Vaduz geniesst an diesem Sonntag warme Frühlings-Temperaturen. (Bild: Keystone)
Schweiz

Vaduz knackt die 20-Grad-Marke

Der Sonntag zeigt sich von seiner sonnigen Seite. In Vaduz stiegen die Temperaturen sogar auf 21,9 Grad.
Das sonnige Wetter lockt die Basler an den Rhein

Die warmen Temperaturen am Sonntag locken viele Baslerinnen und Basler an den Rhein. Die Stufen sind überfüllt mit Menschen als möchte man kurz die Pandemie vergessen.


(Bild: Telebasel)
Vaduz knackt die 20-Grad-Marke

In Vaduz im Fürstentum Liechtenstein war es im Februar noch nie so warm wie am Sonntag: Am frühen Nachmittag stieg die Temperatur dort auf 21,9 Grad.

Damit wurden die Höchststände von 1998 und 1990, als im Wintermonat in Vaduz 21,7 Grad gemessen wurden, überschritten, wie der Wetterdienst Meteoschweiz mitteilte.

Für diese Jahreszeit ausgesprochen hohe Temperaturen gab es auch schweizweit in den Föhn-Gebieten. In Bad Ragaz SG wurden am frühen Nachmittag 19,9 Grad gemessen, im Urner Hauptort Altdorf war es 19,8 Grad warm. Im Flachland liegen die Temperaturen rund 10 Grad über dem langjährigen Februardurchschnitt von rund 5 Grad.

Die Schönwetterperiode hatte am Freitag begonnen. Sie soll noch bis mindestens Ende Monat anhalten. Mild ist es dabei nicht nur im Flachland. Auch in den Bergen werden auf 2000 Metern über Meer jeweils 5 bis 10 Grad erwartet.

Frühling im Februar

Das Wochenende stand und steht weiterhin im Zeichen des Frühlings, und auch in der kommenden Woche hält das sonnige und frühlingshaft milde Wetter durch. Heute und morgen ist es dabei in den Alpentälern föhnig, hier sind lokal auch 20 Grad im Bereich des Möglichen. Sonst erwartet Metonews bis Freitag zwischen etwa 13 und 18 Grad. Jeweils am Morgen ist es aber entsprechend der Jahreszeit noch kühl mit Temperaturen örtlich auch mal knapp unter dem Gefrierpunkt.

Dabei ist dem Wetter der Kalender anscheinend egal, der meteorologische Frühling startet erst am 1. März, auf den kalendarischen Frühling müssen wir noch bis zum 20. März warten.

Temperaturen wie im April: 18,6 Grad in Sitten VS

Warmes und sonniges Wetter hat am Samstag in der Schweiz vielerorts mitten im Februar Frühlingsgefühle geweckt. In Sitten im Wallis stieg die Temperatur am späten Nachmittag auf 18,6 Grad. In Vaduz wurden 18,7 Grad gemessen, wie der Wetterdienst Meteonews mitteilte.

Für diese Jahreszeit sind das ausgesprochen hohe Temperaturen. Im Flachland liegen diese laut SRF Meteo rund 10 Grad über dem langjährigen Februardurchschnitt von rund 5 Grad. Am Sonntag könnte es den Experten zufolge lokal sogar bis zu 20 Grad warm werden.

Die Schönwetterperiode hatte am Freitag begonnen. Sie soll noch bis mindestens Ende Monat anhalten. Mild ist es dabei nicht nur im Flachland. Auch in den Bergen werden auf 2000 Metern über Meer jeweils 5 bis 10 Grad erwartet.

Leid bringt das frühlingshafte Wetter den Allergikern. Die Konzentrationen an Pollen steigen in tiefen Lagen auf hohe Werte. Es handelt sich derzeit vor allem um Hasel- und Erlenpollen.

Samstag über 18 Grad wärmer als vor einer Woche

Nach der bitteren Kälte der vergangenen Woche, klettern die Temperaturen in der Region Basel und der ganzen Schweiz auf Frühlingsniveau. Strahlender Sonnenschein bringt in Basel bis zu 18 Grad am Samstag. Um 15 Uhr betrug die Temperatur in Basel-Binnigen bereits 16,3 Grad. Am Samstag vor einer Woche betrug die Höchsttemperatur noch -0,8 Grad Celsius.

Ein ähnliches Bild zeigt sich in der restlichen Schweiz. Auch hier ist es 15 bis 21 Grad wärmer als noch vor einer Woche, wie SRF Meteo tweetet. Der Februar dürfte bis zu seinem Abschied in den März frühlingshaft warm und sonnig bleiben: Für den Rest des Monats sagen die Wetterdienste aktuell Sonnenschein und Temperaturen zwischen 14 und 18 Grad in der Region Basel voraus.

Bis zu 18 Grad am Wochenende und viel Sonne

In der Region bleibt es am Freitagvormittag laut SRF Meteo zunächst noch bewölkt und stellenweise nass. Am Nachmittag lockern die Wolken auf und die Sonne streckt sich zeitweise aus, wird aber durch Schleierwolken abgedämpft. Es bleibt mild bei 11 bis 15 Grad.

Ab Samstag dominiert dann meist der Sonnenschein. Im Mittelland liegt am Vormittag Nebel mit einer Obergrenze um 600 Meter. Auch am Sonntag hat es Nebelfelder, welche sich auflösen. Es ziehen zeitweise Schleierwolken vorbei.
Es bleibt stets frühlingshaft mild bei Höchstwerten zwischen 13 und 18 Grad. In den Alpentälern bläst schwacher Föhn, auf den Gipfeln mässiger Süd- bis Südwestwind.

Pollenflug

Wie MeteoNews schreibt, bringt das frühlingshafte Wetter nicht nur Vorteile mit sich. Allergiker aufgepasst: Die Pollen fliegen wieder. Aktuell handelt es sich da konkret um Hasel- und Erlenpollen.

Wärmere und sonnigere Tage stehen an

Nach den eisigen Tagen und viel Schneefall sind der Region Basel einige wärmere und sonnige Tage vergönnt. Für die nächsten Tage prognostiziert Meteo News durchgehend Maximaltemperaturen bis zu zwölf Grad, am Samstag soll es sogar für 14 Grad reichen.

Kältewelle ist vorbei

Eine Warmfront beendet die Kältewelle und damit den Dauerfrost der letzten Tagen. Immerhin bis zu fünf Grad soll es in der Region am Montag geben, berichtet Meteo Schweiz.

Doch die Wetterlage bringt ihre Tücken mit sich. Im Norden ist am Nachmittag und Abend mit Regen zu rechnen. Dieser könnte im Anschluss auf dem kalten Boden gefrieren und damit ein erhöhtes Unfallrisiko mit sich bringen, es ist also Vorsicht geboten.

Die Temperaturen steigen in den nächsten Tagen weiter, es ist auch nachts nicht mehr mit Frost zu rechnen. Schon am Dienstag klettert das Thermometer in der Region Basel auf 12 Grad – wärmer wird es in der Schweiz gemäss Meteo Schweiz nirgends.

Eis-Spektakel am Tinguely-Brunnen zum Valentinstag

Wer am Valentinstag einen winterlichen Spaziergang durch die Basler Innenstadt machte, und am Tinguely-Brunnen auf dem Theaterplatz vorbeilief, durfte sich über ein Eis-Spektakel freuen. Die vereisten Skulpturen des Fasnachts-Brunnens vom Künstler Jean Tinguely glitzerten prächtig in den Sonnenstrahlen. Die frostigen Temperaturen in den letzten Tagen liessen das Wasser gefrieren.

Die vereisten Skulpturen des Fasnachts-Brunnens am Valentinstag. (Bild: Keystone)
Kalter Start in den Valentinstag

Aber auch im Mittelland gibt es einen kalten Start in den Valentinstag. Das Thermometer sinkt vermehrt unter die Marke von -10 Grad. So auch in der Region Basel. Die tiefsten Temperaturen im Flachland verzeichneten Ebnat-Kappel SG mit -17,6 Grad und Tännikon TG mit -15,3 Grad,

Im Laufe des Sonntags dürften die Temperaturen wieder gegen den Gefrierpunkt oder leicht darüber steigen. Die Bise dürfte allmählich an Kraft verlieren. In der kommenden Woche bringen schwache Störungen am Dienstag und Mittwoch wieder mildere Temperaturen.

Mehr dazu lesen sie hier.

Glattalp mit Kälterekord

Die Kältewelle hat die Schweiz weiter fest im Griff. So sanken die Temperaturen in der letzten Nacht auf neue Tiefstwerte. Auf der Schwyzer Glattalp wurden um 6.30 Uhr gerade noch -40 Grad gemessen, wie MeteoNews twitterte.

Trotz der sibirischen Werte auf der Glattalp bleibt der offizielle Schweizer Kälterekord weiterhin bei La Brévine mit -41,8 Grad. Dies wegen des unbewohnten Aufstellungsorts und der Art der Messung: Der Sensor auf der Glattalp misst durch den reichlich vorhandenen Schnee die Temperatur nicht 2 Meter über Grund.

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Eistag steht bevor

In der Region Basel wird der Samstag zwar sonnig, es bleibt aber kalt. Gemäss Meteo Schweiz klettern die Temperaturen auch tagsüber nicht über den Gefrierpunkt, es steht also ein Eistag bevor und es ist mit viel Glätte zu rechnen.

In der Nacht wurden wiederum fast in der ganzen Schweiz deutliche Minustemperaturen verzeichnet.

Stellenweise kälteste Nacht des Winters

Gemäss SRF Meteo erlebte die Schweiz stellenweise die kälteste Nacht des bisherigen Winters.

Die Schweiz bibbert weiter

Die Schweiz zittert vor Kälte. In der Nacht auf Freitag sind die Temperaturen an einigen Orten unter minus 10 Grad gefallen. Die Bise sorgte dafür, dass sich die Aussenluft deutlich kühler anfühlte.

MeteoNews hat im Flachland mancherorts zweistellige Minustemperaturen gemessen, die der Meteo-Dienst auf Twitter schreibt. Für Basel etwa wurden -9,4 Grad angegeben. Durch die Bise hätte sich eine gefühlte Temperatur von -20,2 Grad ergeben.

In tieferen Lagen erreichten die Temperaturen vor allem im Kanton Graubünden, aber auch in der Nord- und Ostschweiz, Werte von unter -10 Grad. In höheren Lagen war es dagegen weniger frisch. Im Engadin sanken die Temperaturen in der Nacht auf -23,4 Grad – ohne Bise. Nur im Tessin wurden Temperaturen über 0 Grad verzeichnet.

Wenig Hasel- und Erlenpollen in der Luft
Verspätungen auf dem ganzen BVB-Netz
Frostig kalt und glatte Strasse

Frostig kalt präsentiert sich der Donnerstagmorgen. «Brrr, heute ist warm einpacken angesagt», schreibt Meteo News auf Twitter und liefert gleich eine Übersicht der aktuellen Temperaturen. Minus sieben Grad zeigt das Thermometer in der Region an. Nur in St. Gallen ist es mit minus zehn Grad kälter.

Wie der Wetterdienst schreibt, fällt teilweise noch Schnee. Dieser winterliche Mix sorgt für teilweise gefährliche Situationen auf den Strassen. Bereits am Mittwochabend warnte SRF Meteo in einem Tweet vor der Schneeglätte.

Auch in den kommenden Tagen heisst es warm anziehen. Denn die Temperaturen sollen laut Wetterexperten bis sicher Samstag nicht über den Gefrierpunkt klettern.

Impressionen vom Schneegestöber in Basel
Am Mittwoch gab es ordentlich Neuschnee in der Region Basel. (Video: Telebasel)
BVB kämpfen mit Schneemassen

Bei der BVB herrscht aktuell das Schneechaos. «Generell kann es durch das für Basler Verhältnisse ungewöhnlich winterliche Wetter auf dem ganzen Netz zu Verspätungen und Umleitungen kommen», so BVB-Mediensprecherin Sonja Körkel auf Anfrage von Telebasel. «Auch der Individualverkehr ist langsamer unterwegs, weswegen auch unsere Fahrzeuge langsamer sind. Wir passen uns entsprechend den Verhältnissen an.»

Der Telebasel News Beitrag vom 10. Februar 2021.

Wegen einer Blockierung konnte am Morgen während rund einer Stunde die Haltestelle Zoo Dorenbach nicht bedient werden. In Binningen wurde kurzzeitig die Haltestelle Hohle Gasse nicht bedient, da es im Haltestellenbereich rutschig war. Auch die Fahrgäste bitte sie um Vorsicht: «Es kann auf Haltestellen oder beim Überqueren der Geleise sehr rutschig sein», so Körkel. «Wir sind dran, aber bei rund 750 Haltestellenkanten nehmen die Räumungsarbeiten einige Zeit in Anspruch.» Besonders rutschig sei es im Moment, weil es die letzten Tage schon sehr kalt war. Auf dem gefrorenen Boden konnte der Schnee gut haften bleiben.

BLT ohne grosse Einschränkungen

Eine weitere Störung auf dem Aeschenplatz ist mittlerweile behoben. Die Linie 32 fuhr am Morgen kurzzeitig nur bis Bettigen Dorf, weil die Schneesituation auf der Chrischona noch prekärer ist als in der Stadt. Mittlerweile wurde hier eine Lösung gefunden: Es fahren kleinere Busse ab Bettigen auf die Chrischona.

Bei der BLT müssen die Busse ebenfalls langsamer fahren, auch hier kommt es zu Verspätungen, wie das Unternehmen gegenüber Telebasel mitteilt. Grosse Einschränkungen werden aber nicht verzeichnet: «Es ist ein typischer Schneetag», so Direktionsassistent Timo Tschudi. Alles zum Thema lesen Sie hier.

Weitere Linien blockiert

Am Mittwochmorgen kam es auch bei der Markthalle in Basel zu einem Unterbruch der BVB Linien. Grund dafür war ein Stromausfall. Die Störung konnte mittlerweile behoben werden. Auch bei der Heuwaage kommt es zu Verspätungen: Dies wegen einem Fahrzeug defekt. Betroffen sind die Linien 6, 10 und 16.

Ob die Vorfälle mit dem Wetter zusammenhängen, können die BVB noch nicht bekannt geben. Zunächst werde das Problem behoben, dann die Ursache abgeklärt, wie es bei der BVB auf Anfrage heisst. Mehr dazu gibt es hier.

Schnee sorgt für Chaos bei der BVB

Die BVB kämpft am Mittwochmorgen mit dem Schnee. Auf mehreren Strecken kam es zu Blockierungen. So etwa auf den Linien 2, 34 und 36 wegen einer Störung im Bereich Zoo Dorenbach.

Auch im Bereich St. Chrischona gibt es eine Blockierung. Hier ist die Linie 32 betroffen.

Basel kältester Ort der Schweiz

Aktuell ist Basel zusammen mit dem Oberengadin der kälteste Ort der Schweiz, wie SRF mitteilt. Mit -5,2 Grad in Basel-Binnigen bezeichnet der Wetterdienst die Region als «neues Sibirien der Schweiz».

Schnee und Kälte in Basel

Es ist kalt in der Region Basel. Dies wird die kommenden Tage noch intensiver: Es werden sibirische Temperaturen erwartet. Bereits in der Nacht war es bitterkalt: -4 Grad Celsius wurden in Basel gemessen, wie der Wetterdienst Meteonews mitteilt. Zudem hat es in der Nacht noch einmal kräftig geschneit. Im Laufe des Tages werden weitere Schneefälle erwartet.

Vorerst bleibt es also bestehen: Das Winterwunderland.

Schicken Sie uns Ihre aktuellen Schneebilder

Die Region zeigt sich wieder von ihrer Schnee-Seite. Wie sieht es bei Ihnen aus? Schicken Sie uns Ihre aktuellen Schneebilder:

Am Mittwoch wird Schneefall von bis zu 15 cm erwartet

Am Mittwoch wird die Schweiz erneut in den weissen Winterzauber gekleidet. Wie SRF Meteo schreibt werden Schneefälle von 5 bis 15 cm erwartet. Dazu fallen die Temperaturen wieder unter Null.

Bis zu 4 cm Neuschnee in der Nordwestschweiz

Am Dienstag Morgen liegen besonders in den nördlichen Regionen der Schweiz von 1 bis 4 cm Neuschnee.


(Bild: Telebasel)

Im Laufe des Vormittags sollte der Schneefall abklingen, wie MeteoNews schreibt.

Ebenso ist im Norden mit bewölkten Wetter zu rechnen, während man sich im Süden auf etwas Sonne einstellen kann, wie SRF Meteo schreibt.

Schnee und Kälte kommen zurück

Wie MeteoNews in einer Mitteilung schreibt, steht nach der letzten fast schon frühlingshaften Woche nun wieder eine winterliche Woche an. Dabei erreicht uns in der Nacht auf den morgigen Dienstag eine Kaltfront, die in der Deutschschweiz schon
mal den einen oder anderen Zentimeter Neuschnee bringen dürfte. Im Westen bleibt es dagegen in den tieferen Lagen bei Regen.

Am Mittwoch folgt dann die nächste etwas aktivere Front, im Flachland können so bis Donnerstagmorgen über zehn Zentimeter Neuschnee zusammenkommen, in den Alpen sind es bis über 30 Zentimeter.

Ab Donnerstag muss dann mit einer ganzen Reihe von Eistagen gerechnet werden. Jeweils am Morgen liegen im Flachland lokal auch zweistellige Minusgrade drin, insbesondere wenn etwas Schnee liegt, es in der Nacht klar ist und die Bise abstellt. Örtlich sind so auch mal unter -15 Grad nicht ausgeschlossen.

Verantwortlich für die Kälte ist dabei ein Skandinavienhoch, das an seinem Südrand mit Bise arktische Kaltluft zu uns bringt. Diese Kältewelle wird wohl bis mindestens weit in die
kommende Woche anhalten.

Föhnsturm fegt mit fast bis zu 170 km/h über die Alpen

Der Föhnsturm ist am Samstagabend mit Windspitzengeschwindigkeiten von fast 170 Kilometern pro Stunde (km/h) über die Alpen gefegt. Gleichzeitig trieb er die Temperaturen sogar in der Nacht auf frühlingshafte Werte.

Der Föhnsturm habe am Samstagabend seinen Höhepunkt erreicht, teilte der Wetterdienst meteocentrale.ch mit. So sei bei der Monte Rosa Hütte oberhalb von Zermatt VS eine Windspitze von 167 km/h verzeichnet worden. In Brülisau im Appenzellerland erreichten die Böen Spitzen von bis zu 130 km/h. Durch das Urner Reusstal und das Haslital im Berner Oberland fegte der Sturm ebenfalls mit über 90 km/h.

Mit dem Föhn wurden sogar in der Nacht frühlingshafte Temperaturwerte registriert. Gemäss Meteonews wurden am Samstagabend selbst um 23.20 Uhr in Vaduz in Liechtenstein noch über 16 Grad Wärme gemessen. Lange wird es aber nicht warm bleiben. Laut Meteonews kommt wohl ein ordentlicher Schwall kontinentaler Kaltluft auf die Schweiz zu. Bis Montagmorgen würden oberhalb von 1200 bis 1400 Metern zum Teil 30 bis 40 Zentimeter Neuschnee erwartet. Die Lawinengefahr werde dadurch wieder ansteigen.

Brauntrüber Samstag wegen Sahara-Staub

Staub aus der afrikanischen Wüste hat am Samstag den Himmel eingetrübt. Für Menschen ist der Staub kaum ein Problem, am Himmel sorgt er aber für mehr Wolken.

Nach einer erhöhten Staubkonzentration am Freitag war am Samstag noch mehr Saharastaub auf dem Weg in die Schweiz, wie Meteoschweiz via Twitter mitteilte. Die Sicht war mancherorts dunstig und das Licht hatte einen milchigen Gelbstich. In Schneegebieten kann sich der Sand gut sichtbar ansetzten.

Der Staub stammt laut SRF Meteo vor allem aus den nordwestafrikanischen Staaten Mauretanien, Mali und Algerien. Er stieg dort aufgrund der Witterung und der warmen Temperaturen zwei bis fünf Kilometer in die Luft auf und wurde wegen Südwinds bis in die Schweiz getragen.

Die Staubpartikel in der Luft sind ein zusätzlicher Unsicherheitsfaktor für die Wettervorhersage. Zudem können sie eine Wolkenbildung fördern. Auf die Gesundheit der Menschen dürfte der Saharastaub aber einen vernachlässigbaren Einfluss haben. Der natürliche Feinstaub macht rund ein Prozent der gesamten Feinstaubkonzentration aus. Mehr dazu lesen Sie hier.

Turbulentes Wochenende in den Alpen mit Föhnsturm und Schnee

Am Wochenende wird es wettertechnisch turbulent: Der Bund warnt vor einem Föhnsturm in den Föhntälern auf der Alpennordseite. Zudem soll stellenweise stark schneien.

Die kräftige Föhnlage stellt sich ab Samstagnachmittag ein, wie das Bundesamt für Meteorologie (Meteoschweiz) am Freitag mitteilte. Der Bund erwartet zum Beispiel im Haslital BE, im Urner Reusstal sowie im Sernftal GL zwischen Samstagnachmittag und Sonntagmorgen Windspitzen zwischen 80 und 110 Kilometern pro Stunde (km/h).

Für die Region Erstfeld UR, Engelberg OW, Flüelen UR, Glarus und Meiringen BE gibt der Bund daher die Wind-Gefahrenstufe 3 von 5 aus.

Die Föhnlage wird gemäss Meteoschweiz durch eine starke südwestliche Höhenströmung verursacht. Diese bringt sehr milde und mässig feuchte Luft zum Alpenraum. Im Tagesverlauf dreht der Wind auf und nimmt stark zu.

SLF warnt vor grosser Lawinengefahr in Teilen der Schweizer Alpen

Die anhaltenden Niederschläge in den letzten Tagen haben die Pegel der Flüsse sowie die Lawinengefahr in den Schweizer Alpen ansteigen lassen. In der Nacht auf Donnerstag bestehe in einzelnen Gebieten grosse Lawinengefahr, heisst es im jüngsten SLF-Lawinenbulletin.

Die Schneedecke in mittleren und hohen Lagen sei derzeit überdurchschnittlich mächtig. Besonders oberhalb von rund 2200 Metern befänden sich tief in der Schneedecke ausgeprägte schwache Schichten, schreibt das Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) auf seinem Portal. Alles dazu lesen Sie hier.

Kaltfront am Nachmittag sorgt für Orkanböen
Die ersten Frühlingsboten sind da

Erste Frühlingsboten knipste Martin Graf aus Reinach BL jetzt schon beim Basler Aeschenplatz. «Temperaturen von bis zu 15 Grad lassen diese ersten Blüten spriessen», sagt Graf gegenüber Telebasel über sein Bild mit Krokussen vom zweiten Februar 2021.

(Bild: Leserreporter Martin Graf)
Hasel- und Erlenpollen auf dem Vormarsch

Allergiker aufgepasst: «Mit der milden Witterung beginnen die Hasel- und Erlensträucher zu blühen», schreibt Meteo News auf Twitter. Im Süden sei bereits eine mässige Konzentration festgestellt worden, heisst es weiter.

Aber auch auf der Alpennordseite wurden am Dienstag bereits einige Pollen in der Luft gemessen, schreibt das Allegiezentrum Schweiz auf seiner Webseite. «Mit der in diesen Tagen einströmenden milderen Luft werden diese Arten merklicher zu blühen beginnen, vor allem während trockeneren Aufhellungen», heisst es weiter.

Die Bedingungen für Pollen werden auch in der Region zunehmend besser. Ab Mitte Woche soll zum milden Wetter auch der Regen mehrheitlich ausbleiben. Die Temperaturen steigen am Samstag gar auf frühlingshafte 14 Grad, wie Meteo News meldet.

Viel Regen und Schnee im Januar

Im Januar hat es viel Regen und bei tiefen Temperaturen zum Teil auch grosse Schneemengen gegeben. Der Februar startet mild.

Zwischen Aarau und dem Norden des Kantons Graubünden verzeichneten nach Angaben von SRF Meteo mehrere Messstationen neue Niederschlagshöchstwerte für den Januar. Dazu zählten neben Aarau auch Wädenswil am Zürichsee, Glarus und Vals im Kanton Graubünden.

In Zürich war der Januar dieses Jahres der dritt-nasseste nach 1910 und 2004. An vielen Gebirgsstationen hatte es nur im Januar 1968 noch mehr Schnee gegeben. Auch damals bestand grosse Lawinengefahr. Mehr dazu hier.

Lawinen-Niedergang: Strecke Brienz-Interlaken Ost unterbrochen

Der Bahnverkehr zwischen Luzern und Interlaken Ost ist derzeit eingeschränkt. Dies teilten die SBB am Sonntagmorgen über das Railinformationssystem mit.

Der Bahnverkehr zwischen Brienz BE und Interlaken Ost sei komplett unterbrochen, hiess es. Als Grund wird ein Lawinenniedergang angegeben.

Die Dauer des Unterbruchs sei unbestimmt. Es würde aber ein Bahnersatz auf der betroffenen Strecke Oberried am Brienzersee nach Interlaken Ost angeboten, hiess es weiter.

Hochwasser am Rhein in Basel geht weiter zurück

Die Revierzentrale Basel der Schweizerischen Rheinhäfen teilte am Sonntagmorgen mit, dass die Hochwassermarke IIb unterschritten worden sei. Der aktuelle Pegelstand an der Marke Basel-Rheinhalle sei nunmehr kleiner als 790 cm. Die Tendenz sei zudem weiter fallend.

Die Hochwasser-Sperre für die Gross- und Kleinschifffahrt sowie für den Fährbetrieb sei damit auf der gesamten Strecke aufgehoben, hiess es ausserdem. Aufgrund einer abgetriebenen Fahrwassertonne, welche sich im Fahrwasser befinde, sei die Fahrt durch das Stadtgebiet allerdings erst bei Tageslicht möglich. Die Hochwassermarke I war in der Nacht auf Freitag am Pegel Basel-Rheinhalle überschritten worden.

Keine Autozüge Kandersteg-Goppenstein

Bis am Sonntag sollte es nach Angaben von SRF-Meteo in der Schweiz weiter regnen. In höheren Lagen war mit Schneefall zu rechnen.

Aufgrund der hohen Lawinengefahr im Wallis bleibt der Autoverlad zwischen Kandersteg und Goppenstein mindestens bis Sonntagmittag geschlossen. Am Sonntagvormittag werde die Lage neu beurteilt, teilte die BLS am Samstag via Kurznachrichtendienst Twitter mit. Aufgrund der angespannten Lawinensituation musste die Strasse Gampel – Goppenstein – Lötschental gesperrt werden.

Die Zufahrt ins Lötschental ist gemäss BLS voraussichtlich noch länger nicht passierbar. Der Autoverlad ist seit Donnerstagmorgen eingestellt.

Zermatt wegen Lawinengefahr zwei Tage von Umwelt abgeschnitten

Gut zwei Tage ist der Walliser Touristenort Zermatt von der Umwelt abgeschnitten gewesen. Am Samstag kurz nach dem Mittag konnte die Bahnverbindung zwischen Täsch und Zermatt wieder geöffnet werden.

Dies teilte die Matterhorn Gotthard Bahn via Kurznachrichtendienst Twitter mit. Grund für den Unterbruch des Bahnbetriebes am Donnerstagmorgen war die hohe Lawinengefahr gewesen.

Die Strecke von Visp nach Täsch war wegen der Räumungsarbeiten noch unterbrochen. Es verkehrten Ersatzbusse gemäss Fahrplan. Der Ersatz durch Busse sollte noch bis Betriebsschluss dauern.

A2 zwischen Beckenried NW und Flüelen UR wieder offen

Die Autobahn A2 zwischen Beckenried NW und Flüelen UR war wegen Lawinengefahr bis am Samstagmittag gesperrt. Grund war die Gefahr von Lawinenniedergängen im Gebiet am linken Ufer des Urnersees.

Die A2 war auf jenem Abschnitt seit Donnerstagvormittag nicht befahrbar. Der Verkehr auf der Nord-Süd-Achse wurde auf die Axenstrasse auf der gegenüberliegenden Seeseite umgeleitet. Um 13 Uhr konnte die Strasse wieder freigegeben werden, wie Alertswiss mitteilte.

Gesperrt war in diesem Gebiet auch die Kantonsstrasse von Seedorf Richtung Bauen UR. Auf diese war erneut die Fischlauilawine niedergegangen. Die Lage auf dieser Strecke sollte am Samstagnachmittag neu beurteilt werden.

Die Lage im Kanton Uri habe sich weiterhin entspannt, teilte die Kantonspolizei am Samstag mit. Es seien keine weiteren Meldungen zu Lawinenniedergängen mit Auswirkungen auf Personen, Gebäude und Strassen eingegangen.

Wieder für den Verkehr freigegeben wurden am Samstagmorgen so im Kanton Uri die Kantonsstrassen Gurtnellen-Wassen und Unterschächen-Urigen. Noch bis mindestens am frühen Nachmittag gesperrt ist die Furkastrasse zwischen Hospental und Realp.

Rhein für Schifffahrt in Basel weiterhin gesperrt

Der Wasserpegel des Rheins ist wegen der starken Regenfälle weiterhin hoch. Wie die Schweizerischen Rheinhäfen am Samstag melden, beträgt der Wasserstand bei Basel-Rheinhalle immer noch zwichen 790 und 820 cm. Die Tendenz ist aber fallend.

Von Basel bis Birsfelden bleibt der Rhein für die ganze Schifffahrt weiterhin gesperrt. Zwischen Basel und Kembs konnte die Sperrung für die Grosschifffahrt allerdings aufgehoben werden.

Diese Wassermassen führte der Rhein am Freitag in Basel. (Video: Telebasel)

Die Prognosen des Bundesamts für Umwelt (Bafu) gingen von einer leichten Entspannung der Lage im Verlauf des Wochenendes aus. Am späteren Sonntagnachmittag dürfte der Pegel demnach in Richtung der Hochwasser-Warnstufe I fallen, was eine schrittweise Wiederaufnahme des Schiffsverkehrs ermöglichen würde.

A2 bleibt wegen Lawinengefahr unterbrochen

Die Autobahn A2 zwischen Beckenried NW und Flüelen UR bleibt wegen Lawinengefahr gesperrt. In dem Gebiet am linken Ufer des Urnersees müsse weiterhin mit dem Niedergang von Lawinen gerechnet werden, teilte Alertswiss am Samstagmorgen mit.

Die A2 ist auf jenem Abschnitt seit Donnerstagvormittag nicht befahrbar. Der Verkehr auf der Nord-Süd-Achse wird auf die Axenstrasse auf der gegenüberliegenden Seeseite umgeleitet.

Die Lawinensituation zwischen Flüelen und Beckenried wird am Nachmittag neu beurteilt. Gesperrt ist in diesem Gebiet auch die Kantonsstrasse von Seedorf Richtung Bauen UR. Auf diese war erneut die Fischlauilawine niedergegangen.

(Screenshot: Webcam/http://webcam.afbn.ch)

Die Lage im Kanton Uri habe sich weiterhin entspannt, teilte die Kantonspolizei am Samstag mit. Es seien keine weiteren Meldungen zu Lawinenniedergängen mit Auswirkungen auf Personen, Gebäude und Strassen eingegangen.

Wieder für den Verkehr freigegeben wurden am Samstagmorgen so im Kanton Uri die Kantonsstrassen Gurtnellen-Wassen und Unterschächen-Urigen. Noch bis mindestens am frühen Nachmittag gesperrt ist die Furkastrasse zwischen Hospental und Realp.

Wegen dieser Strassensperrung im Urserental bleibt auch der Autoverlad zwischen Oberwald VS und Realp eingestellt, wie die Matterhorn Gotthard Bahn (MGB) mitteilte. Auch für den Personenverkehr meldete die MGB Einschränkungen und Unterbrüche, dies auf den Strecken Andermatt UR-Dieni GR und Hospental-Niederwald VS, dies wegen ausserordentlichen Räumungsarbeiten.

Fähren stehen still

Stillstand bei der «Leu»-Fähre. Weil es viel geschneit und geregnet hat, versinkt das Rheinboard gerade in einer braunen Suppe. Laut «Fäärima» Noa Thurneysen wäre das in diesem Jahr voraussehbar gewesen.

«Wir hatten in diesem Jahr relativ viel Schnee in den Bergen und der Schnee aus den Bergen kommt irgendwann in Basel vorbei. Die Frage ist jeweils: Wie schnell und wie viel. Es wurde sehr schnell warm und hat reingeregnet.»

Der Telebasel News Beitrag vom 29. Januar 2021.

Hochwasser in Basel
(Video: Leser-Report)
Surfer geniessen das Hochwasser an der Birs

Dass Hochwasser auch mit Spass verbunden werden kann, beweisen am Freitag einige Surfer an der Birs. Mit ihren Brettern legen sie sich in die Wellen und nutzen die starke Strömung aus:

So wird das Hochwasser in der Birs in Basel genossen… (Bild: Martin Graf)

Autobahn A2 bleibt wegen Lawinengefahr in Uri vorerst gesperrt

Die Autobahn A2 bleibt zwischen Beckenried NW und Altdorf UR wegen Lawinengefahr weiterhin gesperrt. Der Verkehr auf der Nord-Süd-Achse wird über die Axenstrasse umgeleitet, eine Neubeurteilung ist für Freitagnachmittag vorgesehen.

Um 15 Uhr werde die Situation neu beurteilt, teilte die Warnapp Alertswiss mit. Die Autobahn ist zwischen Beckenried und der Autobahnausfahrt Flüelen/Altdorf seit Donnerstagmorgen in beiden Richtungen gesperrt, weil Schneemassen von einer Lawinenüberführung auf die Fahrbahn geraten könnten.

Im Kanton Uri sind weitere Strassen wegen Lawinengefahr unterbrochen. Ebenfalls am Nachmittag neu beurteilt wird etwa die Lawinensituation auf der Strecke Hospental-Realp und in der Schöllenen zwischen Göschenen und Andermatt. Am Freitag wieder befahrbar war dagegen die Bristenstrasse zwischen Amsteg und Bristen, die zuvor wegen Lawinengefahr gesperrt war.

Rhein in Basel für die Schifffahrt gesperrt

Am Freitagmorgen ist auf dem Rhein in Basel die Hochwassermarke IIa überschritten worden. Damit ist die Schifffahrt auf dem Rhein zwischen Birsfelden BL und der Schleuse Kembs im Elsass gesperrt.

Die erste Hochwasser-Warnstufe war in der Nacht auf Freitag erreicht worden, wie die Revierzentrale der Schweizerischen Rheinhäfen mitteilten. Bis 09:30 Uhr stieg der Pegel auf 829 Zentimeter, womit die Hochwassermarke IIa überschritten wurde.

Die Prognosen des Bundesamts für Umwelt (Bafu) gehen im Verlauf des Freitags aber von einer leichten Entspannung der Lage aus. Im Verlauf des Wochenendes dürfte der Pegel in Richtung der Hochwasser-Warnstufe I fallen, was eine teilweise Wiederaufnahme der Schifffahrt ermöglichen würde.

Wegen Hochwassers muss der Rhein in Basel für die Schifffahrt vorübergehend gesperrt werden. (Bild: Keystone)

Die Basler Rettungsdienste haben bis zum späteren Freitagnachmittag keine Unfälle oder besonderen Vorkommnisse registriert, wie ein Sprecher des Basler Justiz- und Sicherheitsdepartements auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte. Die Polizei habe mehrere Zugänge zum Rhein und wassernahe Wege abgesperrt. Die Uferpartien würden weiterhin aufmerksam beobachtet.

Wegen Lawinengefahr und Schnee Autobahn und Bahnstrecken gesperrt

Mehrere Bahnstrecken in der Schweiz sind wegen Lawinengefahr und Schnee seit Donnerstagmorgen gesperrt. Zermatt ist nicht erreichbar, Disentis abgeschnitten. Die Autobahn A2 ist wegen eines Unfalls und wegen Lawinengefahr zwischen Altdorf UR und Beckenried NW gesperrt. Der Kanton Wallis lancierte einen Warnhinweis wegen Lawinengefahr.

In grossen Teilen des Kantons herrsche Lawinengefahr der Stufe 5, hiess es am Donnerstagabend von der Kantonspolizei Wallis. Der Bevölkerung wird empfohlen, in ihren Häusern zu bleiben, die Bewegungen im Freien einzuschränken, die Signalisierungen zu beachten und sich von Lawinenzonen fernzuhalten. Vorsicht sei auch auf den Strassen geboten, die im Oberwallis teilweise bereits gesperrt sind.

Das WSL Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF in Davos erklärte für Freitag die Gefahrenstufe 5 für das nördliche Wallis von Conthey-Fully bis ins Goms, für das südliches Goms, die unteren Vispertäler, Zermatt, Monte Rosa, Schreckhorn, Guttannen, Gadmertal, Grimselpass, Meiental, Maderanertal und Urseren.

Warmer Südwestwind lässt Temperaturen steigen

Dank des Südwestwindes zeigt das Thermometer am Donnerstagmittag in Basel 12,5 Grad an.

Mehrere Bahnstrecken lahmgelegt

Mehrere Bahnstrecken in der Schweiz sind wegen Lawinengefahr und Schnee seit Donnerstagmorgen gesperrt. Zwischen Brienz und Interlaken im Berner Oberland fahren keine Züge, und nach einem Lawinenniedergangs ist die Bahnverbindung nach Zermatt VS gesperrt.

Zermatt ist bis mindestens 18:00 Uhr nicht erreichbar. Die Strecke Täsch-Zermatt ist unterbrochen, wie die Matterhorn Gotthard Bahn (MGB) am Morgen mitteilte. Um 14:00 Uhr sollte die Lage neu beurteilt werden. Eine Ersatzbeförderung ist laut der Bahnverkehrsinformation nicht möglich.

Unterbrochen ist die MGB-Linie Visp-Andermatt zwischen Fiesch VS und Hospental UR. Zwischen Fiesch und Fürgangen verkehren Ersatzbusse. Von Fürgangen nach Hospental ist keine Ersatzbeförderung möglich. Der Unterbruch dauert bis Betriebsschluss. Ebenso sind wegen Lawinengefahr die Bahnstrecken an der Furka und über den Oberalppass bis Tschamut-Selva GR unterbrochen.

Bund ruft höchste Lawinen-Gefahrenstufe aus

In der Schweiz herrscht gebietsweise die höchste Lawinen-Gefahrenstufe. Das Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF warnte vor sehr grosser Lawinengefahr am nördlichen Alpenkamm vom Lötschental bis zum Tödi sowie im Binntal und im südlichen Obergoms.

Die Warnung bezog sich auf alle Expositionen oberhalb von rund 1’800 Metern. Die Schneedecke sei verbreitet instabil. Es seien viele sehr grosse spontane Lawinen zu erwarten, die bis in Tallagen vorstossen könnten. Von Skitouren, vom Freeriden und von Schneeschuhwanderungen wurde abgeraten. Auch exponierte Verkehrswege und exponierte Siedlungen seien gefährdet.

Laut dem Lawineninstitut sind seit Mittwochmorgen in den Bergen 60 bis 80 Zentimeter Neuschnee gefallen. Im Verlaufe des Donnerstags wurden weitere 30 bis 60 Zentimeter erwartet.

Trübe und regnerische Aussichten

Wie «Meteo News» mitteilt, erreicht uns am Donnerstag die nächste Warmfront. Diese bringt trübes und regnerisches Wetter. Die Schneefallgrenze klettert weiter auf 1500 bis 2000 Meter.

Ein starker Südwestwind bringt mildere Temperaturen. Im Flachland erreicht der er am Donnerstag Böen zwischen 40 und 70 km/h, am Freitag 50 bis lokal 90 km/h. Temperaturen in Basel und Liestal am Donnerstag in der Früh 2 bis 3 Grad, am Nachmittag bis 11 Grad.

Zusätzlich zum Regen kommt auch die Schneeschmelze, weshalb Bäche und kleinere Flüsse überschwemmt werden können. Besonders betroffen sind die Voralpen, wo es zu Hochwasser kommen kann. Auch am Jura werden grosse Regenmengen erwartet, wie «SRF Meteo» berichtet.

Der Bund warnt aufgrund des Niederschlags und steigender Temperaturen vor Hochwasser bei kleinen und mittelgrossen Flüssen. Es gilt derzeit die Gefahrenstufe 2 von 5.

Probleme im Bahnverkehr wegen Lawinen und Schneefall

Mehrere Bahnstrecken in der Schweiz sind wegen Lawinengefahr und Schnee am Donnerstagmorgen gesperrt. Zwischen Brienz und Interlaken im Berner Oberland fahren keine Züge, und nach einem Lawinenniedergangs ist die Bahnverbindung nach Zermatt VS gesperrt.

Zermatt ist voraussichtlich noch bis 12.00 Uhr nicht erreichbar. Die Strecke Täsch-Zermatt ist unterbrochen, wie die Matterhorn Gotthard Bahn (MGB) am Morgen mitteilte. Um 10.00 Uhr sollte die Lage neu beurteilt werden. Zermatt ist damit nicht erreichbar, eine Ersatzbeförderung ist laut der Bahnverkehrsinformation nicht möglich.

Ebenso sind wegen Lawinengefahr die Bahnstrecken an der Furka und über den Oberalppass bis Tschamut-Selva GR unterbrochen. Auf beiden Abschnitten gibt es kein Ersatz-Verkehrsmittel. Zwischen Fiesch und Niederwald im Goms fahren wegen starkem Schneefall ebenfalls keine Züge. Auf diesem Streckenabschnitt können aber Ersatzbusse fahren.

Unterbrochen ist auch die Bahnstrecke Interlaken-Brienz im Berner Oberland. Grund ist auch hier Lawinengefahr, wie die Bahnverkehrsinformation am Morgen mitteilte.

Schnee wird in Regen übergehen

Eine erste Warmfront bringt am Mittwoch einen grauen Himmel und eine erste Niederschlagsportion, schreibt meteo Schweiz in einer Mitteilung. Der Schwerpunkt liegt dabei entlang der Alpennordseite, im Flachland halten sich die Mengen und Intensitäten vorerst noch in Grenzen. Zunächst fällt Schnee bis in tiefe Lagen, im Laufe des Tages beginnt dann aber die Schneefallgrenze von Westen her
allmählich anzusteigen. In der Romandie liegt sie am Nachmittag zwischen 700 und 1000 Metern, im östlichen Flachland
passiert dies erst spätabends und in der kommenden Nacht. In den windgeschützten Alpentälern schneit es weiter.

Schneeschmelze und Regen sorgen für hohe Wasserpegel

Nach den starken Schneefällen in den letzten Tagen bringen kräftige Winde mit mehreren Warmfronten von Mittwoch bis Freitag milde Temperaturen. Die Schneeschmelze gepaart mit hohen Niederschlagsmengen lässt laut SRF Meteo die Pegel der Bäche und Flüsse steigen.

Lokal könne es zu Überschwemmungen kommen. Oberhalb von 1500 Metern nehme die Lawinengefahr deutlich zu, weil sich zum Neuschnee durch den starken Wind gebietsweise auch viel Triebschnee ansammle, teilte SRF Meteo auf seinem Internet-Portal mit.

(Symbolbild: Keystone)

Auf den Jurahöhen sowie den Voralpen- und Alpengipfeln ziehe am Mittwoch der Wind auf. Am Donnerstag und Freitag seien Orkanböen mit Windspitzen von über 120 Kilometern pro Stunde zu rechnen. Im Flachland dürfte der Südwestwind am Donnerstag vor allem im westlichen und zentralen Mittelland Böen von 40 bis 60 km/h und am Freitag verbreitet 50 bis 80 km/h erreichen.

Am Donnerstag und Freitag kommen laut SRF Meteo vor allem am Alpennordhang ergiebige Niederschlagsmengen zusammen. Verbreitet seien 50 bis 120 Millimeter zu erwarten. Die Schneefallgrenze steige am Mittwochabend an. Sie liege am Donnerstag und Freitag meist zwischen 1300 und 1800 Meter, im Westen teils über 2000 Meter.

Schneefall führt zu erhöhten Radioaktivitäts-Messwerten

Der Grund ist laut Atomaufsichtsbehörde Ensi, dass Niederschlag natürliche radioaktive Stoffe aus der Luft auswäscht.

Der Anstieg sei schnell vorbei gewesen, schrieb das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi) am Montag auf seiner Website. Die Radonfolgeprodukte, die zu Beginn des Schneefalls aus der Luft gebunden werden könnten, zerfielen am Boden innerhalb von ein bis zwei Stunden.

Mehr dazu hier.

(Bild: Keystone)
Schneefall in Basel-Stadt

Am Montagnachmittag schneite es in der ganzen Stadt Basel, wie diese Videos zeigen:

Schneefall im Gundeli. (Video: Leser-Reporter)
Auch im Kleinbasel schneit es heftig. (Video: Leser-Reporter)
Dicke Schneeflocken fallen herunter. (Video: Leser-Reporter)
Schnee behindert Strassen- und Bahnverkehr und führt zu Unfällen

Schneefälle haben am Montagmorgen zu Behinderungen im Bahnverkehr und auf Strassen geführt. Die winterlichen Verhältnisse führten zu Unfällen. Allein im Kanton Bern wurden bis zum frühen Morgen rund 30 Verkehrsunfälle registriert.

Bei zwei Verkehrsunfällen im Kanton Bern gab es laut Angaben der Kantonspolizei Verletzte. Eine Fussgängerin wurde in Krauchthal BE von einem Schneeräumungsfahrzeug erfasst. Sie zog dabei sich schwere Verletzungen zu und wurde von der Rega ins Spital geflogen.

Ebenfalls ein Fahrzeug zur Schneeräumung war im Kanton Aargau in einen Unfall verwickelt. Ein 39-jähriger Autofahrer, bei dem der Verdacht besteht, dass er unter Drogeneinfluss stand, fuhr auf der Autobahn A3 bei Rheinfelden in Fahrtrichtung Zürich heftig auf das Heck eines Fahrzeugs auf, das Schnee räumte.

Das Wetter wird wechselhaft

Zum Wochenbeginn kommt es wieder zu Schneefällen. Dieses Mal jedoch mehr in der Westschweiz und der Region Bern. In der Ostschweiz hingegen bleibt der Schnee grösstenteils aus, wie «20 Minuten» berichtet.

«Das Wetter ist heute aprilartig. Es gibt in unregelmässigen Abständen Schneeschauer, es wird aber auch immer wieder Aufhellungen und trockene Phasen von zwei oder sogar drei Stunden geben, auch Graupelschauer sind möglich.», so Roger Perret von MeteoNews. Passend zum Aprilwetter kann es also auch blitzen und donnern.

Mit Glatteis sei im Mittelland nicht zu rechnen, die Temperaturen sind dafür noch zu hoch. Auch in den kommenden Tagen bleibt es wechselhaft. Während am Dienstag mehr Sonne zu sehen sein soll, wird es gegen Ende Woche wieder deutlich trüber mit Wind und Regen.

Es wird wieder weiss im Flachland

In der Nacht auf Montag schneit es wieder bis ins Flachland. Bis zum Morgen soll es zwischen zwei und sieben Zentimetern Schnee geben. Auf Dienstag schneit es dann hauptsächlich noch in den Alpenregionen. Im Flachland wird es in der Nacht auf Dienstag wieder trockener.

«Das ist die deutlichste Front, es wird bis in tiefste Lagen Schnee geben. Stellenweise ist auch dichtes Schneegestöber zu erwarten», so Meteorologe Klaus Marquardt von Meteonews gegenüber «20 Minuten». Daher wird am Montag auch ein Chaos auf den Strassen erwartet.

(Bild: Meteo Schweiz)

In höheren Gebieten kommt es zu einem seltenen Phänomen, den Wintergewittern. Dabei sind auch Blitz und Donner zu erwarten.

Am Mittwoch wird es im Flachland nass. Der Schnee verwandelt sich durch eine Warmfront in den Regen. In den Hochalpen hingegen ist, so «MeteoSchweiz», mit einer steigenden Lawinengefahr zu rechnen.

Fönsturm fegt mit über 130 km/h über die Schweiz

Ein nächtlicher Föhnsturm ist mit Windspitzen von teilweise weit über 100 Kilometer pro Stunde durch die Alpen gefegt. Spitzenreiter war gemäss MeteoSchweiz Altdorf UR mit 133 km/h.

In Meiringen BE wurden Böenspitzen von bis zu 116 km/h registriert. Sogar bis nach Altenrhein SG sei der Föhn mit Böen von 102 km/h vorgedrungen. Im Jura erreichte der Südwestwind in der Nacht bis zu 118 km/h, wie es weiter heisst.

Auch am Donnerstag wurde weiterhin kräftiger Föhn erwartet, die Böenspitzen der Nacht werden aber gemäss den Prognosen nicht mehr erreicht. Durch den Föhn wurden schon fast frühlingshafte Temperaturen von 13 bis 16 Grad erwartet, wie aus einer Mitteilung von Meteonews hervorgeht.

Föhnsturm fegt über Teile der Schweiz

Ein Föhnsturm ist am Mittwochabend über Teile der Schweiz gefegt. In Meiringen im Berner Oberland wurden 112,3 Kilometer pro Stunde gemessen, in Altdorf im Kanton Uri waren es 93,6 und 93,2 Kilometer pro Stunde in Altenrhein im Kanton St. Gallen wie auch in Glarus, wie der private Wetterdienst Meteonews meldete.

Windgeschwindigkeiten von über 100 Kilometern pro Stunde wurden gemäss dem Wetterdienst mit Sitz in Zürich auch über den Bergspitzen gemessen. Über Schäden war am Mittwochabend nichts bekannt.

Kanton Baselland warnt vor Spaziergängen im Wald

Wegen des unterdessen schweren Schnees ist die Gefahr im Wald durch umfallende Bäume oder abbrechender Äste in der ganzen Region immer noch latent. Dies schreibt der Krisenstab des Kanton Basel-Landschaft am Mittwoch in einer Mitteilung. Er empfiehlt in Absprache mit dem Amt für Wald beider Basel weiterhin auf Waldbesuche zu verzichten.

Insbesondere in den oberen Teilen des Baselbietes liege teilweise noch sehr viel Schnee, was zur Folge hat, dass manche Waldgebiete noch nicht erreicht werden konnten. Eine Abschätzung des Schadenausmasses könne zudem zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vorgenommen werden.

Tramlinien fahren erst in einigen Tagen wieder aufs Bruderholz

Der starke Schneefall von vergangener Woche sorgte dafür, dass in den Bereichen Jakobsberg und Wolfschlucht mehrere Bäume umstürzten und die Fahrleitung der Linien 15 und 16 teilweise massiv beschädigten. Seit Donnerstag, 15. Januar 2021 verkehren deshalb Busse statt Trams übers Bruderholz.

Das wird voraussichtlich noch einige Tage so bleiben, teilten die BVB mit. Nachdem die kantonalen Behörden die Bereiche Jakobsberg/Wolfschlucht am Montagmorgen freigegeben haben, können nun die Reparaturarbeiten durchgeführt werden.

Ein umgestürzter Baum in der Wolfschlucht. (Bild: BVB)
SBB: Einschränkungen wegen Schnee und Kälte

Schnee und Kälte beeinträchtigen weiterhin den Bahnverkehr in der Schweiz. Bis zum Betriebsschluss am Dienstag müssen die Reisenden an verschiedenen Orten mit Ausfällen rechnen und teilweise mit kürzeren Zügen und längeren Reisezeiten rechnen.

Bis Dienstagabend fällt der «Flugzug» zwischen Basel und Zürich-Flughafen aus, und im Wallis fahren die Interregio-Züge (IR#90) teilweise nur stündlich. Ausserdem sind die Verbindungen nach Stuttgart (D) unterbrochen. Im Raum Zürich fahren zu den Stosszeiten keine S-Bahn-Verstärkungszüge.

Der heftige Wintereinbruch mit starken Schneefällen, Tauwetter und eisigen Nächten führe zu zahlreichen Störungen auf dem 3000 Kilometer messenden Netz und den 4000 Zügen, schrieben die SBB am Montag. Etwa könnten Dächer eingeschneiter Züge erst nach dem Abschalten der Fahrleitung geräumt werden.

Eisenbahnstrecke Interlaken Ost-Brienz wieder offen

Seit Montagmittag verkehren auf der Bahnlinie zwischen Interlaken Ost BE und Brienz BE wieder Züge. Nach zwei Lawinenniedergängen war die Bahnlinie am Freitag sicherheitshalber gesperrt worden.

Die Zentralbahn gab die Wiedereröffnung der Strecke am Montag auf Anfrage bekannt. Während der Steckensperrung setzte sie zwischen Brienz-Ebligen und Interlaken Ost respektive zwischen Interlaken Ost und Oberried Bahnersatzbusse ein. Zwischen Ebligen und Oberried bestand aber kein Bahntransport.

Fast jeden Winter sind Strasse und Bahn am östlichen Brienzerseeufer ausserhalb der Dörfer mindestens einmal wegen Lawinenabgängen oder wegen Lawinengefahr gesperrt. Namentlich das Gebiet um das Dorf Oberried ist oft betroffen. Am Donnerstag war auch die Kantonsstrasse in diesem Gebiet nach einem Lawinenniedergang eine gewisse Zeit lang gesperrt.

Nach dem vielen Schnee bläst der Föhnsturm

Nach den heftigen Schneefällen der letzten Tag vor allem in der Zentral- und Ostschweiz bläst ab Mittwoch ein Föhnsturm in den Alpentälern. SRF Meteo rechnet bis Freitagmorgen mit Böen von 80 bis 120 Kilometern pro Stunde.

Der Föhnsturm bläst vor allem im Urner Reusstal, im Glarnerland und im Rheintal kräftig, wie SRF Meteo weiter schreibt. Die Temperaturen steigen am Mittwoch auf 8 bis 12 Grad. Am Donnerstag dürften sie frühlingshafte 12 bis 16 Grad erreichen.

Der Föhn bläst also vor allem in jenen Regionen der Schweiz am stärksten, in denen der meiste Schnee gefallen ist. Eine rasche Schneeschmelze sei zu erwarten. Bis Dienstag sollten vor allem die Schachtdeckel vom Schnee befreit werden, empfiehlt SF Meteo.

Vorsicht Dachlawinen

Behörden, beispielsweise die Stadtpolizei St. Gallen, warnen vor Dachlawinen. Der Schnee schmelze nun und könne sich plötzlich von Dächern und Vorsprüngen lösen. Es sei Vorsicht geboten.

Einschränkungen auf SBB-Netz bis nächste Woche

Obwohl die SBB alle Dienste maximal verstärkt hat, rechnet sie wegen des Schnees und der Kälte mit gewissen Einschränkungen im Bahnverkehr in der kommenden Woche. Die Zahl der Störungen ist immens.

Mehr dazu hier.

(Archivbild: Keystone)
Fahrleitungsstörung auf dem Bruderholz dauert wohl noch mehrere Tage an

Die Fahrleitungsstörung auf dem Bruderholz konnte bis Sonntag noch nicht behoben werden. Laut der BVB dauert die Störung wohl noch mehrere Tage an.

Wegen mehrerer umgestürzter Bäume im Bereich des Jakobsbergs ist der Tramverkehr über das Bruderholz seit Freitag unterbrochen. Die Behörden hätten das Gebiet noch nicht vollständig räumen und freigeben können, wie es auf Anfrage von Telebasel bei der BVB heisst. Entsprechend hatte die BVB noch keinen Zugang zur Fahrleitung, um diese zu reparieren.

Auf den Tramstrecken 15 und 16 verkehren derzeit Ersatzbusse.

Skifahrer (†53) stirbt in Lawine bei Klosters GR

Am Samstagabend sind am Casanna oberhalb von Klosters zwei Skifahrer von einer Lawine erfasst worden. Ein 53-Jähriger konnte nur noch tot geborgen werden. Alles dazu lesen Sie hier.

Der Lawinenabgang ereignete sich am Samstagabend oberhalb von Klosters. (Symbolbild: Kantonspolizei Graubünden)

Behinderungen im Bahnverkehr

Kälte, Schnee und Eisglätte sorgen auch am (heutigen) Sonntag für Behinderungen im Öffentlichen Verkehr. Betroffen ist vor allem die Ostschweiz. Aber auch in der Stadt Zürich kämpfen die Verkehrsbetriebe weiter mit den winterlichen Bedingungen.

Zwischen Walzenhausen AR und Rheineck SG fielen sämtliche Züge wegen starkem Schneefall aus, wie die SBB am Morgen mitteilten. Der Bahnverkehr zwischen Weissbad AI und Wasserauen AI war wegen starker Winde unterbrochen. Dort verkehrten Ersatzbusse. Und auch zwischen Rebstein SG und Marbach SG sorgten vereiste Bahnanlagen vorübergehend für Verspätungen und Zugausfällen.

Immer noch unterbrochen war der Bahnverkehr zwischen Brienz und Interlaken Ost im Berner Oberland. Dort war am Donnerstag eine Lawine niedergegangen

Basler Rathaus im Winterkleid
Kein Drämmli, kaum Fussspuren. So präsentierte sich der frisch verschneite Marktplatz und das Basler Rathaus dem Telebasel Leser-Reporter Jakob Jerochim vergangene Nacht.

Foto: Leser-Reporter
Kaum Sonne und weiterhin winterlich kalt

Auch der Sonntag lädt nochmals ein, dem Winter in der Region zu frönen. Die äusseren Bedingungen sind ideal.

Nochmals bis 10 cm Neuschnee

Am Sonntag erreicht die nächste Störung die Schweiz. Sie bringt nochmals bis zu 10 cm Neuschnee und eisige Temperaturen.

Riehen wird zum Winter-Wonderland

Auch Riehen liegt momentan unter einer weissen Schneedecke. Der perfekte Ort für einen Spaziergang durch ein Winter-Wonderland.

Vier Polizeieinsätze im Kanton Basel-Stadt

Nach bisherigem Kenntnisstand ist seit Freitag kein Verkehrsunfall im Kanton Basel-Stadt direkt auf die Wetterverhältnisse zurückzuführen. Das gibt die Basler Polizei auf Anfrage von Telebasel bekannt. Allerdings gab es vier Meldungen zu abgebrochenen Ästen. Darunter war auch ein Einsatz an der Jakobsbergstrasse bei der die BVB betroffen war.

Ragettli wirft sich in sein Element

Der Snowboarder und Freestyle-Skiprofi Andri Ragettli erstaunt regelmässig mit gewagten Sprüngen und Aktionen. Die Schneemassen reizten den 22-Jährigen offenbar so sehr, dass er sich vom Dach eines Hauses hineinstürzte – sehr knapp bekleidet wohlbemerkt. Aber sehen Sie selbst:

Ein Todesopfer bei Lawinenniedergang auf dem Stoos

Ein 49-jähriger Skifahrer aus dem Kanton Zug ist am Samstagmorgen auf dem Stoos im Kanton Schwyz abseits der Skipisten in einer Lawine geraten. Er starb später im Spital an seinen Verletzungen.

Die Lawine in einem steil abfallenden Hang im Gebiet Rot Turm löste sich kurz vor 10 Uhr, wie die Kantonspolizei Schwyz mitteilte. Die 100 bis 150 Meter breite Lawine verschüttete den Freerider, obwohl dieser den Lawinenaribag betätigte.

Am Samstag kam am Stoos eine Person in einer Lawine ums Leben. (Bild: Kantonspolizei Schwyz)

Personen in der Nähe, die den Niedergang der Lawine beobachtet hatten, konnten den Verunglückten innert kurzer Zeit aus dem Lawinenkegel bergen. Nach der Erstversorgung vor Ort flog die Rega den Mann mit unbestimmten Verletzungen ins Spital. Dort starb der Verunfallte kurze Zeit später.

Weitere Verschüttete fanden die Retter nicht, wie es in der Mitteilung weiter hiess. Zum Hergang des Unfalls wurde eine Untersuchung eingeleitet. Alles dazu lesen Sie hier.

Todesopfer in Engelberg

Eine weitere Person starb am Samstag bei einer Lawine in Engelberg. Die Lawine in Engelberg ging kurz vor 11 Uhr im Gebiet Laub, oberhalb der Gerschnialp, nieder, wie die Kantonspolizei Obwalden mitteilte. Dabei gerieten laut Beobachtungen mindestens zwei Personen in die Lawine und wurden verschüttet. Als die Lawine abging, befanden sich zudem noch weitere Personengruppen ausserhalb der gesicherten Pisten in diesem Gebiet.

Alles dazu lesen Sie hier.

Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF warnte vor Lawinen

Zahlreiche Wintersportler zog es in die Berge. Nun drohen mehrere Menschen wegen Lawinen verschüttet zu sein. Das Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SFL) warnt davor, Wintersport zu betreiben: «Die Verbindung vom Neuschnee zum Altschnee ist hundsmiserabel», so das Fazit der Behörden. «Für Schneesport offpiste ist ein sehr gefährlicher Tag, sogar unter der Waldgrenze.»

Es schneit weiter

Die Schneemassen halten die Schweiz weiter im Griff. Prekär bleibt die Lage in den Alpen, wo sich am Samstag bereits mehrere Lawinen-Niedergänge ereigneten. Vor allem in den östlichen Alpen ist derzeit keine Entspannung in Sicht: Es schneit am Samstag weiter, wie MeteoSchweiz berichtet.

Weitere Lawinen in der Schweiz

Auch in Verbier, Stoos und Adelboden kam es am Samstag zu mehreren Lawinen. Gegenüber «20 Minuten» berichtet ein Leser-Reporter, dass beim Hahnenmoos in Adelboden mehrere Lawinen niedergegangen seien. «Bei mindestens einer wurden Menschen verschüttet», sagt er zu 20 Minuten. «Die Rega ist im Einsatz, ich kann mindestens zwei Helikopter sehen», wird der Zeuge zitiert. Die Berner Kantonspolizei bestätigte die Lawine, machte aber noch keine weiteren Angaben.

Weiter seien bei Verbier im Wallis mehrere Lawinen ausserhalb der Pisten niedergegangen, wie die Plattform weiter berichtet. Es bestehe laut den Behörden aber kein Verdacht auf verschüttete Personen. Ebenso kam es in Grindelwald im Berner Oberland zu einer Lawine, wie «Blick» berichtet. Hier ist noch nicht bekannt, ob jemand verletzt wurde.

Im Kanton Schwyz steht die Rega derweil ebenfalls wegen einer Lawine im Eisatz, wie «Pilatustoday» meldet. Ob jemand zu Schaden kam, ist noch unklar.

Suche nach Verschütteten in Lawine in Engelberg

In Engelberg OW ist kurz vor Samstagmittag eine Lawine niedergegangen. Die Suche nach möglichen Verschütteten dauerte vorerst noch an.

Die Lawine sei ausserhalb der markierten Piste am sogenannten Laub niedergegangen, sagte ein Mitarbeiter der Obwaldner Kantonspolizei zu einem Bericht des Onlineportals von «20 Minuten». Eine Suchaktion nach möglichen Verschütteten sei eingeleitet worden. Weitere Informationen wurden zu einem späteren Zeitpunkt in Aussicht gestellt.

In der Zentralschweiz besteht nach den starken Schneefällen vom Freitag grosse Lawinengefahr, was der zweithöchsten Warnstufe entspricht.

Die Rettungskräfte suchen am Samstagmittag nach einer Lawine bei Engelberg nach verschütteten Wintersportlern. (Bild: Keystone)
Leichte Entspannung der Verkehrslage

Kälte und Schnee machen dem öffentlichen Verkehr weiter zu schaffen. «Der Bahnbetrieb ist aktuell aufgrund des Schneefalls in weiten Teilen der Schweiz beeinträchtigt», heisst es auf der Internetseite der SBB.

Die Matterhorn Gotthard Bahn teilte mit, dass die Strecke zwischen Visp und Andermatt zu keinem Zeitpunkt geschlossen gewesen sei. Einzig zwischen Hospental und Realp sei die Zufahrt zum Furkatunnel aus Sicherheitsgründen wegen Lawinengefahr nicht befahrbar. Dementsprechend sei auch der Autoverlad an der Furka nicht nutzbar. Auf der Bündnerseite sei zudem die Strecke zwischen Dieni und dem Oberalppass gesperrt.

Baselbieter Krisenstab warnt vor Waldbesuchen

Die vergleichsweise ergiebigen Schneefälle der vergangenen Tage in der Region haben zu einer prekären Lage geführt. «Die Gefahr ist in der ganzen Region latent und das Risiko umfallender Bäume oder abbrechender Äste gross bis sehr gross», wie der Baselbieter Krisenstab mitteilt.  «Auf Waldbesuche ist – ganz besonders nachts – zu verzichten. Wer dennoch in den Wald geht, macht das auf eigenes Risiko, auch auf Waldstrassen.» Mehr dazu lesen Sie hier.

Nach Schneechaos folgt der Ansturm auf die Skigebiete

In den letzten Tagen hat es in vielen Teilen der Schweiz massenhaft Neuschnee gegeben. Am Samstag lockt dies tausende Menschen in die Skigebiete. Bilder in den sozialen Medien zeigen einen regelrechten Ansturm auf die Pisten. Das stösst manchen Augenzeugen wegen der Corona-Pandemie sauer auf. Es wird kein Abstand gehalten in der Masse.

Wie «20 Minuten» berichtet, musste das Skigebiet Flumserberg ab 9:30 Uhr den Ticketverkauf einstellen, weil der Andrang so gross sei. Bei der Autobahnausfahrt Flums sei es zu Rückstaus gekommen. Die Kantonspolizei St. Gallen habe deshalb zeitweise die Zufahrt ins Gebiet Flumserberg gesperrt.

Schweiz erlebt bislang kälteste Nacht dieses Winters

Im schneebedeckten und klaren zentralen und östlichen Flachland seien die Temperaturen stark gesunken, hiess es. Mit -10 bis -15 Grad ist es in diesen Regionen die bislang kälteste Nacht des Winters, gab MeteoSchweiz bekannt.

Mehr dazu hier.

2500 Feuerwehreinsätze im Kanton Zürich - Gefahr durch Schneelast

Die Feuerwehren im Kanton Zürich sind wegen des heftigen Schneefalls 2500 mal ausgerückt. Allein in der Stadt Zürich gab es bis Samstagmorgen 600 Einsätze. Auch in den nächsten Tagen rechnet Schutz & Rettung Zürich noch mit weiteren Einsätzen, wie sie am Samstag mitteilte.

Die Züricher Feuerwehr musste wegen umgestürzter Bäume und herabgefallener Äste am Freitag 2500 Mal ausrücken. (Bild: Keystone)

Die meisten Einsätze gab es wegen umgestürzter Bäume und herabgefallener Äste. Diese blockierten Strassen und Fahrleitungen des ÖV oder beschädigten Autos und Gebäude. Entwarnung gibt Schutz & Rettung noch nicht. Solange die Schneelast auf den Bäumen liegt, besteht weiter Gefahr.

In der Stadt Zürich und weiteren Zürcher Gemeinden entspannt sich die Verkehrslage allmählich. Ein Grossteil der Buslinien verkehrt wieder auf den normalen Strecken. Zwei Tramlinien fahren wieder auf ihren normalen Strecken, fünf auf Teilstrecken. Die restlichen Linien sind noch eingestellt. Die VBZ empfehlen die Busse und S-Bahnen zu benutzen.

Schneeräumung von Velowegen in Basel wohl kein Thema

Während die Strassen nach den starken Schneefall gleich geräumt wurden, bleiben die Velowegen in Basel zumindest bedeckt. Die Grünen Basel-Stadt fordern die Regierung nun auf diese bitte auch zu räumen, da dies für Velofahrerinnen und Velofahrer gefährlich werden kann.

«Bald hat sich's überall ausgeschneit»

«Bald hat sich’s überall ausgeschneit», meldete der Wetterdienst Meteonews am Freitag Nachmittag auf Twitter. Doch zuvor waren in der Deutschschweiz rekordverdächtige Mengen gefallen. Der Radar von Meteonews zeigt, wie der Schneefall immer weniger wird. In der Region hat es bereits aufgehört zu schneien, die nächsten Schneefälle werden am Sonntag erwartet.

Langstrasse wird zur Langlaufstrasse

Aufgrund der Schneemassen in Zürich sind einige Passanten mit ihren Langlaufskis unterwegs.

Winterbilder in der Schweiz

Den einen freuts, den anderen reuts. Die Winterbilder aus der Schweiz.

Ostschweiz mit Spitzenmengen an Neuschnee

Besonders viel Schnee gab es in der Ostschweiz. Wie «SRFMeteo» berichtet, gab es das letzte Mal im März 2006 so viel Schnee wie in den letzten 24 Stunden. DEamals wurden am Zürich-Flughafen 45cm, in Binningen 49cm Neuschnee gemessen.

FCB Testspiel am Samstag fällt aus

Das für Morgen geplante Testspiel gegen den FC Chiasso ist abgesagt. Wie der FC Basel via Twitter mitteilt, sind die aktuellen Witterungsverhältnis der Grund für die Absage.

Mehr dazu hier.

«Warnung vor dem Betreten des Waldes»

Das Amt für Wald beider Basel warnt vor den Gefahren der aktuellen Wetterlage. Intensiven Schneefälle in den vergangenen 24 Stunden haben zu einer heiklen Situation in den Wäldern der beiden Basel geführt. «Der nasse Schnee führt zu spontanen Ast- und Kronenabbrüchen und umstürzenden Bäumen. Dadurch sind Verkehrsteilnehmende aber auch Waldbesucherinnen und -besucher auf Waldstrassen und -Wegen gefährdet» schreibt das Amt.

Von Spaziergängen im Wald ist momentan dringend abzuraten. (Bild: Keystone)

Die erwarteten tieferen Temperaturen heute Freitag und morgen werden nicht zu einer Entspannung der Lage führen. Die Problematik verschärft sich bei weiteren Schneefällen, bei einsetzendem Tauwetter und auch bei Regen.

Das Amt warnt, man solle deshalb auf Waldspaziergänge verzichten und auch den Waldrandbereich meiden, bis sich die Situation entschärft hat.

In Lörrach verzögert sich die Abfallentsorgung

Wegen Schneefalls kommt es im Landkreis Lörrach zu Beeinträchtigungen und Verzögerungen im Sammelbetrieb, wie die Abfallwirtschaft mitteilt. Die aktuelle Wetterlage hat Auswirkungen auf die Abfallentsorgung, so kann es zu Verspätungen bei der Leerung kommen.

BVB: Weitere Störungen

Im Bereich Bruderholz kommt es zu Störungen im Bus- und Tramverkehr, teilt die BVB via Twitter mit. Betroffen sind die Tramlinien 15 und 16, sowie die Buslinie 37/47.

Schneechaos Zürich: In der Stadt sind Langläufer unterwegs

Der starke Schneefall hält die Schweiz weiterhin auf Trab. Ein Langläufer ist am Escher Wyss Platz unterwegs. Der Tram- und Busverkehr ist lahmgelegt.

(Video: Keystone)
«Schnee, Schnee und nochmals Schnee»

Überall in der Schweiz schneit es, könnte man meinen. Nicht ganz: In Bern ist von der weissen Pracht weit und breit nichts zu sehen:

Das Baselbiet im Winterkleid

So schön zeigt sich am Freitagmittag das Baselbiet im winterlichen Kleid. Hier gesehen unterhalb der Sissacherflue und zwischen Nusshof und Wintersingen.

Wegen Schnee in einigen Regionen keine oder verspätete Post

Die Post muss in einigen Regionen vor den aussergewöhnlich grossen Schneemengen kapitulieren. Namentlich der Ostschweiz wird am Freitag an zahlreichen Orten keine Post zugestellt oder die Briefe und Pakete kommen mit Verspätung, wie die Post schreibt.

Keine Post mehr gibt etwa in der Zustellregion Winterthur. Die Zustellung wurde nach Angaben der Post von Ende Vormittag grösstenteils eingestellt oder abgebrochen. Die Post begründet das mit der Sicherheit. Briefe und Pakete sollen nach Möglichkeit am Samstag zugestellt werden.

Keine Briefe verteilt werden in der Region St. Gallen – Appenzell. «Die Schnee- und Verkehrssituation ist schlicht zu gefährlich für die Dreirad-Elektroroller», schreibt die Post dazu. Die Briefe sollen nach Möglichkeit am Samstag gebracht werden. Hingegen werden Pakete am Freitag ausgeliefert, allerdings mit Verspätung.

In Goms kommt seit gestern keine Post mehr an. (Bild: Key)

Auch in Graubünden können die Briefträgerinnen und Briefträger am Freitag Briefe und Pakete nicht überallhin bringen. Keine Pakete und nur ein Teil der Briefe werden wegen unterbrochener Verkehrswege zum Beispiel im Engadin zugestellt. Selbst in Chur seien nicht alle Strassen befahrbar, schreibt die Post.

Keine Post gibt es auch in der Walliser Region Goms im Wallis, da die Zufahrtsstrasse gesperrt ist, wie die Post schreibt.

Was bisher geschah

Wie das Wetter bisher war, können Sie hier nachlesen.

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