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Der Glam Beitrag vom 5. Februar 2021.
Basel

Diese Westschweizerinnen sind im Rennen um einen Oscar

Die Westschweizer Regisseurinnen surfen auf einer Erfolgswelle. Ihr Film «Schwesterlein» ist im Rennen um sechs Schweizer Filmpreise und einen Oscar.

Lisa und Sven sind ein Zwillingspaar. Sven, ein bekannter Schauspieler, erkrankt an Leukämie. Er will schwerkrank zurück auf die Bühne. Seine Schwester, die als Autorin an Berliner Bühnen Erfolge gefeiert hat, steht ihm unterstützend zur Seite und will ihn wieder auf die Bühne bringen. Dabei vernachlässigt sie alles andere, auch sich selbst.

Das ist die Handlung des Films «Schwesterlein» der Westschweizer Regisseurinnen Stéphanie Chuat und Véronique Reymond. Gespielt werden Lisa und Sven von den bekannten Deutschen Schauspielern Nina Hoss und Lars Eidinger.

Der Trailer zum Film «Schwesterlein». (Quelle: Youtube)

Im Rennen um einen Oscar

Das Drama «Schwesterlein» hat die besten Chancen auf einen Schweizer Filmpreis. Sechs Nominationen sind es an der Zahl, Spitzenreiter. Und es geht noch mehr. In der Kategorie «Best feature film» ist «Schwesterlein» im Rennen um einen Oscar. Eine Anerkennung, über die sich die beiden erfahrenen Regisseurinnen freuen. «Wir sind glücklich für das ganze Team. Filmemachen ist eine Gruppenarbeit, da sind so viele mitbeteiligt», sagt Stéphanie Chuat zu Telebasel.

«Es ist eine Art unseren Film lebendig zu machen. In der heutigen Zeit ist es nicht möglich einen Film im Kino oder einem Theater zu zeigen, alles läuft online», so Véronique Reymond.

Seit Jahrzehnten ein Team

Stéphanie Chuat und Véronique Reymond kennen sich bereits seit sie zehn Jahre alt sind. Sie besuchten die gleiche Schule, teilen ihre Leidenschaft zum Theater, studieren gemeinsam, spielen in vielen Produktionen, Theatern und Filmen mit.

«Es gab zu Beginn schon einen Wettkampf zwischen uns. Aber wir haben schnell begriffen, dass wir gemeinsam stärker sind. Wir versuchen nicht uns zu schlagen. Ich meine, ich könnte niemals Véronique schlagen, sie ist 1.80m gross und ich 1.64m», schmunzelt Chuat. Die Beziehung zwischen Lisa und Sven sei in etwa gleich wie jene, der beiden Regisseurinnen. Man sei kein Liebespaar, habe aber eine ähnlich tiefe Verbindung zueinander.

Die Verleihung des Schweizer Filmpreises ist auf den 26. März geplant. Die Oscars sind coronabedingt auf April 2021 verschoben worden.

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