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Schweiz

BAG meldet 1343 Fälle

Das Coronavirus stellt die Schweiz und die Welt auf den Kopf. Hier im Ticker bleiben Sie über die aktuellen Ereignisse auf dem Laufenden.
1343 neue Fälle in der Schweiz

Das BAG meldet 1343 neue Fälle. 16 weitere Menschen starben nach einer Corona-Infektion und 43 mussten ins Spital. Mehr dazu lesen Sie hier.

Ungarn beginnt Impfungen mit chinesischem Mittel

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie hat Ungarn am Mittwoch als bisher einziges EU-Land mit der Verabreichung des chinesischen Impfstoffs von Sinopharm begonnen.

In den nächsten sieben Tagen sollen 275 000 Menschen mit dem in der EU nicht zugelassenen Mittel geimpft werden, erklärte die Oberste Amtsärztin Cecilia Müller in einer Online-Pressekonferenz. «Damit unternehmen wir einen wichtigen Schritt zum Schutz der Bevölkerung vor dem Coronavirus», fügte sie hinzu.

Bundesrat informiert ab 15:00 Uhr über neue Entscheide

Der Schweizerische Bundesrat informiert heute Mittwoch ab 15:00 Uhr über die neuesten Entscheide in der Corona-Pandemie. Bundespräsident Guy Parmelin und Gesundheitsminister Alain Berset präsentieren die Corona-Öffnungsstrategie. Mehr dazu und die Medienkonferenz im Live-Stream und Ticker finden Sie hier.

Ständeratskommission will Härtefall-Bestimmungen ausweiten

Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Ständerats (WAK-S) möchte die Härtefallmassnahmen im Covid-19-Gesetz auf jüngere Firmen ausweiten. Ausserdem sollen die Kantone in diesem und im nächsten Jahr bis zu 12 Sonntagsverkäufe durchführen dürfen.

Neu sollen alle Unternehmen von den Härtefallmassnahmen profitieren können, die vor dem 1. Oktober 2020 gegründet wurden, wie die Parlamentsdienste am Mittwoch mitteilten. Bisher wurden nur diejenigen Firmen berücksichtigt, die vor dem 1. März 2021 existierten.

Ausserdem soll der Finanzierungsanteil des Bundes an den Härtefallmassnahmen für Unternehmen mit einem Jahresumsatz bis zu 5 Millionen Franken von 70 auf 80 Prozent erhöht werden. Dadurch entstünden zusätzliche Kosten in Höhe von 600 Millionen Franken, weshalb auch der Verpflichtungskredit um diesen Betrag erhöht werden müsste.

Grossveranstaltungen trotz Pandemie: Ärzte-Kritik an Erdogans AKP

Die Türkische Ärztevereinigung (TBB) hat scharfe Kritik an Grossveranstaltungen der islamisch-konservativen Regierungspartei AKP in der Pandemie geübt.

«Es zeigt, dass die AKP nicht mal die Leben ihrer eigenen Wähler respektiert», sagte die TBB-Vorsitzende Sebnem Korur Fincanci der dpa am Mittwoch. Es sei diskriminierend und respektlos, Veranstaltungen abzuhalten, während ein Grossteil der Gesellschaft durch pandemiebedingte Regeln in Nöten stecken.

Die AKP hält bereits mehrere Wochen in Folge Parteikongresse in mehreren Städten ab. Videos der Veranstaltungen zeigen grosse Menschenmengen. Am Wochenende teilte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan ein Video auf Twitter von einer Beerdigung mit zahlreichen Teilnehmern. Darauf war zu sehen, wie Menschen dicht an dicht standen, ohne den vorgegebenen Mindestabstand einzuhalten.

Wirtschaftskommission: Bundesrat muss schneller öffnen
Der Bundesrat handelt für die WAK-S zu langsam bei den Lockerungen der Corona-Massnahmen. (Bild: Keystone)

Die Wirtschaftskommission des Ständerats (WAK-S) fordert vom Bundesrat einen schnelleren Rhythmus beim Ausstieg aus den Massnahmen zum Schutz gegen die Coronavirus-Pandemie. Sie tut dies «aus Sorge um die grossen wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Krise», wie sie schreibt.

Allerdings macht die WAK-S den Vorbehalt, dass die epidemiologische Lage eine schnellere Öffnung zulässt, wie die Parlamentsdienste am Mittwoch mitteilten. Gleichzeitig fordert die WAK-S, dass der Bund das Testen fördert und die ungedeckten Kosten dafür trägt. Alles dazu lesen Sie hier.

Die verbreitetsten Corona-Mutationen im Überblick
(Grafik: Keystone-SDA, Quelle: WHO)
Können Arbeitgeber ihre Mitarbeitenden zur Impfung zwingen?

Welche Freiheiten werden mit der Corona-Impfung möglich? Und können Arbeitgeber Impf-Verweigerern kündigen? Die Antworten finden Sie hier.

WHO: Gemeldete Corona-Infektionen gehen weltweit langsamer zurück

Die weltweit gemeldeten Corona-Infektionszahlen gehen weiter zurück, aber langsamer als zuvor. Zum sechsten Mal in Folge verzeichnete die Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Wochenvergleich einen Rückgang bei den Neuansteckungen, dieses mal um elf Prozent, wie am Mittwoch aus ihrem jüngsten Wochenbericht hervorging.

Die Zahlen umfassen Meldungen bis zum 21. Februar. In der Vorwoche lag der Rückgang bei 16 Prozent. Nur in den Regionen Südostasien und östliches Mittelmeer wurden etwas mehr Infektionen gemeldet als in der Vorwoche. Zum dritten Mal ging die Zahl der Todesfälle pro Woche zurück, um 20 Prozent auf rund 66’000.

Finanzanalysten dank Öffnungsschritte im Stimmungshoch
 

Die baldigen Öffnungsschritte sorgen für gute Stimmung bei den Finanzanalysten. (Bild: Keystone)

Die Stimmung unter Schweizer Finanzanalysten scheint beinahe überzuschäumen. Das entsprechende Barometer für die Konjunkturerwartungen stieg im Februar auf ein 11-Jahres-Hoch. Weniger gut wird zwar die aktuelle Lage eingeschätzt, dies bietet aber umso mehr Aufwärtspotential für die bald erwarteten Lockerungen durch den Bundesrat.

In Erwartung einer baldigen Konjunkturerholung zeigten sich die Finanzmarktanalysten so optimistisch wie nach der Finanzkrise 2008, heisst es am Mittwoch in einer Mitteilung des Investment Office der Credit Suisse. Der von der Bank erhobene CS-CFA-Index kletterte für die Schweiz im Februar auf 55,5 Punkte und damit noch über das letztjährige Hoch vom Sommer im Anschluss an den ersten Lockdown. Im Vormonat lag der Index noch bei 43,2 Punkten. Alles dazu lesen Sie hier.

Flughafen Heathrow mit Milliardenverlust wegen Corona-Pandemie

Der Einbruch des Luftverkehrs in Folge der Corona-Krise hat dem grössten britischen Flughafen London-Heathrow 2020 einen Milliardenverlust eingebrockt. Das Minus von zwei Milliarden Pfund (2,57 Mrd. Franken) vor Steuern verdeutliche die «verheerenden» Auswirkungen der Pandemie, teilte der Airport am Mittwoch mit.

Unter dem Strich betrug der Verlust 1,782 Milliarden Pfund, nach einem Nettogewinn von 413 Millionen Pfund im Vorjahr. Das Passagieraufkommen sei um knapp 75 Prozent auf 22,1 Millionen zurückgegangen und war damit so gering wie seit den 1970er Jahren nicht mehr. Mehr als die Hälfte der Reisenden entfalle auf Januar und Februar 2020, also auf die Zeit vor der Pandemie.

Berufsverband der Hausärzte unzufrieden mit Abgeltung für Impfung
 

Die Abgeltung für die Corona-Impfungen sei nicht kostendeckend, so der Berufsverband der Hausärzte. (Bild: Keystone)

Der Berufsverband der Hausärzte ist unzufrieden mit der vereinbarten Abgeltung für die Covid-19-Impfung in den Hausarztpraxen. Diese sei mit 24.50 Franken pro Impfung nicht annähernd kostendeckend, kritisiert die Vereinigung Haus und Kinderärzte Schweiz (mfe).

Die Abgeltung von 24.50 Franken sei am Mittwoch von den fünf Vertragspartnern GDK, Gemeinsame Einrichtung KVG, Tarifsuisse, CSS und Einkaufsgemeinschaft HSK beschlossen worden, teilte die mfe mit. Die mfe sei angehört worden und habe gemeinsam mit der FMH transparente und detaillierte Kostenberechnungen sowie stichhaltige Argumente vorgelegt. Alles dazu lesen Sie hier.

Kantone und Versicherer einigen sich auf Pauschale für Impfungen in Arztpraxen

Die Kantone und die Krankenversicherer haben sich partnerschaftlich und rasch auf eine differenzierte Pauschale für die Impfung gegen Covid-19 in Arztpraxen geeinigt. Damit ist die Abgeltung der Impfung in Arztpraxen, Impfzentren, Spitälern und durch mobile Equipen bis Ende Jahr auf nationaler Ebene abschliessend geregelt.

MEM-Industrie erleidet 2020 Einbruch wegen Corona

Die Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (MEM) hat im vergangenen Jahr wegen der Coronapandemie einen Einbruch erlitten. Die Umsätze fielen um 9,8 Prozent, nachdem sie bereits um Vorjahr getaucht waren.

Auch die Bestellungen kamen spärlicher herein, wie der Branchenverband Swissmem am Mittwoch in einem Communiqué bekannt gab: Die Auftragseingänge reduzierten sich um 6,5 Prozent. Mehr dazu lesen Sie hier.

Schweiz zahlt 24,8 Millionen in Asiatischen Entwicklungsfonds

24,8 Millionen Franken überweist die Schweiz dem Asiatischen Entwicklungsfonds. Das hat der Bundesrat entschieden. Das Geld soll dazu beitragen, die Armut in Asien zu lindern und Folgen der Corona-Pandemie abzufedern.

Der Asiatische Entwicklungsfonds der Asiatischen Entwicklungsbank bekämpft mit nicht rückzahlbaren Zuschüssen extreme Armut in der Region Asien und Pazifik, wie der Bundesrat am Mittwoch mitteilte. Die Gelder gehen hauptsächlich an Afghanistan, Kirgistan, Tadschikistan sowie an kleinere Pazifikinseln.

Ghana erhält als erstes Land Corona-Impfstoff von Covax-Initiative

Als erstes Land der Welt hat Ghana Corona-Impfstoff von der internationalen Covax-Initiative erhalten. Bei der ersten Ladung handele es sich um 600’000 Dosen des Astrazeneca-Wirkstoffs, wie es in einer Mitteilung des UN-Kinderhilfswerks (Unicef) vom Mittwoch hiess.

 

Als erstes Land der Welt hat Ghana 600’000 Dosen Corona-Impfstoff von der internationalen Covax-Initiative erhalten. (Bild: Keystone)

Diese Lieferung repräsentiere den Beginn der wohl grössten Beschaffungs- und Versorgungs-Initiative von Impfstoffen in der Geschichte. «Dies ist ein monumentales Ereignis», hiess es. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

«Grüner Pass»: Hunderttausende Israelis haben neuen Corona-Ausweis
Mit dem «grünen Pass» können Isrealis wieder Veranstaltungen besuchen. Den Pass erhalten, sie, wenn sie beide Impfdosen gegen das Coronavirus erhalten haben. (Bild: Keystone)

Kurz nach seinem Start haben sich hunderttausende Israelis den sogenannten Grünen Pass heruntergeladen, der Genesenen und Geimpften in der Corona-Krise spezielle Erleichterungen gewährt. Seit Sonntag hätten sich mehr als 400’000 Menschen die Bescheinigung über einen Internet-Ausdruck erstellt, sagte Rona Kaiser der Deutschen Presse-Agentur.

Sie leitet im israelischen Gesundheitsministerium die Digital-Abteilung und ist damit dort auch verantwortlich für alle Internetseiten und Apps. Eine «Ramzor» genannte App, über die der Pass ebenfalls nachgewiesen werden kann, luden demnach bereits mehr als 500’000 Menschen herunter.

Die Bündner Skigebiete bleiben bis zum Ende der Saison offen
Die Bündner Regierung erteilt den Skigebieten die Bewilligung, bis Ende Saison offen zu bleiben. (Bild: Keystone)

Die Bündner Skigebiete bleiben bis zum Ende der laufenden Wintersaison offen. Die Regierung verlängerte ihre entsprechende Bewilligung.

Zum Entschluss beigetragen hätten das umfangreiche Testkonzept sowie die Beurteilung der epidemiologischen Lage, teilte die Kantonsregierung in Chur am Mittwoch mit. Die Auswertung der Daten der Pilot-Flächentests hätten gezeigt, dass mit regelmässigen Flächentests die Pandemie eingedämmt werden könne.

Weitere Öffnungsschritte im Kanton Graubünden sind die Abschaffung der FFP2-Maskenpflicht im Spital, sowie die Öffnung der Schul- und Sportinfrastrukturen für Vereine, wie blick.ch berichtet.

Alles zum Thema lesen Sie hier.

Trotz Corona-Mutationen: Berlinale hofft auf Sommerausgabe

Die Festivalleitung der Berlinale hofft darauf, trotz Pandemie und Coronavirus-Mutationen im Sommer Filmvorführungen fürs Publikum anbieten zu können.

«Man weiss im Moment nicht, wie sich das weiterentwickelt», sagte Geschäftsführerin Mariette Rissenbeek der Deutschen Presse-Agentur. «Wir haben grosse Hoffnung, dass wir im Juni im Kino stattfinden können, mit allen notwendigen Abstands- und Hygieneregeln.»

Bei der Berlinale hofft man, dass eine Sommerausgabe möglich wird. (Bild: Keystone)

Die Berlinale wird in diesem Jahr geteilt. Am Montag (1. März) beginnt ein digitaler Branchentreff – dort können Fachleute aus der Filmbranche und Journalisten online Filme schauen. Eine Jury soll dann auch über die Preisträger entscheiden. «Wir werden eine Pressemitteilung dazu verschicken. Und eine sehr schlichte Bekanntgabe machen», sagte Rissenbeek. Die Auszeichnungen sollen im Sommer überreicht werden – dann ist ein mehrtägiges Festival geplant, Zuschauer sollen Filme im Kino und Open-Air anschauen können.

Nutzung von Kreditkarten steigt in der Pandemie
Schweizerinnen und Schweizer zahlen in der Corona-Pandemie vermehrt mit Kreditkarte. (Bild: Keystone)

In der Corona-Krise wird Plastikgeld unter Kreditkartennutzern beliebter. Laut einer Studie des Vergleichsportals Bonus.ch wollen 56 Prozent der Befragten mindestens einmal pro Woche ihre Kreditkarte benutzen.

Das sei ein neuer Rekord, teilte das Vergleichsportal am Mittwoch in einem Communiqué mit. In den fünf Jahren zuvor hatten jeweils gut 53 Prozent der Befragten angegeben, einmal in der Woche mit der Kreditkarte zahlen zu wollen. Alles dazu lesen Sie hier.

So sieht es in den geöffneten Bergrestaurants aus

In einigen Kanton sind Terrassen in Skigebieten geöffnet, so im Kanton Graubünden. Die Konsumation ist erlaubt, jedoch dürfen maximal vier Personen pro Tisch sitzen. In der restlichen Schweiz dürfen derweil Restaurants auch ihre Aussenbereiche nicht öffnen. Gemäss Verordnung des BAG müssen Terassen geschlossen bleiben. Das führt zu grosser Gegenwehr. Der Bundesrat entscheidet am Mittwoch, ob er den Forderungen von Kantonen und Verbänden nachgibt.

(Video: Keystone-SDA)

Erste Sonderzulassungen für Corona-Selbsttests in Deutschland

Die deutschen Behörden haben die ersten drei Sonderzulassungen für Corona-Tests zur Eigenanwendung durch Laien erteilt. Das teilte ein Sprecher des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte am Mittwoch mit.

Bei allen drei Tests würden die Proben durch einen Abstrich im vorderen Nasenbereich entnommen. Dieser könne nach den von den Herstellern vorgelegten Studien jeweils durch Laien sicher vorgenommen werden, erklärte das Bundesinstitut weiter.

Vor der Erteilung einer Sonderzulassung prüft das Bundesinstitut nicht nur das technische Funktionieren des Tests. Es geht auch um die Frage, ob der Test sicher von Laien angewendet werden kann. Dazu gehört unter anderem auch eine verständliche Bedienungsanleitung, hiess es im Vorfeld. Mehr dazu lesen Sie hier.

Israels Regierung verschärft Corona-Massnahmen an Karnevalsfest

Im Kampf gegen eine weitere Ausbreitung des Coronavirus verhängt die israelische Regierung vorübergehend nächtliche Lockdowns anlässlich des jüdischen Karnevalsfests Purim.

 

In Israel hat die Regierung die Corona-Massnahmen in Hinblick auf das Karnevalsfest verschärft. (Bild: Keystone)

Die Massnahme gelte von Donnerstagabend bis Sonntagmorgen jeweils von 20.30 bis 05.00 Uhr (Ortszeit), teilte das Büro von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am späten Dienstagabend nach einer Kabinettssitzung mit. Innerhalb dieser Stunden darf man die eigene Wohnung nicht weiter als 1000 Meter verlassen. Auch Besuche in anderen Haushalten sind untersagt. Wegen der noch geltenden Versammlungsbeschränkungen dürften auch die ansonsten üblichen Paraden und Zusammenkünfte ausfallen.

Deutsche Wirtschaft wächst Ende 2020 stärker als angenommen

Die deutsche Wirtschaft ist Ende 2020 stärker gewachsen als bislang angenommen. Das Bruttoinlandsprodukt stieg von Oktober bis Dezember um 0,3 Prozent zum Vorquartal, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte.

Die Deutsche Wirtschaft wächst stärker, als im Vorfeld erwartet. (Bild: Keystone)

Bislang war es nur von einem Mini-Wachstum von 0,1 Prozent ausgegangen. Steigende Exporte und der anhaltende Bauboom machten am Jahresende die Rückgänge bei Konsum und Investitionen mehr als wett. Im Sommerquartal 2020 hatte es noch zu einem Plus von 8,5 Prozent gereicht, nachdem die Wirtschaft im ersten Halbjahr wegen der ersten Pandemie-Welle stark geschrumpft war.

2020 insgesamt ist die deutsche Wirtschaft wegen der Corona-Pandemie so tief abgestürzt wie seit der Finanzkrise nicht mehr. Das Bruttoinlandsprodukt schrumpfte um 4,9 (bisherige Schätzung: 5,0) Prozent und damit erstmals seit elf Jahren. Für dieses Jahr rechnet die Bundesregierung mit einem Wachstum von 3,0 Prozent. Das Vorkrisenniveau soll aber erst Mitte 2022 wieder erreicht werden

Puma plant für 2021 wegen Corona-Lockdowns vorsichtig

Der fränkische Sportartikelhersteller Puma plant nach einem Gewinneinbruch angesichts geschlossener Läden in Europa auch für das laufende Jahr vorsichtig. Der Umsatz sank wegen der Corona-Pandemie im vergangenen Jahr währungsbereinigt um gut ein Prozent auf 5,23 Milliarden Euro, wie die weltweite Nummer drei am Mittwoch in Herzogenaurach mitteilte.

Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) halbierte sich auf 209 (2019: 440) Millionen Euro. «2020 war definitiv das schwierigste Jahr, das ich jemals erlebt habe», sagte Vorstandschef Björn Gulden. Puma will eine Dividende von 16 Cent je Aktie zahlen. Für 2019 hatte der Konzern eigentlich 50 Cent geplant, musste wegen eines staatlichen Corona-Hilfskredits aber darauf verzichten.

Corona-Pandemie lässt Angebot an Schnupperlehren schrumpfen

Schnupperlehren bieten Jugendlichen die Möglichkeit, einen Beruf kennenzulernen. Wegen der Corona-Pandemie bieten aktuell aber nur 53 Prozent der Betriebe Schnupperlehren und Bewerbungsgespräche vor Ort an, wie das das Portal Yousty am Mittwoch mitteilte.

Schnupperlehren vor Ort litten deutlich unter der aktuellen Situation, heisst es in der Mitteilung. Dennoch würden zahlreiche Schnupperlehren weiterhin durchgeführt. Mehr dazu lesen Sie hier.

«Der schwierigste Moment war, als wir entscheiden mussten, die Schulen zu schliessen»

Ein Jahr nach Ausbruch der Corona-Krise hat Gesundheitsminister Alain Berset im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Keystone-SDA Bilanz gezogen – über den Moment, als er die heranrollende Pandemie realisierte, die Kritik am Bundesrat und den härtesten Entscheid im Corona-Jahr. Mehr dazu lesen Sie hier.

Sehen Sie hier das ganze Interview mit Gesundheitsminister Alain Berset. (Video: Keystone-SDA)

EU will bis Sommer ihre Coronavirus-Impfrückstände aufholen

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ist überzeugt, bis zum Sommer eine «spürbare Besserung» bei den Coronavirus-Impfrückständen in Europa zu erzielen. «Die Impfstoffhersteller sind in dieser Pandemie unsere Partner», sagte die CDU-Politikerin der Zeitung «Augsburger Allgemeinen» vom Mittwoch.

Die EU will ihre Impfrückstände bis im Sommer aufholen. (Bild: Keystone)

Die Lage werde sich spürbar bessern, kündigte von der Leyen mit Blick auf das zweite Quartal an. Pfizer/BioNTech könne mehr Coroanvirus-Impfdosen als zunächst angenommen liefern, der Impfstoff von Johnson & Johnson komme noch hinzu, hiess es zur Begründung. Alles dazu lesen Sie hier.

Von der Leyen mahnt Berlin zu Verhältnismässigkeit bei Grenzkontrollen
Fordert Verhältnismässigkeit bei Corona-Grenzkontrollen: EU-Kommissionpräsidentin Ursula von der Leyen. (Bild: Keystone)

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat die Bundesregierung zu Verhältnismässigkeit bei den verschärften Corona-Grenzkontrollen ermahnt. «Pauschale Grenzschliessungen sind problematisch», sagte die CDU-Politikerin der «Augsburger Allgemeinen» (Mittwoch). Im schlimmsten Fall werde dadurch die soziale Infrastruktur eines Nachbarlandes stillgelegt. Deshalb sei es gut, dass Deutschland Ausnahmen eingeführt habe. Der innereuropäische Streit über Grenzschliessungen zur Eindämmung der Pandemie ist an diesem Donnerstag auch Thema eines Online-Gipfels der EU.

Hintergrund sind verschärfte Einreiseregeln, auch von Deutschland. Die Bundesrepublik hat Tschechien, die Slowakei und weite Teile Tirols zu sogenannten Virusvariantengebieten erklärt. Von dort dürfen nur noch Deutsche sowie Ausländer mit Wohnsitz und Aufenthaltserlaubnis in Deutschland einreisen. Ausnahmen gibt es für Lkw-Fahrer und Pendler. Weiteres Thema der Videokonferenz sind die Bemühungen um eine Beschleunigung der Impfkampagnen innerhalb der EU.

Welche Corona-Beschlüsse trifft heute der Bundesrat?

Gespannt erwartet die Schweiz am heutigen Mittwoch die Entscheide des Bundesrates zu ersten Öffnungsschritten nach dem zweiten Lockdown in der Coronavirus-Krise. Im Zentrum des Interesses steht die Frage, inwieweit sich die Landesregierung vom wachsenden Druck aus der Wirtschaft, Kultur und der bürgerlichen Politik beeinflussen lässt. Der Bundesrat möchte die Massnahmen nur schrittweise lockern. Als erstes will er die Läden wieder öffnen und jungen Menschen wieder etwas mehr Bewegungsfreiheit geben. Eine knappe Mehrheit der Kantone möchte dagegen die Aussenbereiche von Gaststätten unter strengen Auflagen früher öffnen. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Verwirrung über mögliche neue Lieferengpässe bei Astrazeneca

Beim Corona-Impfstoffhersteller Astrazeneca drohen womöglich weitere Lieferengpässe. Unternehmensvertreter hätten der Europäischen Union auch für das zweite Quartal mögliche Produktionsausfälle in Europa angezeigt, sagte ein EU-Vertreter am Dienstagabend der Deutschen Presse-Agentur in Brüssel. Doch könnten diese Mengen theoretisch aus anderen Impfstofffabriken des Herstellers wettgemacht werden. Es gebe noch keinen akzeptierten Lieferplan für das Quartal.

Astrazeneca hatte bereits Ende Januar überraschend eine drastische Kürzung der Liefermenge an die EU angekündigt: Statt 80 Millionen Dosen wollte das britisch-schwedische Unternehmen wegen Produktionsengpässen in Europa nur 31 Millionen an die EU liefern. Schliesslich sagte die Firma 40 Millionen Dosen für die Zeit bis Ende März zu. (Symbolbild: Keystone)

Astrazeneca teilte auf dpa-Anfrage am Abend mit, man wolle den Vertrag für das zweite Quartal laut jüngster Prognose erfüllen. Dabei solle etwa die Hälfte der in Aussicht gestellten Dosen aus europäischer Produktion kommen. Den Rest werde das Unternehmen aus anderen Teilen der Welt zur Verfügung stellen. Woher der Impfstoff kommen sollte, ging aus der Mitteilung nicht hervor.

Irland bleibt bis April im Lockdown

In Irland soll bis mindestens zum 5. April die höchste Stufe der Corona-Massnahmen gelten. Das sagte Premierminister Micheal Martin am Dienstag im Regierungssitz in Dublin. Die Schulen sollen allerdings schrittweise bereits vom kommenden Monat an wieder geöffnet werden.

Irland hatte zu Beginn des Jahres einen massiven Anstieg der Infektionszahlen verzeichnet. Dieser wurde aber von Experten vor allem mit vorübergehenden Lockerungen an den Weihnachtstagen in Verbindung gebracht. (Keystone)

Die Infektionszahlen seien zwar rückläufig, so Martin. Doch die britische Virus-Variante B.1.1.7 habe die Situation stark verändert. Inzwischen seien 90 Prozent aller Neuinfektionen in dem Land auf den sich schneller ausbreitenden Virus-Typ zurückzuführen. «Die Wahrheit ist, dass dies die Dynamik erheblich verändert hat, und wir müssen sehr vorsichtig sein, wenn wir die nächsten Schritte voran machen», sagte der irische Premier.

Niederlande lockern nur wenig: Ausgangssperre bleibt

Angesichts steigender Infektionszahlen werden die Niederlande an der geltenden Ausgangssperre festhalten und den Lockdown nur geringfügig lockern. Ab dem 2. März dürfen Friseure, Kosmetikerinnen und Masseure wieder Kunden empfangen, wie Ministerpräsident Mark Rutte am Dienstagabend in Den Haag mitteilte. Besonders für Jugendliche werden einige Corona-Massnahmen gelockert.

Armee verkauft überflüssiges Schutzmaterial in der Schweiz

Die Armee verkauft überflüssiges Schutzmaterial zu «sehr stark reduzierten Preisen» an Kantone, Gemeinden und an Pflegeeinrichtungen. So soll vermieden werden, dass das Material vernichtet werden muss.

Die Armeeapotheke hat während des vergangenen Jahres zahlreiche medizinische Güter beschafft. Der Verbrauch im Gesundheitswesen sei nun aber geringer als ursprünglich angenommen, teilte die Armee am Dienstag mit. Sie habe deshalb am Montag den Kantonen und Gemeinden in einem Brief Masken und Desinfektionsmittel angeboten, die per Ende 2022 ablaufen.

Die Masken sollen einen Rappen pro Stück kosten, das Desinfektionsmittel soll kostenlos bezogen werden können. (Symbolbild: Keystone)

Pflegeinstitutionen erhalten die Information über die Gemeinden oder die kantonalen Verbände der betroffenen Branchen. Zudem sollen Masken an schweizerische Hilfsorganisationen auf Anfrage kostenlos abgegeben werden. Das Material darf nicht weiterverkauft werden.

Kultur und Sport: Ständeratskommission fordert Lockerungskriterien

Der Bundesrat soll konkrete Kriterien für den Lockdown-Ausstieg bei Kultur und Sport festlegen. Das verlangt die ständerätliche Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK-S). Zudem ersucht sie die Kommission für Wirtschaft und Abgaben ihres Rats dazu auf, die Obergrenze für Beiträge an Kultur und Kulturschaffende zu streichen.

Griechische Corona-Zahlen trotz Lockdown höher als erwartet

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist in Griechenland stärker gestiegen als von Experten angenommen. Am Dienstagnachmittag meldete die griechische Gesundheitsbehörde 2147 neue Fälle binnen 24 Stunden.

Zu Beginn des harten Lockdowns für den Grossraum Athen vor knapp zwei Wochen waren es landesweit noch 1526 Neu-Infektionen am Tag. Mit einem Höhepunkt der Fallzahlen seit dem Start des Lockdowns hatte der Corona-Krisenstab der Regierung zwar gerechnet – allerdings nicht mit einem so starken Anstieg, heisst es.

Gewerkschaften gegen zu frühe Lockerungen

Einen Tag vor dem bundesrätlichen Entscheid über Lockerungen der Corona-Massnahmen haben sich sechs Gewerkschaften gegen zu frühe Lockerungen ausgesprochen. Sie wollen, dass statt die Forderungen der Arbeitgeber wissenschaftliche Erkenntnisse als Entscheid-Grundlage dienen. Die Zahl der Neuansteckungen liegt derweil immer noch bei über 1’000 pro Tag.

Die Regierung solle sich bei ihrem Entscheid daher nicht auf diese Stimmen, sondern auf wissenschaftliche Erkenntnisse stützen. (Symbolbild: Keystone)

Weite Teile der Arbeitgeberverbände würden eine Kampagne für eine möglichst schnelle Lockerung der Massnahmen führen, schrieben sechs Gewerkschaften am Dienstag in einer Mitteilung. «Der Angriff» der Arbeitgeber auf die geltenden Massnahmen berge das Risiko einer dritten Welle. Die Mitarbeitenden gehörten geschützt, fordern der Verband des Personals öffentlicher Dienste VPOD, der Pflegeverband SBK, die Gewerkschaften Unia und Syna, die Berufsorganisationen im Gesundheitswesen SVBG und der Berufsverband der biomedizinischen Analytikerinnen und Analytiker Labmed. Mehr dazu hier.

Pandemie sorgt für starke Abwanderung aus Grossbritannien

Die Corona-Pandemie hat zu einer historischen Abwanderung aus Grossbritannien geführt. 2020 zogen fast eine Million im Ausland geborene Personen ab 16 Jahren weg, wie das Statistikamt ONS am Dienstag in London mitteilte. Der Grossteil davon – rund 795’000 – waren Arbeitskräfte.

Die Zahlen stammen aus einer offiziellen Umfrage zum britischen Arbeitsmarkt. Die normalerweise verwendeten Daten zur Einwanderung konnten wegen der Pandemie nicht gesammelt werden. Daher sollten die Zahlen «mit Vorsicht» verwendet werden.

Island - Bis 200 Zuschauer beim Fussball

Die stark gesunkenen Neuinfektionszahlen auf Island haben für die Menschen auf der Nordatlantik-Insel weitere Lockerungen der geltenden Corona-Massnahmen zur Folge.

Schwimmbäder und Fitnessstudios dürfen ab Mittwoch bis zu 75 Prozent ihrer maximalen Auslastung erreichen, Restaurants und Kneipen am Abend bis 23.00 Uhr und damit eine Stunde länger als bislang öffnen. (Symbolbild: Keystone)

Ab Mittwoch dürfen sich wieder maximal 50 statt wie bisher 20 Personen versammeln, wie Gesundheitsministerin Svandís Svavarsdóttir am Dienstag ankündigte. Bis zu 200 Zuschauer dürfen bei sportlichen Wettkämpfen sowie im Theater oder Kino dabei sein, sofern sie sitzen und mindestens einen Meter Abstand zueinander halten können.

Stockholm rät Einwohnern zum konsequenten Maskentragen

Die schwedische Hauptstadt Stockholm legt ihren Einwohnern angesichts wieder steigender Neuinfektionszahlen den umfassenden Gebrauch eines Mund-Nasen-Schutzes ans Herz. «Wir wollen, dass man während des gesamten Tages Mundschutz im öffentlichen Verkehr verwendet», sagte die Infektionsschutzärztin der Region Stockholm, Maria Rotzén Östlund, am Dienstag auf einer Pressekonferenz. Auch in bestimmten überdachten Bereichen – etwa beim Friseur, in der Apotheke oder im Lebensmittelmarkt – sowie bei Bedarf am Arbeitsplatz werde zum Mundschutz geraten. Die Empfehlungen gelten mit sofortiger Wirkung und vorläufig bis zum 22. März.

Solothurner Regierung gegen tiefere Härtefallgrenze für Firmen

Der Solothurner Regierungsrat lehnt eine tiefere Härtefallgrenze für von der Corona-Pandemie betroffene Firmen ab. In einem vom Kantonsrat als dringlich erklärten Vorstoss wird gefordert, dass die Härtefallgrenze für Umsatzrückgänge von 40 auf 20 Prozent gesenkt werden soll. Die Bundesvorgabe, dass ein Umsatzrückgang von über 40 Prozent in einer Firma bestehen müsse, um als Härtefall zu gelten, sei zu hoch angesetzt, heisst es im Auftrag. Zu viele Betriebe verzeichneten einen unverschuldeten und einschneidenden Umsatzrückgang zwischen 25 Prozent bis 40 Prozent.

Der Umsatzeinbruch bringe Firmen in grosse finanzielle Schwierigkeiten. Es gelte, Härtefälle in den Härtefallmassnahmen bestmöglich zu verhindern. Mit der Senkung auf über 25 Prozent Umsatzrückgang könne der Kanton Solothurn wie der Aargau ein starkes Zeichen setzen, heisst es im Auftrag.

Der Solothurner Regierungsrat will daran festhalten, dass Firmen einen Umsatzrückgang wegen der Pandemie von 40 Prozent ausweisen müssen, damit sie als Härtefall gelten. (Symbolbild: Keystone)
Studie: Corona bei Schwangeren erhöht Sterberisiko für Baby nicht

Eine Corona-Infektion bei Schwangeren erhöht nicht die Gefahr für einen Tod des Babys im Mutterleib oder nach der Geburt. Das bestätigt eine am Dienstag vorgestellte Studie des Imperial College London. Die Ergebnisse sind im Fachmagazin «Ultrasound in Obstetrics and Gynecology» veröffentlicht. Schon zuvor hatten Untersuchungen ergeben, dass es keinen Zusammenhang zwischen einer Corona-Infektion und dem Tod von Kindern im Mutterleib oder nach der Geburt gibt.

Bei der Analyse von Daten 4’000 schwangerer Frauen aus Grossbritannien und den USA, die entweder nachweislich mit dem Coronavirus infiziert waren oder bei denen eine Infektion vermutet wurde, wurden allerdings überdurchschnittlich viele Frühgeburten registriert. Demnach brachten 12 Prozent der Frauen in Grossbritannien ihr Kind vor der 37. Schwangerschaftswoche zur Welt. Der landesweite Durchschnitt liegt bei 7,5 Prozent.

Ähnlich sah es in den USA aus. Zumindest zum Teil könne sich der Anstieg damit erklären lassen, dass sich Ärzte aus Sorge um die Gesundheit von Mutter und Baby verstärkt für einen vorzeitigen Kaiserschnitt entschieden, erläutern die Forscher. Die Zahl der spontanen Frühgeburten sei niedriger gewesen als erwartet.

BAG registriert 134'325 neue Impfungen in den letzten 7 Tagen

Bis und mit Sonntag sind in der Schweiz innert Wochenfrist 134’325 Impfdosen gegen Covid-19 verabreicht worden. Dies geht aus den Angaben hervor, die das BAG am Dienstag auf seiner Website veröffentlichte.

Pro Tag wurden damit durchschnittlich 19’189 Impfungen durchgeführt. Im Vergleich zur Woche davor stieg die Impfkadenz um 5 Prozent. Insgesamt wurden bis Sonntag 675’556 Impfungen durchgeführt. Bislang sind 173’407 Personen vollständig geimpft, das heisst 2 Prozent der Bevölkerung haben bereits zwei Impfdosen erhalten. Bei 328’742 Personen wurden bislang nur die Erstimpfung durchgeführt. Bereits an die Kantone ausgeliefert, aber noch nicht eingesetzt, sind momentan 190’869 Impfdosen. Zudem sind noch 17’600 Impfdosen beim Bund gelagert.

(Grafik: Keystone-sda)
1'131 Neuinfektionen am Dienstag

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem BAG am Dienstag innerhalb von 24 Stunden 1’131 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 14 neue Todesfälle und 43 Spitaleinweisungen.

Mehr dazu lesen Sie hier.

(Bild: Keystone)
Immobilienfirmen kommen bislang glimpflich durch die Krise

Bislang scheint die Pandemie die Schweizer Immobilienfirmen nur wenig beeinträchtigt zu haben. Das zeigen die ersten Jahresabschlüsse der Gesellschaften.

PSP Swiss Property zum Beispiel verbuchte zwar 2020 einen Rückgang beim Reingewinn um 36 Prozent auf 292,1 Millionen Franken, wie das Unternehmen am Dienstag anlässlich des Jahresergebnisses mitteilte. Doch geschuldet ist dies nicht Covid-19, sondern Sonderfaktoren aus dem Jahr 2019, die 2020 nicht mehr angefallen sind.

2019 konnte der zweitgrösste börsenkotierte Schweizer Immobilienkonzern noch von der Auflösung latenter Steuern, Verkaufserfolgen und einer ausserordentlichen Portfolioaufwertung profitieren.

Die weltweiten Corona-Todeszahlen im Überblick

2,47 Millionen Menschen starben weltweit bisher am Coronavirus. Wo die meisten Todesfälle verzeichnet wurden, sehen Sie in dieser Grafik:

(Grafik: Keystone, Quelle: APA/Johns Hopkins University)
Deutschland verlängert Grenzkontrollen um acht Tage

Die deutschen Grenzkontrollen an den Übergängen zu Tschechien und dem österreichischen Bundesland Tirol werden bis zum 3. März verlängert.

Wie ein Sprecher des Bundesinnenministeriums am Dienstag auf Nachfrage bestätigte, sollen die seit dem 14. Februar geltenden Verbote und Regeln für Einreisen von dort unverändert beibehalten werden. Die deutsche Regierung hatte Tschechien, die Slowakei und weite Teile Tirols in Österreich zu sogenannten Virusvariantengebieten erklärt. Von dort dürfen aktuell nur noch Deutsche sowie Ausländer mit Wohnsitz und Aufenthaltserlaubnis in Deutschland einreisen.

 

Deutschland verlängert die Grenzkontrollen an den Übergängen zu Tschechien und dem Tirol um acht Tage. (Bild: Keystone)

Ausnahmen gibt es für Lastwagenfahrer und Grenzgänger mit systemrelevanten Berufen. Sie müssen einen negativen Corona-Test mitführen, der nicht älter als 48 Stunden ist. Die Regeln waren zunächst für zehn Tage eingeführt worden.

Sorge in Frankreich über regionale Explosion der Covid-Zahlen

In einigen Regionen Frankreichs herrscht grosse Beunruhigung wegen der alarmierenden Corona-Situation. In der nordfranzösischen Küstenstadt Dunkerque (Dünkirchen) ist die Zahl der Neuinfektionen pro 100’000 Einwohner der Regionalen Gesundheitsbehörde zufolge zuletzt auf mehr als 900 gestiegen.

Regionalpolitiker fordern nun eine schnelle Reaktion. «Wenn strenge Massnahmen zur Eindämmung notwendig sind, müssen diese zumindest an den Wochenenden ergriffen werden», sagte Jean-René Lecerf, der Präsident des Département-Rats Nord, am Dienstag dem Sender Franceinfo.

Für Teile von Frankreichs Mittelmeerküste ist zuletzt wegen der starken Ausbreitung des Coronavirus ein Teil-Lockdown verhängt worden. An den kommenden beiden Wochenenden soll für die städtische Küstenregion des Département Alpes-Maritimes ein Lockdown gelten.

Aargauische Kantonalbank erzielt 2020 tieferen Jahresgewinn

Die Aargauische Kantonalbank (AKB) hat 2020 einen Jahresgewinn von 138,2 Millionen Franken eingefahren. Der Gewinn sank im Vergleich zum Vorjahr um 9,3 Millionen Franken oder um 6,3 Prozent. Die staatseigene Bank spricht von einem «erfreulichen Ergebnis».

Die Corona-Pandemie prägte dabei auch das Geschäftsjahr der AKB. Im Rahmen der Covid-19-Kreditprogramme von Bund und Kanton wurden mehr als 2100 Kredite im Umfang von rund 300 Millionen gesprochen. Bis Ende Jahr wurden gemäss Angaben der Bank 160 Millionen Franken beansprucht. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Bund soll regelmässige Corona-Tests und -Ausweis prüfen

Der Bundesrat soll prüfen, ob der Bund die Kosten für einen regelmässigen Corona-Test in der Bevölkerung übernehmen soll. Zudem soll er untersuchen, ob ein digitaler «Covid-Free»-Nachweis geschaffen werden kann. Das empfiehlt die Gesundheitskommission des Ständerats (SGK-S).

Geprüft werden soll, ob der Bund bis Ende Juni 2021 die Kosten eines Tests pro Bewohnerin und Bewohner alle zwei Wochen übernehmen kann. Die Kommission empfiehlt dem Bundesrat zudem, Prioritäten zu setzen beim Testen, Impfen, dem dazu gehörenden Datenmanagement sowie einer raschen und transparenten Information über alle Daten, die zur Beurteilung der Corona-Pandemie relevant sind, wie die Parlamentsdienste am Dienstag mitteilten.

(Symbolbild: Keystone)
Nach angekündigtem Lockdown-Ende: Briten buchen üppig Reisen

Nach den angekündigten Corona-Lockerungen in England verzeichnen britische Reise- und Ferienanbieter ein sprunghaft gestiegenes Interesse. Flugbuchungen aus Grossbritannien seien in den Stunden nach der Rede von Premierminister Boris Johnson um 337 Prozent im Vergleich zur Vorwoche und Ferienbuchungen sogar um 630 Prozent gestiegen, teilte die Fluggesellschaft Easyjet in Luton mit.

Der grösste britische Reiseanbieter Tui UK verzeichnete eine Versechsfachung der Buchungen. An der Londoner Börse legten die Aktien der Konzerne am Dienstag kräftig zu.

Solothurner Impfkampagne in Altersheimen steht vor Abschluss

Bis Ende Woche sind im Kanton Solothurn alle Bewohnenden von Alters- und Pflegeheimen mit einer Corona-Zweitimpfung versorgt. Insgesamt wurden 4’700 Personen in 49 Heimen geimpft. Als nächstes soll das exponierte Gesundheitspersonal in den Spitälern die Impfung erhalten.

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Der Kanton Solothurn wertet seine Impfkampagne in Alters- und Pflegeheimen als Erfolg. (Symbolbild: Keystone)
Grundstückpreise sollen in Corona-Krise nicht geschützt werden

Die ständerätliche Rechtskommission sieht keine Anzeichen dafür, dass die Grundstückpreise wegen der Corona-Krise unter Druck geraten könnten. Sie lehnt eine Initiative der Schwesterkommission ab, mit welcher zu deren Schutz die «Lex Koller» angepasst werden soll.

(Symbolbild: Keystone)

Gemäss der parlamentarischen Initiative aus der Rechtskommission des Nationalrats (RK-N) sollen in Not geratene Unternehmen ihre Betriebsliegenschaften nicht günstig an ausländische Privatpersonen oder Unternehmen verkaufen müssen. Um dies zu verhindern, soll die Bewilligungspflicht des Bundesgesetzes über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland («Lex Koller») vorübergehend auch auf Betriebstätte-Grundstücke ausgedehnt werden. Der Entscheid fiel in der RK-N klar mit 22 zu 0 Stimmen bei 2 Enthaltungen.

Gewerkschaften: Lockerungen nicht von Unternehmen vorgegeben lassen

Einen Tag vor dem bundesrätlichen Entscheid über Lockerungen der Corona-Massnahmen stellt sich ein Bündnis aus Gewerkschaften gegen zu frühe Lockerungen der Corona-Schutzmassnahmen. Sie fordern, dass der Entscheid über die Lockerungen nicht von Forderungen der Arbeitgeber geleitet werden dürfen.

Weite Teile der Arbeitgeberverbände würden eine Kampagne für eine möglichst schnelle Lockerung der Corona-Schutzmassnahmen führen, schreiben die sechs Gewerkschaften in einer Mitteilung vom Dienstag. Die Corona-Massnahmen hätten erwiesenermassen eine dämpfende Wirkung auf die Zahl der Ansteckungen, auf die Belastung in den Spitälern und auf die Anzahl Todesfälle. «Der Angriff» der Arbeitgeber auf die geltenden Schutzmassnahmen berge das Risiko einer dritten Welle.

70 Prozent der Israelis ab 16 mindestens einmal gegen Corona geimpft

Rund 70 Prozent der Menschen in Israel ab 16 Jahren sind mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft worden. Knapp 4,5 Millionen Israelis hätten die Erstimpfung und mehr als drei Millionen bereits die Zweitimpfung erhalten, schrieb der israelische Gesundheitsminister Juli Edelstein am Dienstag bei Twitter.

Israel ist ein sehr junges Land und hat rund 9,3 Millionen Einwohner. Davon sind mit 6,4 Millionen rund 70 Prozent über 16 Jahre alt. Die Jüngeren können bisher noch nicht geimpft werden. Rund 755’000 Israelis gelten nach einer Corona-Erkrankung als genesen.

Swiss wendet sich mit Lagebeurteilung an Bundesrat

Die Swiss hat sich mit einem Schreiben an den Bundesrat gewendet. Laut einem Medienbericht bittet sie darin die Landesregierung, die Rahmenbedingungen für ihren Betrieb zu lockern.

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(Bild: Keystone)
Bekannte Journalistin erhält erste Impfdosis in Afghanistan

Afghanistan hat am Dienstag, 23. Februar, mit seinem Impfprogramm gegen das Coronavirus begonnen. Die erste Dosis erhielt die bekannte Journalistin Anisa Schahid, die vergangenes Jahr für ihre Berichterstattung über die Corona-Pandemie ausgezeichnet worden war. Danach wurden eine Ärztin sowie zwei Angehörige der Sicherheitskräfte geimpft.

(Symbolbild: Keystone)

Die Veranstaltung im Beisein von Präsident Aschraf Ghani und seiner Frau Rula wurde im Staatsfernsehen übertragen. Ghani bedankte sich bei Soldaten, Journalisten und Ärzten. «Die Mitarbeiter im Gesundheitswesen sind unsere Helden», sagte der Präsident bei der Eröffnungszeremonie vor Gästen und Spitzenpolitikern in Kabul.

Indien hatte Anfang Februar 500’000 Dosen des Pharmakonzerns Astrazeneca an Afghanistan gespendet. Zunächst sollen etwa eine Viertelmillion Menschen geimpft werden. Den Anfang machen nun Sicherheitskräfte und Beschäftigte im Gesundheitswesen, die Corona-Patienten behandeln. Die Regierung plant, im nächsten Schritt etwa 40 Prozent der Landesbewohner zu impfen.

Corona beflügelt antisemitische Verschwörungstheorien

Die Covid-19-Pandemie lässt antisemitische Verschwörungstheorien im Internet ins Kraut schiessen. Besonders Corona-skeptische Kreise verbreiten sie.

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Schweizer zahlen während Corona-Krise verstärkt mit Twint statt bar

Die Liebe zum Bargeld von Herr und Frau Schweizer hat in der Corona-Krise einen Dämpfer erhalten. Es wurde laut einer Umfrage erstmals vom Thron als beliebtetes Zahlungsmittel gestürzt. Auf der anderen Seite griffen die Menschen vermehrt zur Handy-Bezahlapp Twint. Zum ersten Mal in einer vom Vergleichsdienst Moneyland durchgeführten und am Dienstag, 23. Februar, veröffentlichten Umfrage wird Bargeld von der Schweizer Bevölkerung nicht mehr als wichtigstes Zahlungsmittel angesehen.

An der Spitze stehen nun Debitkarten, die 73 Prozent der Befragten als unverzichtbar betrachten, gefolgt von Kreditkarten mit 71 Prozent. Cash steht erst an dritter Stelle: Darauf möchten im Jahr 2021 zwar immer noch 67 Prozent nicht verzichten – vor einem Jahr waren es aber noch 78 Prozent gewesen.

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Schweizer zahlen während Corona-Krise verstärkt mit Twint statt bar. (Bild: Keystone)
Geheimpapier: Geimpfte sollen Vorteile erhalten

Wie «Blick» weiss, sollen Geimpfte in der Schweiz in den Genuss von Vorteilen kommen. Das habe der Bundesrat letzten Mittwoch so beschlossen. Das Ziel sei, der Bevölkerung einen Anreiz zu schaffen, sich impfen zu lassen.

Im öffentlichen Verkehr, aber auch in Spitälern und anderen öffentlichen Einrichtungen sollen von den Geimpften weiterhin Masken getragen werden. Restaurants und Kulturbetriebe sollen Geimpfte jedoch bevorzugt behandeln können, heisst es bei «Blick».

Diese Privilegien sollen ab Mai oder spätestens Juni, wenn die meisten Erwachsenen überhaupt die Möglichkeit hatten, sich impfen zu lassen, zum Tragen kommen. Enden sollen die Vorteile, wenn die Herdenimmunität erreicht sei. «Der Zeitraum zwischen einer möglichen Einführung von Differenzierungen nach Impfstatus, die ein ausreichendes Niveau der Impfquote voraussetzt, und dem Erreichen der kritischen Menge an geimpften Personen dürfte nur wenige Wochen betragen», heisst es gemäss «Blick» im Papier.

Bundesratspraesident Guy Parmelin (links) und  Bundesrat Alain Berset. (Bild: Keystone)
Nydegger: Schweizer Sonderweg bei Skigebieten hat sich bewährt

Trotz harscher Kritik aus dem Ausland hat sich der Sonderweg der Schweiz im Wintertourismus bewährt. Die Schutzkonzepte hätten funktioniert, sagte Martin Nydegger, Direktor von Schweiz Tourismus, in einem Interview mit den Zeitungen der CH-Media-Gruppe. Trotz offener Skigebiete seien keine grossen Ausbrüche des Coronavirus festgestellt worden. Es habe keine Hotspots gegeben. Und auch Befürchtungen, die Schweiz könnte wegen der Kritik des Auslandes einen Rufschaden erleiden, hätten sich nicht bewahrheitet.

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(Symbolbild: Keystone)
Einsam im Nordatlantik – und einsame Spitze bei den Corona-Zahlen

Island ist Europas Antwort auf Neuseeland, und das gilt seit kurzem nicht nur wegen seiner grünen Landschaften und Naturwunder. Wie die Neuseeländer auf der anderen Erdseite haben auch die Isländer die Coronavirus-Pandemie so gut in den Griff bekommen wie nur wenige andere Länder. Dass das Wikinger-Völkchen mit seinen niedrigen Neuinfektionszahlen derzeit unangefochtener Klassenbester in Europa ist, hängt wie bei den Kiwis in Down Under zum Teil mit der isolierten Lage zusammen – aber auch mit einer stringenten Strategie.

Katrín Jakobsdóttir, Ministerpräsidentin von Island. (Bild: Keystone)

«Unser Kampf gegen die Pandemie ist besser gelaufen, als wir vielleicht erwartet haben», sagte Islands Ministerpräsidentin Katrín Jakobsdóttir der Deutschen Presse-Agentur. Der isländische Weg mit umfassenden Corona-Tests und Testergebnissen innerhalb weniger Stunden, einer konsequenten Kontaktverfolgung sowie strengen Quarantäne- und Isolationsregeln habe womöglich bessere Resultate gezeigt als die strikten Massnahmen anderer Länder. «Das ist der Schlüssel zu unserem Erfolg: der einfache Zugang zu Tests für die Menschen, die Verfolgung von Infektionen und der wissenschaftliche Ansatz», sagt die Regierungschefin.

Venezuela kehrt zu Corona-Wechselstrategie zurück

Venezuela kehrt im Kampf gegen das Coronavirus zu einer Wechselstrategie zurück, in der auf je eine Woche mit hartem Lockdown eine Woche mit weniger Massnahmen folgt. Präsident Nicolás Maduro rühmte die Strategie am Montag bei Twitter als «die beste Methode». In einer Woche mit «radikalem» Lockdown dürfen ähnlich wie in Deutschland nur Apotheken, Supermärkte und andere essenziell wichtige Geschäfte öffnen. In einer Woche mit weniger Massnahmen dürfen dagegen zahlreiche Betriebe und Geschäfte zu bestimmten Zeiten Kunden empfangen, darunter auch Restaurants und Cafés.

Venezuela hat diese Corona-Strategie bereits früher verfolgt, für die Karnevalswoche (11. bis 16. Februar) wurde die Zeit mit weniger Massnahmen aber ausgedehnt. Während etwa in der brasilianischen Metropole Rio de Janeiro der Karneval abgesagt worden war, regte die Regierung in Caracas damit zum Feiern an.

(Symbolbild: Keystone)
Die USA gedenken der Opfer der Pandemie: Eine halbe Million Tote. (Bild: Keystone)

Die Flagge über dem Weissen Haus weht in der kalten Winterluft auf halbmast, auf der Südseite des Gebäudes erinnern Hunderte Kerzen an die unzähligen Corona-Toten in den USA. Präsident Joe Biden, First Lady Jill Biden, Vizepräsidentin Kamala Harris und ihr Mann Douglas Emhoff verbeugen sich vor den Opfern.

(Bild: Keystone)

«Heute markieren wir einen wahrlich düsteren und herzzerreissenden Meilenstein», sagte Biden am Montagabend unmittelbar vor der Gedenkveranstaltung in einer Ansprache. Die USA überschritten Daten der Universität Johns Hopkins (JHU) die Schwelle von mehr als einer halben Million Corona-Toten. «Das sind mehr Amerikaner, die in einem Jahr der Pandemie gestorben sind als im Ersten Weltkrieg, dem Zweiten Weltkrieg und dem Vietnamkrieg zusammengenommen», sagte Biden. «Das sind mehr Leben, die von dem Virus genommen wurden, als in allen anderen Ländern der Welt», sagte er.

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Kinos in New York dürfen mit Einschränkungen wieder öffnen

Die in der Corona-Pandemie seit rund einem Jahr geschlossenen Kinos in der Millionenmetropole New York dürfen ab der kommenden Woche mit Einschränkungen wieder öffnen. Es dürften nur ein Viertel der Plätze besetzt werden, pro Filmvorführung dürften nicht mehr als 50 Menschen anwesend sein, sagte Gouverneur Andrew Cuomo am Montag bei einer Pressekonferenz. Zudem müssten Masken-, Abstands- und Hygieneregeln beachtet werden. Auch Lüften gehöre zu den Bedingungen.

Der Gouverneur von New York, Andrew Cuomo, verkündete weitere Lockerungen. (Keystone)

Damit verkündete der Gouverneur schon zum wiederholten Mal innerhalb weniger Wochen neue Lockerungen: Zuvor hatte er unter anderem mitgeteilt, dass Vergnügungsparks und Vergnügungseinrichtungen in Innenräumen wie beispielsweise Trampolin-Zentren oder Spielhallen demnächst wieder öffnen dürfen. Ausserdem waren Stadien wieder eingeschränkt für Grossveranstaltungen freigegeben und die Innenräume der Restaurants, Cafés und Bars bei eingeschränkter Kapazität wieder geöffnet worden.

Zahl der Neuinfektionen in Spanien sinkt - Beschränkungen gelockert

Die Zahl der Neuinfektionen je 100’000 Einwohner binnen 7 Tagen ist in Spanien erstmals seit dem 15. Dezember wieder unter 100 gesunken. Auf den auch bei deutschen Urlaubern besonders beliebten Balearen, zu denen Mallorca zählt, und den Kanarischen Inseln fiel der Wert sogar unter die Marke 50, wie das Gesundheitsministerium in Madrid am Montag weiter mitteilte.

Die 50er-Marke ist eines der Kriterien für die Einstufung als Risikogebiet durch das Robert Koch-Institut. Seit Mitte August gilt auf dieser Grundlage für Spanien mit den Balearen eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes, für die Kanaren seit Anfang September. In Deutschland liegt die sogenannte 7-Tage-Inzidenz zurzeit bei 61.

Daten weisen auf weniger Ansteckungen nach Biontech-Impfung hin

Das Risiko für eine Infektion sinke nach der ersten der beiden vorgesehenen Dosen wohl um rund 70 Prozent, nach der zweiten um etwa 85 Prozent, jeweils verglichen mit dem Risiko ungeimpfter Menschen, teilte die britische Gesundheitsbehörde Public Health England am Montag unter Berufung auf vorläufige, noch nicht von unabhängigen Experten geprüfte Daten mit.

Der Impfstoff von Biontech und Pfizer verhindert einer Analyse britischer Daten zufolge auch schon blosse Ansteckungen mit dem Coronavirus. (Symbolbild: Keystone)

«Das deutet darauf hin, dass das Vakzin auch dabei helfen könnte, die Übertragung des Virus zu unterbrechen, weil man das Virus nicht weitergeben kann, wenn man nicht infiziert ist», hiess es in der Mitteilung. Die Werte gehen auf die «Siren»-Studie zurück, bei der für eine Gruppe von etwa 40 000 Mitarbeitern aus dem Gesundheitsbereich regelmässig Fragebögen zu Symptomen, Abstriche und Blutserum-Proben analysiert werden. Mehr dazu hier.

London will bis Ende Juni alle Corona-Massnahmen aufheben

Die britische Regierung will bis zum 21. Juni alle Beschränkungen in der Coronavirus-Pandemie im Landesteil England aufheben. Das sagte der Boris Johnson am Montag bei der Vorstellung seines Lockdown-Fahrplans im britischen Unterhaus in London. «Wir machen uns auf einen Weg, von dem ich hoffe und glaube, dass es eine Einbahnstrasse in die Freiheit ist, und diese Reise wird durch das Tempo des Impfprogramms ermöglicht», sagt britische Premierminister.

Man werde den Weg aus dem Lockdown vorsichtig, aber unwiderruflich gehen, so der Premier. (Keystone)

Der Lockdown soll in mehreren Schritten im Abstand von fünf Wochen aufgehoben werden. Voraussetzung ist demnach jedoch, dass sich die positiven Trends bei der Reduzierung von Infektionszahlen und der Impfkampagne fortsetzen liessen und keine neue Virus-Variante die Lage verändere. Ausschlaggebend seien nicht die vorgesehenen Zeitpunkte, sondern die Daten aus der Pandemie, sagte Johnson. Mehr dazu hier.

Merkel: Drei Pakete für mögliche Öffnungsschritte in Corona-Pandemie

Die deutsche Regierungschefin Angela Merkel hat angesichts der Sorgen vor einer dritten Corona-Welle erneut für eine vorsichtige Strategie bei möglichen Öffnungen plädiert. Nach rund zweimonatiger Schliessung und Notbetreuung öffneten am Montag in weiteren zehn Bundesländern wieder Kindertagesstätten und Grundschulen. Mehr dazu hier.

Angela Merkel beobachtet mit grosser Sorge den erneuten Anstieg der Fallzahlen. (Keystone)
Nach erster Astra-Zeneca-Impfung: 94 Prozent weniger Personen im Spital

Eine Studie aus Schottland verspricht Zuversicht. Zumindest was der Zusammenhang zwischen der ersten Impfung und der Wahrscheinlichkeit eines Spitaleintritts angeht. Demnach soll nach der ersten Astra-Zeneca-Impfung das Risiko einer stationäre Behandlung um 94 Prozent geringer sein.

Dies geht aus einer Analyse schottischer Universitäten und der Gesundheitsbehörde hervor. Bei dem Impfstoff von Biontech/Pfizer reduziere sich das Risiko nach der ersten Dosis im Spital zu landen um rund 85 Prozent. Die Studie ist noch nicht in einem Fachmagazin erschienen und berücksichtigt Patienten vier Wochen nach der Impfung.

Das sagen die Kantone im Detail zu den Lockerungsplänen

Die Kantone stellen sich hinter den Plan des Bundesrates, in Etappen aus den Massnahmen gegen die Corona-Pandemie auszusteigen und damit einen Jojo-Effekt möglichst zu vermeiden. Knapp die Hälfte möchten aber je nach Entwicklung der Lage kürzere Zeitintervalle für Öffnungen. Mehr dazu hier.

So entwickeln sich die Neuinfektionen

BAG-Zahlen vom Wochenende

Das BAG meldet am Montag 2’449 neue Corona-Fälle bei 58’545 Tests. Die Positivitätsrate entspricht 4,2 Prozent. 84 Personen mussten ins Spital eingeliefert werden. 26 neue Todesfälle wurden im Zusammenhang mit dem Virus verzeichnet. Mehr dazu hier.

Studie belegt Infektionen im Kanton Waadt

Im Kanton Waadt haben sich 25 Prozent der über 15-Jährigen mit dem Coronavirus infiziert. Die Fehlermarge liegt bei plus/minus 3 Prozent. Dies geht aus der dritten Phase der Seroprävalenzstudie des Universitätszentrums für Allgemeinmedizin und öffentliche Gesundheit in Lausanne (Unisanté) hervor.

Insgesamt wurde das Blut von über 1’000 Personen auf Antikörper untersucht. Demnach weist die Waadt den höchsten Anteil an bereits mit dem Coronavirus infizierten Menschen die Altersgruppe zwischen 20 und 40 Jahren (27 Prozent) auf sowie die 15- bis 19-Jährigen (25 Prozent). Bei den über 65-Jährigen machten 18 Prozent der Getesteten eine Infektion durch.

Insbesondere durch die Impfungen stieg der Anteil bei den älteren Personen in der Waadt, die nun einen Antikörper-Schutz gegen das Coronavirus aufweisen. So liegt der Anteil der geschützten 65- bis 75-Jährigen bei 21 Prozent, bei den über 75-Jährigen bei 28 Prozent.

(Symbolbild: Keystone).
Training für Lernende

In den Kanton Aargau und Solothurn erhaltenen Lernende in der Gastronomie und Hotellerie zusätzliche Unterstützung. Die Lernenden sollen trotz der Corona-Pandemie in diesem Jahre ihre Berufsabschlüsse erreichen können.

Die beiden Kantone und der Branchenverband GastroAargau lancierten ein entsprechendes Projekt gemeinsam. Die Lernenden seien aufgrund des derzeitigen Lockdowns von erheblichen Ausbildungslücken betroffen, teilte GastroAargau am Montag mit. Es gehe darum, den Defiziten entgegenzuwirken.

In teils geschlossenen Gastronomiebetrieben würden Prüfungssituationen durchgespielt. Gleichzeitig könnten die Instruktorinnen und Instruktoren auf spezifische Anliegen eingehen und zusammen mit den Lernende Arbeitstechniken sowie Abläufe trainieren.

UN-Generalsekretär prangert Impfstoffnationalismus an

UN-Generalsekretär António Guterres hat das Versagen der Welt angeprangert, die ersten zur Verfügung stehenden Impfstoffe gerecht – auch an ärmere Länder – zu verteilen.

«Eine Gleichbehandlung mit Impfstoffen ist schlussendlich eine Frage der Menschenrechte», sagte Guterres am Montag zum Auftakt der Sitzung des UN-Menschenrechtsrats. «Impfnationalismus verweigert diese Rechte.» Nur zehn Länder hätten 75 Prozent der vorhandenen Impfstoffe verwendet, mehr als 130 Länder hätten noch nicht eine einzige Dosis erhalten. Das sei ein moralisches Versagen, sagte Guterres.

Die aktuelle Übersicht zur Quarantänepflicht

Reservationspflicht in Zügen und Bussen steht nicht zur Diskussion

Trotz zeitweise grossem Passagierandrang steht für den Verband öffentlicher Verkehr (VöV) eine Reservationspflicht und damit eine Beschränkung der Passagierzahlen in Zügen und Bussen nicht zur Diskussion. Grund ist die Transportpflicht im öffentlichen Verkehr.

Neuseeland beendet Corona-Beschränkungen

In Neuseelands grösster Stadt Auckland enden die kürzlich wieder eingeführten Corona-Einschränkungen. Der Lockdown solle um Mitternacht Ortszeit (Montag 12.00 MEZ) aufgehoben werden, teilte Premierministerin Jacinda Ardern am Montag mit. Wegen drei Neuinfektionen war in Auckland ein dreitägiger Lockdown verhängt worden. Ausserdem hatte Ardern eine landesweite Pflicht zum Tragen von Mund-Nasen-Schutz angeordnet.$

Jacinda Ardern. (Archivbild: Keystone)

Wegen extrem strenger Massnahmen und genauer Kontaktverfolgungen ist Neuseeland bislang gut durch die Pandemie gekommen. In dem Inselstaat im Südpazifik mit knapp fünf Millionen Einwohnern gab es nur 2’001 Fälle und 26 Tote. Am Montag wurde ein neuer Fall gemeldet. Der Patient sei seit Freitag in Quarantäne, teilte das Gesundheitsministerium mit. In der vorigen Wochen begannen in Neuseeland die Impfungen.

Warnung vor Lockerungen in Deutschland

Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, warnt angesichts steigender Infektionszahlen vor Lockerungen der Corona-Massnahmen in Deutschland.

«Wer in Zeiten steigender R-Werte über Lockerungen spricht, handelt absolut unverantwortlich», sagt der Mediziner den Zeitungen der «Funke Mediengruppe» laut einem Vorab-Bericht. Denn bei jeder Öffnung gebe es einen deutlichen Anstieg der Zahlen.

Economiesuisse kritisiert Corona-Krisenmanagement

Das Impf-Management der Schweiz in der Corona-Pandemie ist nach Ansicht von Christoph Mäder, Präsident des Wirtschaftsdachverbandes Economiesuisse, eine einzige Enttäuschung.

In einem Land, das sich als hochtechnologisiert betrachtet, könne es doch nicht so schwierig sein, für die Anmeldungen einigermassen zeitgerecht ein funktionierendes IT-Tool bereitzustellen, sagte Mäder in einem Interview mit der Tageszeitung «Blick».

Das sei eine riesige Enttäuschung. Wenn die Krise etwas Gutes habe, dann hoffentlich, dass man die Digitalisierung jetzt wirklich mit Verve vorantreibe. Handlungsbedarf sieht Mäder auch bei der Kommunikation. Da sei in der Vergangenheit einiges schiefgelaufen.

Schönes Wetter verstärkt Corona-Müdigkeit – Mahnungen und Bussen

Das schöne Wetter und eine gewisse Corona-Müdigkeit in Teilen der Schweizer Bevölkerung haben am Wochenende mancherorts die behördlichen Pandemie-Regeln vergessen lassen. In mehreren Kantonen setzte die Polizei illegalen Partys, Autotreffen und Versammlungen von teils über hundert Menschen ein Ende. Hier kommen Sie zum ganzen Artikel.

Am Samstag sicherten Polizisten den Sechseläuteplatz anlässlich einer Kundgebung gegen die Einschraenkungen und Massnahmen des Bundes. (Bild: Keystone)
Positive Wende bei Corona-Impfaktion in Bulgarien – Grosser Andrang

Bulgarien hat bei grossem Andrang von Impfwilligen einen Durchbruch bei der Corona-Impfaktion geschafft. «An diesem Wochenende gingen wir zur Massenimpfung über», sagte am Sonntag der Oberste Inspektor für Gesundheit und Mitglied des Corona-Stabs, Angel Kuntschew. In dem Balkanland wurden nach einer Anordnung von Regierungschef Boiko Borissow vom Freitag jetzt auch sogenannte Grüne Korridore für Impfwillige eröffnet, die nicht vom Impfplan der Regierung erfasst werden oder erst viel später dran gewesen wären.

(Bild: Keystone)

Lange Warteschlangen von Menschen bildeten sich am Samstag und auch am Sonntag vor den 318 teils neu eingerichteten Impfstationen in der Hauptstadt Sofia und in anderen grösseren Städten. «Das Interesse an Impfungen gegen Covid-19 ist enorm», freute sich Gesundheitsminister Kostadin Angelow. Er stellte die Eröffnung von rund um die Uhr geöffneten Impfstellen sowie mobilen Impfteams in Aussicht.

US-Regierung: Brauchen alle Daten von China über Pandemie-Beginn

Der Nationale Sicherheitsberater von US-Präsident Joe Biden hat China Versäumnisse bei der Aufarbeitung der Corona-Pandemie vorgeworfen. «Wir sind nicht der Ansicht, dass China ausreichend Originaldaten darüber zur Verfügung gestellt hat, wie diese Pandemie begonnen hat, sich in China und schliesslich in der ganzen Welt auszubreiten», sagte Jake Sullivan am Sonntag dem Sender CBS News.

Jake Sullivan (Bild: Keystone)

Sowohl China als auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) müssten in dieser Hinsicht nachbessern. Für eine notwendige «glaubwürdige, offene, transparente, internationale Untersuchung» unter Federführung der WHO brauche es Zugriff auf alle Daten.

Astrazeneca sorgt mit weniger Lieferungen in Italien für Ärger

Der britisch-schwedische Pharmakonzern Astrazeneca hat weniger Corona-Impfdosen als vorgesehen nach Italien geliefert und damit Unmut der Politik auf sich gezogen. Die Situation sei «inakzeptabel», sagte der Präsident der wirtschaftsstarken Region Lombardei, Attilio Fontana, am Sonntag im Fernsehen. Italiens neuer Ministerpräsident Mario Draghi solle sich in Europa mehr Gehör verschaffen, um die Impfkampagne zu sichern.

(Bild: Keystone)

Der Konzern hatte bereits im Januar angekündigt, im ersten Quartal des Jahres weniger Impfdosen nach Italien zu liefern als geplant und geriet damals schon in die Kritik. Wie aus einer Mitteilung des Unternehmens vom Samstagabend hervorgeht, will Astrazeneca nun bis Ende März 4,2 Millionen Dosen liefern. Die Regierung hatte mit acht Millionen Dosen für die ersten drei Monate gerechnet.

Mit einer Lieferung am Freitag bekam Italien nach Angaben des Unternehmens sieben Prozent weniger Ampullen als erwartet. Die zuständige Behörde berichtete nach Informationen der Tageszeitung «La Repubblica», dass die Lieferung 506’000 statt 566’000 Dosen betrug. Das wären sogar über zehn Prozent weniger.

Kantone rufen nach weiteren Lockerungen der Corona-Massnahmen

Mehrere Kantone sind für raschere Lockerungen der Corona-Massnahmen. Sie reagierten damit auf die Öffnungsschritte, die der Bundesrat am Mittwoch bei ihnen in Vernehmlassung gegeben hatte. Definitive Entscheide will der Bundesrat am kommenden Mittwoch mitteilen. Hier kommen Sie zum vollständigen Artikel.

Zahlreiche Kantone wollen, dass Gastronomiebetriebe bereits ab März Gäste zumindest auf den Terrassen bewirten dürfen. (Symbolbild: Keystone)
Ein Manuskript mit Tücken: Bremst Biontech-Impfstoff das Virus aus?

Kann die Corona-Impfung die Pandemie eindämmen? Zum Impfstoff von Biontech/Pfizer ist nun ein unveröffentlichtes Manuskript in Umlauf, das das nahelegt. Lesen Sie hier mehr.

Es ist unklar, ob die Impfstoffe nur dafür sorgen, dass die Krankheit nicht ausbricht, oder auch vor der Infektion als solcher schützen. Das ist ein wichtiger Unterschied. (Symbolbild: Keystone)
20 000 Corona-Impfdosen im Gazastreifen eingetroffen

20’000 Dosen des russischen Corona-Impfstoffs Sputnik sind am Sonntag im Gazastreifen eingetroffen. Die Lieferung sei von Ägypten aus über den Rafah-Grenzübergang in das Palästinensergebiet gebracht worden, teilten Repräsentanten der dort herrschenden islamistischen Hamas mit. Sie waren von den Vereinigten Arabischen Emiraten gespendet worden, um bei der Bekämpfung des Coronavirus in dem Küstenstreifen zu helfen.

Ein Sprecher des Hamas-Gesundheitsministeriums sagte, der neue Impfstoff solle von Montag an eingesetzt werden. Zunächst sollten medizinisches Personal, Patienten mit chronischen Erkrankungen und Organtransplantierte geimpft werden.

(Bild: Keystone)

Es ist die grösste Lieferung von Impfstoff in den Gazastreifen seit Ausbruch der Corona-Pandemie vor einem Jahr. Am Mittwoch waren bereits 2000 von der russischen Regierung gespendete Impfdosen in dem Küstenstreifen eingetroffen.

Zelt-Krankenhaus für Corona-Patienten in der Westukraine errichtet

Wegen Überlastung mit Corona-Patienten sind im Westen der Ukraine an einem Krankenhaus Zelte zur Behandlung aufgestellt worden. In Bohorodtschany im Gebiet Iwano-Frankiwsk seien somit 120 zusätzliche Betten bereitgestellt worden, teilte der Zivilschutzdienst am Sonntag mit. Auf Fotos war zu sehen, wie die Zelte mitten im Schnee direkt an der Klinik stehen. Die Karpatenregion unweit der EU-Aussengrenze weist seit etwa zwei Wochen in der Ukraine die höchsten Infektionszahlen aus.

(Bild: Keystone)
Was bisher geschah

Die bisherigen Kurzmeldungen aus der Schweiz und der Welt zu Covid-19 finden Sie hier.

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