Featured Video Play Icon
Basel geht aus – TV vom 12. Februar 2021.
Basel

Warme Aufmunterung und Kuchen

Auch das Restaurant Schliessi in den Langen Erlen hat zurzeit ein Take Away-Angebot. Besonders erwähnenswert sind die Wähen von Gastgeberin Andrea Marty.

«Es tut uns gut, und die Leute haben Freude daran», sagt Raphael Jost, Gastgeber im Restaurant  ‹Schliessi› in den Langen Erlen. Ginge es nur um die Wirtschaftlichkeit, so würde das Team das Angebot einstellen. Wirklich rentieren würde es nicht. So aber kommen die zahlreichen Spaziergänger und «Hündeler» wenigstens zu einer kleinen Stärkung.

Angebot wurde den Umständen angepasst

Das Lokal direkt am Wasserlauf der Wiese ist in diesen Tagen wegen der angeordneten Massnahmen gegen das Coronavirus geschlossen. Auch an den Tischen und Stühlen auf der Terrasse darf nicht konsumiert werden. Das Team musste die Karte fürs Take Away deshalb anpassen. Weil die Kunden die Speisen möglichst unkompliziert auch im Stehen konsumieren können müssen. So werde zum Beispiel bei der Bratwurst auf die üblichen Beilagen verzichtet. Stattdessen gibt es Brot dazu.

An kalten Tagen sei zudem der Glühwein besonders beliebt. Ein weiterer Renner ist der Flammkuchen, der auf Bestellung vor Ort frisch zubereitet wird. Dieser wird den Kunden in einer Pizzaschachtel bereit zum Essen mitgegeben.

Kuchen als Unsicherheitsfaktor

Zu den grossen Spezialitäten des Hauses gehören die von Gastgeberin Andrea Marty gebackenen Marty- Wähen. Weil die Kundenfrequenzen während der kalten Wintertage nur sehr schwer vorherzusehen seien, würden diese aber nur in beschränktem Masse produziert. So kann es vorkommen, dass die begehrten Stücke schon relativ früh ausverkauft sind. Andrea Marty und Raphael Jost empfehlen daher, sich vorher telefonisch ein Stück zu reservieren.

Auch sonst versuchen die Beiden, den Food Waste so weit wie möglich zu reduzieren. Überhaupt könnten sie es sich in der aktuell angespannten Situation gar nicht leisten, Lebensmittel wegzuwerfen.

Bio-Verpackungen

Auch die Tatsache, dass sie mit den Verpackungen des Take-Away-Angebots zur Verschmutzung des Naherholungsgebiets beitragen könnten, hat bei den Gastgebern ein ungutes Gefühl hinterlassen. Am liebsten wäre es ihnen deshalb, wenn die Kunden eigene Gefässe mitbringen würden. Zudem sollten die Verpackungen sachgerecht entsorgt werden.

Für den Fall, dass ein unbelehrbarer Kunde seinen Abfall trotzdem irgendwo liegen lässt, haben die beiden entschieden, ausschliesslich Verpackungen zu verwenden, welche biologisch abbaubar sind. Dies trifft nicht nur auf Offensichtliches wie das Holzbesteck zu, sondern auch auf die durchsichtigen Trinkbecher.

1 Kommentar

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Mehr aus dem Channel