstage.

Die Sonne zeigt sich am Wochenende aber immer wieder, wenn es zwischendurch auch bewölkt ist. Zum Start der neuen Woche ist dann auch das schöne Frühlingswetter wieder zurück: Sonne und wieder etwas mildere Temperaturen sind angesagt.

Wegen Smog: Geschwindigkeitsbegrenzung im Südtessin

Ab heute Donnerstag 13.30 Uhr dürfen Fahrzeuge südlich des Ceneri-Tunnels nur noch maximal 80 Kilometer pro Stunde fahren. Grund für die Geschwindigkeitsbegrenzung sind die zu hohen Feinstaubwerte im Sottoceneri, wie das Tessiner Departement für Umwelt mitteilte.

Diese seien unter anderem dem stabilen Hochdruckwetter geschuldet, heisst es im Communiqué. In den Städten Chiasso, Mendrisio und Lugano seien die Grenzwerte für die Feinstaubbelastung seit Dienstag deutlich überschritten worden.

Saharastaub sorgt für deutlich erhöhte Feinstaubkonzentration

Wie MeteoNews mitteilt, ist es seit rund einer Woche ausgesprochen mild in der Schweiz für die Jahreszeit. Teilweise wurden sogar neue Februarrekorde aufgestellt, so zum Beispiel in Vaduz, in Glarus, auf dem Hörnli oder in St. Gallen.

Neben den hohen Temperaturen sorgt noch ein anderes Phänomen für Schlagzeilen, nämlich ein staubiger Gruss aus Nordafrika: Im Vorfeld eines Troges über der Iberischen Halbinsel erreichte uns am Montag Saharastaub. Da seither kein Niederschlag gefallen ist, verblieb dieser in der Atmosphäre. Mit zunehmendem Hochdruckeinfluss kam es ab Dienstag zu einem grossräumigen Absinken der Luft (in der Meteorologie spricht man auch von Subsidenz), weshalb sich die Staubschicht zunehmend auch in tiefen Lagen bemerkbar machte. Als Folge war es einerseits diesig, andererseits stieg die Feinstaubbelastung stark an, und liegt aktuell teilweise deutlich über dem Grenzwert.

Daran dürfte sich bis am Freitag kaum etwas ändern. Erst am Freitagabend und in der Nacht auf Samstag erreicht uns aus Nordwesten eine stark abgeschwächte Kaltfront, welche zumindest da und dort etwas Regen, und somit eine Entspannung bringen dürfte. Die Schneefallgrenze sinkt dabei von 1500 Metern auf 1100 bis 1200 Meter.

Frühlingswetter Ende Februar

In Bottmingen zeigt sich am Mittwochmorgen bereits ein strahlend blauer Himmel. (Bild: Telebasel)

Es ist Ende Februar, doch das Wetter in der Schweiz verhält sich wie im April. Auf die eisige Kälte vor etwas über einer Woche folgten mildere Temperaturen. Dabei sind es nicht nur die Wetterkapriolen, die an den Frühlingsmonat erinnern, sondern auch die Temperaturen: Die 20-Grad-Marke wurde bereits am Wochenende geknackt.

Warm und sonnig ist es auch am heutigen Mittwoch, 24. April. Wie die Wetterdienste SRF Meteo und Meteonews schreiben klettern die Temperaturen erneut auf 20 Grad Celsius. Trotz wenig Wolken ist der Himmel noch nicht ganz klar. Sahara-Staub trübt die Aussichten, besonders in die Ferne.

Auch am Donnerstag werden in der Schweiz frühlingshafte Temperaturen und Sonnenschein erwartet. Gegen das Wochenende wird es dann kühler: Dann sinken die Temperaturen auf höchstens 13 Grad Celsius. Die Sonne bleibt der Schweiz und der Region Basel aber vorerst erhalten.

Frühlingshaft mild am Montag

Der vorzeitig angereiste Frühling beschert uns am Montag Höchstwerte um 13 bis 16 Grad und in den föhnigen Alpentälern bis knapp über 20 Grad wird es angenehm mild, wie MeteoNews berichtet.

Dazu scheint im Osten oft die Sonne, im Westen sorgt Saharastaub für teils dichtere Wolken.

Föhnsturm mit Windspitzen über 100 Kilometer pro Stunde in Altdorf in der Nacht auf Montag

Der Föhn ist in den vergangenen Stunden durch die Schweiz gefegt. In Altdorf UR gab es Windspitzen bis zu 107,3 Kilometern pro Stunde. In Vaduz erreichte die Windgeschwindigkeit 84,6 km/h und in Meiringen BE 82,4 km/h, wie MeteoNews am Montagmorgen bekanntgab.

Mit dem Föhn steigen die Temperaturen heute Montag auf frühlingshafte 12 bis 19 Grad, wie SRF Meteo auf Twitter schreibt. Im St. Galler Rheintal werden mit Föhn sogar bis zu 22 Grad erreicht. Zudem ist es sonnig, aber nicht wolkenlos.

Das sonnige Wetter lockt die Basler an den Rhein

Die warmen Temperaturen am Sonntag locken viele Baslerinnen und Basler an den Rhein. Die Stufen sind überfüllt mit Menschen als möchte man kurz die Pandemie vergessen.


(Bild: Telebasel)
Vaduz knackt die 20-Grad-Marke

In Vaduz im Fürstentum Liechtenstein war es im Februar noch nie so warm wie am Sonntag: Am frühen Nachmittag stieg die Temperatur dort auf 21,9 Grad.

Damit wurden die Höchststände von 1998 und 1990, als im Wintermonat in Vaduz 21,7 Grad gemessen wurden, überschritten, wie der Wetterdienst Meteoschweiz mitteilte.

Für diese Jahreszeit ausgesprochen hohe Temperaturen gab es auch schweizweit in den Föhn-Gebieten. In Bad Ragaz SG wurden am frühen Nachmittag 19,9 Grad gemessen, im Urner Hauptort Altdorf war es 19,8 Grad warm. Im Flachland liegen die Temperaturen rund 10 Grad über dem langjährigen Februardurchschnitt von rund 5 Grad.

Die Schönwetterperiode hatte am Freitag begonnen. Sie soll noch bis mindestens Ende Monat anhalten. Mild ist es dabei nicht nur im Flachland. Auch in den Bergen werden auf 2000 Metern über Meer jeweils 5 bis 10 Grad erwartet.

Frühling im Februar

Das Wochenende stand und steht weiterhin im Zeichen des Frühlings, und auch in der kommenden Woche hält das sonnige und frühlingshaft milde Wetter durch. Heute und morgen ist es dabei in den Alpentälern föhnig, hier sind lokal auch 20 Grad im Bereich des Möglichen. Sonst erwartet Metonews bis Freitag zwischen etwa 13 und 18 Grad. Jeweils am Morgen ist es aber entsprechend der Jahreszeit noch kühl mit Temperaturen örtlich auch mal knapp unter dem Gefrierpunkt.

Dabei ist dem Wetter der Kalender anscheinend egal, der meteorologische Frühling startet erst am 1. März, auf den kalendarischen Frühling müssen wir noch bis zum 20. März warten.

Temperaturen wie im April: 18,6 Grad in Sitten VS

Warmes und sonniges Wetter hat am Samstag in der Schweiz vielerorts mitten im Februar Frühlingsgefühle geweckt. In Sitten im Wallis stieg die Temperatur am späten Nachmittag auf 18,6 Grad. In Vaduz wurden 18,7 Grad gemessen, wie der Wetterdienst Meteonews mitteilte.

Für diese Jahreszeit sind das ausgesprochen hohe Temperaturen. Im Flachland liegen diese laut SRF Meteo rund 10 Grad über dem langjährigen Februardurchschnitt von rund 5 Grad. Am Sonntag könnte es den Experten zufolge lokal sogar bis zu 20 Grad warm werden.

Die Schönwetterperiode hatte am Freitag begonnen. Sie soll noch bis mindestens Ende Monat anhalten. Mild ist es dabei nicht nur im Flachland. Auch in den Bergen werden auf 2000 Metern über Meer jeweils 5 bis 10 Grad erwartet.

Leid bringt das frühlingshafte Wetter den Allergikern. Die Konzentrationen an Pollen steigen in tiefen Lagen auf hohe Werte. Es handelt sich derzeit vor allem um Hasel- und Erlenpollen.

Samstag über 18 Grad wärmer als vor einer Woche

Nach der bitteren Kälte der vergangenen Woche, klettern die Temperaturen in der Region Basel und der ganzen Schweiz auf Frühlingsniveau. Strahlender Sonnenschein bringt in Basel bis zu 18 Grad am Samstag. Um 15 Uhr betrug die Temperatur in Basel-Binnigen bereits 16,3 Grad. Am Samstag vor einer Woche betrug die Höchsttemperatur noch -0,8 Grad Celsius.

Ein ähnliches Bild zeigt sich in der restlichen Schweiz. Auch hier ist es 15 bis 21 Grad wärmer als noch vor einer Woche, wie SRF Meteo tweetet. Der Februar dürfte bis zu seinem Abschied in den März frühlingshaft warm und sonnig bleiben: Für den Rest des Monats sagen die Wetterdienste aktuell Sonnenschein und Temperaturen zwischen 14 und 18 Grad in der Region Basel voraus.

Das Wetter der vergangenen Wochen

Was das Wetter im Januar und Februar 2021 so getrieben hat, können Sie hier nachlesen.

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