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Der Telebasel Sport-Beitrag vom 19. Februar 2021.
Basel

Sforza: «Wir halten alle zusammen»

Auch wenn die Cup-Schmach vermutlich noch nicht ganz verdaut ist bei Rotblau, muss der FCB jetzt nach vorne schauen.

Auch zwei Tage nach der Cupschmach betitelt Sforza das Spiel als eine Katastrophe: «Es war eine Katastrophe. Das bleibt so. Das Spiel haben wir verloren, weil wir keine Leidenschaft an den Tag legten, keine Laufbereitschaft, kein gutes Zweikampfverhalten.»

Jetzt muss der Fokus aber nach vorne gerichtet werden und Sforza will, dass sein Team endlich wieder am selben Strang zieht: «Wir gehören zusammen und wollen den Weg aus dieser Misere zusammen bestreiten und ich bin überzeugt, dass wir dies auch schaffen werden.»

Konfrontation mit Fans und Burgener-Statement

Bei der Konfrontation mit der Muttenzerkurve sei der FCB-Trainer nicht dabei gewesen: «Ich war bei den Medien. Die Mannschaft und die Fans haben sich derweil ausgesprochen, das ist auch gut so. Das Ziel ist von beiden Seiten, langfristig Erfolg zu haben. Da ist dieses Feedback der Fans gut», so Sforza.

Ein Tag nach dem Spiel hat Bernhard Burgener ein Statement abgegeben, dass er an Sforza festalten wird. «Das zeigt, dass er Vertrauen hat. Und das wir alle zusammen hier wieder rausfinden möchten», das die Worte von Sforza dazu.

Sforza sieht Endspiel-Frage als Provokation

Eine Jobgarantie ist aber auch dieses Statement nicht, jetzt müssen Siege her. Der erste soll am Samstag gegen Lausanne-Sport her. Ansonsten rutscht der FCB nur noch tiefer in die Krise. Sforza sieht das Lausanne-Spiel trotz allem nicht als Endspiel: «Wer das so sieht, hat das Statement von Bernhard Burgener falsch gelesen. Diese Provokation braucht es hier nicht.»

Verfolgen Sie das Spiel FC Basel vs. Lausanne-Sport am Samstag, 20. Februar 2021, ab 20:30 Uhr im Live-Ticker auf telebasel.ch.

1 Kommentar

  1. Ein Klub ohne seine treue Fangemeinde, ist wie Fasnacht ohne Guggenmusik und Fasnachtscliquen.
    🔴😱🔵
    Bernhard Burgener ist der Besitzer der Holding und dementsprechend der Besitzer von 75% des Klubs und somit der Boss aber seine Entscheidungen sind für die grosse Fangemeinde des FCB unergründlich.
    Anzumerken ist, der Minderheitsaktionär (Verein) mit 25% könnte gemäss des OR/Aktienrecht, einen gewissen Einfluss gelten machen und Druck/Veränderungen im VR ausüben. Jedoch ist Reto Baumgartner und der Vereinsvorstand Zeitlich und Fachlich überfordert. (Die neue Vereinsstruktur und deren Organisation ist leider immer noch im Dunkeln.
    Klare Worte zum FCB-Debakel fehlen wie es auch sonst null Kommunikation vom Verein gibt.
    Die Handelsregistereinträge wurden immer noch nicht geändert, so dass der alte Vorstand immer noch Zeichnungsberechtigt ist.) Ein Spiegelbild der FCB AG, dass jeder für sich sein Süppchen kocht und die Fans nur Beigemüse sind.
    Die Einnahmen der Fans hatten im 2020 ein Volumen von ca 19 Millionen, was nicht unbedeutend für den Klub ist und dementsprechend von der Teppichetag gepflegt werden sollte.
    Pay-TV, beziehungsweise die Entschädigung durch den Schweizerischen Fußballverband an die Klubs sind mit den paar Millionen eher untergeordnete Einnahmen.
    Durch die Abwanderung der Fans (weniger Saisonkarten) leidet auch das Merchandising und der Umsatz geht massiv zurück.
    Wenn es der Klub bis anfangs Juni nicht schafft die Fans ins Boot zu holen, dann werden weitere x-Tausende ihre Saisonkarten nicht verlängern was leider wieder dem Klub schadet.
    Es ist ein Ratenschwanz und wenn es keine Veränderungen gibt (ein neuer CEO der auch in schlechten Zeiten den Mut hat sich den Medien und den Fans zu stellen, ein neuer Trainer der fachliche Kompetenz mitbringt und dementsprechenden ein neuer Staff), werden sich leider noch mehr Fans vom Klub abwenden.Report

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