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Der Telebasel News-Beitrag vom 24. Januar 2021.
Basel

So entstehen TV-News während der Pandemie

Corona verändert auch den Alltag eines Fernsehsenders. Wie nimmt das Telebasel-Team die Pandemie wahr? Ein Blick hinter die Kamera.

Eine Redaktion lebt vom raschen Informations- und Ideenaustausch, entsprechend nahe sitzen die Teams der News, des Sports oder etwa vom Glam normalerweise beisammen. Corona nimmt aber auch auf Telebasel keine Rücksicht: Hier ist der Alltag mittlerweile genau so geprägt von Schildern, Masken und Trennwänden wie in anderen Büros – und statt coolen Events sind Homeoffice und Zoom-Meetings angesagt.

Erfüllung des Leistungsauftrags in Krisenzeiten

Die Online-Redaktion arbeitet komplett im Homeoffice. Das Glam-Team kommt nur noch für Aufnahmen ins Studio, der Schnitt wird von Zuhause aus erledigt. Auch das Marketing und die Tagesgrafik arbeiten von den eigenen vier Wänden aus. Aber manche Mitarbeitende müssen die Stellung doch vor Ort halten – natürlich mit Mund- und Nasenbedeckung. So zum Beispiel die Regie, welche überprüft, dass die richtige Sendung im TV läuft.

Eine Informationsvermittlung in Krisenzeiten ist wichtig und gehört zum Leistungsauftrag, den Telebasel als Konzessionärin inne hat. Auch für Moderatorinnen und Moderatoren gilt eine Maskenpflicht. Vor der Kamera dürfen die Mundschutze aber ausgezogen werden – gemäss Regelung des Bundesamts für Gesundheit.

«Abstand, leere Stadien und Zoom-Medienkonferenzen»

Talk-Gespräche können weiterhin im Studio aufgenommen werden. Katja Haas, Redaktorin und Moderatorin von Glam findet: «Der Abstand zwischen den Talks ist schon ungewöhnlich, weil man vorher von Gesicht zu Gesicht gesessen ist». Da man den Abstand aus dem Alltag mittlerweile aber kenne, sei dies im Talk gut umsetzbar.

Auch für die Sport-Reporter sind die Zeiten speziell. Fussball- und Volleyballspiele finden zwar weiter statt, dennoch vermisst Sportredaktor Florian Metzger etwas ganz besonders: «Bei den Spielen spürt man extrem, dass die Zuschauer fehlen. Wir Reporter fühlen uns alleine und ein bisschen verloren in den Stadien und Hallen». Weiter mache es den Informationsaustausch komplizierter, wenn Medienkonferenzen virtuell stattfinden müssten, so Metzger.

Die nächste spannende Story wartet schon

Auch wenn das News-Machen für die Region im Moment etwas komplizierter sein mag: Das nächste spannende Thema wartet – Corona hin oder her.

Wir nehmen Sie im obigen Beitrag mit auf eine kurze Studio-Tour.

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