Wie bereits 2020 wird es in diesem Jahr ungewohnt still sein zur Fasnachtszeit. (Bild: Keystone)
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Das ist über die Fasnachtstage alles verboten

Wegen der Corona-Pandemie wurde die Fasnacht 2021 in beiden Basel abgesagt. Die wichtigsten Regeln für die nächsten Tage gibt es hier nochmals im Überblick.

Keine Fasnacht auch im Jahr 2021. Dieser Satz wiegt in diesen Tagen besonders schwer: Denn im Baselbiet und in Basel würde die Fasnacht jetzt stattfinden. Die aktuelle Pandemie erlaubt es den Fasnächtlern und Fasnachts-Fans nicht, zu feiern. Daran erinnert die Baselbieter Regierung am Freitag noch einmal.

«Der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft stellt noch einmal klar, dass auch am kommenden Wochenende und in der Folgewoche die geltenden Vorschriften der Covid-19 Verordnung besondere Lage eingehalten werden müssen», so die Mitteilung. Auch an den «drey scheenschte Dääg» gelten die Corona-Massnahmen, betonten ebenso das Basler Fasnachts-Comité und das Basler Gesundheitsdepartement.

Konkret bedeutet das:

  • Keine Treffen mit mehr als fünf Menschen: Private Veranstaltungen und Menschenansammlungen sind weiter eingeschränkt. Menschenansammlungen im öffentlichen Raum werden ebenfalls auf fünf Personen beschränkt. An privaten Veranstaltungen dürfen maximal fünf Personen teilnehmen. Kinder werden mitgezählt. Damit sind Umzüge und Versammlungen mit mehr als fünf Menschen nicht möglich.
  • Restaurants, Bars und Clubs bleiben geschlossen. Auch in der Fastnachtszeit dürfen Restaurants nur Take-Away anbieten. Dies zwischen 6 und 23 Uhr.
  • Das Durchführen von Veranstaltungen ist prinzipiell verboten: Jegliche Fasnachtsveranstaltungen, wie zum Beispiel Fasnachtsumzüge oder Guggenkonzerte, sind untersagt.
  • Auch «Gässle» oder «Ständeli» sind nicht möglich.
  • «Schnitzelbängg» vorzutragen ist in der Öffentlichkeit – auch im Freien – verboten.
  • Der Verkehr, inklusive Öffentlicher Verkehr, wird am 22. bis zum 24. Februar 2021 wie gewohnt in der Basler Innenstadt zirkulieren.
  • Weiter gilt in öffentlichen Verkehrsmitteln und anderen öffentlichen Räumen, wie etwa Einkaufsläden, nach wie vor eine Maskenpflicht.
  • Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) empfiehlt noch immer, möglichst wenige Menschen zu treffen und weiterhin einen Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen zu halten. Kann der Abstand nicht eingehalten werden, sollte eine Maske getragen werden.
  • Die Polizei wird die Einhaltung der Vorschriften überwachen und dies mit dem notwendigen Augenmass tun.
  • Bei Verstössen gegen die Corona-Verordnungen drohen Bussen.
  • Laternenausstellungen im Freien sind erlaubt, wenn die Begrenzung auf fünf Personen, die Maskenpflicht und die Abstandsregeln konsequent eingehalten werden.

«Der Regierungsrat bedauert, dass unter diesen Umständen keine Fasnacht wie in früheren Jahren möglich ist. Er bittet die Bevölkerung, – wie an der Fasnacht 2020 – solidarisch mitzuhelfen, die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen», heisst es in Basel. Das Fasnachts-Comité unterstützt die Linie des Regierungsrats. Es bedauere ebenfalls, dass 2021 keine fasnächtlichen Aktivitäten in den Strassen und Gassen der Stadt stattfinden können. Es empfiehlt als Alternative den Fasnachtsspaziergang, den die Jungen Garden kreiert haben.

Die Baselbieter Regierung hat derweil ausser der Corona-Verordnung des Bundes keine weiteren Regeln für die Fasnachtszeit festgelegt. Sie bittet aber alle, sich an die Vorschriften zu halten: «Der Regierungsrat und die Polizei Basel-Landschaft bitten die Bevölkerung, sich an die geltenden Vorschriften zu halten und damit aktiv mitzuhelfen, dass die Ausbreitung des Coronavirus weiter eingedämmt werden kann», so der Appell der Baselbieter Regierung. «Freuen wir uns alle doch auf die Fasnacht 2022, an der hoffentlich wieder ohne Einschränkungen die närrische Zeit zelebriert und genossen werden kann.»

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