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Der Telebasel Glam Beitrag vom 27. Januar 2021.
Basel

Das Unsichtbare sichtbar machen

Die Ausstellung «Shaping the Invisible World» untersucht anhand der Kartografie Repräsentationsformen der Karte als Werkzeug zwischen Wissen und Technologie.

Jeder von uns hielt schon einmal eine Karte in der Hand, Physisch oder Digital. Wir haben nach Strassen, Länder oder Orten gesucht die wir besuchen können. Was aber wenn eine Karte uns nicht nur diese Information ausspucken würde, sondern auch gesellschaftsrelevante Themen, wie der Klimawandel oder die Abholzung eines Waldes in Polen der vielleicht gar nicht hätte abgeholzt werden müssen.

Der Telebasel Glam Beitrag vom 29. Januar 2021:

(Video: Telebasel)

Genau mit diesen Themen haben sich die Künstler der Ausstellung «Shaping the Invisible World» auseinandergesetzt. «Ich habe die Ausstellung zusammen mit Christine Schranz kuratiert. Sie ist Forscherin im Bereich Kartografie und besonders dieses Thema ist in dieser Ausstellung sehr zentral. Wir zeigen hier auch kritische Kartografie, was ist richtig und was haben wir in der Vergangenheit falsch gemacht, wenn wir eine Karte oder Mappe hergestellt haben? Genau das zeigen die Künstler hier in der Ausstellung.» So der Kurator der Ausstellung, Boris Magrini.

Die Werke sind auf Bildschirme,  grossen Leinwänden oder via Virual-Reality Brillen sichtbar. So auch das Werk von Jakob Kudsk Steensen. Die Besucher reisen beim Werk des Dänischen Künstlers direkt nach Bora Bora. «Die Besucher stehen hier auf echtem Sand und tragen so eine Brille. Sie fühlen den Sand unter den Füssen und sehen die Insel Bora Bora. Aber nicht wie sie jetzt aussieht, sondern in der Zukunft.  Die Brille spielt einen Film ab, bei dem die Besucher sehen was mit der Insel, wegen des Klimawandels, in ein paar Jahren passiert.» So Magrini im Telebasel Interview.

Die Ausstellung hätte eigentlich ende Januar eröffnen sollen. Wegen den aktuellen BAG Bestimmungen wurde diese auf Anfang März verschoben.

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