In den Langen Erlen wurde ein Reh von einem Hund totgebissen. (Symbolbild: Keystone)
Basel

Wieder beisst ein Hund ein Reh tot

Bereits zum zweiten Mal innerhalb von einer Woche wurde in Basel ein Reh von einem Hund totgebissen. Dieses Mal in den Langen Erlen.

Am Montagvormittag ist in den Langen Erlen ein totes Reh aufgefunden worden, wie die Basler Polizei mitteilt. Das Tier laut ersten Erkenntnissen der Jagdaufsicht von einem Hund gejagt und zu Tode gebissen worden.

Der Vorfall müssesich im Zeitraum zwischen Sonntagabend und frühem Montagmorgen ereignet haben. Die Kantonspolizei Basel-Stadt sucht Hund und Halter oder Halterin und bittet Zeugen um Mithilfe.

Busse droht

Es handelt sich um den zweiten ähnlichen Vorfall innert Wochenfrist: Schon am vergangenen Dienstag wurde ein Reh von einem Hund tödlich verletzt. Die Behörden würden derzeit einen erhöhten Publikumsverkehr in den Wäldern und Naherholungsgebieten feststellen. «Rehe brauchen vor allem in der kalten Jahreszeit mehr Ruhe, um Energie zu sparen», wie die Polizei ermahnt:  «Spaziergänger und Hundehalter werden deshalb gebeten, die befestigten Wege nicht zu verlassen.»

Die Kantonspolizei ruft zudem weiter in Erinnerung, dass Halterinnen und Halter laut kantonaler Hundeverordnung verpflichtet sind, ihre Hunde stets unter Kontrolle zu halten und zu überwachen. «Wer seine Hunde wildern lässt, verstösst gegen das Jagdgesetz und riskiert eine Busse», so die Mitteilung weiter.

1 Kommentar

  1. So etwas darf niemals vorkommen. Jeder Hundehalter ist nicht nur laut Gesetz sondern auch Moralisch verpflichtet seinen Hund ständig unter Aufsicht und Kontrolle zu haben. Jeder Hundehalter kennt seinen Hund und weiss wie stark der Jagdtrieb seines Hundes ist. Ein Hund der nichr sofort abrufbar ist gehört konsequent an die Leine und das ende der Leine in die Hand seines Halters.
    Ich selbst bin auch Hundehalterin und fast täglich in der Langen Erlen unterwegs und ärgere mich über Halter die zum teil ihre Hunde mit Schleppleine ( er jagt halt) frei laufen lassen oder rufend auf der Suche nach seinem Hund ist. Am schlimmsten sind Halter die behaupten, nein nein er jagt nicht , er will nur spielen.
    Zum Wohl aller Hunde die gerne frei laufen wollen und nicht jagen, gilt für jeden Halter die Regel, vorausschauen, vorausdenken, voraushandeln und sich immer bewusst sein, mein Hund ist ein Hund und manchmal auch unberechenbar.
    Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme aller Hundehalter ist angesagt. Damit unsere Hunde auch in Zukunft noch freilaufende und glückliche Hunde sein dürfen.Report

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