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Telebasel Plätzli gsuecht vom 11. Februar 2021. (Video: Telebasel)
Basel

Chemische Kastration beim Hund – was steckt dahinter?

Bald ist Frühling. Viele Hündinnen werden zu dieser Jahreszeit läufig. Wie steht es allerdings um die Verhütung? Und was ist eine chemische Kastration?

Das Frühjahr rückt näher. Es ist die Zeit, in welcher viele Hündinnen läufig werden und sich also vermehrt für Rüden interessieren. Auch Rüden haben ein verstärktes Verlangen, sich zu paaren. Je nach Situation ist Hundenachwuchs aber nicht erwünscht. Durch Verhütung werden unerwünschte Überraschungen verhindert.

Meinungen gehen bei Art der Kastration auseinander

Bei der Hundekastration unterscheiden wir zwei Arten: Zum einen die normale, operative Kastration. Bei dieser wird die Hündin bzw. der Hund auf Dauer unfruchtbar gemacht. Zum anderen gibt es die chemische Kastration. Bei dieser Variante wird das Tier nur vorübergehend unfruchtbar gemacht. Eine solche Art der Kastration funktioniert wie eine Spirale oder Antibabypille bei der Frau. Die chemische Kastration gibt es in verschiedensten Ausführungen, die unterschiedlich lange anhalten.

Fakt ist: Es gibt nicht die «bessere» Art der Kastration. Einige finden, man sollte die chemische Kastration bevorzugen, da alles andere unnatürlich wäre. Andere sehen keine Probleme in der normalen Form der Kastration. Mehr zu diesem Thema erfahren Sie in der aktuellen Folge von Plätzli gsuecht.

Folgende Tiere suchen ausserdem eine neues Zuhause:

West Highland White Terrier Terry-Amy & Nora (weiblich, unkastriert, 12 Jahre alt)

Terry-Amy und Nora sind erst seit kurzem im Tierheim. Da beide bereits älter sind, freuen sie sich auf ein ruhiges und gemütliches Zuhause, in welchem sie ihre letzten Jahre noch geniessen können. Eine Familie mit jungen Kindern ist daher nicht geeignet. Terry-Amy und Nora sind anfangs relativ schüchtern, tauen aber schnell auf. Sind die beiden mit einer Person vertraut, lieben sie es zu schmusen. Nora ist aufgestellter, während es Terry-Amy eher gelassen nimmt.

Kaninchen Fiona & Rilli (weiblich, ca. 2 Jahre alt)

Die Kaninchen Fiona und Rilli sind seit August 2019 im Tierheim. Da beide sehr aneinander hängen und auch gerne zusammen kuscheln, werden sie nur gemeinsam vermittelt. Fiona und Rilli brauchen in ihrem neuen Zuhause eine abwechslungsreiche und spannende Anlage, welche sie erforschen können. Heu und Wasser sollte ihnen rund um die Uhr zur Verfügung stehen. Im Tierheim geniessen die beiden Damen ein täglich abwechslungsreiches Menü aus verschiedenen Früchte- und Gemüsesorten. Gerne dürfen sie in einer Aussenanlage gehalten werden, ihnen muss allerdings jederzeit ein gut isolierter Stall zur Verfügung stehen.

Kaninchen Simba (männlich, kastriert) & Lilly (weiblich, beide ca. 3 Monate alt)

Das Kaninchen-Duo Simba und Lilly wurde im Dezember im Tierheim abgegeben. Die zwei gehören zu den Zwergkaninchen und sind dementsprechend klein und zierlich. Simba und Lilly sind ein tolles Pärchen und sehr gut aufeinander abgestimmt. Täglich können die Tierpfleger beobachten, wie beide zusammen kuscheln. Lilly ist die mutigere. Sie ist bereits ziemlich handzahm und neugierig. Simba ist anfangs eher noch schüchtern und zurückhaltend. Die zwei Zwergwidderchen haben kein Winterfell und sollten deshalb erst im Frühling in die Aussenhaltung übersiedelt werden. Ihre Anlage sollte stets spannend und abwechslungsreich eingerichtet sein. Auf die tägliche Gabe von frischem Obst, Gemüse und Heu freuen sich beide jetzt schon.

Tokeh Geckos Tukah (männlich,) & Tokey (weiblich, beide ausgewachsen)

Die Tokeh Geckos Tukah und Tokey sind seit März 2019 im Tierheim. Die Tiere sind nachtaktiv und deshalb tagsüber kaum sichtbar. Zeigen sie sich, so sind sie tolle Tiere zum Beobachten. Mit ihren farbigen Punkten sind sie ein Hingucker. Ihr neues Zuhause sollte möglichst tropisch gestaltet sein und ihnen viele Kletter- und Versteckmöglichkeiten bieten. Das Terrarium muss mehrmals täglich mit Wasser besprüht werden, um die Luftfeuchtigkeit zwischen 70 und 80 Prozent zu halten. Die allgemeine Temperatur im Terrarium sollte 25 Grad Celsius betragen. Auf dem Speiseplan der Geckos stehen Heimchen, Bienenmaden, Mehlwürmer und Heuschrecken. Dem neuen Besitzer muss bewusst sein, dass Tokeh Geckos bis zu 25 Jahre alt werden können.

Königspython Alpha (benötigt ein grosses, artgerechtes Terrarium)

Die Königspython Alpha ist seit einem Jahr im Tierheim. Alpha zeigt sich eher zurückhaltend, auch wenn sie manchmal den Tierpflegern bei der Arbeit zuschaut. Für Alpha wird ein Zuhause bei Menschen gesucht, die sich mit Reptilienhaltung bereits auskennen. Geeignete Versteck- und Rückzugsmöglichkeiten im Terrarium sind für die Königspython wichtig. Ein weiterer wichtiger Aspekt sind geeignete Klettermöglichkeiten. Die Königspython klettert sehr gerne. Deshalb benötigt sie ausreichend Äste. Auf die Luftfeuchtigkeit ist gut zu achten. Diese soll im Sommer 40 Prozent, im Winter 60 bis 90 Prozent betragen. Alpha liebt sommerliche Temperaturen von durchschnittlich 28 Grad Celsius.

Wenn Sie sich für eines der Tiere interessieren, wenden Sie sich bitte ans Tierheim an der Birs.

Stiftung TBB Schweiz
Geschäftsstelle
Birsfelderstrasse 45
Postfach 4020 Basel

Tel. 061 378 78 78
info@tbb.ch

Telebasel kann Anfragen zu den Tieren weder beantworten noch weiterleiten.

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