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Der Telebasel Glam Beitrag vom 2. Februar 2021.
Basel

Hier findet trotzdem etwas Fasnacht statt

Am Münsterberg, in der Galerie von Brigitta Leupin, lebt der Geist der Fasnacht - trotz Absage und Corona. Vier Künstler präsentieren dort nämlich ihre Werke.

Unter dem Motto «Gar nüüd, goot gar nid» stellen vier Basler Künstler in der Galerie Brigitta Leupin ihre Werke aus. Darunter Roman Peter, Domo Löw, Christoph Knöll und Fredy Prack.

Der Telebasel Glam Beitrag vom 8. Februar 2021:

(Video: Telebasel)

«E Naase voll Fasnacht»

Historische Künstlerlarven aus der Sammlung von Roman Peter und aktuelle aus seinem Atelier. Beim Betreten der Galerie tauchen sofort schöne und unbeschwerte Erinnerungen auf. Irgendwie riecht es nach Räppli, obwohl es aufgrund der Corona-Pandemie weit und breit keine gibt. Man schwelgt in Nostalgie und denkt an die Fasnacht zurück, als wäre schon eine Ewigkeit vergangen, seit der Letzten. «Für mich ist die Fasnacht das Dessert nach dem Essen. Drei Tage geniessen, drei Tage tolle Sachen erleben und nette Menschen kennenlernen», so der Laternenmaler Christoph Knöll, der auch in der Vorfasnachtszeit sehr engagiert ist. Auch dies wird in diesem Jahr nicht möglich sein. Ein harter Schlag.

«Für uns fängt das Geschäft erst wieder im Jahr 2023 an»

Roman Peter malt in seinem Larven Atelier Charivari eigentlich im Jahr ca. 2’500 bis 3’000 Larven. Nun sieht es allerdings anders aus: «Wir haben jetzt keine Larven verkauft und werden auch nächstes Jahr keine verkaufen.» Die Fasnacht 2020 wurde letztes Jahr kurzfristig abgesagt, Kunden haben ihre Larven also bereits bestellt. Dieses Jahr fällt die Fasnacht erneut der Corona-Pandemie zum Opfer. Die bestellten Larven kommen demnach nächstes Jahr zum Einsatz. «Das ist eine lange Durststrecke. Das heisst nicht, dass wir nicht einzelne Larven verkaufen, aber so kann man nicht Existieren, das ist klar!», so der Künstler.

Wer eine Nase voll Fasnachtsluft schnuppern möchte, der kann das noch bis Ende März in der Galerie Leupin tun.

Der Telebasel Glam-Beitrag vom 3. Februar 2021.

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