Kälte kann sich wegen des Windchill-Effekts noch kälter anfühlen. (Bild: Unsplash)
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Darum kann sich die gleiche Temperatur ganz anders anfühlen

Die gleiche Temperatur kann sich viel kälter oder wärmer anfühlen. Der Grund dafür nennt sich Windchill-Effekt.

Oft fühlen sich Temperaturen viel kälter oder wärmer an, als das Thermometer angibt. Woran liegt das?

Die gefühlte Temperatur hängt massgeblich von der Windgeschwindigkeit und der Luftfeuchtigkeit ab. Windchill-Effekt nennt man das.

Der Windchill-Index ist die effektive Empfindungstemperatur, die sich infolge des turbulenten Wärmeentzugs an der Hautoberfläche bei einer bestimmten Lufttemperatur und Windgeschwindigkeit ergibt. Zum Beispiel bei einer Lufttemperatur von -5°C und einer Windgeschwindigkeit von 30 km/h die effektive Empfindungstemperatur auf der Haut -13°C.

Die Haut empfindet eine bestimmte Temperatur als kälter als sie effektiv ist, je stärker der Wind geht, da über unsere Haut bei windigen Verhältnissen mehr Energie verloren geht, als durch den Körper wieder zur Verfügung gestellt werden kann.

Hier geht es zum Windchill-Rechner.

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