Im 2020 musste das Kunstmuseum Basel wegen der Pandemie Einlassbeschränkungen und Schliessungen vornehmen. (Bild: Keystone)
Basel

Kunstmuseum verzeichnet 2020 massiven Besucherrückgang

Im Corona-Jahr 2020 verzeichnete das Kunstmuseum Basel massiv weniger Besucher. Wegen der Corona-Massnahmen über 100'000 weniger als im Vorjahr.

Das Kunstmuseum Basel hat im Corona-Jahr 2020 rund 152’000 Besucherinnen und Besucher gezählt. Das waren wegen der verfügten Schliessungen und Einlassbeschränkungen über 100’000 weniger als im Jahr zuvor.

Die erfolgreichste Ausstellung war mit rund 31’000 Besucherinnen und Besuchern die vergleichsweise kleine Sommerausstellungen «The Incredible World of Photography» zur Fotosammlung Herzog, wie das Kunstmuseum Basel am Dienstag mitteilte. Sie war die einzige Ausstellung, die ohne Unterbruch gezeigt werden konnte.

Die beiden gross angelegten Sonderausstellungen «Picasso, Chagall, Jawlensky. Meisterwerke der Sammlung Im Obersteg» und «Rembrandts Orient» waren mit lediglich 19’000 beziehungsweise 12’800 Besucherinnen und Besuchern von den vom Bundesrat verfügten Museumsschliessungen im Frühling und Winter stark betroffen.

Der Einbruch der Besucherzahlen hat nach Angaben des Museums dazu geführt, dass das Betriebsergebnis nicht wie geplant ausgefallen ist. Die Abweichung vom Globalbudget sei aber durch eine von der Basler Regierung bewilligte Kreditüberschreitung ausgeglichen worden.

Die Fondation Beyeler in Riehen BS hat 2020 fast 292’000 Besucherinnen und Besucher verzeichnet, wie sie bereits im Januar mitgeteilt hat. Aber auch diese Zahl lag weit unter den Erwartungen und unter den Werten des Vorjahres mit 437’000 Besucherinnen und Besuchern.

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