Die Moderna-Impfung wirke auch gegen die Mutationen aus Grossbritannien und Südafrika, wie das Unternehmen mitteilt. (Bild: Keystone)
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Moderna-Impfung nützt auch gegen Mutationen

Auch gegen die Corona-Mutationen soll der Impfstoff von Moderna nützen. Gegen den Stamm aus Südafrika ist das Mittel aber weniger effizient.

Die Corona-Impfung von Moderna nützt auch gegen die neuen Mutationen aus Grossbritannien und Südafrika. Dies bestätigt das Unternehmen am Montag. Demnach werde bei der Impfung eine Immunreaktion aus gelöst, die auch gegen die neuen Varianten des Virus schützen würde.

Dennoch gibt es nicht nur beruhigende Nachrichten von Moderna: So seien die Antikörper der Impfung langsamer und weniger effizient gegen die südafrikanischen Mutation vorgegangen, wie «The Washington Post» berichtet. Dies ging aus Tests mit Petrischalen hervor.

Weitere Tests und Studien

Der Verdacht, dass die Mutation das Potential hat, zumindest Teile der Immunreaktion der Impfung ausser Kraft zu setzen, soll nun untersucht werden: Moderna kündigte am Montag zwei neue Studien zum Thema an.

In den Tests sollen statt bisher zwei Dosen, drei Dosen gespritzt werden, um die Wirksamkeit der Impfung zu stärken. Weiter hätten Wissenschaftler zudem einen Brandneuen Impfstoff entwickelt, der spezifisch auf die Südafrikanische ausgerichtet ist. Der Stoff soll als Booster eingesetzt werden, um das Immunsystem auf die Mutation vorzubereiten. Die Tests dazu finden in den kommenden Monaten statt.

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